living-ware......................................KLON-WELT...........................................morgen
human-ware.................................wir............................................heute
GLEICHHEIT
x = y = z
BULLETIN
Präambel
EDEN
für JEDEN

hybrid
kultur
EU-Genik
Morgen
ist Heute
WIR
sind das Morgen -Licht -Land
Es
wahr einmal
Für wahr
Wir + war
Wirrwahr
Wer
erdreistet sich schon unsern Triumphzug zu bestreiten , den wir,die
Stifter und Gründer der universalen hybriden Wissenschaften und
Tech-
nik in neuester Zeit angeführt haben: Immer perfekter, immer unbeirrt
ge-
radeaus blickend, von Höhepunkt zu Höhepunkt und ohne Kleinmut . Wir
haben die einst wild wuchernde Natur gezähmt und das arme Menschen-
bild von allen Peinlichkeiten und Unrat befreit und bis zur schönsten
Blü-
te geführt: Ein Verdienst unserer neuen,nachhaltigen,extra grünen
Geis-
teskultur, jenseits von Erbsünde und angeblich angeborener Urlast,
fern
jeden Zweifels an unserer wirklich ganzheitlichen Selbstbestimmung
und
Willens-Kraft.Endlich erleben wir,nach Jahrtausenden devotester Knecht-
schaft,die ungeteilte und bruchsichere Faszination unserer,entfesselten,
einzigartigen Emanzipation von der angeblich so wert - vollen Natur,
von
Gottes eigener Hand und Gnaden. Hier, im Bulletin der EU-Genik,unseres
friedlichen wie gesunden Werte-Staates, weisen wir allen Gläubigen
und
Zaudernden den weisen Weg in die steilen Höhen unserer gerechten
So-
lidar - Welt.Ja,WIR haben Barry McGuire mit seiner heiseren Stimme
zum
Schweigen gebracht und wer kennt heute noch sein garstiges Lied:"Eve
of destruction" - "...And you tell me over and over again
my friend ah you
don't believe we're on the eve of destruction..." . Kaum stillbar
war unser
Hunger nach Wahrheit und Weisheit und triumphal ist jetzt unsre Ausbeu-
te,die sich in unseren friedlich
blühenden
und gerechten Bio - Stätten of-
fenbart. Nicht zuletzt ein Erfolg unserer zutiefst radikal, missionierenden
Wahrheits-Kriege, die WIR in aller Welt für Eden und Jeden ruhmreich
be-
endet haben,denn jedem soll zu Eigen sein, das Eine , Reine und Gleiche,
- menschengerecht,gestiftet von unserer höheren Vernunft und
Umsicht
immerdar,als geeinte und gereinigte Welt und "Welt,als Wille
und Vorstel-
lung",in unserem Reich der EU-Genik.Denn,was zuvor war und wahr
und
im besten Sinne menschlich gewesen sein sollte, das genügte uns nicht.
Wir wollen mehr
Es
wäre falsch zu sagen:"Heute sei ein Glückstag für
uns,weil wir endlich
die Trümmer der alten Gesellschaft beseitigt haben,denn es war
natürlich
nicht der glückliche Zufall,der uns in den Schoß fiel,sondern
die kompro-
mißlos harte Arbeit auf wissenschaftlicher Basis . Da wollte
uns das ehe-
malige Regime doch bis zuletzt einreden,das wildwüchsige Patchwork
ei-
nes raffgierig,ziemlich zufällig zusammen gebastelten Musters
einer Fuß-
ballmannschaft, heimatloser Legionäre aller Herren Länder,sei
das beste
Vorbild einer produktiven Gesellschaft,während hier gleichzeitig
der Holz-
wurm die Statik und das Gebälk dieses Sentiments immer weiter
aushöhl-
te , denn hier waren die Mentoren dieser Philosophie auf halben Wege
der
Hybridisierung und Kanalisierung stecken geblieben . Das ging eben
nur
so lange gut,bis die Sozial - Automaten kein Geld mehr spuckten, die
Res-
sourcen verbraucht waren , die Gelddruck - Maschinen still standen
und
die Menschen um den Lohn ihrer Arbeit wie das Erbe ihrer Väter
beraubt
wurden und gleichzeitig abzusehen war , daß ihre Kinder und
Kindeskin-
der auf immer in die Zange des gefräßigen , erbschleichenden
Staatsdra-
chens gezwungen wurden:Beraten,von versnobten,fliegenden Touristen,
die nach dem Durcheilen einiger,Tempel, Wüsten, Dschungeln und
insze-
nierter Kulte abgängiger Zivilisationen,glaubten zu wissen und
vorschrei-
ben zu können , was Kultur und gerechte Lebensart sei ,aber dabei
doch
im Grunde nur lausigen , dünkelhaften und demagogischen Hobbies
und
Geschäften nachgingen. Wir wollen diese politischen Müßiggänger
nicht
belehren, bewerten oder richten . Wir wollen ihre Dyskinesien nicht
korri-
gieren oder an ihren merkwürdigen Regeln und Gesetzen herum schrau-
ben und ihr insolventes Netz entleerter Sprüche und Brüche
reformieren.
Nein , wir lassen sie einfach sein und links und rechts liegen und
davon-
fliegen, auf ihren aufgetürmten Wolkenblasen und roten Teppichen,mög-
lichst tief in die Schwarzen Löcher hinein,während
wir dann das Ende ih-
rer faulen und ranzigen End- und Vorzeiten , feiernd und klatschend
, be-
gießen können. Wir sind keine kindischen oder senilen Tüftler,
Heiler, Ar-
gonauten, Wahrsager,auch keine politischen Lumpen,die täglich
vergifte-
te Ködern, getarnt als Babyzucker, verkaufen und immer etwas
anderes
tun und denken,was sie sagen,so als ob sie nicht wüßten,was
sie eigent-
lich wollen wollten und wirklich vorhaben und wie lächerlich
stumpf und
wirkungslos ihr (Ver-) Walten und Werkzeug in Wirklichkeit dabei ist
. Wir
benötigen keine geputzten Fährmänner,Vorbeter,Schmeißfliegen
und ge-
tarnten Harpyien hinter
manipulierenden Glotze-Glas.Wir
haben stattdes-
sen erst geheim,dann demokratisch gewählt,die Richtlinien unseres
pfun-
dig fundamentalen Gemeinwesens optimiert,was zunächst so aussah,als
sei es,nur so im Spiel, theoretisch und ideal erdacht.Wir prahlen
nicht mit
erst verblendeten , dann welkenden Paradiesen aus dem hohlen Bauch.
Unser Werk und Wirken ist zeitlos und wird alles ändern , was
sich je ge-
regt hat, in allen Sphären, Dimensionen , Wichtungen mit kristaliner
Diszi-
ziplin und Zucht und Ordnung.Die eugenischen Freiheitsgrade der Mathe-
matik,der Physik,der Bio-Chemie und der synthetischen Biologie im
drei-
dimensionalen Raum , in den Gittern und Punkten der 32 Kristallklassen
wie den Bändern, Parketten und Packungen geben uns den nötigen
Halt,
unser Leben gen-genau auszurichten und zu steuern,nach den goldenen
Prinzipien unseres sorgfältig optimierten Konzeptes der Vorbestimmung
und Vorsehung aller biometrischen Bewegungen im weitesten Spektrum
des Universums wie in den Molekülen unserer hybriden Eingeweide.
Mit
dem Austrocknen der gepuschten Sozial- Automaten ging die Säuberung
des alten Bildungs-Systems konform und es zeigte sich,daß selbst
einige
Nachfahren der archaischen Gömböcs,nach algorithmischer
Rüttel-Gym-
nastik auf der Basis des geschleuderten Künast-Menger-Schwamms,auf
einmal begannen, fast automatisch,platonische
von archimedischen Kör-
pern unterscheiden zu lernen und sich alsbald im hyperbolischen Raum
zurecht fanden, ganz ohne Stütze. Die große Restmasse aber,
unbrauch-
barer hominiden , konnte noch gewinnbringend in dem Park der umwäl-
zenden Oloiden und Spannbäume, im abgewrackten Zustand, zu Methan
optimiert oder in den Lorentz-Attaktoren zu thermischer Energie veredelt
werden. Wir sind und bleiben eben Realisten, die allerdings mehr leisten,
als nur Eins und Eins, mit dem kleinen Konrad Zuse-Zertifikat,
zusammen
zählen zu können.
Der Aufbruch in unser neues,geklontes Morgen-Licht-
Land hat begonnen und am Himmel schweben und leuchten bereits die
ersten wärme- und energiespendenden Ikosaeder.Wir sind auf dem
Weg
und lassen alles stehen und liegen , was uns geängstigt und beschwert
hat und folgen den klaren Parametern unserer Vernunft und Logik im
multi-funktional eroberten Space des Lebens.
Wir kommen nicht mehr zurück.
Die
Idee des Klonens entstammt nicht etwa dem Hirn von Künstlern
oder
Wisenschaftlern, wie unkundige Wichtigtuer häufig glauben, sondern
sie
gehört sozusagen zur Grundausstattung des Menschen schlechthin,von
Anfang an,wie in der Genesis : Moses 1,26 in der Bibel nachzulesen
ist :
..."Laßt uns nun den Menschen machen,nach unserem Bild"...
und wei -
ter : "Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild , nach dem
Bild
Gottes schuf er ihn,als Mann und Frau schuf er sie...".Doch diese
Worte
sind verwirrend hybrid und irgendwie tückisch ungenau , was ihre
Her-
kunft und Autorenschaft anbelangt. War Gott etwa nicht alleine während
seiner Schöpfung und hatte er womöglich zeitgleich einen
unbekannten
'Schreiber' und Helfer bei sich,der uns seine Wunder virtuell nacherleben
läßt? Wir wissen es nicht ,auch nicht,warum wir gleich
von Anfang an so
verunsichert und allein gelassen wurden, bis auf den heutigen Tag.
Was
wir aber sehr genau wissen ist,daß das göttliche Klonen,
also die vege-
tative Vermehrung des Menschen und die Replikation und Ebenbildlich-
keit Gottes, nicht nur als Metapher,sondern im Real-Versuch,zu Beginn,
eine erschreckende Fehlleistung war, die wir nun zu korrigieren haben.
Und wir rufen ihm zu:"Lieber Gott,so einfach geht das nicht !"
-
Dazu weiter M.Badura in einem Brief an D. Bluemler,Januar
2007,
'KLON', für "Künstler - Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst)
Wir können es besser
Aber
nun ist es soweit. Wir, die recht mäßigen Erben dieser
alten Gottes-
tesidee,werden sie in wenigen Jahren verwirklichen und mit der Konsti-
tuierung unseres herrlichen KLON-Staates der EU-Genik krönen.Was
zu-
nächst noch von unseren Gegnern als rhetorisches Strohfeuer und
alt-
testamentarisches Chimärentum verteufelt wurde , entpuppte sich
statt-
dessen als letzte Rettung einer fast rettungslos untergehenden Mensch-
heit und ihrer morbiden, einfältigen Gesellschaft, die in Hysterie
und De-
kadenz zu zerbrechen drohte, aber kurz vor ihrem Exitus die heilenden
meta - neologischen Kräfte und Säfte unserer Auserwählten
entdeckten,
und nun zur fast vollendeten hybriden EU-Genik weiter entwickelt haben.
Schlechte, einäugig vertrottelte, gleichgeschaltete Journalisten,
mit dem
albernen Kinderglauben:'Wer nicht links ist, ist rechts, konservativ
oder
Nazi',hatten wegen mangelnder Quoten,Auflagen und reißerischer
Effek-
te und Reflexe:'Wir entscheiden wer oder was wichtig ist',Politiker
wegen
Wahlterminen und geldfressender Eigenwerbung, Banker wegen immer
höheren Renditen und betrügerischen Machenschaften, Kirchen
wegen
moralin deformiertem Eigennutz und bigotter Heuchelei,Wissenschaftler
aus blöder Geltungssucht und getürkten Ergebnissen,schließlich
arglo-
se Bürger insgesamt krank,dumm,arm geschwätzt und immer
hektischer
in mörderische,anmaßende Moralkriege,Existenzkrisen und
Neid ansta-
chelnde, sinnlose Verteilungskämpfe gehetzt - Dummheit gesalbt
und In-
telligenz und Innovation aus dem Land gescheucht : Einfältige
Märchen
wurden zu Wahrheiten und Wahrheiten zu Märchen erklärt.Die
hier noch
gesund an Verstand und Psyche überlebenden Bürger des Abendlandes
und des folgenden Groß - Elekthronischen Reiches,1984, wissen
wovon
hier die Rede ist . Die Sehnsucht nach einer anderen, sauberen Welt
war
gewaltig und brachte die Menschen schließlich zur Vernunft.
Der freigei-
stliche Texter Michbadura fügte in diesem Bulletin Satz an Satz,wie
WIR,
das bio - gugolonische Konsortium,es ihm eingegeben haben und führt
von der unrühmlichen Vorgeschichte zu den besonderen Bedingungen
und Einzelheiten unseres Staates und schließlich am Ende zum
gemein-
sam intonierten Gesang der Seligen,nach der erfolgten Klonisierung
und
Installation , zur feierlichen Übertragung , des optimierten
Subsrates mit
den genetischen Codici , unseres multioptional dafür gezüchteten
Spen-
ders und Stammvaters,dem vollkommenen Königs-Klon. Wir verbeugen
uns vor der verdienten Gnade des Schicksals und unserer so herrlichen
Vernunft. Wir werden bald gleich sein,wie ER,geeichelt und neu geboren.
Wir haben die Knoten entgeistert.
Als
menschliche Rohlinge waren wir erst gnadenlos der naturhaften Wil-
kür der Elemente mit der uns angeborenen Unschuld , nebst unserem
ar-
chaischen,jungferlichen Allesglauben ausgesetzt.Doch das ist jetzt
mehr
als vorbei und wir haben diese Abhängigkeit nahezu umgekehrt
und ste-
hen nun,restlos aufgeklärt und befreit,auf dem Gipfel aller wissenden,
all-
mächtigen Herrschaft über die Urmächte des Lebens und
herrschen mit
nie versagender Schaffenslust über unsere Welt,wie es Gott und
Göttern
zuvor vollmundig trunken angedichtet wurde. Wir wissen wofür
und wa-
rum wir dies alles vollbracht haben und WIR stehen jetzt unmittelbar
vor
der Erfüllung lang geweissagter Ahnungen,fortschrittlich antizipierender
Geister,die uns auch sagten,daß wir das Leben auf unserem Planet
Erde
erst richtig verstehen würden,wenn wir auch die Prozesse aller
verfloch-
tenen Welten des Weltalls auch richtig zu deuten wüßten,mit
allen Chan-
cen und eventuellen Plagen für unsere Existenz auf der Erde wie
für die
Existenzen aller anderen Wesen der Parallelwelten,bis in die tiefsten
Fal-
ten der entferntesten Sternfamilien hinein . Wir haben das beherzigt
und
nicht nur das,denn das Universum mit seinen krummen,verschachtelten
Welten ist jetzt unser: Mit seinen sich durchdringenden Gewölben
und
Metastasen brennender Sonnensysteme und kalten Sternen,in allen An-
der- Welten und entschleierten Sphären , der endlos gekrümmten,
para-
bolischen Finsternis und pulsierenden Milchstraßen mit ihren
Sternwir-
beln,Schwarzen Löchern,Weißen Zwergen,Nebel-Trichtern,Strudeln
und
Spiral-Kräften,glühenden Kugelhaufen,ruhelosen Kometen,kreiselnden
Klumpen und miteinander vernetzten, flutenden und algorithmisch sich
fortbewegenden Körpern, Materien und zeitlosen Zwischen-Räumen.Je-
des Flackern und Funkeln,jedes Leuchten und Erlöschen,wie jeder
Pixel
und Funken auf den Chromatographen,Spektrografen und Monitoren,ist
uns im Voraus bereits ein Beleg und Echo unserer profunden Gewißhei-
ten, unserer treffsicheren und zielführenden Analysen,bis in
die tiefe Zu-
kunft.Wir betteln und beten nicht nach mehr Erkenntnis und Erleuchtung,
denn wir haben sie und wir haben sie genutzt , ohne Furcht und Bangen,
trotz aller,uns verwünschenden,babylonischen Verfluchungen.Wir
haben
nicht nur die Metalle zum Schmelzen gebracht und ihre verborgenen
Bot-
schaften enträtselt, sondern auch den härtesten, scheinbar
toten Felsen
und alles Gestein zum
Leben erweckt,seine strahlenden,elektrolytischen
Botenstoffe entfesselt und
aus ihren atomaren und molekularen Gittern
und Verstrickungen gelöst und unseren hybriden , polymorphistischen
und synthetischen Zielen dienstbar gemacht . Aus unseren anfäglichen
Wünschen gegenüber jeder Natur,wurden Forderungen und schließlich
absolute Gewißheiten aller ,unter unserer Hand, windelweich
gefügigen
Prozesse,bis in die kleinsten Teilchen und Zellen hinein,die wir jederzeit,
nach allen Regeln unserer EU- genischen Kunst, nun fehlerfrei zu steu-
ern wissen,um uns an die Spitze jeder,aber auch wirklich jeder schöpfe-
rischen Urkraft des Lebens zu setzen.Wir haben alle Provokationen
der
Natur gemeistert und jede noch so abartige Herausforderung angenom-
men und jede Arbeit dabei ,war uns ein Genuß ohne Reue, denn
wir sa-
hen immer das Ziel und wir haben es erreicht , ohne zu verzweifeln.
Wir
sind wunschlos glücklich und grenzenlos dankbar. Wir sind nahezu
unsterblich.Wir folgen keinen Spuren mehr,wir hinterlassen
sie.
Wir haben alles richtig gemacht
Der
Wecker rasselt und Herr van de Holzblood springt aus dem Schlaf in
die Toilette und drückt auf die Taste seiner elektrischen Zahnbürste
und
raspelt den nächtlichen Schleim von seinen Zähnen.Mit dem
Fuß betätigt
er dabei routinemäßig den Knopf seines Robo-Cleaners,der
sich automa-
tisch an die Arbeit macht,den nächtens gefallenen Staub in der
Wohnung
zu saugen, alle Objekte zu säubern und glänzend zu polieren.
Mit seinem
komfortablen High-Tech-Sessel-Automat kann er zu jedem beliebigen
Ort
im geräumigen Haus gelangen.Es ist nicht irgendeine Invalidität,sondern
sein Wille nach Herrschaft mit Bequemlichkeit , wehalb er sich wie
mit ei-
nem Automobil durch seine Wohnung bewegt.Bevor er aus Südaftrika
ge-
flüchtet war,hatte er seine Farm noch gewinnbringend verkaufen
können
und lebt seither als Single in seinem Haus auf der Insel Sütterlin.
Bis auf
wenige,unvermeidliche Momente,meidet er alle direkten Kontakte mit
sei-
nen Mitmenschen, weil immer etwas passieren könnte,was seinem
Hang,
nach unbedingter Kontrolle, widerprechen würde . So war er viermal
kin-
derlos verheiratet und wenn er spürte , daß seine Frauen
einen eigenen
Kopf hatten,löste er die Beziehungen schnell auf, denn er fühlte
sich als
Alpha-Tier und duldete keine Störung seines Gemüts und schon
gar kei-
ne andere Meinung.Seine Liebe zu beherrschbaren Maschinen verstärk-
te sich daher sprunghaft und er besaß bereits eine große
Bibliothek von
Betriebsanleitungen und detaillierten Konstruktionszeichnungen seiner
technoiden Freunde und Begierden , denen er den ganzen Tag und die
halben Nächte widmete.Hier konnte er sein,wie er wollte und blieb
immer
Herr des Geschehens,wenn er wie ein Chirurg die verschiedensten Auto-
maten überprüfte, die Akkus auflud und bei Bedarf reparierte.
Eigentlich
brauchte er sie garnicht und es war reine Leidenschaft wenn er an
ihnen
herum schraubte, sie eventuell neu einstellte, putzte oder ihren Lack
auf-
frischte. Der Höhepunkt aber war es,wenn es ihm gelang zwei,
drei oder
vier Appaate zu einer neuen Meta - Mechanik zusammen zu bringen und
die früher getrennten Funktionen , in einer neuen Hierarchie
zu steigern.
Doch,trotz aller Macht über die Objekte fühlte er dennoch,in
den letzten
Tagen, eine immer stärker aufkommende, nicht zu verdrängende
Lange-
weile,die ihn heute besonders quälte und unruhig machte.Nachdenklich
öffnete er die Tür seines Geschirrspülers entnahm ihm
Tasse und Löffel
und schenkte sich aus der bereits dampfenden Kaffeemaschine ein und
es machte,wie jeden Tag, gleichzeitig Hicks und der fertige Toast
sprang
aus dem Grill.Wie immer öffnete er dann sein Notebook,schaute
in seinen
Briefkasten und studierte amüsiert die spießigen Seiten
der Lokal- Nach-
richten. Das alles war programmiert und lief automatisch ab, wie die
Uhr-
zeit.Er schaut in den Spiegel und taucht tief ein,in die kleinen und
großen
Kathastrophen,die mit spannender Regelmäßigkeit,täglich
auf dem Moni-
tor erscheinen."Jaja,so ist das eben" und dabei streicht
er genießerisch
über seinen Spitz- Bauch . Erst gestern hatte die Inspektion
in der Klinik
keinen positiven Befund gebracht und so singt er fröhlich und
entspannt
vor sich hin und sein Sinnen wird erst durch das Klingeln eines Post-
Zu-
stellers gestört,der sofort ein Paket loswerden will und eine
schnelle Un-
terschrift verlangt."Er habe wenig Zeit", ruft er und rüttelt
ungeduldig am
verriegelten Gartentor. Aber es dauert noch eine Weile, denn Herr
van de
Holzblood muß erst die Sicherungs-Anlage entschärfen,bevor
er auf den
summenden Türöffner drücken kann..Der Bote hält
ihm hastig seinen Di-
gital- Griffel zum Absignieren entgegen und ist so schnell weg,wie
er ge-
kommen ist . Nun ist er mit sich und dem Paket wieder allein und macht
sich etwas gelangweilt ans Öffnen der Verpackung. Er weiß,was
er darin
finden wird: Ein weiteres Maschinchen, eine raffinierte Drechsel-Maschi-
ne,aus feinstem Edelstahl mit europäischen Gütesiegel,dem
Logo eines
Diamanten,in der Art des unbezwingbaren Golden Jubilee.Die Maschine
ist schnell zusammen montiert und er stellt sie ins Arsenal zu den
vielen
anderen Haushalts-Geräten, Motoren, Uhrwerken, Computern usw..Dabei
fiel ihm sein Traum in der vergangenen Nacht ein, in dem ihm sein
Groß-
vater,ein Nachfahre der Buren berichtete,wie schön doch die Sklaverei
in
alten Zeiten gewesen sei,bevor sie von den Briten 1834 angeblich verbo-
ten,aber insgeheim weiter praktiziert worden sei. Als Sklaven erschienen
Ihm seine Maschinen,die in wundersamer Weise formiert und wie Solda-
ten angetreten waren und ihm mit schräg nach vorn erhobenen Gliedern
salutiertem.Doch als er sich so an seinen Traum zu erinnern suchte,wur-
de ihm schmerzlich der Unterschied seiner Arbeits- Sklaven und Zwang-
Arbeiter aus Metall und Kunststoff zu den Sklaven aus Fleisch und
Blut
bewußt,mit denen er ja nicht sprechen konnte und die bestenfalls
Summ-
töne und blinkende Lichtpunkte absonderten,wenn sie angeschaltet
und
betriebsbereit waren.Eigentlich war sein Burentrieb ja nur einem infanti-
len Ersatz aufgesessen mit seinen Machinen und Robotern, dachte er
in
diesem epiphanischen Momment . Und ihm fiel das Theaterstück
R.U.R.,
1921, von Joseph Kapek ein , in dem sich Roboter gegen die Herrschaft
der Menschen auflehnten und das wohl etwas davon beeinflußte
'Triadi-
sche Ballett' von Oskar Schlemmer,1922 , Aber mehr als darüber
lachen
konnte er jetzt nicht mehr,denn Roboter oder Androiden waren ja nur
als
Menschen verkleidete,kostümierte Maschinen.Also für den
Herrn van de
Holzblood nichts aufregend Nützliches,eher schon der Mythos um
die Fi-
gur des Prager Golems ,1580,entstanden aus einem Klumpen Lehm, u.a.
in Verbindung mit den vier Elementen , der ein brauchbarer Diener
hätte
werden können , wenn ihm nicht gleichzeitig zu viel menschlicher
Eigen-
sinn eingehaucht worden wäre. Eine Vorstellung , die dem Herrn
van de
Holzblood eine kribbelnde Gänsehaut wachsen ließ, denn
Sklave mußte
Sklave und Herr mußte Herr bleiben. Ermattet vom vielen Grübeln
schlief
er ein und wurde durch schrille Stimmen aus dem noch eingeschalteten
Fernseher wach.Da wurden Diener wie Sklavinnen aus Fleisch und Blut
nach Katalog aus allen Herren Länder angeboten,mit Bild und Video,
an-
gezogen und nackt , mit entsprechend standardisierten Prädikaten
. Ja,
das könnte es ja endlich sein , nach dem er suchte und er bestellte
sich
sogleich eine devote Molly nach Hause, die auch prompt in seinem Büro
erschien, ohne Beipackzettel,ohne Betriebsanleitung und ohne ungedul-
digen Zusteller . Sie machten einen Vertrag für einen Monat ,
in dem sie
sich verpflichtete, alles willig und ohne zögern und murren zu
ertragen,
was Herr van de Holzblood von ihr verlangte,auch wenn es weh täte
und
ihr eventuell zunächst sinnlos erschiene . Auch und natürlich
sollte sie
ihm auch "das Werk des Weibes tun" , wie es im Gilgamesch-Epos
treff-
lich heißt und wie sie es hoffentlich gelernt hätte, natürlich
gegen guten
Cash.Nach einer kurzen Probe,wurden sie schnell einig.Und So prügelte,
er sie, liebte sie,quälte sie mit den sonderbarsten Perversitäten
und zwi-
schendurch mußte sie ihm sein Lieblings- Gericht kochen: Pflaumenklö-
ße mit brauner Butter. Zweimal am Tage, immer Punkt 8 Uhr und
20 Uhr
durfte sie ihn befriedigen,erst oral und dann im "Doggy-Style",wie
sie es
nannte , und jeweils um 12 Uhr trat er sie täglich saftig in
den Arsch und
nannte es Elfmeterschießen".Molly war eine würdige
Sklavin und ertrug
alle Qualen und Erniedrigungen mit scheinbar fröhlicher Miene
und oh-
ne den geringsten Anflug von Aggressivität,bis sie nach 20 Tagen
plötz-
lich unerwartet an Herzversagen starb und so das herzhafte Herren-
Le-
ben des Herrn van de Holzblood abrupt beendete und heftigste Depres-
sionen bei ihm auslöste. Er fühlte sich jetzt klein, allein,
krank,amputiert,
geradezu hilflos und vom Schicksal ungerecht und ärger gedemütigt,als
Hiob und versank im Trübsinn und verkroch sich unsichtbar für
die Um-
welt , bis ihm der Roman "Rebecca" von Daphne du Maurier
von 1938 in
die Hände fiel,nebst einer Studie des Soziologen Alvin W.Gouldner
darü-
ber , 1964 , in der er , die Wiederholungszwänge und sentimental
- ideali-
sierenden und verklärenden Erinnerungen von Vergangenheit , im
sub-
jektiven Verlust-Erleben, als "Rebecca-Mythos" bezeichnete.
Das war es
wohl,was ihn gepackt hatte, der Rebecca - Mechanismus in seiner kran-
ken Seele, die nach seiner Molly rief. Immer und immer wieder jammerte
er bei seinem Arzt über seinen unerwartet schnellen Verlust seiner
Skla-
vin, ohne die er nicht er selbst sein konnte.Dieser gab ihm dann den
ent-
scheidenden Tip. Er sagte:" Herr van de Holzblood, in Schottland
gibt es
ein Institut mit Namen 'Roslin - Institut' , in dem an Repliken von
Tier und
Mensch gearbeitet würde , aber das alles sei sehr kostspielig
und noch
kein Readymade und Erfolgs-Modell,wegen der aufwendigen Recherche
und präzisen Sequenzierung der DNA".Hoffnung keimte bei
ihm auf ,weil
er hier die Chance sah,daß die Forscher vielleicht seine Molly
wieder auf-
erstehen lassen könnten, wenn auch als Klon. Nach einem Gespräch
mit
den Professoren , überwies er eine beträchtliche Summe für
die dort be-
triebene Gen-Forschung,zusammen mit einer Haarlocke seiner verstor-
benen Molly.Das war im Jahre 1995.1996 wurde Dolly geboren,der erste
lebensfähige Klon aus Menschenhand , dem dann viele weitere folgten.
Zwar noch weit entfernt von der Generierung der segensreichen Molly,
aber ein Riesenschritt zu ihr,und mit ihr in unsere Zukunft.
Wir danken allen Sponsoren
Große
Erfolge haben meistens viele Väter und Mütter , so auch
der End-
sieg unserer EU-Genik. Eigentlich ist die ganze Menschheits-Geschichte
mit allen toten und lebendigen , allen bekannten und unbekannten,
allen
noch fremden und verwandten, allen kleinen und großen allen
irdischen
und außerirdischen Regionen , daran beteiligt, wie nahezu alle
humanen
Natur-Wissenschaften und göttlichen Imperien, wie auch der Wahnsinns-
Staat "Wir" von Jewgeni Samjatin,1920 , - selbst die Deppen
wider Willen,
aus Politik und Fernsehen der goldbraunen Alt-Grünzeit, mit ihrem
mikri-
gen Kulturverständnis,haben einen bescheidenen Anteil an diesem
erha-
ben leuchtenden Werk,das in einem gigantischen Netzwerk des Big Lego
bioelektrisch geeint und unsichtar unter der Erde, wie das Myzel einer
u-
niversalen Pilzgesellschaft , sprossenhaft und massenhaft verzweigt
ist,
unter der absoluten Aufsicht und Herrschaft der Bakterien,die ja die
aller-
ersten sozialen und ewigen Klon-Stämme und Klon- Kolonien darstellen,
und ihre wertstiftende Ehren-Arbeit und Hygiene , ganz selbstlos,
selbst-
verständlich und unentgeltlich in der Welt verrichten . Sie sind
das gren-
zenlose Vorbild, das befreiende Potenzial und die entgrenzte Grundlage
unseres reifen Kultur-Staates.Ihre Moleküle und 'springenden
Gene' ha-
ben sich uns in den Petri-Schalen zu erkennen gegeben,weil sie uns
mögen und uns vertrauen und - sie haben unser Vertrauen.
Wir sind so dankbar
Es waren
späte Einsichten, die uns sagten,was uns die Wissenschaften
bis dahin nicht gesagt hatten,weil sie wie dumme Kettenbriefe oder
Staf-
fel- Läufe,immer nur da weitermachten,wo andere aufgehört
hatten,statt
den riskanten Rösselsprung zu wagen , der scheinbar unmögliches
ver-
eint und so den richtigen Paß nach vorne weist , über alle
Barrieren und
Hohlräume hindurch , in die freie Luft, wo die erlösenden
Antworten auf
der Straße liegen und das quälende Kreisen,sein schnelles
Ende findet.
Wir haben uns gefunden
Es
war irgendwann im Sommer 1969,da lief der wisenschaftliche Zeichner
Michael Johannes Badura durch die Felder,nahe von Hann. Münden
und
strich mit den Händen im Vorübergegen über die Weizenähren.
Dabei traf
er auf etwas merkwürdig spitzes und hartes und sah darauf genauer
hin.
Ähnlich wie nach dem Regen ,hängende Wassertröpfchen
an den Blättern
in der Sonne oft wie Diamanten aufblitzen,sah er,daß bei manchen
Ähren
in den Samenständen einzelne Körner waren, die kristallin
glitzerten und
entweder transparent hellblau oder purpurrot gefärbt waren.Der
Zeichner
dachte sofort an das "Heilige Feuer"oder "Antoniusfeuer",wie
das Mutter-
korn früher genannt wurde, dessen hohe Gifttigkeit fürchterliche
Qualen
verursachen konnte. Doch das konnte es nicht sein.Die Geschmackspro-
probe im Selbstversuch, ergab einen sehr salzigen Geschmack und hef-
tiges Brennen im Magen.In der Nähe befand sich eine Kiste mit
Streusalz
und somit schien der Übeltäter erkannt,aber nicht von den
Wissenschaft-
lern der Universität,wo er arbeitete. Die bezeichneten seinen
Fund als kla-
ren Fake. Wenige Monate später fand er in seinem Küchenschrank
einen
Beutel mit Walnüssen , die von Weihnachten übrig geblieben
waren und
während er ein paar Stromkabel reparierte , knackte er beiläufig
ein paar
Nüsse, ohne recht hinzusehen und beim Verzehren biß er
auf auf etwas
sehr Hartes mit einem widerwärtigen Beigeschmack. Er spuckte
die Res-
te der Walnuß - Kerne sofort aus und fand in seiner Hand graue
Bleiklum-
pen,die sich in der Nuß auf irgendeine hybride Art abgelagert
haben muß-
ten. Er wollte das erst nicht glauben und nahm an , eine alte Zahnplombe
wäre ihm aus dem Mund gefallen, doch so war es nicht. In dem
Beutel mit
den Weihnachts-Nüssen fand er noch zwei weitere,die nach dem
vorsich-
tigen Aufsägen tatsächlich in ihrem Kerngehäuse reines
Blei aufwiesen ,
das sich ebenso in den Wachstums- Prozeß der Nüsse eingeschmuggelt
haben mußte.Wieder diskutierte er mit den Wissenschaftlern,die
aber er-
neut meinten,er sei einem Fake aufgesessen,denn so etwas sei doch
un-
möglich und diese "MUTANTEN" seien ein Hirngespinst
und sie nannten
ihn fortan spöttisch einen "Mutanten - Jäger".
Diesen ließ das aber nicht
ruhen und er legte in seinem Garten in Barlissen ein Kultur-Beet mit
einer
Kürbis-Saat an,die er mit einem Gemisch aus Teer,Viehsalz,Blei
und Res-
ten von Chemikalien und normaler Gartenerde bestückte.Er wollte
so he-
rausfinden, ob er die giftigen Substanzen später im Kürbis
wiederfinden
könne. Dies war der Fall, geschmacklich sowieso, aber auch deutlich
un-
ter der visuellen Wahrnehmungs-Schwelle.Zwei Jahre später las
er in der
Zeitung , daß in der Nähe von Oldenburg Kühe auf der
Weide jämmerlich
an einer Bleivergiftung verendet waren . Ursache war ein erodierter
Filter
eines entsprechenden Fabrikations - Betriebes . Wenig später
wurde das
Nervengift Blei dann auch in Gelenken von Kindern und in Muttermilch
nachgewiesen . Daraufhin entdeckten die Wissenschaftler auf einmal
die
Ökologie als forschungswürdiges Feld, was sie vorher lächelnd
als wis-
senschaftlich unergiebiges Zeug bestritten hatten , denn es gab damals
kein lukratives Forschungsgeld dafür.Schließlich behaupteten
sie dann
später inbrünstig: "das alles immer schon geahnt zu
haben".
Wir und sie sind heute schlauer
Auch
wollen wir nicht mehr wissen wer und wie viele akademische Zeit-
vertreiber sich und andere von Mottenkisten,Linsen- und Binsengerich-
ten ernähren , ernährt haben und entsprechende Türken
bauen und er-
funden haben. Senile Fragen etwa wie diese: "Ob denn vielleicht
Jesus
Christus die Wiedergeburt des Orpheus hätte sein können",
freilich oh-
ne Eurydike,aber mit und Magdalena,sind nur ein typischer Fall aus
der
Fülle und den Fallen,akademischen Aberwitzes,aus dem trüben
Gebräu
von Karrieredruck und steril lustvoller Verwirrtheit , aber dennoch,
mit
entsprechend fruchtloser,automatischer Streuwirkung auf nachrücken-
de Eleven , die dieses Zeug wie geistige Arzeneien schlucken müssen.
Oder ist hier wieder der teuflische Antichrist am Werke? Zwar sind
uns
solch bizarre Schnitzeljagden fremd und geradezu peinlich überflüssig
wie ein Kropf,aber wir haben gelernt , diese verirrten,aber wirkungsvol-
len Energien zerstreuter Hirnaktivität und Glaubenswilligkeit
in unsre re-
alen,frisch reformierten Methoden mit großem Erfolg zu überführen,oh-
ne Chancen für jeglichen,phantastischen Flop.Folgenlose Aufregungen
und telegener Betrug bleiben uns für immer erspart , aber das
ehemals
kultivierte Werkzeug , massenhafter Beeinflussung durch Wort, Schrift,
Bild, Film und Gesetz, das böswillige als Manipulation bezeichnen,
wird
uns,unabhängig von den Inhalten,ein nützliches Werkzeug,
unter ande-
ren,für die Schulung unserer Funktionäre sein,denn auch
wir hatten na-
türlich am Anfang Schwierigkeiten,die träge Masse von unsren
uneigen-
nützigen und überlegenen Lebens - Werten zu überzeugen
. Wie bereits
angedeutet,sind wir den Hypothesen der Astral-Mythologie,mit ihrer
wis-
senschaftlichen Annäherung an die EU-Genik,doch näher,in
ihrer Logik
und Wahrscheinlichkeit evolutionärer Prozesse,als die märchenhaft
und
vorsätzlich wie nachhaltig gefälschten und verfabelten Bibelkonstrukte,
deren eventuell noch sprechende Spuren und Quellen von religiösen
Fa-
natikern und Flunkeren mit strategischer Tücke und Methode,längst
der
Möglichkeit komplexer Wahrheitsfindung beraubt,verätzt,verwischt
und
so für immer verfälscht haben, egal mit welcher Motivation,
so daß auch
der findigste Spuren- Leser vor die Wand laufen mußte. Sei es
zwischen
den zerbröselnden Dokumenten oder obskuren Mysterien,die die
Masse
leicht gläubiger Menschen zu fesseln und gegen konkurrierende
Rituale
der Anderen in Front zu bringen . Die taktischen Phantasien dieser
selt-
samen Chronisten,Fälscher und Übertreiber aller großen
und kleinen Re-
ligionen und Sekten sind häufig von beeindruckend orientalischer
Auf-
schneiderei und scheinbar volksnaher , phantasievoller Redseligkeit,
a-
ber alle gleichen einem prall gefüllten Kleiderschrank mit den
Utensilien
für jedwedes Versteckspiel unbeantworteter Fragen und gefäkter
Tatsa-
chen.Die erzählerische Kraft und der rhythmische Stil dieser
kultischen
Spezereien, zwischen Liebe, Entsagung, Sünde, Feindbild, Illusion,
Aus-
beutung und Drohung , verraten ein immens artistisches und erzähleri-
Talent,naive Menschen zu Selbstaufgabe zu überreden und bis zur
Erb-
schleicherei auszuplündern , wie dies auch
die Politik immer schon ver-
mocht hat,die Bürger um ihr erarbeitetes Geld und
ihre freie Meinung zu
bringen. Auch WIR sind gelegentlich einer unverantwortlichen Sprüche-
klopferei bezichtigt worden , aber im Unterschied zu Kirche , Politik
und
Medienfotzerei früherer Zeiten,argumentieren wir immer zum Nutzen
für
unser gesamtes Volk und nicht für eine undurchsichtig inszenierte
und
diktierte Schein-Welt der Leute,die gerade am 'repräsentativen'
Drücker
sind.WIR sind so frei! Wem das nicht paßt und wer das anders
beurteilt,
nun,dem ist eben nicht mehr zu helfen und der versteht nichts von
unse-
rer Welt und wird als Volks-Schädling mit öffentlicher Ächtung,
Ausgren-
zung,Verbannung oder Verbrennung rechnen müssen.Gesetze dafür
lie-
gen unterschriftsreif im Klon-Rat und werden zügig die eugenischen
In-
stanzen passiert haben, denn Eile tut Not, denn der durch die alte
Regie-
rung und die "öffentlich - rechtlichen Medien" erzeugte
Notstand durch
den gesalbten Unsinn der Politik zuvor mit ihrer braunen Volksferne
der
Schuldenpolitik aus der Lameng , erfordern die sofortige Auflösung
der
alten Widersprüche zwischen Freiheit und Verantwortung.Wir,die
EU-Ge-
nik schaffen beides ab durch fundamental geklonte Gleichheit Aller
und
klammern uns nicht an diffuse Kompromisse , sondern schaffen eine
wi-
derspruchslose Gesellschaft . Kein rhetorisches oder taktisches Gemur-
mel und Stammeln mehr, sondern mit offener,ehrlicher und direkter
Füh-
rung schreiten wir voran, konsequent und nachhaltig ,wie es unsere
un-
beugsane Menschenachtung und unsere ausgereiften Programme vor-
sehen.Die Quintessenz der Geschichte zeigte noch immer,daß wir
unser
Leben nur all zu gerne und genußvoll dem Dienst am Staate oder
sonst
einer machtvollen Phantasie unterordnen . Diese uns prägende
Lust be-
gann schon bei Moses,als dieser
mit den Gesetzestafeln vom Berg Sinai
zurück zu seinem sündigen und inzwischen ausrastenden Volke zurück
kam und ihm die angeblich direkt von Gott anvertrauten Offenbarungen
und Gesetze vorhielt . Was da dem brennenden Dornenbusch und den E-
migranten aus Babylon zugemutet wurde, war zwar ein starkes Stück
be-
gnadeter Hochstapelei ,aber genau die richtige Medizin gegen sozial
ver-wilderte, asoziale Volkskrankheiten, die immer mal aus Gründen
verstie-
genen Hochmuts und mentalen Größenwahns bei den Homo-Genen
woll-
lüstig hoch kochen. Für uns aber kein Grund der Besorgnis
mehr. Eben-
so brauchen wir diverse Kult-Buster,Atheisten, putzige Materialisten
und
süchtig konsumierende Erdferkel wie gesinnungslose Anarchisten
nicht
weiter ernst zu nehmen.Sie werden unseren Siegeszug in die hybride
EU-Genik nicht aufhalten können.Wir haben alle und alles im Griff.
Wir sind groß
Lange,all
zu lange,haben wir uns damit aufgehalten,darüber nachzusin-
nen,woher wir kommen,wie wir entstanden und welcher Gott uns so ge-
schaffen haben könnte. Doch wie klug und weise wir auch grübelten,da
stolperten wir schon über die kleinsten Hürden und verirrten uns in
der
Finsternis unserer Unwissenheit in scheinbar fein gesponnenen Theori-
en, statt den Blick zurück vom Ururgestern, entschlossen und selbstbe-
wußt ins Morgen zu wenden, in die noch ungeformte Welt vor uns, die
a-
ber mit keiner der überlieferten Muster,pastoraler Gottheiten
und speku-
lativer Wissens - Fragmente, zu durchdringen , sondern nur wie Hiob
zu
erleiden wäre.Da hängten immer wieder Schau- und Schlaumacher
Lam-
pen in verschiedene Stellen der verdammten Finsternis und glaubten
im
jeweiligen Fokus die ganze Welt erblicken zu können . Selbst
dieTheori-
en der Prä- Astronautiker, die eine hybride Verschmelzung zwischen
au-
ßerirdischen Astralwesen und uns Erdlingen vermuten, sollten unseren
Instinkten näher sein, als die spinnefeinen Fabelwelten, Weltbilder,
Para-
diese und höllischen Folterkammern unserer kriegslüsternen Klein-
und
Weltreligionen mit ihren Offenbarungstories:von Zarathustra,von Yijing,
von den Maya-Codices, Pseudo- Buddhas,allen Propheten und Deutern
des Lichts, der Leere, der Sonne und des Glücks, mit ihren Schöpfungs-
und Wunderglauben , Verheißungen , den von ihnen erzwungenen
Pan-
theons und listig ausgeheckten Geschichten, diesseits und jenseits
des
Äquators, die unseren angeblich so biblischen Ursprung und offensicht-
liche Bestimmung erklären sollen, aber eigentlich nur Dressur-Versuche
machtsüchtiger System-Erfinder waren , die uns in die Rolle bloß
hoffen-
der,zagender,bittender und passiver Erfüllungsgehilfen ihrer
Blend-Wer-
ke zwangen und dies mit den Mitteln hokuspokernder Magie , brutalem
Schwindel und ideologischer Schein-Logik,als himmlisches Dauerglück
vorgaukelten,doch zuvor erst absolute Gefolgschaft und Selbstverleug-
nung abforderten und uns dann , als abgerichtetes und gebeugtes Fuß-
volk , nach ihren Regeln und Gesetzen tanzen ließen , bis wir
nichts an-
deres mehr glauben und verstehen konnten. Heute nennt man solch un-
würdige Methoden der lumpigen Versklavung fälschlich Gehirn-Wäsche,
die eher eine systematische Gehirnverschmutzung sind.Solcher Art,von
vermeintlich
Gottes eigener Hand ,gnadenvoll,animiert
und gehörnt,wer-
den wir dann von seinem strafenden Blltz und Donner getroffen und
so
verhöhnt dann von den priesterlichen Hoheiten,ganz irdisch in
vermeint-
liche Schuld und Schuld-Gefühle getrieben,gerichtet und so hingerichtet
uns dann frei kaufen dürfen oder im Namen rhetorischer Geistwesen
zu
tierischen Biestern erklärt ,Und so harren wir,längst tot,wenn
der Tag ge-
gekommen ist, dem Jüngsten Gerichte entgegen, wo wir erneut,
theater-
reif , für unsere Sünden um Gnade flehen müssen , falls
wir nicht gelebt
haben wie die Elfen,um nicht ewig als Fackeln in den höllilischen
Feuern
brutzeln zu müssen. Doch dieser Tag wird niemals kommen, denn
allen
Beschwörungen und Weissagugen zum Trotz wurden diese göttlichen
Welten nur auftragsgemäß von den malenden Zeitgenossen
, scheinbar
prophetisch und symbolisch geschwollen,auf Wände von Höhlen,Zelten,
Steinen, Palästen und Dome gepinselt,wirkungslos in die Wüste
gebrüllt
oder volkstümelnd dem Wanderer in Feld, Wald und Flur,als dreidimensi-
onale Bildwerke aus Holz , Stein und Marmor in den Weg gestellt, ihn
zu
behämmern und vor allem an die Institutionen der Kirche zu fesseln
oder
neu zu missionieren,um den erfundenen Ritualen und Symbolen zu die-
nen , zu ihrem Ruhm zu leben und vor allem , auch spendabel Geld und
Gut zu opfern,um befriedigt dann,als Gläubige und Hörige
weiter zu die-
nen und zu sterben. Da sind sich Kirchen, Politik, Medien und Gangster-
banden aller Zeiten, in Methode und machtbewußten Zielen nicht
so un-
ähnlich,was hier nicht weiter ausgeführt werden soll,denn
es ist ekelhaft
und verkommen bis zum Überfluß, was da ständig an
Verderbtheit,heim-
licher Selbstbereicherung,Inszenierung,Betrug usw. bis zum Rande der
perversesten Erträglichkeit reicht und dem findigen Schreiber
das Fin-
gern in den stinkigsten und fauligsten Kloaken aufbürden müßte
. Eben-
so wollen wir uns jeglichen Spott über die perfide ausgenutzten
und hin-
tergangenen Personen verkneifen,die Halt und Trost zwischen allem
un-
heiligen Heil suchten,aber nur Lügen,Wortbrüche und wertlose
Wert-Hül-
sen fanden . Wir bleiben seriös un halten am Stil einer überlegen
geführ-
ten Diktion fest,die ja nicht zuletzt die pure Reinheit unserer kommenden
Klon - Welt repräsentieren soll.WIR bleiben sachlich und gelassen,
denn
statt sich ganz einfach und stocknüchtern auf die eigenen,tatsächlich
ü-
legenen und überprüfbaren Befunde und Wahrnehmungen zu berufen,
flatterten die Hirne der alten Hominiden wie Laub im Winde und schließ-
lich ins dunkle Abseits und unwürdige Aus abseitigster Leidenschaften
und einfältigster Kulte.So werden wir unser Wissen und Gewissen
nicht
mehr mit überflüssigen Fragen traktieren , was denn in der
Vergangen-
heit etwa nützlich, gut und erhaltenswert war und ist und was
eventuell
in den Schwarzen Löchern und Falten der Zeit verschluckt, versteckt
o-
der spurlos verschwunden ist, denn notorisches Stochern im Staub der
Geschichte erzeugt nur trügerischen Respekt vor untergegangenen
Zei-
ten , Ohnmacht , Wahnsinn und alle Formen des fälschenden und
insze-
nierten Selbstbetruges,neben den wenigen Partikeln überschätzter
und
verbrauchter,horizontaler Erkenntnis,doch wir wollen und können
mehr
mit dem entschlossenes Anwenden unserer eugenisch-endogen extra-
hierten Prinzipien erreichen und das werden wir tun.
Wir graben keine Leichen aus.
Wir bauen auf
Unser
Staat macht eben nicht den gleichen Fehler , wie sein autistischer
Vorgänger, der längst verschrottete, septische , alte Parteien-Staat
mit o-
der ohne Abwrackprämie,Marmeladen- Politik,volksferner Schnösel-Bräu-
ne,christlich-rühriger Stutenmilch,rotgrüner Winkel-Paradiese
und Geisel-
Ehren - Preise für einfältigste Ehrgeize , sondern unsere
EU-Genik macht,
was Wir alle wollen und wohin Wir alle wollen - ohne Ausnahme . Die
Aera
partieller Macht- Konsortien ist vorbei und heute lachen wir nur über
den
ehemaligen Kindergarten machtlüsterner Dummköpfe,die sich
für Demo-
kraten hielten und sich anmaßten klüger zu sein als die
von ihnen perma-
nent hintergangenen und verhöhnten Menschen.Diese Leute,die sich
mit
einer Handvoll aasfressender TV-Journalisten als Regierer und moderner
Werte-Gestalter aufgespielt hatten,aber immer nur Kurzschlüsse,
Bauch-
landungen ins Niemannsland fabriziert und das Volk klammheimlich aus-
geraubt und beschissen hatten ,können nun auf dem Jahrmarkt der
Eitel-
keiten in Sack und Asche belächelt und gewatscht werden,wie sie
es ver-
dient haben. Mit unserem immer mächtiger und zugkräftiger
werdenden,
hybriden und zukünftigen Stanmmhalter und Staats-Modul , dem
univer-
salen Königs-Klon ,haben wir die ehemals selbst ernannte Elite,
als intel-
lektuelle Unterschicht von Wichteln,Schmarotzern und Flaneuren entlarvt
und entmachtet, die sich in ihren verwirrten und verluderten Spiegelkabi-
netten und apokryphen Irrgärten selbst nicht mehr zurecht fanden
und
schließlich froh waren , in ihrer steigenden , politischen Verwahrlosung
und Verfettung,schließlich als peinliche Fußnoten gescheiterter
Lumpen,
in den stinkenden Winkeln der Geschichte vergessen zu werden . Noch
kleben ihre geschönten Konterfeis und Sprüche auf den vom
Wind zer-
fetzten Plakaten als Menetekel trauriger Vergangenheit auf den verbeul-
ten Pappen , noch immer erlebt das Volk das tiefe Trauma marschieren-
der, bombender,ausgenutzter Soldaten des europäischen GROSS-Reich
für den Geiseleuro. Noch immer wollen es die Bürger kaum
glauben,end-
lich von den GEZ- ausgehaltenen , biegsamen Psychologen, Politologen,
Demoskopen , Redakteuren und ihren täglich verabreichten Geistesläh-
mungen und aroganten Unterstellungen ,
dreistester wahn-moralischer
Manipulation befreit zu sein. Und noch immer fühlen sich die
Bürger wie
Zoo - Tiere, mantraartig drangsaliert und eingekerkert ,wie ungezogene
Halbstarke, auf dem losen Markt der 'staatstragenden' , globalen Gipfel-
und Glemmer Parties verramscht zu werden . Und noch immer unterhal-
ten sie sich nur flüsternd oder verschlüsselt , aus Angst
vor den um die
Häuser und in den Netzen herumschleichenden Staats - Spitzeln
ausge-
forscht,schikaniert und an den Pranger gestellt zu werden .Das Resultat
dieser Staats - Streiche haben wir auch jetzt noch finanziell auszubaden,
denn das war alles nicht billig und so kam es,daß jeder Bürger
eine Kopf-
pauschale von 30 000,00 EURO Sonder-Solidar-Steuer für den Schaden
seiner abgedankten Politiker zahlen mußte,denn dieser schwachstromi-
ge Sonnen - Staat mit seinen strahlenden Zinseszins - Schulden saugte
alles Haben auf und wandelte seinen Saldo automatisch und nachhaltig
in rote Sollschuld um . Erstaunlich auch die Disziplin der vom demokrati-
stischen Staat ausgeplünderten Bürger,die selbst da nicht
protestierten
und ihre Parlamentarier in der dünnen Luft in tausend Fetzen
rissen. Ja,
sie zahlten nahezu lautlos cash und ein wohliger Schauer schien dabei
masochistisch ihre großen Herzen zu erfassen ,auf diese Weise
einmal
Gutes tun zu können und den Politikern ihre getürkte Wahlwerbung
be-
zahlen zu dürfen - man gönnt sich ja sonst nichts - ,die
ihrerseits die Ab-
gaben als leicht verdauliche Erdnüsse und Preis für den
Zauber des von
ihnen gestifteten Gemeinwohls und Zusammenhalts verkauften.Wir wun-
dern uns darüber,warum diese gewaltigen Summen nicht wenigstens
für
etwas Handfestes oder Sichtbares verwendet wurden , wie es ehemalige
Pharaone,Päbste und Kaiser taten,sondern daß mit dem vielen
Geld nur
die prallen Spitzbäuche des gigantischen Heeres, überflüssiger
Partei -
Automaten und Hofschranzen gefüllt wurden,die dem Volk zum Dank
da-
für immer wieder permanent Schuldkomplexe einpaukten, statt ihre
ma-
thematische Hirn - Klemme klammoffen einzugestehen - quer durch alle,
ohnehin , bis auf die Personen,gleichen oder nur rhetorisch in Nuancen
unterschiedlichen Parteien,die aus der freien Wahl ein absurdes Theater
im "Theatre de Babylone" abhielten. Das "Warten auf
Godot" , glich dem
nicht eingestandenen "mea culpa,mea culpa,mea maxima culpa"
der po-
litischen Verursacher mit ihren verpraßten Möglichkeiten
, generiert so
aus ix- beliebigen Farcen der "opera buffa"
. Da wurde angeordnet , ein
Bollwerk an teurerster Isolierung für einen nötig sparsamen
Umgang mit
Energie an die Hauswände zu kleben.Und da sollten die letzten
Euros a-
ber hauptsächlich dafür geopfert werden , damit sich die
Regierungsmit-
glieder genüber dem Ausland stolz als moderne und nachhaltig
ökolo-
gisch verkleidete Nation präsentieren können,nach Jahrzehnten
der Ver-
schwendung ,nicht
aber um unabhängiger von politisch und wirtschaft-
lich teuer importierter Energie:Öl,Gas oder Atomstrom zu werden,
son-
dern im Gegenteil,nützliche
Ideoten für russische, französische und tür-
kische Interessen zu werden. Es war die Zeit, wo sich auf einmal Fluten,
schmelzende Gletscher,verheerende Windhosen und brennende Wälder
als metaphysische Strafen , natürlich für die arglosen Bürger
und nicht
die schuldigen Politiker, Journalisten und Wissenschaftler selbst,
über
die Bildschirme ergossen und dem naiven Zeitgenossen Angst und ban-
ge wurde , schon morgen vom apokalyptischen Atem einer untergehen-
den Zivilisation hinweggerafft zu werden.So hörten sie z.B. abrupt
damit
auf , ihre ehemals so heiß innig geliebten Autos zu waschen
und zu pfle-
gen , weil ohnehin bald alles vorbei sei und sie legten in den Biergärten
die Beine hoch und blickten,versonnen und versponnen den vorbei zie-
henden Wolkenmonstern nach, um nur noch auf den unausweichlich be-
vorstehenden Abgang zu warten. Doch daneben ahnten es viele längst
,
daß in den TV - Anstalten nur eifrig orientalische Märchenfiguren
erfun-
den wurden um Geld zu schinden oder GRÜNE Wahlpropaganda mit
ge-
fälschten oder verzerrten Klimadaten zu machen,die angeblich
nur vom
selbst gemachten CO2 stammten,bis zu dem Tage,wo nach allem Multi
-
Schnulzi dann die Banken zusammen zu brechen drohten . Jeder weiß,
was dann kam und WIR brauchen das hier nicht weiter auszuwalzen,bis
dann der CO2- gesteuerte Untergang wie ein böser Traum von den
Bild-
flächen verschwand und ganz andere Dinge, wiederum äußerst
verspä-
tet und von der Politik nicht erkannt , in den Blickpunkt gerückt
wurden
und die Menschen geschockt wurden und wieder einseitig in die Arme
ir-
gendwelcher
Parteien geschleust werden sollten , egal ob mit Schweine-
pest,Vogelgrippe,Demographie,Zwangswährung oder irgendeiner Spiel-
art populistischer Gerechtigkeit . Also wurde den Leuten eingebläut
,ihre
Hühner und Gänse im Stall einzusperren,die Seuchenärzte
aufzusuchen
oder wenigstens einen kulturflüchtigen Türken,Albaner oder
wirtschafts-
flüchtigen Marokkaner pro Haus aufzunehmen,mit der alternativlosen
An-
drohung,ansonsten ,mit dem dümmlichen Hausmittel der Demagogen,als
dumpf rechtsradikalisiertes Nazischwein bedacht zu werden.Während
die
wirklichen Nazis und Bräunlinge,eben nicht mehr an der Farbe
ihrer Par-
teien zu erkennen waren, sondern an ihren Methoden, Menschen mit ins-
zenierten Vor-Bildern platt zu machen und "mitzunehmen".Wohin,nun
da-
hin wo das Volk nicht hin wollte. Und das mußte schief gehen,
weil der
stinkende Braten längst gerochen wurde. Wir sind da hilfreicher.
Wir denken noch weiter
Im
übrigen brauchen wir die Nestflüchtlinge vom Balkan,vom
Orient und
aus Afrika bald nicht mehr als preiswerte Lohn- und Arbeitssklaven
miß-
brauchen, wie auch schon zu Beginn des Industrie- Zeitalters, wo Kinder
zum Bettelnund Klauen abgerichtet wurden , denn unsere Gen- Forscher
wissen , was sie an den
Menschen hatten, die aus archaischen, noch we-
nig durchforsteten oder irren Kulturen geflüchtet waren, weil
sie dort we-
der sich,noch ihre Kinder ernähren oder bei Krankheit pflegen
und heilen
konnten.Doch die unterschiedlichsten Bedingungen und Geschichten ih-
res Lebens hatten wertvolle,unvergleichliche Spuren in ihren Genen
hin-
terlassen und machten sie so für uns zu biogenen Schatztruhen.
Der an-
haltende Strom der Flüchtlinge, Desperados,Deserteure,Hasardeure,Ma-
rodeure,Kultur-,Kult- Kriegs- und Politopfer,Armutsflüchtlinge,Bettler,Kri-
minelle, Faulenzer, irre Fanatiker, die den Westen missionieren wollten
o-
der Abenteurer, die einfach nur ihren Spaß haben wollten , ergoß
sich in
die so gelobten Länder,wo das Geld unaufhörlich aus den
Sozialautoma-
ten quellen sollte und niemand frage , wie es eigentlich mit den rationa-
len und persönlichen Lebensvoraussetzungen einer dauerhaften
Bleibe
bestellt sei - und wo man sich so bequem vor legaler und illegaler
Verfol-
gung verstecken könne . Eine brisante Mischung von so verschiedenen
Menschen wie noch nie in so engen, verdichteten Verhältnissen,die
sich
genauso willkürlich und zufällig zusammen braute wie etwa
die Arsenale
archäölogischer Museen,die Insekten-Sammlungen von Amateuren
oder
die Wahl und Zusammensetzung der "öffentlich-rechtlichen"
Rundfunkrä-
te,die nach einer Weile ud Welle der politischen Starre,bald
aus Bequem-
lichkeit oder Berechnung, nicht mehr zwischen Opfern, Vandalen, Multi-
Schnulzi-Schmarotzern , Polygamisten,Kriminellen, religiösen
Spinnern,
demografischen Vermehrungs-Künstlern, Terroristen, Demagogen
usw.
unterscheiden mochten
, denn dies mache nur Unfrieden in der doch so
herrlich bunten Klatschmohn-Gesellschaft. Die auf der Lauer liegenden
Werte-Gestalter und Spontisozis hatten bald folgerichtig die neuen
Wäh-
lerstimmen der Immigranten im Blick und Griff ,besonders die Life-Style-
Partei der Grünen mit Ethno- Look ,gespeist von Hildegard von
Bingen,
Kommunisten ala Stalin/Mao und modistisch hübsch aufgesetzter
, öko-
logischer Kriegsbemalung,sowie schwuler Schrille,als naturgegebenes,
nicht angelerntes Mittel gegen braunes Spießertum.Andere Parteien,
ko-
pierten eilig das grün gepinselte Outfit , aus Angst , sonst
nicht modern
und telegeil genug daneben auzusehen. Doch so ganz einfach war das
nicht,denn die Politiker hatten schlicht und vorsorglich unterlassen,das
Volk demokratisch zu fragen, ob es ein Einwanderer- Land sein wolle
o-
der nicht und spielte so auf Zeit,um den Faktor inzwischen erzwungener
Verhältnisse,einwirken zu lassen und verabredete heimlichen Konsens
zwischen den Parteien,um das Volk mit den anstehenden Problemen al-
leine zu lassen.Dafür sorgten schon werbewirksam die Medien und
hei-
lige Kühe wurden vermehrt durch die Straßen gezerrt und
kasuistische
Einzelheiten,sollten das Chaos schmieren.So war ein neuer Dauerstunk
mit medialen Populismus auf allen Seiten geboren, den Politiker aber
u-
nisono bestritten und verneinten ,weil sie zuvor dem Volk die Mikropho-
ne und die Freie Meinung in den Medien gestohlen hatten , ganz gegen
den Geist des immer fadenscheiniger ausgelegten Grundgesetzes und
behaupteten die Bürger fänden alles ja in bester Ordnung.Ausländerhaß
wurde obligatorisch unterstellt,wo die Menschen demokratische Proze-
duren einforderten.Und es wurde Stück für Stück an
den Bürgerrechten
der Mehrheit gesägt ,gestückelt,getrimmt und geschustert
und einseitig
gegeneinander ausgespielt, zu Gunsten einer Günstlings-Wirtschaft,be-
liebiger Minderheiten-rechte.Ein Vorgang insgesamt,der selbst uns,die
EU-Genik, heute in seiner seltsamen Verklammerung von Sozial-Kitsch,
Verlogenheit und politischer Korruption verwunderte,um nicht zu sagen,
großen Respekt abtrotzte, denn es wurden schlicht alle Schleusen
und
Grenzen geöffnet um die großzügigen Sozial-Automaten
zu stürmen.Das
ging folgerichtig einher mit der Dämonisierung der Polizei ,
mit der Zer-
mürbung und dem medialen Stalking der Beamten an den Schaltern
der
Gesetze und mit den sich ausbreitenden Slums und ruppigen Verhältnis-
sen auf den Straßen der Metropolen.Ein Vorgang,der aber öffentlich
auf
dem Polit-Markt noch immer als Segen und Rettung des Abendlandes ge-
priesen und mit funkelnden Orden und Werbe-Sprüchen ausgezeichnet
wurde während intern das Chaos immer krampfhafter klamm und geheim
unter der Decke gehalten wurde . Die Menschen begannen rückwärts
zu
laufen und zu denken und fanden es schön und interessant ,was
bereits
weit vor der Aufklärung ,die Menschen ehedem krank,arm und unfrei
ge-
macht hatte .
Besonders bei einer szenisch verkitschten , kleinakademi-
schen Sozischicht von Gutmenschen war das hybrid gemischte Remake
einer esotherisch ausgerichteten Schamanen-Ökologie mit sentimental-
kindischer Robin Hood - Manier ,weit und infantil der große
'Bringer', ge-
nauso wie der touristische Hang nach exotisch- magischen Kult- Erleb-
nissen, in der "großen,weiten Welt" der Flieger,kreuz
und quer mit Visa-
oder Mastercard, durch alle Götzen-Staaten und Natur- Völker,
auf dem
'Traumschiff' unserer Wunder-Welt,wo alles vermeintlich noch so wild
in
Ordnung sei, wie Natur im Paradiesgarten , unbekümmerter Kindersee-
len.Kritik aber an dieser, natürlich gewerblichen Gefälligkeits-
Kultur an
diesen menschenfeindlicher Systemen hierzulande an solchen ausge-
zehrten , ausgebeuteten, lebensunfähigen, korrupten Kulturen
und den
aus ihren erbärmlichen Verhältnissen, fliehenden Menschen,hinter
aller
eingebildeter und suggerierter Sozial-Romantik,gefällt natürlich
den Pro-
fiteuren dieses Schalamassels und Sozial-Business in den Medien, Kir-
chen und Parteien nicht.Also
propagieren sie weiterhin den meterhohen
Gerechtigkeits-Türken: "Eden für Jeden".Wir können
das hier nur streif-
en,natürlich wissend, daß viele zugewanderten Ausländer
,liebenswerte
und wertvolle,sympathischen Eigenschaften besitzen,tapfer und ausdau-
ernd um ihr Leben gekämpft haben,also unsere Empathie verdienen,aber
eben über die wirklichen Ursachen ihrer Misere nicht analytisch
genug
nachgedacht haben und leider nicht einsehen wollen, vereint hier mit
ih-
ren angeblich so hilfsbereiten Menschenfreunden , daß ihr eigentlicher
Feind,in der Mitte ihrer verotteten, alten Sozialisierungen steckt
und mit
ihren angestammten Kulturen identisch ist ,was in ihren Köpfen
höchst-
wahrscheinlich schlimmer, nachhaltiger wirkt und nachwirkt , als alle
ei-
sernen Gefängnisse,als Armut und Klima und sonstige Ursachen
zusam-
men und sie als ferngesteuerte Opfer ,
über Grenzen hinweg ,
nicht aus
den Krallen ihrer eingebrannten Glaubens - Postulate entläßt
und in der
Fremde noch zusätzlich vor zumeist unlösbare und unerwartete
Proble-
me stellt.Die Imigranten müssen verstehen,daß sie mit diesen
Unverein-
barkeiten letztlich selbst fertig werden müssen und dies nicht
ihren Wir-
ten aufhalsen können, die ganz andere Probleme haben . Unverantwort-
liche unkritische Leute, die diese Konflikte und oft üblen Sitten
und Ge-
bräuche noch betulich vernebeln oder verkleistern , wie die billigen
Bil-
der und stories u.a. vom ZDF,n-tv,NDR und WDR machen sich zutiefst
in-
telektuell durch Verniedlichung oder gar Leugnung unglaubwürdig
, in-
dem sie auch noch mit speichelleckernder Zunge, Flucht-Opfer aus sol-
chen Kulturen , nur als demografische Füllmasse unserer westlichen
Zi-
vilisation mißbrauchen, statt sie zu ermuntern, in ihrer wirklichen
Heimat
nach einer ökologisch und wirtschaftlich optimalen Entwicklung
zu su-
chen. Dort werden sie wirklich und dringend gebraucht. Die Schizophre-
nie aber und das moralische Getue und die Heuchelei und Eigennutz
der
sozialen Schickeria in den daneben hochverschuldeten Wohlfahrts-Staa-
ten ist einmalig,peinlich und weltfremd.Und noch immer rechtfertigen
sie
sich dann so: 'Haben wir nicht längst Kickboxer,Bauchtänzer,Fußballer,
Teppichhändler und Würstchenbrater erfolgreich gegen den
selbstsüch-
tigen Argwohn neurotischer , hier beheimateter Eltern , schulpflichtiger
Kinder, abgeschirmt und in Stellung gebracht , damit unsere Analphabe-
ten und lernungewohnten Imigrantenkinder nicht mehr auf die kriminelle
Rutsche ins Abseits gerieten,wofür sie nichts könnten, weil
ihre Eltern ja
wichtigeres zu tun hätten , als sich um ihre idiologiefreie Erziehung
und
Bildung zu kümmern' . Mit dem Koran und dem Glücksspiel
ist da nicht
viel oder viel mehr zu machen .Doch
das ist ja wohl die Quintessenz der
Aufklärung von der Aufklärung:Modern,moderat,gelassen,weltoffen
und
hochmoralisch voran zu stottern mit kindischen Plakaten und Vorzeige
-
Menschen dann den bunten Strauß omnipotenter Exploration , mit
klaf-
fenden Herzen, in voller Fahrt,zum Blühen zu bringen und dann
die Last
schlicht der Erfindungskraft unserer Kinder zu überantworten
, die jetzt
schon von pädophilen Mäusen in den Medien beknabert und
besabbert
werden,ohne Frage und gefragt zu werden. Wer das nicht will , nun
, der
wird eben der story- süchtigen,moralin-sauren Journaille und
ihrem Fili-
buster- und Manipulations- Gewerbe
zum Fraß vorgeworfen, was ja die
schlimmste Strafe für all die ist , die in den Medien gefragt
und willkom-
men sein wollen,um dort ihr Gewölle und
Gewolle abzuwerfen.
Wir
helfen
Meinungen
zur Immigration und Völkerwanderung heutzutage sind viel-
fältig,so vielfältig,daß sie viele schon wieder sprachlos
machen,denn mit
dem Für und Wider ließen sich tausende Kartoffelsäcke
aller Farben fül-
len und je nach dem,im
Auspuff des
alltäglichen Quatsch- Betriebes ver-
gasen
oder
je nach Geschmack und Gesinnung auf den Müll , dem Pran-
ger oder in den Schulbüchern , zur freien Entfaltung , abladen.
Da wurde
ein Fall beschrieben , wo ein bunt gekleideter Mann mit langem grauen
Bart , in Hockstellung auf eine Verkehrs- Ampel geflüchtet
war und dort
still betend verharrte,bis er tot auf die Erde herab fiel.Ein anderer
Fall be-
schreibt eine Schar wilder Kinder,die in den öffentlichen Beeten
alle Blu-
men herausrissen,nicht
etwa aus kindlichem Zerstörungswillen,sondern
weil sie hier das tückische Werk von bösen Teufeln sahen.Und
in einem
weiteren Fall wird ein Zeuge zitiert,der im menschlichen Gedränge
einen,
undeutliche Wörter murmelnden Mann beobachtete,der plötzlich
seinem
Vordermann ein Messer bis zum Schaft in den Rücken stach. Die
Motive
solcher Handlungen sind kaum ergründbar,aber der gepflegte Wahnsinn
macht es möglich,weil auch die Kultur der westlichen Länder
siech,leer-
gelaufen und gespalten ist und zwischen Lust und Last,zwischen Wollen
und Können ,sich ein Teppich undemokratischer Freiheit,über
das Land
gestülpt hat.Vorwürfe etwa , hier wären nahezu faschistoide
Anfälle von
Gehirnwäsche zu konstatieren,sind natürlich wahr,aber viel
wichtiger ist
uns der Ansatz einer im Entstehen begriffenen multi-hybriden Staatlich-
keit , wie sie von unseren Wissenschaftlern errechnet und in sehr
naher
Zukunft erreichbar sei . Ähnlich
brisant verlief ja auch die überfallartige
Einführung der Zwangswährung des Euro,samt Europa-Karzer,wobei
ja
nicht nur die Banker, das TV und die Politiker-Meute, ihre satte,grenzen-
lose Freude haben sollten ,sondern auch alle Menschen,die reinen und
edlen Gemüts waren . Den schmutzigen Rest quakender Freigeister
ha-
ben wir in den Irrenhäusern weggeschlossen. Bei all den Ungereimtheit-
en und nötigen Verarschungen waren die Menschen dennoch so lernbe-
reit oder folgsam,daß sie im Zweifel ihres Verhaltens , gleich
auswander-
ten , um ihrem geliebten und gelobten Staat so den letzten Dienst
zu er-
weisen und den Politikern die Möglichkeit zu geben,sich auf den
oralen
Gipfelbühnen als alles könnerische Weltmeister und Musterschüler
un-
ter Ihresgleichen präsentieren zu können,denn sonst wären
sie womög-
lich noch immer oder wieder , nur als kleine, mickrige, häßliche
Bonsai-
Nazis wieder zu erkennen gewesen,die sie vielleicht noch sind,ohne
das
aber selbst zu bemerken.Ähnlich
Schmuckes ließen sich unsere Gestal-
ter einfallen,um als unersetzliche Öko-Freaks die Welt zu retten
und sich
in allen mutierbaren Spielarten dieses Genres , gipfelmäßig
abfeiern zu
lassen,auch wenn die Öko-Botschaften längst seit 1970 und
früher, von
allen Spatzen,aller Welt,von allen Dächern gepfiffen wurden und
nur die
einfältigsten Nachzügler glaubten , hier noch vor dem Komma
Wesentli-
ches kompilieren zu können:Politiker muß man halt mit anderen
Maßen
messen.Und so sangen sie dennoch unverdrossen mit Gilbert Becaud:
"Es
ist nie zu spät" , wo sie eigentlich hätten singen
können: "Es ist im-
mer zu spät" ! Wie sie auch vor den Bomben auf Belgrad sangen
: "Ein
bißchen Frieden,ein bißchen Frieden usw ",wo sie
dann eher hätten sin-
gen sollen:"Ein bißchen mehr Frieden hätte es schon
sein können ",wie
noch in den 40 Jahren vor ROTGRÜN.Doch, die so niedlich Werte
animie-
renden Glotzen- Programmierer generierten hier endlos und schadlos
e-
motionalisierbaren und weltoffenen Unterhaltungs-Zoff, für ihr
leicht ver-
dientes Gehalt , tausendfach dabei auf der Stelle tretend , monoton
und
mono-kulturell, hin- und her gewendet, in linkisch inszenierten und
emo-
tionalistischen Stammtischen der politischen Feinschmecker, täglich,im
Presseclub, in notorisch einäugigen Stalking-Shows und beliebig
kasu-
istischen Dokus serviert, der diversen Magazine, morgens, mittags
und
nachts, endlos , öde und teuer, vom Bürger bezahlt , wie
Kirchensteuer.
Wir deuteten es schon früher an, wie sehr wir von der staatsgewaltigen
Führungsqualität der alternden Gesellschaft beeindruckt
waren und wie
weit sich die Funktionärs-Demokratie bereits unserer Philosophie
ange-
nähert hatte.Wir,die kommende EU-Genik hatten da noch bessere
Ideen.
Denn während das Gezeter über den würdelosen Kultur-Krampf
auf der
Straße eskalierte,haben unsere findigen DNS-Leser längst
die Ursachen
der Mechanismen,Ungereimtheiten,unterschiedlicher Verhaltensweisen
in Abstammung,Gesundheit und Sozialisierung bei u.a.Bildung,Qualität,
Zivilisation, Kraft, Immunität, Wetterfestigkeit, Neid,Sex,Krankheiten
und
Religion,in und zwischen den Genen erkannt und in logischen Versuchs-
reihen transparent entschlüsselt.Als Folge ergab sich die Pflicht
endlich
eine neuwertige Gesellschafts- Verfassung In allen Mikro- und Makrobe-
reichen der Wissenschaften,Kommunikation, Robotik, Wirtschaftlichkeit,
Gemeinschaft ,Ethos usw. zu entwerfen.Begriffe aus dem Grabbelkasten
antiker Moral ,wie Sünde,Tugend und Ehre wissen wir längst
ortsgenau
im Genom zu bestimmen und mit den neu konstruierten Steuerungsge -
nen unsere Ziele fix zu regulieren oder abzuschalten . So begnügen
wir
uns z.B. nicht mit dem nur auf die Menschenmasse und Arbeits-Effizienz
ausgerichteten,billig propagierten Kalkül der Ausbeutung und
Sozialisa-
tion der Leute 'mit Imigrations- Hintergrund' - wie es so schön
sachlich
hieß - ,als Füllmasse und Ersatz, fauler, prüder teutonischer
Geschlech-
ter , nein, wir wollten nicht mehr und nicht weniger als die Seele
dieser
Ausländer für unsere formierte EU - Genik ausschlachten
und als meta-
soziales Spiel-Material gewinnen. Das heißt, wir werden den
differenzier-
ten Fundus , unterschiedlicher Gene in der DNS , dem eigentlichen
Sitz,
dem Locus ludens der Seelen, universell und absolut kopierfähig,für
un-
sere hybride Revolution nutzbar machen , die sich in den Jahrtausende
alten Evoutions-Prozessen , in die unterschiedlichen Stammlinien aller
Menschen- Gattungen und darüber hinaus,in alle Wesens-Einheiten,ein-
gefressen und signifikant eingetragen hatten. Wie seinerzeit die Pharma-
Finder in Brasilien und Asien fündig wurden, oder die emsig in
die Dun-
kelheit spähenden Astronomen,immer neue Sterne im Universum fanden
und glaubten ortstreu zu sehen,so gelang es unsrer ortsansässigen
For-
schung , in den Gefängnissen und Verwahranstalten,durch heimlich
ent-
nommene Genproben, einen Fundus mobiler und mobilisierbarer,neuer
Teilchen aufzuspüren, die unsere alte , mittlerweile sozial automatisierte
Gesellschaft, ruckartig mit neuen Antriebsarten bereichert und in
der hy-
briden Komprimierung , nun die letzte Stufe der optimierten Vollendung
einläutet,wie es jüngst in einer Animationsstudie in Salzkotten
aufgelistet
wurde. Wir, die EU- Genik haben aus den frustrierten Erziehungs- und
In-
tegrations- Prozessen der Verlorenen Zeit der Doppel- Pässe und
Paral-
lel- Gesellschaften exquisite und einzigartige Lehren für unsere
Zukunft
gezogen und Herz erfrischende Wahrheiten gefunden,die uns stolz
machen.Wir brauchen dafür keine kapitalistischen Heuschrecken.
Und wir brauchen auch keine sozialistischen Heuschrecken.
Wir wollen hybride Heuschrecken.
Wir halten Kurs
Unsere
Demokratie repräsentiert alle Werte eines
zukunftsfähigen Staa-
tes und hütet ihre mühsam errungenen Werte wie kostbare
Juwelen und
antwortet mit Null-Toleranz gegenüber allen Schurken die unser
Arsenal
der Ehre und Würde angreifen oder auch mit Schund und Schande
ver-
sudeln wollen.Daher gehört es zu den wichtigsten Tugenden und
zu un-
serer höchsten Pflicht unseren Staat zu schützen und wehrhaft
gegen je-
den Angreifer zu verteidigen.Ein alter,wahrer Spruch besagt :'Angriff
ist
die beste Verteidigung'.Und so tun wir alles nur Erdenkliche,nicht
nur zu
unserer Verteidigung auf gleicher Augenhöhe , mit unseren zwar
immer
weniger werdenden, aber doch noch immer lebenden Feinden ,sondern
wir müssen ihnen immer Schritte voraus sein und im absolut Grünen
Be-
reich operieren. Die primitiven, früheren Kriegs-Maschinerien
waren da-
rauf ausgerichtet , im Kriegsfalle möglichst großen physischen
Schaden
beim Gegner anzurichten und ihm durch den Schock des brachialen Ver-
lustes von Mensch, Hab und Gut zum Frieden oder zum Sinnes - Wandel
zu zwingen,was nicht immer gut und gleich gelang.Die Beispiele von
Ba-
bylon,Troja
bis London,Dresden,Hiroshima,Beirut,Belgrad, Bagdad und
New York bereichern zwar die Geschichte mit Bildern schönster
Zerstö-
rungs- Ästhetik,wie sie uns die Medien zuletzt immer saftiger
und prunk-
voller, bleibend geschenkt haben, aber sie lehren vor allem smarter
und
gewinnbringender die Verteidigungs-Strategien auf das Wesentliche
hin
auszurichten , also nicht nur die wahllos materielle Zerstörung
von Häu-
sern, Industrien und Infrastrukturen anzurichten, sondern vor allem
und
wenn möglich alleine , den Kill feindlicher,veralteter DNA zu
leisten ;also
die Zersetzung alter Charakter - Systeme individualistischer Freigeister,
die sich unserem modernen bio-matischen Gen-Stream in den Weg stel-
len und stellten.Die alleinige Ausgrenzung und das natürliche
Aus- Ster-
ben dieser Störer wie Anarchisten fruchtete nicht wirkungsvoill
genug ,
so daß wir mit den Mitteln selektiv filternder Bio-Granaten
den Boden un-
serer Tatsachen sauber halten mußten.Durch die notorisch suggestiven
Völkerwanderungen in die gelobten oder dafür gehaltenen
Länder , än-
derten sich die ehemals frontalen Völker-Kriege in terroristisch
verfloch-
tene,grenzüberschreitende , Bürgerkriege,bei denen eingesickerte,hun-
grige Minderheiten den angestammten , satten Mehrheiten ihre Gesetze
aufzwingen wollten . Das konnte zwar jeder verstehen, aber jeder mußte
nicht unbedingt Verständnis dafür haben (müssen) ,denn
dazu fehlte die
freie Bürger- Entscheidung .Da gerieten oft so genannte 'Gut-Menschen'
und angeblich vermittelnde Politiker,durch eitel-moraline Eigenwerbung
in den schäbigen Geruch potentieller Betrüger und Verräter,ihrer
jeweils
eigenen Landsleute . Dies waren die Geburts - Wehen unserer EU- Genik
und der notwendige Beginn der zunächst unbemerkt und lautlos
einge-
leiteten Glättung,verhaltensgestörter
genetischer Unstimmigkeiten zu ei-
ner am Ende friedlichen Einkehr aller gen - ethisch gewandelten Homini-
den, in Gleichheit und Ewigkeit . Diese erfolgreich optimierten EU
- Geni-
ker und Neubürger zeichnen sich, leicht erkennbar,durch kraftvoll
nach
Jasmin duftende Deodorants aus,die sie leicht und betörend vom
bakte-
riellen Gestank der Alt- Menschen unterscheiden lassen . Auf diesem
Ef-
fekt basieren auch unsere unfehlbaren Bio-Granaten,die nahezu automa-
tisch gesteuert und stimuliert,das überalterte Gen-Material erschnüffeln,
modernisieren und säubern oder aber , hoffnungslos unwerte Genome
der Alt-Menschen, mit entsprechend präparierten Viren unschädlich
ma-
chen . Die Bio-Granaten werden in öffentlichen Toiletten mit
der Wasser-
spülung im Kanalnetz verbreitet oder einfach in die Luft geschossen,wo
sie ihre übel stinkenden Opfer selbsttätig finden und einmorphen.
Wir forschen weiter
Vielleicht
wegen bestimmter spirituellen Anwandlungen, die wie gesagt,
immer noch gelegentlich das Unterbewußtsein malträtieren
oder aus ei-
nem uneingestandene Halbwissen generiert , werden schwache Geister
noch immer von Angst und Mißtrauen und von ganz tief im Bauch
explo-
dierenden Bäuerchen geplagt,wenn es darum geht unsere eugenischen
Überzeugungen aus dem Mief undefinierbarer Glaubens- Gefühle
in ein
systemisches Orientierungs-Wissen zu überführen.Aus den
transparent
überprüfbaren, authentischen Wissens - Schritten, entsteht so ein
wach-
sender Glauben, den wir dankbar als Zuversicht bezeichnen sollten
, der
schließlich zum eigenen Selbst-Bewußtsein führt,das sich
so, mutig und
beherzt unseren Staat der EU - Genik anvertraut und überantwortet
um
sich dort erst richtig als Mensch-Wesen entfalten zu können .
Wer kennt
nicht den reduktiven Leitsatz von Rene Descartes: "ICH denke
, also bin
ICH",der einem vorschnell vielleicht nur ein höfliches oder
gequältes Lä-
cheln abringt . Dieser Kernsatz sagt also folgerichtig nicht : ER,
SIE, ES,
WIR,IHR,SIE denkt oder denken ( Dies oder Das ) also ist, sind ER,SIE,ES,
sondern es gibt nur das ICH als Gewißheit und zweifellose Quelle
bei der
authentischen Verarbeitung und Vermittlung von Wirklichkeit , alternativ
gegenüber zweifelhafter oder automatischer Fremdbestimmungen durch
andere Personen oder selbst nie gemachter Erfahrungen und Informati-
onen. Sie werden fragen,was soll dieses pseudo - philosophische Getue
bekannter Fakten und Denkweisen. Wir, die EU - Genik , berufen uns
auf
Rene Descartes,aber nicht wegen irgendwelcher sprachlicher oder sug-
gestiver Finessen, wie es zumeist die Politiler alten Schlages taten
, son-
dern wir benutzen das Personalpronomen der 1. Person Plural , weil
es
für uns nur noch, ganz exklusiv das WIR gibt und nichts sonst.
Also kein
DU , ER , SIE oder ES und IHR oder SIE gibt , sondern ausschließlich
nur
die Summe unendlich geklonter,gleicher ICH's,also ICH und ICH und
ICH
und ICH und diese insgesamt sind WIR , im Gegensatz zum Wir , als
wir-
rem disperaten , apokryphen und unordentlichen Gemenge vieler unter-
schiedlicher Individuen.Was sind sie anderes als ein Wirrnis und Wirrwar
egomanischer Selbstüberschätzung,Verzerrung von Realität
, bei der et-
wa das einzelne Subjekt mit seiner einsamen Selbst - Erfahrung nie
und
nimmer zu brauchbaren Deutungen und Bedeutungen der weiteren Welt
gelangen könnte, geschweige zu einer vernünftigen Kommunikation
un-
tereinander auf gleicher Augenhöhe.Wir brauchen keine Streit-Kultur
in
unserer Zukunft,Wenn man so will,besteht unser Verdienst in der konse-
quenten Reproduktions - Idee absolut identischer, aber hochgradig
hy-
brid optimierer ICH's in unserer kommenden KLON-Welt.Oft erhofft,aber
nie erreicht und erst von uns tatsächlich gewollt und nicht nur
gedacht,
als hyperbe Qualität und Summe aller vereinten ICH's ein funktionieren-
des und universelles Ganzes , was seine Überlebenskunst in Würde
be-
trifft . Wir hätten diesen Erfolg unserer Rationalität allen marodierenden
"Eliten" von gestern gegönnt , doch die Verhältnisse
und die Zeit waren
nicht reif und kenntnisreich genug für unsere wahrhaft wahren Wahrhei-
ten demnächst,die natürlich,allen notorischen Freigeistern,wilden
Philo-
sophen,Natur-Aposteln,Einzelgängern und Selbst-Heilern nicht
schmek-
ken mochten.Das haben wir erwartet und rechtzeitig zu unser aller
Wohl
längst ausgelöscht.Die Scheidung Descartes,im übrigen,in
eine geistige
und eine materielle Welt war selbtredend ein fast noch mittelalterliches
Himmelfahrtskommando und seiner Zeit geschuldet,doch von seiner me-
chanistischen Logik haben wir doch ein paar Krümel gefressen und gut
aufbewahrt.Dennoch machen wir jetzt Schluß mit diesem ganzen Gewür-
ge."Wir werden vom Lesen des genetischen Code zu der Fähigkeit
kom-
men,ihn zu schreiben" sagt Craig Venter und WIR auch .Das bedeutet
al-
so: Wir erfinden die Welt neu , weil wir es besser wissen . Die Magie
alter
Kult-Uhren ist abgelaufen und schal geworden wie saure Milch,mit allen
ihren fein gesponnenen,aber einfältigen Geschichten eingebildeter
Weis-
heiten aus der Dunkelheit des MAHABHARATA . Hier und jetzt in unserer
heilenden EU-Genik ersparen wir allen archaischen und dekadenten Völ-
kern ihre fälligen ein, zwei, mancherorten bis zu drei versäumten
Kultur-
Revolutionen.WIR garantieren mit Hilfe unserer automatischen "neo-
an-
tizipierenden Fehlererkennung", der unschlagbaren Ideation,das
blinde
Funktionieren unserer Klon -Welt , mit ihren sinn-thetischen Hybrid-Anla-
gen. Ein revolutionärer Sprung , heraus aus den ausweglosen,betrügeri-
schen Binsenlabyrinthen , Schminktöpfen und Wanderdünen, den
fiebri-
gen Wirren taumelnder Illusionen und Hypothesen.Süchtig nach kurzwel-
ligen standing ovations,wiedergekäut in den täglichen Runzeln der
Zei-
tungen, ihren Eitelkeiten,Rechthabereien,Krusten und dem Lärm der
blökenden Straße,sowie ihrer Urteile ohne Ur-Teile.
Wir haben die Wahrheit hinter uns
Schön,
könnten wir denken , daß es doch so viele Wahrheiten gibt,
man
brauchte sie nur aufzusammeln oder zu kaufen. Massenweise fluten er-
fundene Wahrheiten und tückische Halb - Wahrheiten ohne die Last
der
Bedeutung ständig aus den Zeitungen,den Medien und von den Kanzeln
der Kirchen, der Kommunen,des Konsums, des Kominterns,des Militärs,
der globalen Menschenfreunde,der Professoren in den Unis usw,die sich
allesamt der wundersamen Wahrheits- Vermehrung verschrieben haben
und den Gänseblümchen den Rang ,ihrer zahlenmäßigen
Überlegenheit
streitig machen.Epidemische Illustrierten und Hefte aller Bereiche
muten
an wie multikulturelle Korallenbänke und explosive Claims hochkarätig-
ster Wahrheits-Veredelung der umfassenden,menschlichen Sehnsüchte.
Da bleibt kein Auge trocken und , - scheinbar - ,kein Winkel unbeleuchtet.
Alles wird durchstrahlt und durchhechelt , tausendmal nachgeredet
und
mantraesk nachgekaut, mit der Attitude des Neuen vorgetragen,von den
vielen Zungen und Lichtern der Schreiber und Redner, als wenn man
es
nicht schon bis zum Überdruß gehört und gelesen hätte
.Das wirkt dann
zumeist leicht und wiegt auch so,denn funktionieren tut das allles
keinen
Augenblick,weil die Bedeutung der Sprache längst geflüchtet
ist und die
geglättete Ästhetik und der erfolgreiche Konsum an ihrer
Stelle plaziert,
die eigentlichen Wahrheiten produzieren (sollen). Wir haben das Staats-
Fernsehen der funktionalen Demokratie übernommen und auch die
Zei-
tungen mit den journalistischen Feinschmeckern und Steinschleudern.
Wir lernen lesen und erlesen auslesen.
Neben
den Menschen,dem Volk,gibt es auch noch Künstler,die heimatlos
hin und her irren und glauben , keinem Gesetz folgen zu müssen . Was
ist
nicht schon alles,über sie,für albern dramatisiertes Zeug
geredet und ge-
schrieben worden,über diese 'wahren' Künstler,die sich selbst
als 'Sprin-
gende Gene' im Genom der Menschheit wirken sehen und dabei beharr-
lich der bloß tele- und fotogenen Präsenz - Kultur entziehen
und diese ü-
ber- und großmütig,den wahllos nach Anerkennung und Kohle
'schielen-
den'Künstlern überlassen , - 'man muß auch jönne
könne' - , die ihre Ar-
beit angeblich überzeugungslos und anschmeißerisch einer
beliebigen
Saison-Politik andienen und so dem flottierenden Markt und dem kurzle-
bigen Marketing schlauer Reibach-Flüsterer überantworten
- sich als be-
rühmte Büroschmücker von Banken und Versicherungen
herzen lassen
und happy sind,von der dümmsten aller dummen Einrichtungen,dem
"öf-
fentlich - rechtlichen" Fernsehen in wenigen Sekunden als Mitternachts-
Kultur verramscht zu werden.Und dabei häufig nur Schatten und
zerklüf-
tete Echos alter Kunstformen rapportieren - wie Kunstgewerbler,Fälscher
und Diebe, ohne dabei rot zu werden. Ja, so lamentieren sie, die 'wahren'
Künstler und Freigeister,die sich gerne als die letzten Abenteurer
unsrer
durchgerasterten und rationalisierten Welt empfinden und dabei doch
in
Wahrheit nur krank übersäuerte Sozial-Schlampen sind,die
ihre 'manisch-
depressive' , heimatlose und tierische Existenz frei - wildernd den
absur-
desten und überflüssigsten Ideen aussetzen,weil sie eben
nicht ganz nor-
mal und richtig im Kopfe sind. Erziehen lassen sie sich auch nicht
, auch
nicht durch Geld,auch wenn es ihnen widerwillig unfreiwillig schmeicheln
sollte . Sie sind hartholzig wie Ebenholz und einspannen lassen sich
die
Trotzköpfe darunter weder durch billigen Ruhm oder gelegentliche
Rüh-
mung.Und sie fallen auch mal ihren Schmeichlern in den Rücken,wenn
ih-
nen danach ist . Orden und Preise brauchen sie nicht , denn sie haben
ja
sich.Sie können hemmungslos treu sein, gegenüber ihren Freunden
und
leidenschaftlich treulos wie streunende Hunde oder auch mal pflegeleicht
und scheinbar handzahm wie hausbackene Meerschweinchen und insge-
samt immer und zu jeder Zeit zu jeder Schandtat bereit sein . Sie
glauben
so ganz einzig exklusiven Sinn für das Wesentliche zu haben und basteln
sich für jede Schrulle ihre eigene Moral ,weder eine "Magna
Moralia" (Ari-
stoteles), noch eine "Minima Moralia"(Adorno), sondern viele,
mit der Zeit
wechselnde Moralien wie exotische Blüten für jede Gegebenheit und
Ge-
schmack eine ganz exquisite,eigene Moral,die allerdings auf niemanden
sonst und nichts anderes übertragbar wäre, als die von Künstler
- Kunst
gewollte,als wenn sie immer schon vorher geahnt hätten, welch
unheilen
Quatsch diese oft rudelweise bemühten und meist choralmäßig
nachge-
zwitscherten Moral-Blüten bewirkten.Kurz gesagt,sie zeigen uns den
Vo-
gel und verzichten auf die Kröten im Tausch gegen ihre abgesonderten
Substrate, die sie als alles bezeichnen würden,nur nicht als
Kultur, denn
die verstehen sie als bloß blinde und taube Reproduktions- Maschine
im
Dünkel des Dunkels. Stattdessen halten die Produzenten dieser
verstie-
genen Kunst-Stücke ihr chamäleoneskes Tun für spielverderbende
und
menschenfreundliche Strategien gegen ideologische Systeme,demagogi-
scher Anti-Systeme,gegen Pathos und Sentimentalität,gegen eingebildete
Eliten und scheinheilige Heloten.Mal möchten sie primitiver sein und
ein-
facher leben als Silberfischchen,mal futuristischer als Nemo,mal morgen-
oder abendländischer als schwärmende Klugscheißer,mal
exotischer o-
der konstruktivistischer als Werbung und jede Computer - Sprache,
mal
zerstörerischer als ein Taifun usw.,usw.und das alles immer maximal
bis
bis zum exessiven Wahnsinn oder zur Ohnmacht und mindestens dabei
empfindsamer und verletzlicher als die märchenhafte Prinzessin auf
der
Erbse, gewalttätiger als die berühmte Axt im Walde , wütender als
Wotan,
einzigartiger als jedes Weltwunder,mutiger als ein Samurei oder Rhodesi-
an Ridgeback, machtvoller als Ramses,Napoleon,Hitler und Stalin zusam-
men und dabei magischer und geheimnisvoller als Rasputin , Erlkönig
o-
der Missing Link . Natürlich nur zum Schein schlüpfen sie in die absurde-
ten Rollen und Berufe , mal wankelmütig zerrissen , mal großmütig
oder
weitläufig und schrecken nicht davor zurück, auch mal mit Rattenfängern
aus Politik und Gewerbe gemeinsam zu grillen und so zu tun,als seien
sie
ganz bescheiden bloß der Nabel der Welt und Richtschnur wie
Senk- Lot
der geschundenen Menschheit,mal sehr ernüchtert oder tob-süchtig,mal
besessen bibelfressende Exorzisten und Satanisten,mal teuflisch wie
der
folternde Offizier in der "Strafkolonie" von Franz Kafka,der
dem Verurteil-
ten das Gesetz von seinem Exekutionsautomaten auf den Körper ritzen
läßt und darauf , in einem Anfall von Moral , sich selbst an der Maschine
festschnallt und sich die geflügelten Worte in die nackte Haut schneiden
läßt:"SEI GERECHT" ! Weniger dramatisch, aber spielerischer
geht es zu
am "Locus solus" (1914) ,des 'genialen' Erfinders
Caterel, im Roman von
Raymond Roussel, etwas früher als Kafka, wo in einem Park eine Batterie
seltsamster Maschinen ausgestellt sind und dort zentral, der "Diamant",
ein Aquarium mit seltsamen auf- und abschwebenden."cartesischen
Teu-
felchen", einer Wasserfrau, einer Sirene "Faustine"
und einem haarlosen
"Schwimmenden Kater",der für die erhaltende Energie der
ganzen Sippe
zu sorgen hat und genau so abenteuerlich, etwas später, im "GROSSEN
GLAS" von Marcel Duchamp,wo eine Schokoladenmühle die innovativen
Zellen speiste,so wunderbar wie die Maschinen und Automaten aus dem
Schokoladenmuseum in Köln,die ehedem bis heute,automatisch und un-
ermüdlich, willige Geister mit körperlicher Lust vermählen. Der Weg
von
diesen Orten, Kohorten,Teufeln und süßesten Leckereien zur "Zwitscher-
maschine von Paul Klee,zum Werk des Jean Tinguely, zu seinen Maschi-
nen im 'Leerlauf',zur "Kunst- Wegwerf-Maschine"
des Bernhard Höke,zu
den bösartigen,verletzenden,auch Blut fördernden,kinetischen Objekten
der Rebecca Horn, wie zur digitalen Mal - Maschine und den damit geplot-
teten TV- Fratzen und Medien- Idolen des Holger Bär , zu den Strand-Bie-
stern von Theo Jansen und last not least zu den "Wartenden Maschinen"
von Hannes Waldschütz, dieser Weg erscheint hier kurz, steht aber
stell-
vertretend für viele viele andere Künstler , die glauben , ihr Mütchen
am
technischen Genius der erfinderischen Welt kühlen zu müssen .
Wir, die
EU-Genik,werden die überhebliche Verhunzung unserer Welt, durch die
Kunst - Welt, nicht nur als kindliches Spielzeug von Wahn und Wehe
ent-
larven,sondern diesen kindischen Verrat an der Vernunft und Gleichheit
unsrer besseren und höheren Werte-Welt in den Feueröfen unserer
Müll-
verbrennungsanlagen vernichten.Wir werden uns ein Fest und einen Jux
daraus machen,diesen Kunst-Müll als stinkende Gift - Wolke in
den Äther
zu senden,denn wir haben wirklich besseres zu tun,als diese verbildeten
Welt-Bilder länger und unnötig zu ertragen , denn es gibt
ja daneben eine
wesentlich größere Zahl, liebenswürdigerer,fröhlicher,
gutartiger, besser
zu uns passenden Künstler,denen Deko- Motörchen ausreichen um uns
ein wenig Zeit und anstößigen Kummer zu vertreiben oder
lustige Ideen
stilvoll und verständlich routieren zu lassen . Das stört
uns nicht und da-
zu fällt uns wenigstens nichts Arges ein und sie verbreiten eine fröhlich-
unterhaltsame Stimmung und die verderben uns nicht ständig mit
neuem
Rätsel - Zeug den Appetit nach Kultur und gediegenem Geschmack.
Und
im übrigen,was Technik und Wissenschaft zu bieten haben,brauchen
wir
uns nicht von Kunst - Spinnern madig machen zu lassen.Wir haben uns
den Ur-Knall zu eigen gemacht und spätetens aus der Zeit,da Jesus
von
Nazaret seine Heil - Wunder vollbracht haben soll, kennen wir schon
das
Universalgenie aller wissenschaftlichen Inspiriertheit,das einer staunen-
den Menschheit bis heute gelehrt und demonstriert hat, was möglich
war
und wäre zu denken und zu erfinden und hätte gewesen sein
können, a-
ber noch nicht ist , oder längst schon hätte sein können,wenn dieser
Ge-
nius in seiner ganzen Totalität, der Urkraft und Schärfe des Verstandes
früher und selbst heute noch erschöpfend verstanden worden wäre.Wir
sprechen von Heron von Alexandria, der uns aus dem Dunkel seiner Le-
bens-Geschichte,eine unglaubliche Fülle wissenschaftlicher Erkenntnis-
se hinterlassen hat, u.a. z.B: in seiner Mechanika, seiner Metrika,
seiner
Geometrika, seiner Pneumatika, seiner Dioptria, seiner Automata, seiner
Belopoeika,seiner Aeolipile und nicht zuletzt in seinen Theaterautomaten
und seinen automatisch zu öffnenden Türen und Tore. Anders als der
e-
her nur Formeln sammelnde Euklid in den "Elementen",entsprangen
alle
Geistestaten dem eigenen Kopf des wunderbaren Heron, wie es scheint
mühelos und nimmermüde, z.B: die Ideen zur Dampfmaschine, zur Wind-
kraft und zu allerlei programmierbaren Geräten.Wir, die Eugenik, verbeu-
gen uns vor diesem Heros und Herkules des Geistes und wir können nur
neidlos diesen Glückstreffer genetisch optimalster Kondition bestaunen.
Ebenso den ganz anderen:Den Schweizer Panoramazeichner,Reliefbauer
und Ingenieur, Xaver Imfeld, 1853-1909, der uns das mathematische
und
sonstige Werkzeug lieferte,z.B. das zackige Matterhorn zu klonen und
an
jeder Stelle der Welt ,einmal,zweimal,unendlich zu errichten, fehlerfrei,vo-
rausgesetzt wir hätten die pure Steinmasse dafür. Doch ein Blick auf
die
Arbeit der jüngsten 3D-Drucker heute verrät,hier hat die Schweizer
Präzi-
sion wieder einmal zugeschlagen. Das wird Folgen haben . Dennoch,
He-
ron oder Imfeld sind zwar groß aber wir sind größer als diese Ingenieurs-
Künstler und wir werden sie noch um ein Vielfaches übertreffen
, wie wir
es alle ahnen und bald spüren werden,denn wir haben die Natur im Griff,
um nicht zu sagen im Würge- Griff .Wir begnügen uns nicht, mit dem
labi-
len Komparativ,des nur etwas Besseren,sondern wir sagen prophetisch,
und selbstsicher voraus,- in Anlehnung an die Weissagung des Spiegels
von "Schneewitchen und den sieben Zwergen" : "... aber
, weit hinter den
sieben Bergen, kommt die EU - Genik und die ist siebenmal schöner
und
hundertmal besser und tausendmal stärker als ihr, als alles, was vorher
war" und das ist wahr, wird wahr ,in diesem Jahr, ganz wahr.
Wir machen es möglich. Wir haben die Moral - und
Wir sind so gründlich
Wir bilden aus
Um
Mißverständnisse zu vermeiden ,wollen wir hier einfach
erklären,wie
das Verhältnis der hier genannten 'Klone',des 'König-Klon'
wie der 'Klon-
Welt' zueinander ist. Die Klone, die hier im Bulletin als 'Halb -
Klone' oder
'Voll - Klone' bezeichnet werden,sind 'Modell-Klone' und haben ihren
Ur-
sprung in den ersten 'Human - Klonen' , 'BIM und BAM', die von der
der
'Langeoog-Bande' geschaffen wurden.Nach deren Konzepten gelang es
den Wissenschaftlern unserer 'EU-Genik' eine endlose Zahl Klone zu
re-
kultivieren und zu züchten,deren Genom in beliebig veranlagte
Modulen
zu modellieren ist und denen daher die verschieden leistungsfähigen
Ei-
genschaften 'angeboren' werden können,nach den Gesetzen von Platon
428-348 v.Chr. ( Eugenik ),Charles Darwin,1809-1882 ( Evolution ),Gregor
Mendel,1822-1884 ( Vererbung ), Barbara Mc Clintock,1902-1992 ( Sprin-
gende Gene) ,Michael Johannes Badura ,1938...( EU-Genik u. Hybrid-Kul-
tur).Diese Generation sorgfältig montierter Klone stellen die
Vorhut und
Brücke zum später restlos optimierten 'König-Klon'
dar , während an ih-
nen die universellen Experimente exerziert werden,die das menschliche
Genom mit probaten , bio - hybriden Selektionen und Konzepten hyperb
verbessern und so schließlich dem 'König - Klon' in Bestform
, in vielen ,
einzelnen Schritten,übertragen und eingepflanzt werden.Das ist
ein lan-
ger Prozess , der so lange läuft , bis das Optimum an Leistungsfähigkeit
und vernetzter Höchstleistung erreicht ist. Wenn man so will
, besitzt der
'König-Klon' am Ende aller Operationen dann die idealsten Prädikate
der ganzen Menschheit,der Fauna und der Flora sowie zusätzlich
neue,syn-
thetische , unorganische , plastide Elemente und Grundstoffe bei seiner
entgültigen Vollreife.Ist dies der Fall,dann ist der 'Tag X'
erreicht,an dem
die gesamte Menschheit in die 'Klon - Maschine' gehen darf , in der
sie
von dem König-Klon 'begattet' wird und so nahezu endlos , als
multiple
"Ideal - Klone" unser kommendes 'Klon - Volk" der 'Klon
- Welt' und den
Staat der hybrid generierten EU-Genik (1990) im "Morgen - Licht
- Land"
in zuvor festgelegter Anzahl bildet.Das ist der Kodex und die Matrix
unseres einzigartigen,revolutionären WIR-Clusters.
Wir sind dann fertig
Die
Zeit , vor der siegreichen EU - Genik mit ihrer siegreichen hybriden
KLON-Welt, hatte gezeigt, daß in der Geschichte zuvor alles schief
ging
und besonders unschuldige Menschen immer wieder die schlimmsten
Greuel hinnehmen mußten und vor dem Nichts standen.Flucht,Vertrei-
bung, Mord, Ausplünderung und Aushöhlung ihrer verbriefter
Rechte
nahmen kein Ende und es obsiegte der Terror diebischer Landräuber
und die Gier frecher Okkupanten.Menschenhandel ,erzwungene Pros-
titition wie Rauschgifttransfer wurden zur Belanglosigkeit und Gänse-
klein gemäß der dekadenten und gleich herrischen Piefke-Politik.Nötig-
ste Staatskunst verkam zur wohlfeilen Kumpanei zynischer Mächte
und
die technische Überlegenheit oder der stärkere Freund bot
die zusätz-
lich Gelegenheit schmutziger Beutezüge, im Halbdunkel,in den
Händen
aufgeplusterter Machthaber jeder Farbe und Weltanschauung. Leonar-
do hätte sich solche orgiastischen Tötungsmaschinen nicht erträumen
wollen , wie sie feige und völkerechtswidrig auf wehrlose Menschen
ab-
gefeuert und später bauchklatschend als Friedenstaten gefeiert
wurden.
So ging das zu,aber wäre es anders gewesen, wer weiß,dann
hätten die
Vereinten Nationen und all das geleimte und schwindlerisch zusammen
geleimte EUropa vielleicht nicht die Grundlagen für unsere hybride
EU-
Genik liefern können,zumindest teilweise.Wie unsere Analysten
heraus-
gefunden haben,eine Folge von zuviel Konsum von John Wayne Filmen
oder bloß die närrische Philosophie irrer Steineschmeißer,die
dann die
Hoffnungen der stigmatisierten Menschheit trugen,wider Willen und
un-
verdienter Weise.Eine Arabeske in der Welt-Geschichte,oder besser,eine
winzige Fußnote in die Ewigkeit , die mit untrüglicher
Logik auf uns,die
weisen Heiler,los maschierte.Ein kurzer Blick aber nochmal auf unsere
liebenswerten Künstler, pauschalisiert , in allen Zeiten.denn
gerade sie
haben ja,durch die Schaffung von heroischen,rituellen,illusionären
Bil-
dern,Plastiken,Gebrauchs- und Volkskunst,den bild- und steingeworde-
nen Instrumentenkasten für die trügerischen und verwerflichen
Fetische
der Kirchen,Fürstenhäuser und Protzhäusern nicht nur
abgebildet,son-
dern erst die Vorlagen für die lächerlichsten Verehrungen
geliefert und
erfunden.Ohne den Schein und den geschniegelten Prunk dieser Mach-
werke wäre die Welt ärmer an Lüge , schmutzigem Ruhm
und goldenen
Glanz dümmster Verirrungen von Gewalt. In Ermangelung realer
Götter
schufen die sogenannt Bildenden Künstler die Prothesen und Vorlagen
spekulativer , unsichtbarer Mächte.Zwar wurden ihre Darstellungen
zu-
nächst nur stellvertretend,als ob,angebetet und verehrt,aber im Kopf
der
Betrachter vermischten sich alsbald Ursachen mit Wirkungen, Allegorie
und Wirklichkeit,Deutung und Inhalt,Schein und Sein,untrennbar zu
Welt-
Bildern und Geisterkult, zur Freude und Verblüffung der Künstler
selbst,
ja,von deren pathetischer und romantischer Überschätzung noch jüngst
lebende Malerfürsten ihren Nektar saugten,auch wenn sie ihr Geflunker
konsequent auf die Ebene von Folklore und Belustigungen herunterge-
bracht hatten um den Göttern und Halbgöttern:"Promi" und
"Kohle" im-
mer nahe und näher zu sein,so wußten sich immer schon viele nach"o-
ben" in die Logen der Erlauchten zu kuscheln,die den Betrieb
am Lau-
fen hielten, vergleichbar den Hofnarren, Comediens, Pop- und Fußball-
Stars. Wie sie sich früher,mit kühlem Auge und Pinsel, Kirche und
Staat
angedient hatten,so schmückten sie leichthändig,hemdsärmelig und rie-
senformatig die Wände von Banken und Versicherungen, Finanzmärk-
ten und staatlichen Stammtischen,obwohl ihnen die schnelle Instrumen-
talisierung ihrer Bilder zum Dekor der beliebigsten After-Shows eigent-
lich hätten verhaßt sein müssen . Aber was tut man nicht alles
um dem
Fluch der Tantaliden zu entgehen , wie er in der Odyssee beschrieben
steht. Sein Ohr abschneiden, wie der unselige Vinzent, aus echter
Ver-
zweiflung,über seine drohende Ohnmacht,nicht mehr Herr zu sein über
die eigene Seelenkraft für die Verwirklichung seiner Ideale und künstle-
rischen Ansprüche in den Bildern.Dieses Unglück kann denen nicht pas-
sieren , die fast beliebig ihre Machwerke aus bekannten Bruchstücken
kompilierten und aus dieser Kultur einen goldenen Fake machten.Aber,
es gab auch anderes,wenn auch sehr selten. Z.Beispiel die geile, prunk-
volle Tätowierung eines prallen Haus - Schweines des Belgiers Wim
Del-
voye, "Miss Lee", eine sehr reale Transformation heutiger
Genußsucht,
nach Art der Kickboxer und Zuhälter, wie jüngst auf der Kunstmesse
in
Basel, der heimlichen Hauptstadt der Baselisken. Doch das allgemeine
Gros,die Masse der schöngeistigen Künstler, verstand es , sich immer
schmückend nützlich zu machen für die Wandelgänge und Büros der
schöngeistigen Politiker und Banker,fern unserer hybriden Wert- Klon-
Gesellschaft, in der alle Zicken und Zacken des Charakters und der
spru-
delnden Widersprüche glatt rasiert werden wie die weiblichen,hühnchen-
artigen Geschlechtsteile der Huren, in vorauseilender, steriler und
kom-
merzialisierter Geilheit.Wo ist die angeblich prägende Kraft etwa
von Fra
Angelico,dem später selig gesprochenen Heiligen,genannt auch "il
Beato
Angelico",der gesegnete Engel etwa oder der gewaltige Michelangelo
in
seinen Entwürfen der Neuen Sakristei und Grabkapelle der Medici in
Flo-
renz,in Anlehnung an Szenen Dantes "Göttlicher Kommödie",oder
etwa
El Greco ,des u.a. von Mönchen (?) ausgebildeten Malers frommer Sze-
nen mit expressiv dürren in den Himmel wachsenden Figuren ,von gelb-
grün flackernden, düsteren Altarlicht spärlich beleuchtet, oder Georges
Rouault,von dem auf dem Monmatre höhnisch gemunkelt wurde,er hielte
sich für heiliger selbst als Jesus.Wir weinen ihnen keine Träne nach,
sie,
diese wahnwitzig traumatisierten Künstler haben wir wie bösartige
Tumo-
re aus den Köpfen gelasert und sie leben im Gedächtnis unserer Zeit
nur
weiter als obskure Heilige und Sonderlinge oder abgenutzte Puzzle-Teile
einer Bildung aus alten Tagen und das ist gut so.Wir sind so frei.
Wir ha-
ben unsere Klo-Graffiti,Tags ,Pieces und Writings,Wir sind Hip und
Hopp
und Pop und Shop und Blopp und Top und Flop und lieben es mal grob
und ohne Stop mit Riesen-Hänge-Boobs.Das ist alpha-geil.
Wir sind längst in
Wir,
vom Zentralrat der Klon - Welt sind keine Wertmuffel und schon gar
keine Nihilisten,im Gegenteil.Je weiter unsere Macht reicht und von
Tag
zu Tag mehr, entdecken wir neue Werte und alles wird anders und ganz
anders.Ungebildete Querulanten haben versucht uns als Geisteskranke
hinzustellen, die wie alle Politiker und Despoten , Normen erfinden,
von
denen sie nicht im geringsten wissen konnten oder wollten,wie die
sich
in der Zukunft auswirken würden.Wichtig war ihnen nur in solchen
Blind-
Versuchen und Versuchungen ihre Macht zu demonstrieren.Wir sind so
anders und wir wissen haargenau wie unser Werk ausgehen wird.Denn
unser Handeln fußt auf der "Hybrid - Axilogie Universalis
Biblis".Dieses
revolutionäre Werk,das unsere immer präziser zupackenden
Axiologen,
die geistigen Stifter und Anstifter unserer EU-Genik, geschaffen haben,
reguliert und fixiert alle zukünftigen Werte mit nahezu mathematischer
Folgerichtigkeit und Logik , zum Segen der geschundenen Menschen
der Alt-Neuzeit. Doch zuvor noch ein kurzer Blick auf die endlosen
Wer-
tedebatten im alten Land.Geld hatte seinen Wert , real und ablesbar
wie
die Briefmarken,leider eben mit schwankenden Währungskursen.Natür-
lich wollten wir die wahren Geldwerte nicht mit moralischen Maßstäben
messen, aber verwandt in ihrer wandelbaren Zuverlässigkeit waren sie
allemal und mit großer Sicherheit nicht für die Ewigkeit geschaffen.Aber,
wie sagte es schon Heraklit:"Panta rhei"="Alles fließt"
und später Platon,
der Wegweiser und Lehrmeister ehedem : "Alles ist in Bewegung
und
nichts bleibt stehen".Zwar tausendmal zitiert,aber es hat zu
(fast) Nichts
geführt,beim beschwören und schwören auf diese Werte,den guten und
den bösen."Niemand springt zweimal ins gleiche Wasser",sagten
die al-
ten Chinesen . Oder niemand denkt zweimal das Gleiche. Die Gerechtig-
keit hat sehr viele Gesichter und ex aequo das Böse,ebenso wie die
Frat-
zen einer nimmermüden Raff- und Herrschsucht in wechselnden Zeiten,
von Sekunde zu Sekunde.Für ihr Wesen und Unwesen gibt es keinen ein-
frierbaren Stillstand und kein konservierbares Dosengut. Nur Ideologen,
Bürokraten,Diktatoren, Religionen und Parteien sahen das anders und
sprachen dann schnell von Populismus,Stammtisch , Radikalismus oder
Anarchie , wenn sie ihre fruchtbaren Pfründe oder auch schon ihre
per-
manente Rechthaberei vom Wandel neuer Vorstellungen bedroht sahen
und ihre Werte als wertloser Müll auf die Halden der verdorrten Werte
ge-
kippt werden sollten. In Wirklichkeit gingt es aber zumeist um wesentlich
weniger,es ging nicht um Prinzipien oder philosophische Klarheit gesell-
schaftlicher Werte,sondern nur um stupides Pokern irrender Reflexe
und
Echos mit Blick auf parteiliche Macht künftiger Positionen: Pseudo-Wer-
te also, mit entsprechend rasanter Verfallszeit.Uneingestandener Weise
verkehrten sich dabei nicht selten die vermeintlich heiligen Werte
in ihr
geleugnetes Gegenteil: In Krankheit,Irrsinn und Verbrechen,was natür-
lich dann "wertfrei"von den Verursachern verhindert werden
mußte,von
eben den Erfindern dieser Werte, die noch gestern in den rhetorischen
Bastelstuben von Fernsehen, Lobby und Parteien,monatlich ihre Wert-
papiere erhalten, um die wertlose Masse der dumpf glotzenden Fernse-
her nach dem eigennützigen Willen ihrer Parallel - Welten zu
erziehen.
Aber das eigene Haus will ja in allen Ecken
wertvoll und vollwertig glän-
zen und ewig prächtig erscheinen.Hieß es noch früher:Wir wollen unsern
Kaiser Wilhelm wieder haben,so heißt es jetzt : Wir wollen unsern
Willy
wieder haben und die Rosa und die Stasi sowieso,weil alles dann noch
gerechter und schöner wird.Dort sitzt in einer Nische dieser Neu -
Werter
das kichernde pummelige Sandra Maischbergelein und überlegt,wie man
den bösen Harald Schmidt,der keinen rot-grünen Mist- und Kanalgeruch
hat,vor laufenden Kameras als Charakterschwein zersäbeln kann.Da sie
ja weiß,daß dieser so ganz anders gebackene,wache und hellhörige Frei-
geist schlagfertig ist,sucht sie Schützenhhilfe beim mittlerweile
auch po-
litisch sehr gealterten Dieter Hildebrandt,der ungefragt oder auch
nicht,
die Aufgabe zugewiesen bekommt, ebenso für die mißgünstigen Moral-
gruftis im Hintergrund,dem widerspenstigen Wild den Schneid abzukau-
fen.Das ist so üblich in diesen sabbelnden Runden,daß nach Möglichkeit
immer ein mißliebiges Opferlamm zum Zerfetzen eingeladen wird.Denn
das verlangt schon alleine die so überaus "spannende" und
"werteori-
entierte" Dramaturgie dieser erleuchteten Inszenierungen.Damit
dies im
Falle von Harald Schmidt aber nicht so auffällt kann ja Frau Kumpel
Ge-
nossin Maischberger immer sagen:was wollt Ihr denn,ich habe halt zwei
Kabaretisten eingeladen. Punkt. Basta. Aus. Diese kleine Episode zeigt
ganz schön , aus welch mutig-demokratischen Geiste diese "öffentlich-
rechtlichen" Fernseh-Anstalten gewirkt sind ,in denen jeder kleinere
und
größere Macher die anderen an Moral und Anständigkeit zu überbieten
sucht.Heraus kommt dann eine pure,nicht mehr befragte Ideologie oder
Staatsbesessenheit - selbstredend natürlich keine Staats- und Medien-
verdrossenheit - ,die schneller prangert und henkt als jeder verdammte
Sünder sündigen kann und wobei z.B. jedem primitiven Schläger oder
lernunwilligen Macho ein Migrationshintergrund als Entschuldigung
be-
scheinigt wird.Welchem Sinn dies gehorcht weiß sicher niemand so ge-nau,aber
man glaubt irgendwie,dies sei linke,anständige Politik.Das Ge-
schwader der gezogenen Schwadroneure z.B. in den Morgenmagazinen
(ZDF,ARD), weiß denn auch beflissen der Leitkultur des Hauses nachzu-
eifern, denn man will ja Karriere machen, gefragter Promi sein und
sein
Häuschen schnell abbezahlen, selbstverständlich.Dafür lohnt es schon,
sich sehr verbiegen zu lassen oder bei sich den Zweifel wie den Teufel
auszutreiben. Akteure aller Fach- und Kunstrichtungen wissen, daß
sie
ohne Berufsschaden zu erleiden,nur mit geheuchelter,glatter Arschkrie-
cherei durch das öde Nadelöhr dieser einfältigen Narrenkultur passen.
Wir vom Zentralrat der Klon-Welt dulden keine
Wert-Muffel mehr!
Wir sind keine destruktiv hypothetisierenden Popper-
Jünger.
Wir sind einfach,positiv und konstruktiv
WENN
ALSO... schrieb 1990 der LUXUS - Macher Michael Badura völlig
daneben...Wenn also,die Zeit an Wert gewinnt,dann
die GOLD-CARD.Bio-
Contour geliftet nach Tibet oder wenigstens die Maisonettenwohnung
3
Minuten vom Markusplatz mit Dachterrasse, restauriert, mit Unterwas-
serdekor:Exotik mit Exzentrik.Denn Luxus hat den Urwald gezähmt
und
das Dual Defense System geschaffen : Reolutionäre in den Megadose
Perlen. Da bringen Zucker- Tricoloren Kinder auf den Revolutions -
Ge-
schmack und der Kennerblick verweilt auf High-Heels inmitten dem wür-
zigen Duft der Heide,dem Zirpen der Zikaden.Da ist die Begegnung mit
der neuen Car Audio-Maschine angesagt!Entdecken Sie dann das kris-
tallblaue Gel mit seinen feinsten Mikroknospen,Eau de Toilette natural
und den body-gebuildeten Abdul Karim mit mastercard LADY IN GOLD
auf der Postkommode im Schloß Vizilie. Oh Du liebster Wauwau.
Com-
ment vas-tu?Lässig werden von einer Wand aus Licht die Füllhornlam-
pen präsentiert.Und dann die Welt des Holywood:On my OWN und
fee-
ling prestige with feeling men.Zeit für coole drinks und heiße
flirts: Aber
ja,man sollte sie langsam zwischen 12 und 14 Grad Celsius trinken.Und
nach Van Gogh eine foie gras oder einen Salatteller:"Tirol".Wer
sich für
Anderes aufopfer t, ist verdächtig ! Nur mit angefeuchteten Schwämm-
chen bekommt man seidig transparentes teint Poudre mit beruhigen -
den Jojoba und Vitamin E. Glauben Sie denn immer noch, daß grün
ei-
ne Tarnfarbe ist oder ein Top aus grünschwarzen Hahnenfedern?Über-
haupt nehme ich nur Aerobic Fat Metabolizers , denn sie geben meiner
Haut nachweislich die Qualität vergangener Jahre,denn der Auftritt
im
Reich der Sinne erfordert eine ganz besondere Hülle - mehr als
Roses!
Und maßgeschneiderte Hausschunucke schützen Luxustreter
vor Re-
gen und Schnee. Da leuchtet es , da da schimmert es, da da da flimmert
es, da da da da kann man getrost Ideen wie Bell-Bottom - Hosen leihen.
Ein Hauch von Ewigkeit.Ein strahlender Blick der Sieg über die
Zeit.Wo-
her haben Sie denn diese schick skulptierte Uhr?Ich sags Keinem.Erst
bei noch höheren Aufprallenergien übernehmen die computerberech-
neten Hirn - Bomber mit Herz. Greifen Sie nicht auf Alltägliches
zurück,
sondern auf den guten futuristischen Geschmack.Für Alias ein
Hocker
mit epoxydlackierten Sitz von Forcolinos Beauty Farm. Das Beste aus
dem Bestseller. Das macht Freude für sechs Personen: WMPF mit
Ele-
ganz, der Schliff edler Materialien. Sie verbindet reine Form mit
großer
Kunst in vollendeter Harmonie und 9 Möglichkeiten die Haare zu
trock-
nen. Für Ladies komponiert. Am A erkennt man sie. JOOP! Mit dem
Ju-
welen- Zertifikat.In ihnen lebt eine Frau,die schon lange eine Patek
Phi-
lippe trägt. Dabei genügt eine nur 10- minütige Anwendung
durch ihre
selbstreinigende Drehtechnik in den vier aktuellen Farben - indianisch
oder mondrianisch.Hut ab vor soviel Eleganz ! Design in seiner schöns-
ten Hochform sind Metallics über den Körper gegossen,für
so Wenige,
die Mehr verlangen,als Quelle für zauberhaft gefiltertes Licht.Look
and
weep !The joy of socks mit Cony's Exclusive. Ein guter Mensch hilft
ab
und zu ganz gern. Voila.Man muß vor allem gut geschlafen haben.
Der
entscheidende Kick liegt in der langen Buntfalte.Comfort a`la carte.
Da
knistert es,da spiegelt es,dada glänzt es auf jeder Kante.Lediglich
Car-
tier zeigt sich etwas üppiger .Sandelholz und Jasmin und Ylang
Ylang.
Sento che ci sei.Dali pour homme,das Geheimnis kultivierter Männer.
Das Y von Givenchi !Fragen Sie doch nach Mascara in Pflaume. Es ist
unsichtbar.Aber es ist der magische Momment der Wahrheit.
Da,da,dada...
Wir sind anders,ganz anders
Der
Weg war weit aus den Urzeiten,von Chaos,von Kosmos,von Uranos,
von Thanatos, von Phantasos, von Eros, von Chronos gestern, bis zum
Kolchos heute .Mit jedem Tag entfernen wir uns weiter von unserem
na-
iven,dunklen Ursprung und unser Jubel wird immer lauter,denn wir ge-
hen den Weg von monströser Willkür gestern zur gewissen Vollendung
unserer EU-Genik morgen.Es ist der Weg,weit weg vom Hokuspokus der
falschen Zeugnisse und Bildnisse der "Götter, Gräber und Gelehrten",
denen der Widersinn und Wahnsinn an allen ihren Spuren klebt wie Pech
und Schwefel . Jener undurchdringbare Wust von Lüge und Unwissen
von Hochmut,Stolz und Anmaßung, mit dem betrügerischen Ausweis und
göttlichen Patent-Schutz des unfehlbaren Eifers und Geifers,aller
orakeln-
den Gaukler und Erfinder ewiger Meta-Reiche.Wir aber machen den Weg
frei von Hunger und Not,mit der Kraft und dem Wissen unserer künftigen
Wissens - Gesellschaft, die uns alles lehrt und geben wird, was wir
je er-
träumt haben, jenseits von Wunderglauben, Hellseherei und 'wundersa-
mer Brotvermehrung'.Und wer und wo ist denn schon Teiwaz,die Urkuh
Audhumbla und ihr sechsköpfiger Sohn Wafthrudnir? Wir sind keine kos-
mologischen und esoterischen Spinner und keine astrologischen Welten-
Erfinder. Wir benötigen keine "Schwarze" oder "Dunkle
Materie" ,keine
"Dunkle Energie" und erst recht keine "Schwarze Magie"
für unser Glück
und unsere hell erstrahlende Wahrheit im finsteren Universum. Und
die
Mächte der "Ars Goetia" ,die Furcht vor dem Teufel wie den
schwarzen
Löchern und dem schwarzen Mann sind uns ein Sack vollkommener
Lächerlichkeit und wüster Leere und Lehre.Wir sind wir.
Wir erfinden keine Rätsel.
Wir
sind unseren Sinnestäuschungen erlegen,ohne es besser zu sehen
und zu hören.So von Sinnen sahen wir,was nicht war und wahr war
und
was wir nie gesehen haben und sehen konnten , weil wir es nicht sehen
wollten oder sehen sollten.Wir haben das meiste falsch verstanden
und
uns wie Hunde an kurzer Leine von trügerischen Mächten und ihren re-
ligiösen Statthaltern durch die Zeiten führen lassen , die ja auch
nichts
Anderes , Besseres wußten, aber ihr Nicht - Wissen von unserer Hände
Arbeit durch obszönes Gepränge versilbern ließen . Wir haben uns der
Magie und ihrem herrischen und abergläubischen Getue unterworfen,
weil wir uns bange haben einreden lassen , sonst keinen Platz im Para-
dies zu bekommen oder krank zu werden und wir waren stolz auf unse-
re Herrschaften und nannten es Kultur.So soll schon Konfuzius gegen-
über der Geister-Welt pragmatisch gesagt haben:"Wir sollen die
Geister
verehren,aber nicht darin aufgehen".Wohl aus übergroßen Respekt,aber
dennoch mit der gönnerhaften Pose des "wissenden" Potentaten,
flüch-
tet der weise gelbe Mann in eine diplomatische Floskel,weil er die
Furcht
vor den närrisch drohend wispernden Gespenstern nicht erfolgreich
ab-
schütteln kann.Die Monsterforschung zeigt die Konflikte und Ängste
der
Menschen- Welt eindringlich und flächendeckend durch Zeiten und Kon-
tinente,von Insel zu Insel,von Volk zu Volk,von Gilgamesch und Abraham
bis zum Klabautermann,nördlich u. südlich der Sahara,vom Missing Link
zu Lucy in Ost-Afrika und Ötzi inTirol bis zum vordergründigen Getier
in
der Unterhaltungsindustrie.Da findet sich ein abnormer Katalog als
Quel-
le bezeichnender Geisteskrankheiten,verkörpert in den vielen absonder-
lichen Figuren und wechselnden Gott- und Geistergestalten,beginnend
bei den verschiedensten primitiven Schamanenkulturen,bis zu den soge-
nannten Hochreligionen unserer alten Neuzeit.Die irreale Glaubensbereit-
schaft scheint den Menschen in die Wiege gelegt zu sein oder war es
nur
ein unverbindliches Phantasie-Spiel um so die Zeit,die langen Nächte
und
Winter,fremd bestimmt zu vetrödeln wie heute beim Fernsehen?Natürlich
nicht.Es ging um Tugend und Sünde,um spätere Auszeichnung und Ver-
dammung,um Tod und Teufel,und Priester und Tyrannen schrieben die
Drehbücher in die wundersame Einkehr in blödsinnige Paradiese und
Höllenfeuer.Sie bestimmten Richter,Ankläger und Geschworene und die-
ser ganze ritualisierte Wahn bekräftigte noch ihre herausragende Stel-
lung über dem geduldigen Volk,das sich die Sklaverei auch noch durch
ärgste Fronarbeit verdienen mußte.Das fing bereits in der grauesten,vor-
biblischen Urzeit an,zur magischen Bannung unerklärlicher Mächte und
Natur-Effekte,für einen erhofft reichen Jagderfolg sowie mit den olympi-
schen Phantasie - Dynastien später in der Antike bis zum eingebildeten
Christentum heute:Mit ihren Heerscharen von monströsen,über-, außer-,
unterirdischen Gottheiten,bösen,gütigen Licht- , Schatten- und Scheinwe-
sen,Begleitern und Führern in die Unter- und Metawelten oder auch
be-
sonders tückisch taktierenden und zuschlagenden Satansgestalten,Dä-
monen,schwarzen und weißen Feen,Elfen und bösen Zwergen,oder lieb-
lichen,lustigen oder ausgesprochen boshaft und unberechenbar agieren-
den Naturgeistern,Gespenstern und halbtoten Kreaturen,die sich in
allen
Erscheinungsformen der Elemente und spezifischen Gewichte in unsere
Welt einschlichen,sichtbar oder unsichtbar, menschenverwandt oder
so
ganz anders gestaltet, verunstaltet sind, die uns nötigen, strafen,
prüfen,
foppen,beglücken,bewerten,leiten,ändern,heilen,besänftigen,eretten,po-
tent oder schwach,bessern und reich machen sollten:Seth, Nechbet,Thot,
Toeris, Cherubim, Chimären und immer wieder bastardisierte Doppelwe-
sen und Trugbilder,Baselisken,Teufel und teuflische Verwandlungskün-
stler,Wechselbälge, Engel,Dryaden, Kappas,Hexen,Fafner,Skylla,Month,
Franckenstein,Klabautermann, Erlkönig. Neidköpfe, Gargoylen,Masken,
Incubus, Succubus, Nachtmahr,Zentaur,Zyklop,Rasselbock, Winselmut-
ter,Welthund,Hühnergott,Phönix,Hippogryph,Holzfräulein, Nosferatu,
Ziz,
Vampiren,Zombis, Wolpertinger jeglicher Art, Mutanten,Roboterwesen,
Aliens,kranken Zellhaufen,Bio-Müllgeistern,Nöck,Volk der Dama,Hadat,
Ich - Dr. Fu Man Chu,Dr.Pachamama,Quetzalcoatl,Mabuse,die Fliege,Herr
der Fliegen,Tumatauenga,Macuilxochitl,Cabraca,Huracan,Inti,Daniel
Dü-
sentrieb,Dr.Eisenbart,Bio-Automaten,Riesen und Wichte,Captain Nemo,
Rübezahl,Zhurong,Lemur,Dracula,Naga,Amphithere,Fenghuang,Wilder
Mann ,Pandora, Nahual,Long,Eichengeist, Spaghettimonster, Ogopogo,
Feld-,Wald- und Wiesenschrate,Kornmuhme,Roch,Ariel,Troll,Büchse der
Pandora,Medusa,Chupakabra.Amphitere,Elwetritsch,Leviathan,Gorgo-
nen,Sphinx,Mantikor, Harpyien,Bergmönche,Sirenen,Mermecolion,Skia-
poden, Eshu,Brahma, Lamien,Erdhenne,Feuerputz,Obba,Shango,Jiang
Shi,Pan,Bieleboh,Czorneboh,Kalma,Tapio,Aufhocker,Ahasveros,Obatala,
Werwolf,Ziegensauger, Meerjungmann, Haunting Doll of Florida,Nephilim,
Vogel Greif, Feuerdrachen,Tatzelwürmer, Rumpelstilzchen, Lorelei,Alp,
Alberich,Baal,Alfen,Bogies,Höllenhunde,Geisterstühle,Grundstein,Drude,
Medusa,Kikimora,der böhmische Golem, Flaschengeist usw. Eine kom-
plette Aufzählung ist hier nicht möglich , aber auch nicht notwendig.
All
diese Erfindungen und Projektionen der menschlichen Hybris stehen
für die scheinbar ausweglosen Verwirrungen, Ohnmächte, Kopf- und
Herzens-Krankheiten , die uns Religionen, Naturreligionen ,Mythologie,
Entenhausen,Alchemie und die neurotischen Ausgeburten von Film,Li-
teratur,apotropäische Handlungen mit und ohne Weihrauch, Exorzismus
sowie der so genannte Phantasieschatz aller Länder,Völker und Zeiten
andichten wollten. Wir sollten und wir gingen,so gefügig gemacht,auf
die
Knie vor der Heuchelei und Tücke betrügerischer Götterboten,blinder
Se-
her,Gesetzeskünder, Wunderheiler und Wunderheiligen. Und so künden
diese Fiktionen,Projektionen und Wahnvorstellungen sektiererischer
Be-
sessenheit, von unseren erbärmlichen Mikrichkeiten, Unfähigkeiten
der
Seele,vorprogrammierten Ängsten und sonstigen Schwächen unserer lä-
cherlichen Existenz,egal auf welcher Seite wir stehen,ob wir leiden,herr-
schen oder einfach nur frei leben wollen. Unglaublich die eingefressene
Sucht und Vorstellung,in der die göttlichen Chimären,zwischen religiöser
Wollust und kleinmütigem Masochismus, uns aus der übergeordneten
Welt in den Wolken permanent beobachten und irgendwie moralisch be-
werten,um uns dann gnädig für weinselige Demut zu belohnen,grausam
für angebliche Sünden und Sakrilege abzukanzeln oder einfachnur mit
Gleichgültigkeit zu bestrafen. Die gottlosen Buddhisten erscheinen
hier
noch am glaubhaftesten und menschenwürdigsten, obwohl ihre apathi-
sche Leistungsverweigerung unserem Tatendrang restlos widerstrebt.
Alles insgesamt ein Jahrtausende altes Affentheater und ewige Schande,
das nur den einen wirklich bedauerlichen Zweck zu kennen scheint,un-
sere selbst gefundenen verfeinerten Systeme, unserer wissenschaftli-
chen Wahrnehmungen und methodischen Auswertungen für unser rea-
les Leben,mit all seinen technisch-logischen Höchstleistungen und
sys-
tematischen Denkvermögen, als krankhafte Überheblichkeit und Hybris
lächerlich zu machen und dabei nicht selten als überflüssig, durchge-
knallt und absurd erscheinen zu lassen,wenn man es nicht versteht,an-
gesichts eines angeblich vorbestimmten,unausweichlichen Schicksals-
Zwangs ,der uns zu Hampelmännern irgendeines Hokuspokus machen
sollte.Dies in allen Fällen ein irrer,rechthaberischer Mummenschanz
all-
überall und jederzeit, im Zeichen irgendwelcher kunter-bunter oder
uni-
formierter Kleiderordnungen , die sich auf höhere Ordnungen und Hei-
lungs-Rechte berufen und deren ödes Tun und Lassen meistens nichts
weiter ist, als eine Beleidigung der eigentlichen Leistungsträger
hier,die
dann von moderierenden Gigolos wie kindliche Sonderlinge vorgeführt
werden,wenn überhaupt,denn Kompetenz ist für gepuderte Wichtig-Tuer
nur ein Wort aus dem Lexikon.Wichtiger scheinen da schon anmaßende
Reflexe zu sein , die mit Arschkriecherei leicht zu Amt und Würden
führ-
en und sich dort, auf vermeintlich gleicher Augenhöhe, der Dienste
von
Intelligenz, Erfindung und Phantasie bemächtigen. Uns leitet nicht
Fake,
Bluff und gekränktes Selbstwertgefühl,denn wir die EU-Genik,sind nicht
zufällig die wirkliche Elite einer neuen Zeit,die unsere noch
unerzogene
Menschheit ans Ziel bringen wird,nicht zuletzt durch den heilenden
Ver-
stand und das beharrliche Bohren unserer wissenden Dienstleister,bei
denen wir uns hier schnörkellos und wortreich bedanken möchten.
Wir
haben dazu gelernt und wir mißbrauchen unsere Wissenschaftler
nicht
zu kurzweiligen Machtspielen , dämlichen Ratespielen und schmücken-
den Tiraden , sondern wir ziehen den Hut vor der Entzauberung archai-
scher Naturblokaden durch unsere großen Geisteshelden,die früher
als
Janusköpe, zwischen Genie und Wahnsinn,stigmatisiert wurden:
Die Ra-
che und der arglistige Frust der Dummen und Einfältigen,besonders
der
Psychologen, den bieder meiernden Propagandisten blödester Normali-
tät, die ihr miefendes Werte-Gestottere für den Nabel der Weisen halten.
Wir brauchen keinen Gottfried Benn oder Schopenhauer mehr und
überhaupt brauchen wir keine bösen alten Männer.
Wir brauchen uns
Selbstverständlich
ändern auch die Monster-Welten ihre Stars, manche
verschwinden einfach spurlos,andere werden in der Film-Welt zu kitschi-
gen Pappkameraden gegen die böse, gefühlte Ratio . Doch wie auch auf
dem selben Stück Erde im Laufe der Zeit die Vegetation wechselt und
die
Geschichte tobt, bleibt der tiefe Boden darunter relativ unberührt.
So ist
es auch mit dem Nimbus der wechselnden Götter- und Dämonen-Welten
bestellt , die milchigen Hirnen erst machtvoll entspringen, dann gefürch-
tet ,dann belächelt und schließlich vergessen werden,um
Platz für neue
Angst-Figuren zu machen,die auf dem gleichen Humus der Einfalt wach-
sen und bei demagogischem Bedarf,dann von zumeist selbst ernannten
Heils-Erziehern und Teufels - Austreibern in die Welt gesetzt werden.Die-
se Hybrid- Kreaturen und Monster aus Mulm und kalkulierter Tücke,
äu-
ßerlich menschlichen Wesen angepaßt,entsprangen noch gestern,nach
geheimen Plänen , den anonym und pseudonym arbeitenden, sich
cool
und solidarisch gebenden Macht-Apparaturen aus Politik,Sport,Fernse-
hen,Banken,Lobby-Konstrukten und globalisierten Kapital- Konglomera-
ten. Das begann leise und zart mit der Offerte freundlicher Dienstleistun-
gen fürJedermann und endete schließlich mit dem brutalen und schein-
bar gesetzmäßigen und automatisierten Zugriff auf das umfassende Le-
ben des so fürstlich bedienten Volkes , dessen Wille am Ende
nur noch
mit Karzer,Entmündigung und Enteignung bedient wurde.Es hieß
dann:
'Was willst Du denn,Du kleiner Wichser'.Oder es wurde von autistischen
Call-Centern dann in endlos programmierten Schwachsinn, mit Hip-Hop
oder lyrischen Gesängen geschleust.Das alles ein Prozeß,wie
aus dem
"Prozeß",eines gewissen Franz Kafka, es fehlte nur,daß
die Untertanen
dann in einem Steinbruch wie Tiere geschächtet werden,denn der
Staat
ist natürlich ein gnädiger Staat,der dem Leviathan von Thomas
Hobbes,
1651,zu unser aller Wohl ebenbürtig ist . Wir können hier anknüpfen,weil
es da erkenntnis-politisch ausbaufähige Leitlinien gibt.Wechselbalgartig
leuchten hier,im Grunde,sehr alte,aus der Geschichte bekannte und
be-
währte Machtstrukturen auf , allerdings noch mit überholten
Techniken
im Psycho-Management. Verdiente Menschen , die in diesen Systemen
Dienst taten,transformierten bald zu zu humanoiden Automaten, wie
sie
u.a. von Descartes und Kepler und bereits schon in der Antike bekannt
waen.Dort taten sie ihren würdigen Dienst, als willige Haustiere,
unsicht-
barer,anonymer Mächte, die sie nicht zu verstehen brauchten,
denn sie
übten ja nur die gesetzlich verankerten Handlungs- Muster aus,
als win-
zige, Apparat erhaltende Synapsen und Tastaturen dieser hybriden Kon-
strukte , die sich wie blähende Hefe oder Montage- Schaum in
alle Berei-
che des Alltags und der dort tabuisierten Wert-Ordnungen ausbreiteten:
Von innen getrieben,weltoffen für alles,was das eigene Systen nährt
und
fett machte oder als blitzschnell zuschlagende,moraline Starenkästen
ei-
ner einäugig nötigenden Bestrafung , bei Resten, aufkeimender
Freiheit.
Die hier eingepaßten Menschenzellen fungierten , benebelt von
Eitelkeit
und Geltungssucht, nahezu arglos und willenlos , in dieser strikt
macht-
gestylten Leitkultur,deren heiliger Zweck es war,Widerstände gegen
das
zu verwaltende System mit Stumpf und Stil auszuhebeln, zu leugnen
,in
Staub zu verwandeln und durch penetrierende Lobhudeleien als Liebes-
taten zu verkaufen. Der zahlende Bürger durfte dabei unverdrossen
sei-
nen
Geist aufgeben, auch zu Gunsten eines zusätzlich unter dem Tisch
operierenden Bakschisch-Getriebes, mit entsprechenden Regel-Werken
hochwertigster Gewerbemoral, besonders vor anstehenden Wahlen.Die-
se Maschinisten nannten sich seltsamer Weise Journalisten , Moderato-
ren und Nachrichten-Bringer,aber man könnte mit Ringelnatz sagen:"sie
waren eigentlich nur aus Gips." Das Ganze tarnte sich,mit einem
gewis-
sen Understatement als "Repräsentative Demokratie"
und die gelinkten
Produkte waren halt scheißegal,legal oder illegal,hauptsächlich
kardinal.
Im Jazz nennt man es Riffs oder Vamps,wie hier refrainartig Mantras,mit
immer demselben Lamento,gospelartig endlos wiederholt,in besessenen
Derwisch- Kreiseln aufgetischt wurden: Flott ,linkisch, gockelhaft,
anbie-
dernd kumpelhaft und primitiv , mit gehässigen und versteckter
Wut ge-
gen Andersdenkende. Meinungen und Stimmungen, benutzt wie die rau-
chenden Cols in Western-Episoden sollten ein Klima entwurzelter Agonie
erzeugen,möglichst weit entfernt,von Kompetenz und freier Meinung,die
diesen ideologisch verklemmten Dreschflegeln,mit ihrem unverwechsel-
baren Stallgeruch und septischen Mist, in den schematisierten Inszenie-
rungen , ihre machtlüsterne Nähe zu den undialogischen Mikrophonen
eventuell nehmen könnte. Längst hatte sich der parlamentarische
Halb-
kreis der Parteien fließend zum Kreis,von den ganz Linken zu
den Brau-
nen ununterscheidbar geschlossen. Das war zu erwarten, denn der hier
selbst erzeugte Frust vor dem eigenen "Horror vacui" im
Hirn, der wich-
tigtuerischen ,aber vom Osten ferngelenkten politischen Steineschmei-
ßer, war ja das Stigma dieser fanatisiertern Horde , die ihren
Haß gegen
sich selbst, nur durch den Verrat und eine politisch zerbröselte Gesell-
schaft stillen konnte, nach dem Vorbild kleiner Herostraten . Doch
, man
muß 'jönne könne'und den Jux genießen können,der aus den Archiven
quellen wird und die Schlagwörter der : Sozialen Kompetenz, des
fried-
lich-solidarischen Europa,der totschicken Marmeladen-Kultur,der stabi-
len Einheits- Währung,der hochgemuten Werte-Demokratie usw. später
unter die Lupe nehmen werden ,die zwar wie Kühler-Figuren und
Mons-
tranzen , den Wählern als angeblich begehrenswerte Würste
vor die Na-
se gehalten wurden , aber im Grunde innerlich nur aus Luft und üblem
Gestank bestanden. Zum Knall kam es aber nicht nur wegen der unaus-
weichlichen Folgerichtigkeit solchen primitiven Geschwätzes ,
der hier
nicht ganz selbstlos und offen werkelnden Bauchredner , sondern aus
der nimmersatten Verbrüderung von schmutzigen Geschäften
und So-
zial-Romantik, die als "Hans im Glück"- Syndrom ihre
Zeichen und Spur-
en in die vergammelnden Metropolen eingebrannt haben.Sie,die Macher
dieser Wohl-Taten, hatten sich angewöhnt,diese,ihre als Beute verbräm-
te Ausbeutung, dem auf den immer trockeneren Lagen, weidenden Volk,
als staatsmännisches Geschenk zu offerieren , auch wenn die so
nach-
haltig Beschenkten von diesen sehr teuer bezahlten Gaben , möglichst
wenig abhaben wollten . Heute in unserer supernova- neuen Ideal- Welt
kennen wir diese Probleme nicht mehr . Dennoch fragten wir uns natür-
lich,warum damals nicht vernunftbegabte Menschen eine bessere und
dauerhaft befriedigendere Staatsform entwickelt hatten , die nicht
mehr
schwindlerisch und großkotzig als Demokratie ausgegeben worden
wä-
re und ehrlicher das Volk repräsentiert hätte,als dieser so peinlich
mor-
bide und schmutzige Rest,einer ehemals wünschenswerten Idee,
arglo-
ser Staats - Philosophen . Die Die Antwort fällt für das
geschändete und
geschundene Volk selbst, leider ebenso wenig ehrenwert aus , denn
es
hat sich ja diese stümperhafte Gestalterei widerspruchslos gefallen
las-
sen und immer brav die Zeche bezahlt. Besoffen waren nur die Urheber.
Historische Diktaturen wie Gottes-Staaten waren eine harmlose Heilsar-
mee dagegen,weil bei ihnen immer noch der bestimmend Handelnde als
solcher erkannt oder transparent war und nicht hinter undurchsichtigem
Glas sein abgekartetes Spiel treiben konnte.Durchblickenden Individuen
ergaben sich eigentlich nur zwei erfolgverspreche , aber restlos gegen-
sätzliche Möglichkeiten der abhelfenden Einwirkung:1. Randale. Protest,
Terror und Bürgerkrieg. 2.Diese Systeme noch weiter und enger,kompro-
mißlos,mittels suggestiv diktierter Gesetze,zu perfektionieren,- ohne
Lük-
ken und Rücksicht auf noch wählbare Freiräume einer selbstbestimmten
Lebensqualität ,wie auch immer. Wir EU-Geniker haben uns für letzteres
entschieden,weil wir Philantropen sind,sowie Vandalismus und marodie-
rende Polit- Clowns und deren tabuisierte Hausordnungen ablehnen ,be-
sonders krass,das so glaubhaft hetztende Gegeifere immer vor Wahlen
um die dummen Stimmen der Einfältigen neben den Verfolgungsjagden
im "Öffentlich - Rechtlichen".Wie genial waren doch diese
Axiologen,die
makellose Moralisten sein wollten,nur weil sie gegen die Nazis drohend
den Zeigefinger erhoben und drohend für solches Ablenkungsmanöver
Beifall erwarteten. Uns, die Klon-Praktiker konnten sie freilich nicht
ver-
hindern und wir zollen ihrer Dummheit daher größten Respekt,denn
sie
haben uns leicht mit ihrer DEMO-Kratie zur Macht verholfen, die sie
,so
ungenötigt von allem SELBST- Zweifel verwurstet haben - mit der gan-
zen Enge ihrer Nabelschau.Wir danken ihnen für ihr Werk und wir wer-
den das Friedens-Werk endlich kraftvoll für unser Volk vollenden.
Wir fangen beim Korn an, nicht bei der Pflanze!
Wir sind die Zukunft
Früher
guckten alle nach oben,wo der Himmel,die Heimstadt Gottes sein
sollte , doch da kam keine Hilfe. Dann guckten viele in die Vergangenheit
und suchten dort nach hilfreichen Vorbildern und Lehrmeistern, die
den
richtigen Weg aus Krieg ,Schuld und Konflikten weisen sollten , doch
da
fanden sie keine tatkräftige Hilfe . Dann guckten alle in die
TV-Röhre und
da saßen sie gestern noch alle,wie vor Hausaltären,weil
sie hier noch im-
mer auf saubere Informationen für Weisheit und Wissen hofften oder
we-
nigstens ungefiltert und unverfälscht informiert oder mindestens
gut un-
terhalten zu werden, doch sie wurden scheinheilig mißbraucht
, denn es
gab ein abgekartetes, undurchsichtiges Leben hinter der Röhre
und nur
glucksende Sprechblasen in der Röhre. Und was sie dazwischen
sahen
und hörten, war eitles Bauchgeklatsche und Gezwitscher einer sich
nur
selbst feiernden Schar von Gockeln, Fälschern und Schmutzfinken
, die
sich inquisitorisch für den Nabel des Weltgeistes und nicht als
verlänger-
tes Sprachrohr des Volkes betrachteten.Sie logen,sie betrogen,sie
geil-
ten die Menschen mit Nichtigkeiten, kriminellen Vorlagen und kathastro-
phierenden Gequake auf, weil die Dramaturgie ihrer Hinterglas-Welt
, die
Neuauflage der "Großen Hure von Babylon" , dies so
erforderte . Heute
wissen wir,nur wer nicht fernsah,blieb gesund an Geist und Körper,weil
dieser smarte Zeitgenosse leicht sehen konnte , daß dieser ganze
Fern-
seh- Zirkus, rund um die Uhr, wenig mit ihm, seinem Leben, seinen
Wün-
schen und Nöten zu tun hatte und ihn sogar davon abbrachte ,
die wirkli-
chen Realitäten anzugehen . Zwar fand der stiere Glotzer auch
mal eine
Perle , zwischen all dem Unrat und Geschwätz , aber die hätte
er auch in
jedem Puff,Kaufhaus oder Schrotthaufen finden können, aber noch
viel
leichter im Internet,das die Manipulateure des Fernsehens gerne tödlich
umarmen würden.Da war in ihrem TVprogramm kein Irrsinn irrsinnig
ge-
nug,kein Aberglauben blöd genug,kein Blödsinn blödsinnig genug,kein
Monster monströs genug, kein Krieg kriegerisch genug, kein Mord mör-
derisch genug , kein Kitsch kitschig genug, keine Kathastrophe kathas-
trophal genug, kein Argument billig und parteiisch genug,um damit
Zeit,
Gehirn und Sensibilität der Arglosen,nach ihrem spastischen Willen
aus-
zurichten, denn klar sollte ja bleiben, wer den Ton und Tonart über
Herz,
Schmerz und Nerz bestimmte,was wichtig,aktuell und anständig sei und
was gut und was böse ist. Jeder kannte diesen Dreh, jeden verdroß
das,
aber viele mochten halt nicht auf die bunte Tapete mit Sound verzichten,
ein großer Fehler, noch bis 2010.Da hieß es,gestreut von
der TV-Lobby:
Wir brauchten jede Menge heitere Unterhaltung und pink gewaschenen
Frohsinn , alternativ zum bierernsten Tiefsinn , weil wir immer so
unge-
hemmt intolerant seien, so nach dem Motto: Wir leben in der besten
der
möglichen Scheinwelten und nicht Schweinewelten und das Fernsehen
leuchtet alles aus,zum Besten im Westen. Ja, das war sie halt die
essen-
tielle Weisheit dieses coolen TV's,der selbst ernannten Herren über
Lob
und Schande in der Welt, die leider zu dumm und zu eitel waren, ihre
ei-
gene Bedeutung richtig einzuschätzen.Eine Bedeutung,die,entgegen der
eigenen Selbst-Herrlichkeit,eben zu 90% nur das schäumende Abfallpro-
dukt der Medientechnik war.Und sie brauchten die tägliche Pogromstim-
mung gegen X und den täglichen "Druck"gegen Y, neben hübschen
Ka-
thastrophen - Bildern und Promi-Kitsch - Klatsch und geilem TRALLALA
zwischendurch,zur täglich voyeuristischen Befriedigung des Prekariats,
als Ersatz für faire dialogische Kommunikation.Dabei wären täglich
zwei
Stunden Sendezeit völlig ausreichend, doch damit wäre der dolle TV-
Lu-
xus,all inclusive,des geföhnten und (s-)talkenden Senderpersonals
nicht
zu bezahlen gewesen,wobei viele computerlose Leute auch noch die zä-
hen Internetauftritte der öffentlich- rechtlichen Sender mitbezahlen
muß-
ten, ohne gefragt zu werden , ebenso wie die gönnerischen Auftritte
der
TV-Fürsten als Bosse von parasitärem Fußball und der demagogischen
Politik , die die Zusammenstellung der Nationalmannschaft diktatorisch
bestimmt , wie in gelenkten und geteuerten Demokratien , die besser
als
Diktaturen zu bezeichnen sind. Aber so müssen eben die Märchen
von
den Sommer- Märchen dafür herhalten ,die gewürgte Mediendemokratie
als topgeile Legitimation hochzukochen , als herrliches Gut und hip-mo-
derner lifestyle zum Anfassen und gleichzeitig als Sozial- Anstalt
mit Mo-
ralappeal, Kasse und image für die herrschende Politik zu machen.
Neu-
lich gestand denn auch einer, dieser gepuderten Puppen,ein besonders
geistreicher GEZ - und Frühstücks-Charmeur , zwingend analytisch
und logisch selbstbepinselnd ein: "Sie , die ( blöden Zuschauer)
können die
Uhr nach uns stellen" - wenigstens, welch ein großes Glück
! Jahrelang,
immer die selben Talker,mit immer den selben öligen,glatten,abgelutsch-
ten Sprüchen aus dem rhetorischen Trödelmarkt,in der Pose und Selbst-
einschätzung der Ritter der Tafelrunden auf Camelot,Sannouci
oder der
Herzogin Anna Amalia in Weimar,in den Arenen der Freß-Kultur,oder
als
Doppelagent,in der obskuren Rolle der wohltätigen,Visage hinhaltenden,
Absahners irgendeiner Hilfsorganisation, als tugendhafter Ausgleich
für
einen unverschämt hohen Sold, für windige und schlecht maskierte
Auf-
tritte, scheinbar unparteiischer Moderation . Gründe genug, den
Fernse-
her kalt zu lassen, es sei denn , um Studien über den Luxus der
Geldver-
schwendung und den täglichen Wahnsinn zu machen.Seis drum,wir,die
kommenden Repräsentanten dieser coolen Gesellschaft bitten dennoch
nicht sogleich abzuschalten und bitten um geflissentliche Nachsicht
für
diese Fliegenschnäpper und aufgedonnerten Charakter - Masken, denn
wir,die EU-genischen Verwerter brauchen ihre Dienste noch kurz,für
un-
sere hybrid verfeinerte Klon-Welt, gelt? Freilich nur noch,um die
tägliche
Portion Diktate direkt,ohne Umwege,schnell in die Wohnstuben und Ohr-
schnecken senden zu können und um gönnerisch den Menschen
mitzu-
teilen, was sie alsbald glücklich machen wird und uns, die Gestalter
der
Zukunft,die Genugtugung und Achtung für unsre aufopfernde Arbeit
zu
verschaffen . Also sollten wir zärtlich und liebevoll mit den Geistern
die-
ses Mediums umgehen und als Staat dankbar sein , daß uns die
'Vierte
Gewalt',die schmutzige Arbeit abnimmt um den Ball und die Gesellschaft
flach zu halten. Ja,was wären wir ja auch ohne die TV - Journaille,
ohne
die so vielen,politisch gut frisierten Happen und Schnäppchen? Wo
wäre
unsere Sicherheit in allen Fragen der Ethik und der moralischen Libido?
Wir,die eigentlich noch primitiven,Pimpfe,Nazis,Normalos und Prolls
von
gestern,wären schutzlos unserer ureigenen Barbarei ausgeliefert gewe-
sen, ohne lehrreiche Tiefgänge und Kunde,wo es längs geht.
Wir wären
auf den Hund gekommen und nicht auf Obama,der da kam, wie gerufen
und uns lehrte wie bunt und flach eine rund gebackene Pizza sein kann,
und alle Grenzen sprengte,bums-verständlich, wie eine Fliegende
Unter-
tasse und uns ganz nebenbei fit machte, als Brücken - Bauer für unsern
heldenhaften Auftritt in Afghanistan.Und,sollten wir etwa die Philosophe-
me des Neuen Amerika ganz mißverstanden haben? Nicht auszudenken
diese Schmach , wir könnten die Zeichen der Zeit verschlafen haben,
als
Weltmeister der Weltmeister. Wir , die Wortführer der vagabundierenden
Völkerwanderer?Natürlich nicht,wir stehen bereit und stramm,wir schüt-
zen unser Land,besonders aber unseren Staat,vor allem Ungemach.Wir
wollen besser sein sofort und jetzt erst recht,
mit Obama gegen Osama,ins Nirwana
Es wird licht
Neben
die finsteren Phantome der archaischen Gotteskrieger traten hilf-
reich die Abgötter und Götzen des Fernsehens , die sich abgöttisch
von
Talmi und infantiler Politik umworben sahen in republikarischer Zeit,weil
jeder nach Prominenz und Öffentlichkeit gierte und eitel nach Krönung
,
Dröhnung und Gleichschaltung trachtete und klammheimlich selbst
für
den archaischen Terror im Irak eintrat,weil ein amerikanischer Präsident
irrte und der politischen Schickeria die kalte Schulter zeigte und
sie als
unterwürfige Heuchler und Hunde verachtete . Der getroffene Stolz
und
Nerv verlangte nach rächender Bestrafung und die Hunde heulten
und
jaulten und trumpften auf wie strafende Donnerwolken bei jeder Tat
des
brachialen Buschmannes,der beteuerte, nur sein vom terroristischen
A-
mok verletzten Land, auf immer vom Bösen befreien zu wollen.Wir,
aber,
die beleidigten Zeitgenossen vereinten uns als reingewaschene Kinder
gegen den weißen Mann im Weißen Haus und es war unsere
Pflicht alles
schlecht zu reden,was aus dem amerikanischen Petersdom zu uns herü-
ber kam , denn wir waren ja tief in unserer Ehre gekränkt und
nicht nur
von Flugzeugen angegriffen worden,mit tausenden von Todesopfern.Da
war kein Argument zu trocken oder schleimig um sich als Fahrensmann
dem dünnen,Schwarzen Manne anzudienen,der da endlich als Retter
un-
seres Zwiespalts auf der Bühne erschien und uns nicht nur vom
Fluch
des einen heißen Krieges zum Segen des benachbarten Krieges
führen
wollte, sondern der aus uns, den zuvor anstrengend schmollenden Ami-
Hassern wieder verschwenderich liebenswerte ,weltoffene Weltenkinder
machen sollte , die sich, nach dem Wechsel im Weißen Haus, herzend
in
den Armen liegen durften und vor lauter solidarischer Trunkenheit
die
Augen schließen konnten und dankbar durchatmeten, für einen
kurzen,
wenn auch nur kurzen, vergänglichen Momment,seliger Entrückung,wie
damals in Woodstock , weil uns der Bauchschnabel wieder die Politik
er-
klärte und nicht nur der Bauch. Angeführt von den inspirierten
Geistern
und spritzig sprudelnden Propheten der coolen Medien . Wir waren end-
lich wieder wer und so,wie wir uns ja selbst immer schon sehen wollten,
fähig und willens nur das Gute zu wollen , um endlich wieder
stollentief
von der übrigen Welt geliebt zu werden, so, wie wir, die hemmungslosen
Claquere jedes Mainstreams,ja auch die ganze bunte,weite Welt,mit
welt-
offener Brust liebten, weit mehr noch als uns selbst.Denn wir, die
ganze
Claque, die Schrittmacher, Spender, Pillendreher und Sozial-Automaten
machen gut und besser,was gut und besser tut und wir wissen es doch,
niemand kann es kühner und selbstloser als wir, die Welt- und
Waldmei-
ster. Wir haben zu uns zurück gefunden und fühlen uns Eins,
mit Allem,
was da kreucht und fleucht und natürlich auch mit Krethi und
Plethi.Wir
lieben alles, weil wir es sonst hassen müßten. Wir machen
keine halben
Sachen und lassen es dafür auch mal krachen. Und wenn uns Hinz
und
Kunz mal übersehen und nicht ins Herz schließen sollte,schert
uns das
nicht, denn wir lieben weiter und weiter und trotzdem,weil uns das
eben
so himmlisch ehrt , weil es so gut ausieht und uns auch nichts anderes
einfällt.Wir pflegen auch im Stillen zärtlich unsere bunten Illusionen,wie
unsere kindlich bunten Vorgärten und die werden blühen,fast
ewig ,wie
abwaschbare Papier - Blüten und sie werden nicht den Bach runter
ge-
hen, untergehen und vergehen , unsere bunten Illusionen, wie alle
Welt-
Reiche.Im Gegenteil,unser Reich wird kommen,reifen und uns reich ma-
chen und beehren mit der Tugend kompromißloser Vollkommenheit.Wir,
sind so frei und bereit,für das Glück der Welt unseren Rücken krumm
zu
machen und unsere Gene blühen , wirken und springen zu lassen
, zum
Wohle der ganzen Welt im einheitlichen Schmelztiegel aller Wesen .
Und
so kann doch nicht falsch sein , immer mehr und immer wieder unseren
Ehrgeiz und unser Pflichtgefühl strebend anzustacheln und vorbildlich
voranzureiten,notfalls auch mal revolutionär durch die knarrende
Hinter-
tür, mit List und Tücke,aber wir werden nicht scheitern wie Robespierre,
sondern wir überwinden alles Pack , woher und wohin der Wind
es auch
weht und das macht uns potenter,als jeden Hund und Schund.Wir haben
das beste Gefühl im sonst stinkenden,brachigem Gewühl und
wir verdie-
nen das wonnige Hochgefühl . Es zahlt sich aus und es macht uns
unwi-
derstehlich reich:Nicht morgen,sondern gleich.Es labt uns und führt
uns
sicher ohne Schmerzen ins Königreich aller Herzen.Es führt
uns von der
traurigen Republik ins Reich der königlichen EU- Genik . Noch
fühlen wir
uns fad und schmutzig.Noch sind wir spießig und überflüssig.Noch
kön-
nen wir uns selbst nicht recht leiden,aber wir ahnen wo das Glück
zu fin-
den ist.Wir wollen uns keinen Fehler und keine Schwäche verzeihen,weil
wir so unheimlich perfekt gut drauf sind. Wir sind halt so tüchtig,
sorgfäl-
tig und präsent,weil wir nicht anders können und wir müssen
immer auf-
recht vorangehen, geradeaus, weil wir gestaltend führen müssen ,sonst
gehen wir kaputt und mit uns die ganze Welt . Der Gedanke allein würde
uns schon depressiv und schlaflos machen.Wir laufen immer voran und
zeigen den Anderen, was klug und besser ist. Wir haben keine Angst
da-
vor,große Lichter zu sein und überall die Ersten,doch das
verstehen nur
wir selbst und wir trauen über dieses Elend mangelnder Erkenntnis.
Wir
wollen immer ruhmreich sein,ganz uneigennützig, aber heftig als
Helden
verehrt und geliebt werden , wie wir unsere Wach- und Schoßhunde
lie-
ben . Und natürlich wollen wir nicht vergessen werden. Aber mehr
noch
wird und soll uns die Geschichte lieben , in der Zukunft und Gegenwart.
Wir sind nicht das "Ende der Geschichte",wie es der Politologe
Francis
Fukuyama noch mutmaßte. Nein,wir sind der Anfang der Geschichte,
ei-
ner wahrhaft beispielslosen Geschichte,mit allen ihren zahllos,einzelnen
Geschichten , die unser Planet für uns bereit hält.Wir haben
ihn im Auge,
den Dritten Weg, ganz konkret, nicht rechts nicht links,nicht konservativ
oder teutonisch grün ,sondern schräg nach vorn und dann
nur noch ge-
rade aus,ins Zentrum unserer baldigen Neugeburt.Noch sind wir befleckt
und makelhaft.Noch sind wir unanständig anständig,aber treu,
sofern es
sozial opportun ist und es fehlt nur noch ein winziger Schritt,ein
Funken
der Entschlossenheit in die richtige Richtung.Eigentlich wollen wir
immer
lustig sein und keine Spaßverderber, aber es schüttelt uns schon der
ek-
lige Gedanke an jede Fröhlichkeit und zügelloser Ausgelassenheit,denn
warum sollen wir über uns selbst und andere lachen . Wir meinen
es im-
mer ernst.Wir sind skuril und irre linkisch verklemmt und da schreckt
je-
der Humor wie ein Tumor.Wir wollen weise sein und duldsam wie Steine,
aber da fällt uns nichts mehr ein , bis uns dann der Hammer der
Erkennt-
nis trifft. Wir lieben die Ordnung bis in die tiefsten,atomaren Verzweigun-
gen und führen laufend Statistiken,Listen,Tabellen und Rangordnungen
für alles, mit allem und gegen alles.Wir sind gleichzeitig mäßig und
über-
mäßig und das besonders perfekt , bis zur Selbvergessenheit , denn
wir
hassen den Zweifel bis ins letzte Detail,wie den Teufel.Wir mögen
unsere
Bescheidenheit und unseren Großmut, wenn sie wirklich groß
ist und ti-
tanisch gut aussieht,weil wir eigentlich noch viel besser sind, als
unser
Ruf. Wir meiden jede Laune und Wankelmütigkeit, denn wir sind
keine in-
fantilen Künstler , sondern treue Wächter und Garanten von Zuverlässig-
keit mit dem gewissen Sahnehäubchen des Edelmutes . Wir sind
gnaden-
los entgegenkommend und entschlossen systematisch angepaßt,weil es
den nachhaltig den schönsten Glemmer bringt.Wir sind automatisch
und
fundamentalistisch hilfsbereit und wir lassen keinen allein,weil wir
selbst
nicht allein gelassen werden wollen. Wir wollen den anderen zeigen,
was
wir so alles drauf haben und wir machen aus jedem Gaga Kultur,weil
wir
so erfinderisch sind.Wir fragen uns dauernd,was wir für noch andere
tun
können , weil wir uns selbst nichts mehr zu sagen haben. Wir haben
end-
lich vergessen, woher wir kamen, wer wir mal waren und was wir gewor-
den sind , weil wir mit dem strahlenden Morgen- Licht nach vorne gehen
und weil wir vom alten Elend nichts mehr sehen und hören wollen
: "Wer
zurück schaut , der erstarrt zu Stein". Und wir wollen genau
so wenig zu
Ölgötzen gesalbt und als Götzenbilder mumifiziert werden.Wir
wissen al-
les über Alles und die entlegensten Untiefen,Falten und Löcher
der Zeit
bis ins Zentrum der Finsternis hinein.Wir können darauf verzichten
mehr
über uns zu erfahren ,weil es da keinen Punkt des Unwissens mehr
gibt.
Wir überlassen es den anderen uns zu loben und zu schelten,weil es
so
cool global ist und summa cum laude tolerant. Wir leisten uns Alles,
weil
wir so leistungsfähig sind. Wir leben von den Maschinen , Pillen und
Me-
thoden unserer Väter und Mütter und das ist so schön und so schön
be-
quem. Wir brauchen selbst keine Kinder zu zeugen , weil wir genug
von
uns haben und das Gesäuge nur lästig ist,die Figur versaut
und uns am
Konsum und Fortkommen hindert.Wir onanieren lieber ins Reagenzglas
und in die Unterwäsche und überlassen das verdammte Kinderkriegen
den Narren und Armen.Wir holen uns die demografische Spachtelmasse
se von aller Welt und warten, was da lustiges auf uns zukommt. Wir
sind
komisch,pathologisch und ideologisch,aber wir finden es ernst,gesund
und vorbildlich.Wir sind geliftete, linke Spießer und senile Rotlichter,weil
das heute zählt und sonst gar nichts.Wir sind die nicht kleinliche
Genera-
tion der Vernichter und Verrenker und nennen uns schlicht das Volk
der
Dichter und Denker.Wenn wir nicht überall die Größten sind,dann
wollen
wir wenigstens noch die Kleinsten sein . Wir sind immer Rekord verdäch-
tig . Wenn wir nicht lachen können, wollen wir wenigstens richtig
heulen
dürfen.Wir wissen,daß das ganze EUropäische Parlament überflüssig
ist
wie ein Kropf und nur die Spielwiese profilgeiler Politiker und Journalis-
ten ist , aber wir freuen uns darüber, daß wir uns diesen aufgeblasenen
Kropf an Institutionen leisten können.Wir sind halt spendabel.Wir
lassen
sie dumme Sprüche machen, über grenzenlose Freiheiten und notwendi-
ge Reformen,weil uns die Politiker wirklich leid tun . Wir lieben
unser Eu-
ro - Eldorado smarter Kapitalprodukte , wie linker Heilstrümmer
, weil wir
uns uns ja sonst mit uns selbst beschäftigen müßten.
Wir,die Eurofreaks
werden üble Trickser,kriminelle Fälscher,dreiste Lügner und beschisse-
ne Lumpen genannt , doch dieser Ausfluß mißratener Schulbuch-
Demo-
kraten bringt uns nicht aus dem Gleichgewicht und dem Fahrwasser.Wir
lieben den Fußball,nicht als harmloses Spiel,sondern als staatlich
verord-
netes Integrations-Modell,wie im TV. Wir ,die Gestalter,des Wahren,Guten
und Schönen wählen uns selbst und praktizieren die tägliche
Portion Ge-
hirnwäsche und Indoktrination für die Ungläubigen , weil
es uns lustvoll
berauscht und Macht über die vielen Kleinmütigen und Arglosen
bringt.
Wir danken den staubfrei gewaschenen und entleerten Gehirnen,weil
wir
dann ungestört unsere Kuckuckseier hinein legen können.Wir beschwö-
ren inständig unseren inspirierenden Wohltäter,den griechischen
Herrn
Hypnos , den Spender des verabreichten Schlafes , der uns in den jung-
fräulich,sauberen Zustand der Arglosigkeit versetzt,um uns von allen
in-
zwischen angehäuften Lastern zu heilen . Wir sind so menschenfreund-
lich und menschenrechtlich, weil wir als erfolgreich gewendete Nazikon-
vertiten jetzt genau wissen,was recht und schlecht ist und wer das
nicht
glaubt,der wird es noch zu spüren bekommen.Wir bespitzeln uns
selbst
und unsere Verwandten , weil es Spaß macht und heimlich viel zu knus-
pern und zu knabbern gibt: "Knusper,knusper Mäuschen,wer
knabbert
an meinem Häuschen"? Wir fliegen im Urlaub nach Haiti, Alaska,
Kosovo
und Namibia und kommen als ausgelernte, frisch gebräunte Ethno-Fach
-leute, Sozialarbeiter, Kunst- und Oeko-Spezies, heilkundige Schamanen
und Albert Schweitzers zurück.Wir spenden Geld bei Pop und Hipp-Hopp
und wissen selbstzufrieden,daß wir wieder mal Hunger und Not
bekämpft
haben,wie es sich für vorzeigbare Moral-Eliten gehört.Wir
speisen natür-
lich beim Griechen, Italiener, Türken und Chinesen,weil wir Kultur
haben
und unsere eigenen Speisen nicht zum Fressen gern haben.Wir machen
aus jeder schlechten Gewohnheit Kultur und wir hängen an jeden
Stuss
eine wissenschaftliche Theorie,weil wir heiße Luft mögen.Wir
düngen die
Felder,daß es zum Himmel stinkt und wir besuchen die lustigen,krank
ge-
quälten, wilden Zoo-Tiere in ihren Gehegen,interessiert bis zu
ihrem Feu-
ertod oder bis zu ihrer Verwertung, als Futter für gallus gallus.
Wir vergif-
ten astrein alles , was da kreucht und fleucht, weil wir uns dann
sauberer
und unbeschwerter fühlen.Wir polieren unsere Vorgärten wie unsere
Au-
tos und halten die Straßen steril , weil wir gründlich umweltbewußt
sind.
Wir empfinden den Austausch von Meinungen unter den Bürgern,außer-
halb der staatspolitisch kontrollierten Zonen,als dumpfes,populistisches
Gestammel,rechtsradikales Schweinebaba,moralisch obskure Hundepis-
se und demokratische Verwahrlosung , weil nur unsere glorreichen Par-
teikumpels die Meinungen alleine bestimmen wollen.Wir deuten das Wet-
ter ungewöhnlicher als es ist,weil es unseren speziellen Karrieren
nützt.
Wir werden verhindern,daß unsere Eisbären an Malaria sterben.
Wir machen das Klima
Unbeeinduckt
von allem Zweifel gehen wir die Zukunft an,weil wir alles
Mißratene mutig bekämpft haben.Die EU-Genik öffnet uns
Augen,Herz
und Hirn und stählte unseren Willen,bis wir alle schlechten Gewohnhei-
ten ausgebrannt hatten.Wir wissen nicht,wie glücklich oder unglücklich
die vielen namenlosen und angeblich ruhmreichen Menschen früher
waren,aber wir ahnen,daß ihr Glück nur wie ein sprudelnder Rausch
im
Gehirn aufbrauste,der schnell verflog wie die aufflammende Hitze einer
unverhofften Umarmung,oder wie der plötzliche Gesang eines Vogels
oder der wohlige Schauer noch einmal einem drohenden Unfall davon
gekommen zu sein. Doch dauerhaft sind diese eigentlich unverdienten
Hochgefühle nicht und erwingen kann man sie erst recht nicht.Denn
sie
alle ,die Politiker,Seelendoktoren und Heilspropheten wußten es auch
nicht besser als die Glücksspieler,die vielleicht mit ihnen noch schneller
dem Unglück entgegen liefen ,als die einfachen,bescheidenen Leute,die
sich noch an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen können.Ein
gro-
ßer Wahn unserer Vorfahren,war die Vorstellung von der Welt als eines
unübertrefflichen Gesamtkunstwerkes und Meister- Werkes Gottes, das
als eine niemals versiegenden Quelle absoluter Vollkommenheit und
als
eine wunderbar geregelten Ordnung grundrichtiger Gesetze und Prin-
zipien in der Natur angesehen wurde.Eben das Geschenk eines vorsor-
genden Übervaters an uns,seine Kinder,die Krönung seiner Schöpfung
hier auf Erden.So lehrten es uns die Lehrer und Priester nimmermüde,
gewohnheitsmäßig,Tag und Nacht und immerdar. Und wir die kleinen,
sündigen Erdlinge sollten gefälligst dankbar sein, für diese
Güte und
Ehre. Und als Brückenbauer ins Jenseits zu Gott boten sich scheinbar
mächtige Halbgötter und Alleskönner als Zwischenhändler
an,uns ,das
niedere,unwissende Volk vor Gott zu vertreten:Ora et labora! Aber
die
Brückenbauer wurden nicht erhört und damit sie nicht als
dumme Kar-
tenhausbauer erschienen,ersannen sie listig Verhaltensmuster und Be-
nimmpflichten, die von ihnen kontrolliert und bewertet werden sollten
und so konnten sie, trotz ununterbrochener Ohnmachts-Beweise, den-
noch ihre überflüssige Position wahren ,indem sie sagten,was
Sünde
sei und was zu tun wäre,um auf ewig ins virtuelle Paradies zu
kommen.
Ähnlichkeiten zur Politik sind nicht zufällig.Und so ist
auch zu erklären,
daß sie jeden Krieg,jedes Unheil, jede Kathastrophe,jede Not,jedes
Un-
wissen,jedeKrankheit und Geistesschwäche zum selbst verschuldeten
Schicksal stilisierten,weil sie ja nicht zugeben konnten,daß
sie selbst
oder gar Gott und Abgötter schuld seien und jedes Unglück
nur das
Echo auf begangene Sünden sei,als Vorspiel auf das Jüngste Gericht
am Ende aller Tage,von dem es kein Entrinnen gäbe.Ein schwerer
Ket-
zer oder Hetzer hieß der,der solch notorisches Einreden von Schuld-
gefühlen und subjektivem Fehlverhalten, als geistigen Hochverrat,
be-
zeichnete,was dann schon auf Erden strikt in dieHölle führte.Sagte
da
nicht jemand mal : "Sie wissennicht,was sie tun".Wer war
da eigentlich
gemeint ? Die Schwachen und Unwissenden,die zwischen dem Recht
und Unrecht ihrer Richter nicht zu unterscheiden vermochten ? Oder
diejenigen, die sich das Recht einfach nahmen oder kauften? Mit dem
Büttel der Justiz im breiten Rücken und zum Lob der Herren Auftrags-
geber und Abkassierer auf den Kanzeln und hinter den Pulten der Straf-
gerichte."Unwissenheit schütze vor Strafe nicht". Ist das
nun ein Satz,
der nur billig reiche Beute machen sollte oder ein axiologisch sanktio-
nierter Automatismus,ein fauler Keulen-Trick,um durch vollendete Un-
tätigkeit nach nicht erfolgter Aufklärung zuvor,noch mehr
an Geld und
Macht zu gelangen.Schuld und Schulden wurden nach schematischen
Normen-Registern zugewiesen und kraft der höheren Instanz des
Am-
tes oder schlicht der höheren Gewalt unverzüglich durchgesetzt.Dane-
ben verwunderten immer wieder die wundersam arbeitenden Rechen-
Künste der sozialen Justiz,die bei einer verhängten Strafe
von 10 Jah-
ren Gefängnis,dann auf 5 Jahre rechnet.Ein endloses Eldorado der elo-
quenten Spitzfindigkeit und zusätzlich animierte Kriminalität
war hier an-
gesagt,neben einer Unzahl holzschnittartig zu Recht gemachter Strafen
für Belanglosigkeiten.Geldbuße,Medienpranger und Unterdrückung
je-
der Art drohen , bei freier Meinungsäußerung, wenn sich
Mächte und
Würden in ihrem selbst - gerechten Schmuck bedroht sehen . Die
Alt-
Menschen hatten sich an solche Ungereimtheiten gewöhnt und mach-
ten sich ihre Reime heimlich,denn nur die Macht darf ihre Moral ausle-
ben.Ein wichtiger Baustein im Alten Land wie das unbemerkte Schröp-
fen der Dummen und Wehrlosen,ein lohnender Sport und Brauch der
Werte -Gestalter damit ihre in Wahlgeschenken angehäuften Schulden
zu betreiben ,mit Hilfe ihrer verfetteten Bürokratien und intelektuellen
Dekorateure oder auf Kosten der der folgenden Generationen.Wer das
anders sah,nun gut, für den gab es den coolen Rat, im Sandkasten sei-
ne versponnenen oder radikalen Vorurteile autistisch als Sandkekse
zu
produzieren. Geld war immer vonnöten um Prunk und die Selbst- Herr-
lichkeit zu finanzieren , ähnlich wie bei der GEZ . Aus unserer,
EU-geni-
schen Perspektive gesehen,müssen heute leider feststellen,die
Schwa-
chen und Dummen waren ja selbst an ihrer Ausbeutung schuld,weil sie
sich vom plumpen und trügerischen Geschwätz der politischen
Promi -
Kaste so leicht lenken ließen solche Unbilden gönnerhaft
billigend in
Kauf nahmen.Und so war es auch mit dem karnevalistischen Pomp und
Putz der Kirchen,die ohne den artifiziellen Prunk und magischen Kult
ih-
re Schäflein nicht auf die Weide führen könnten,von deren Wolle sie
so
trefflichleben konnten.Und da ist ja auch noch das Gemeinwohl und
die
saturiert Wohltätigen mit der großen Schar moralisierenden Trittbrett-
fahrer aus Politik und Medien im Schlepptau, die sich gerne image
för-
dernd irgendwelche Ehrenämter anschminken. Doch wenn der ganze
Treck mit seinen aufgezwungenen Gesellschafts - Bildern wieder mal
von seinen Gestaltern , wie bei den Nazis und später, vor die
Wand ge-
fqhren wurde,dann ging es wieder los,dann wurde er wieder leicht be-
müht,der berühmte "freie Wille", der wieder die subjektive
Schuld des
Volkes an die Wand malte. So hieß es dann: "Denke immer
daran,was
DU für DEINEN Staat tun kannst und nicht anders herum..."denn
der
Staat sorgte darum,seine Rolle als Wohltäter aufgeben zu müssen
und
dann seine Attraktivität einzubüßen.Also zahlte der
Alt-Mensch wieder
drauf und schuftete für andere,meistens auch noch für die,die
ihm das
eingebrockt hatten.Seine Moral war gefragt,nicht die der eigentlichen
Bankrotteure.Der Mensch zahlte also wieder und rackerte sich ab und
er hatte es ja wieder und immer wieder bereut , aber er tat es, weil
das
schon immer so war und er fühlte sich auch noch groß und
tapfer und
nicht mißbraucht dabei. Dieses Rad drehte sich endlos,bis zu
uns, die
wir beherzt in die Speichen faßten.Aber wer war Nabe,wer Speiche,wer
Reifen? Die Soldaten singen fröhlich:"Glücklich ist,wer
das vergißt,was
nun einmal nicht zu ändern ist". Oft hat der glückliche
recht ,auch weil
sich oft absurderweise das ursprüngliche angetane Unrecht auf einmal
zum einklagbaren Recht verdreht - im Laufe der Zeit - . Die Erinnerung
verblaßt und das Recht wird vergessen,aber die Geschichte war eine
der
Sieger , wie überliefert wird . Da sangen unverdrossen die Ägypter
das
Lied zur ruhmreichen Thronbesteigung von Ramses dem IV. immer und
immer wieder,wie die emsigen Zikaden,bevor sie entkräftet von den
Bäu-
men fallen.Wir feiern Ramses,heute wie gestern,das Recht ist doch
egal:
"Glücklicher Tag ! Himmel und Erde freuen sich, denn du bist
der große
Herr Ägyptens!Die geflohen waren,sind zu ihren Städten zurückgekehrt
,und die verborgen waren ,sind wieder hervorgekommen . Die hunggrig
waren,sind satt und froh,und die durstig waren sind trunken.Die nackend
waren, sind in Leinen gekleidet,und die schmutzig waren, sind in weißen
Gewändern.Die im Gefängnis waren,sind herausgelassen,und wer gebun-
den war,der freut sich.Die Streitenden in diesem Lande sind friedfertig..."
Wir,die EU-Geniker bedauerten diese Vorgänge natürlich, auch
wenn wir
keine Schuld daran hatten.Die Menschen taten uns leid,denn es bedurfte
verlustreicher Bürger- und Weltkriege um die Situationen zu reinigen,neu
aufzustellen und den unterdrückten freien Willen des Volkes gegen
seine
jeweiligen Möchtegern-Alphabetisierer durchzusetzen,die sich als Elite
aufspielten , aber in Wirklichkeit nur der schmarotzende Blinddarm
der
verdreckten Verhältnisse waren.Es sollte den greisen Philosophen
aus
dem antiken Griechen-Land vorbehalten bleiben hier aufs Neue die aller-
ersten Keile eines ordentlichen Denkens in die verwilderten Sitten
und
Gewohnheiten geschlagen zu haben: Besonders Platon,der gegen das
feige und kriminelle Verstecken der Wahrheiten, im unentwirrbaren
Ge-
strüpp der schillernden Worte,Halbwahrheiten und Widersprüche,hinter
gemeiner Wohltätigkeit und Rhetorik,hinter Lüge und spekulativer Fröm-
migkeit,noch immer in seinen Schriften ,die richtigen Hebel von Idee,
Lo-
gik und Wahrhaftigkeit gewußt hatte.Und natürlich der unvergleichliche
Sokrates,der unerreichte Pionier einer gereinigten Philosophie,der
von
seinem Vater gelernt hatte,den Stein zu besiegen und einer Mutter,die
als
Hebamme den allerersten Dienst an ihren Mitmenschen ausübte, wurde
als Dank des Schicksals mit einer zänkischen Frau bestraft und in
der
Folge seiner unerbittlichen Suche nach Wahrheit schließlich vom pein-
lich entblößten Staat wie ein Sittlichkeitsverbrecher hingerichtet
und
posthum zunächst noch einfältig als dümmlicher Heide verspottet,dann
aber,schleichend und schrittweise heimlich,von christlichen Grabräu-
bern beklaut :Ein Gaunerstück,das vor dem Hintergrund der laufenden,
mörderischen Inquisitionen von der moralischen Heuchelei des frühen
Christentums zeugt.Wir lernten es schon in der Schule :Ohne Sokrates
gäbe es keinen Platon,ohne den wir nicht gewordenwären,was wir heute
sind,trotz oder wegen aller öden Eiferei der Staatschristen:Justinian
und
Chlodwig zum Beispiel.Allerdings sehr spät,um nicht zu sagen fast
zu
spät haben wir dann jetzt doch noch zum EU-genischen Recht auf unser
Recht gefunden.Die Selbstheilungskräfte des Geistes mahlen langsam
und unsicher und die einzelnen Reiche des irren homo sapiens standen
immer am Rande des Untergangs und gingen dann auch wirklich unter,
ohne Wiederkehr, einschließlich der Kirchendogmen,die natürlich auch
nur weltlich gewirkte Gespinste waren.Und das alles,wir müssen es
lei-
der einräumen,trotz Platon,der uns,der hybriden und gerechten EU-Ge-
nik,spät und fast schon zu spät den Schädel, nicht
nur als Metapher,ge-
öffnet und uns bis heute den Weg erleuchtet hatte . Wir öffneten
weiter,
bis auf den blanken Grund.Schluß endlich mit endloser Geduld, gepu-
derter Bescheidenheit und alkoholisiertem Populismus,der nur aus Ge-
wohnheit als Kultur verkauft wurde. Schluß also mit dem passiven War-
ten auf den nächsten Erlöser oder herrischen Alleskönner.Schluß
also
mit dem Wahn einer angeblich heilen und gottgewollten Natur,mit ihrer
Bösartigkeit,ihren Seuchen,ihrer Unvernunft,ihrem würdelosen
Chaos
und Dahinsiechen in Skrupelosigkeit, Ohnmacht,Zerstörung und
tieri-
schem Kannibalismus.Schluß also mit den walfischgroßen Lügen und
Orgien herrischer Dummköpfe .Die Welt war ein autistischer Wartesaal
und seine Ergebnisse wenig mehr als Kartoffelschalen . Wir haben die
Probleme unbefangen und vorurteilsfrei wie einst Sokrates und Platon
durchleuchtet,aber eben auch die Kraft gefunden dann zu handeln und
nicht nur akademisch zu theoretisieren auch wenn es überall geknackt,
geknirscht,gebrochen und hündisch aufgeheult hat.Moral glaubte
jeder
zu haben,weil jeder und alles seine und keine andere Moral hatte,doch
wir brauchten all die trügerischen Moralien nicht , denn wir
haben die
hölzernen Jagdstände der Tugenwächter entlarvt und
allen Moralpäch-
tern ihre schmutzigen Biotope abgefackelt. Wir haben uns nicht mit
Eh-
ren und Preisen gefügig machen lassen . Gute können böse sein
und
Böse können Gute sein und Gute und Böse können gleich ungut sein.
Aber auch Banditen haben ihre weltoffene Moral und gerade Banditen
sind besonders weltoffen und entspannt.Heute und morgen,grenzenlos.
Wir sind nicht nur weltoffen , sondern wir haben die Welten erst richtig
geöffnet und uns dann nicht dafür innen verschlossen und
verraten,
wie es in der Politik üblich war.Wir haben nicht den Arsch offen.
Wir räumen auf
Noch
ganz beklommen,fragen wir uns heute,warum denn unsere Ahnen
und Vorfahren so ahnungslos und selbstgewiß in jedes mögliche
Unheil
getappt sind und sich zumeist wie rauschgiftsüchtige Hengste
und Furi-
en verrannt haben,in jede nur denkbare Sackgasse ohne Wendehammer:
Fanatisch wie Savonarola, mit flammenden Herzen,den sie, pilgernd
mit
teuflischen Blasen am Fuß und im Gewissen glaubten wieder erwecken
zu können.Oder wie mit brüllendem Wahnsinn im Kopf,so zuckersüß
wie
der geliebte Märchenkönig in seinem Ambiente,das Unerklärliche
verklä-
rend erklärbar zu machen.Gleich wie ,mit Methode oder okkulten
Orgien,
mit Phantasia und Extasia bis zum verknallten Liberallala bis hinauf
zum
Himalaya,möchte man billig reimen,des so süßen Lifestyle
der beknack-
ten Massenkultur als Kulturersatz bis zum stinkenden Durchfall, im
nai-
ven Glauben hier was Gutes zu tun,was die Gene verzaubern oder erhei-
tern könnte.Wir grübelten mit unseren geschärften Sinnen
über die gro-
ßen Worte und niemmermüde fließenden Sprüche,zwischen
Predigt und
jungfreulicher Binsen-Weisheit der göttlich gesalbten Talk-Runden,
ange-
sichts der dort betreuten Leer-Kultur.Belehrung,Erbauung,Gerechtigkeit
und schließlich Transzendenz bis zur unsichtbaren Transparenz
der mo-
ralisierten Glotzer war das unerklärt parteiliche Ziel , den
Fluch der bö-
sen Erbsünden zu bannen,schwatzend auszuhebeln und schließlich
im
Inferno des gelinkten öffentlich-rechtlichen Purgatoriums schmoren
zu
lassen wie vermeintlich dumme Weihnachtsgänse.Beschworen und
vor-
gemacht schon längst ,in gesegneter Form mit geweihtem Leitungswas-
ser z.B. von Augustinus von Hippo,von Dante Alighieri ersonnen und
ge-
zeichnet von Sandro Botticelli mit aller Strenge und Gerechtigkeit
des
Gerechten.Endlos die Imaginationen der malenden Künstler davor
und
seither , den Schrecken und die nicht nur christlichen Strafen der
Bösen
oder die süße Verklärung der Guten ,wie aus dem Nichts
heraus , in die
Welt zu bringen,mit heilsamer Inquisition und erbarmungsloser Güte.Die
Bilder von Hyronimus Bosch oder die Versuchung des heiligen Antonius
von Matthias Grünewald sind da nur ein laues, oberflächliches
Echo und
dienen als Platzhalter der menschheitsgeschichtlichen Schande ,wie
sie
sich in religiöser Umnachtung und in den mordlüsternen Menschen-
und
Tieropfern aller ekelhaftesten Arten verewigt hatten und in deren
Vollzug,
ihrer betrügerische Missionare und Prediger den Gläubigen ihr paradie-
sisches Hütchenspiel aufzwangen und ganz nebenbei und lebenslang
Cash und Miete für den vermeintlich sicheren Listenplatz im virtuellen
Elysion versprachen. Oder,bei Ungehorsam den Unbotmäßigen
Krank-
heit,Tod und Qualen im Diesseits wie Jenseits herbeifluchten.Selbstver-
ständliche Sklavenarbeit oder Abgaben
von Geld und Besitz abpreßten,
für das Imponiergehabe ihrer Pyraniden,Kathedralen,Tempeln,Pagoden
usw. oder bei passender Gelegenheit als Erbschleicher Reichtümer in
die Kirchen schaufelten,die oft wie Räuberhöhlen,denn als Orte der
Be-
sinnung anmuten. Mit Gold, Marmor und wertvollstem Kunst-Handwerk
und Zierrat vollgestopft - um die Einfalt zu erhalten - ,ohne Zahl,
präch-
tig,kulissenhaft,fürstlich,dekoriert,ausgemalt mit Fresken und Heiligen-
Stories der besten Künstler und Bildhauer ihrer Zeit und erbaut von
zu-
meist erstklassigen Baumeistern für viel Geld,als Raub-Bau erstellt
vom
erwirtschafteten Gewinn der dafür schuftenden Menschen, im Tausch
gegen trügerische Versprechungen, etwas Weihwasser, Ablaßhandel,
moralisierte Unterhaltung sowie hochgepokerte Illusionen und gewitzte
Wahnideen.Wir wollen das Rad natürlich nicht rückwärts,ins Traumreich
der vielen Salamons-Tempel drehen,sondern mit Nachdruck strikt nach
vorn sehen und keine himmlischen Fehlplanungen auftürmen wie
etwa
viele Anthropologen, Ethnologen,Theologen, Soziologen,Psychologen,
Neurologen,Politologen im Dienste und auf den Spuren von Ritus,Kultus,
Klerus, Habitus und Spiritus Rectus. Wir sind keine falschen Propheten
und Neologen, wir verkaufen keine imaginären Grundstücke in irrealen
Niemandsländern, wir texten und bilden keine Wanderdünen, sondern
unsere Grundlagen,eben die Prinzipien unserer kommenden EU - Genik,
sind logische Wahrheiten,heraus aus demd Irrsinn,den alle Kulturen
und
Unkulturen bisher glaubten preisen zu müssen,bis zum jeweils
elenden
Ende und Schmutz ihrer letzten Tage.Stück für Stück,haben wir Grund
gelegt und nachgerechnet in allen Bereichen und haben vernichtet,was
sich von uns nicht veredeln ließ und voraussehend Prozesse gestoppt,
die ins Verderben geführt hätten. Das Gewebe unserer Wissens-Gesell-
schaft ist dicht und unzerbrechlich verwoben mit unserer supernova-
neuen Lebensherrlichkeit. Das ist kein Wunder, sondern das ist die
ver-
diente Realität unserer EU-Genik,die den entschiedenen Durchbruch
ins
jüngst entrümpelte Reich unserer hybriden Klon-Welt der absolut Glei-
chen nun bald vollenden wird . Wir brauchen nicht das Gift der Missio-
nierung und Suggestion zur Durchsetzung unserer Ideen,wir brauchen
keine trügerischen Emotionen und götzenhafte Symbole,und
schon bald
werden wir die Früchte unserer Erkenntnisse ernten , ohne uns später
schämen zu müssen,wie die alte Welt.Entgegen dem geflügelten
Bibel-
spruch haben wir eben nicht wie die Vögel "nicht gesät, aber
geerntet",
sondern wir haben unser Können "gesät" und entsprechend
wunderbar
"geerntet".Abschließend möchten wir klarstellen:Wir sind
keine kleinka-
rierten Scholastiker und Schulmeister tyrannischer Formeln und Kreis-
läufe,aber wir sind die ersten und letzten Universalisten,die
jeden müßi-
gen Streit und Zwist als theologischen Zickensalat oder rhetorischen
Schimmel und Schummel enttarnt haben. Da kann auch der liebe , nette
Freiherr Novalis nicht hinwegtäuschen, der die Einfältigen kopfheister
wieder zurück ins chistliche Ghetto des Mittelalters werfen wollte
und
verrückterweise auch noch die Wissenschaften romatisieren und poeti-
sieren wollte.Wir sind auch keine demokratischen oder unitaristischen
Tyrannen oder geheimbündelnde,freie Bruderschaften,denn wir haben
alle Mauern eingerissen und dulden keine einzelnen Klassen und so
haben wir uns das Beste von allen Kreaturen,Pflanzen und Pilzen zu
ei-
gen gemacht und mit unseren Eigenschaften vermählt und verbrüdert,
von wo auch immer, von welchen Naturen auch immer, etwas Brauch-
bares abzugewinnen war.Berührungsängste kennen wir nicht
und auch
keine äußerlichen Eitelkeiten der Traditionen von Schönheit,Rasse
oder
Proportion. Entscheidend sind die zwei folgenden Kategorien: 1.Die
Op-
timierung unserer leider naturgegeben dürftigen Fähigkeiten
und 2. Die
unbedingte Gewißheit die supernovaneuen Bio - Konstrukte, verkörpert
in der permanent multipel optimierten Chimäre,dem Königs-Klon,absolut
gleich und reproduktionsfähig alsbald unseren Genen einzuvererben.
Denn wir wollen nicht nur alle das Gleiche denken, sondern wir wollen
es auch ganz lebendig sein,nicht nur im Traum und nicht nur auf dem
Papier,denn wir sind gerecht und verteilen die Gaben gleich mäßig.
Die transformatorische Wende ist eingeleitet.
Wir sind echte Meta-Metaphysiker.
Johannes
berichtet in seinen Offenbarungen: (...)"13 Die beiden Tiere:
"Ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen:Es
hatte zehn Hörner und
sieben Köpfe und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen
Köpfen Lästernamen.;Das
Tier,das ich sah,glich einem Panther;seine
Füße waren wie Bärenfüße und sein Rachen wie der Rachen eines Lö-
wen.Und der Drache hatte ihm seine Macht geliehen,seinen Thron und
große Macht.Einer seiner Köpfe sah aus wie tödlich verwundet;aber
sei-
ne Todeswunde wurde geheilt.Und die ganze Erde staunte hinter dem
Tier her.Die Menschen beteten den Drachen an,weil er dem Tier seine
Macht gegeben hatte,und sie beteten das Tier an und sagten:Wer ist
dem Tier gleich und wer vermag mit ihm zu kämpfen?(...)".Wir
haben
mit dem Tier gekämpft.Und wir sind gleich mit dem Tier,
gleich,ganz gleich
Und
doch !!! Eines erzeugten die alten und neuen,Monster-Chimären,ei-
gentlich gegen ihren Willen,oder besser gegen den erklärten Willen
ihrer
wechselnden Propagandisten diverser Staats- und Stammes - Religio-
nen dennnoch,nämlich die wissenschaftliche Phantasie und Methodik
bei uns herauszukitzeln um aus den Phantom-Gestalten und Un-Wesen
kindlicher Fabulierlust und drohender Menetekel, wirklich lebende,
le-
bendige Übernaturen für unsere dringend zu verbessernde
Welt zu kul-
tivieren ,weit über das dumpfe, finstere, unwissende und ahnungslose
Siechtum der Alt-Menschen hinaus, mit ihren archaischen Eigenarten
und tölpelhaften Talenten.Wir züchten keine goldenen Monster-Kälber
oder Nachtmahre,wie sie häufig in Kitsch und Kunst anzutreffen
waren,
nein,unsere Chimären sind die Proto-Typen und seriösen Ankerpunkte
und wissenschaftlichen Teilaspekte für unseren später zu
generieren-
den Stammvater,der am Ende dieses Weges alle hybriden Bio - Module
in sich vereinigen,glätten und integrieren wird,bis zur Massen-Klonung
unserer neuen EU- genischen Meta-Rasse.Wir bitten um Geduld für
die
erfolgreiche Züchtung und Auslese der neo-genetischen Gaben und
Zu-
gaben. So war es z.B. ein großer kunsthistorischer Irrtum anzunehmen,
der Maler Jeroen Anthoniszoon van Aken,im Volksmund genannt Hyroni-
mus Bosch,der Seher des u.a. "Jüngsten Gerichtes" und auch
der "Ver-
suchung des hl. Antonius", hätte in seinen Bildern nur die mittelalterliche
Vergangenheit angeprangert,und als dominikanischer Moralwächter der
religiösen Bruderschaft:"Unserer-Lieben-Frau "den Menschen
mit virtu-
ellen Schreckbildern drohen wollen,wie es die Büttel der Kirche
damals
gerne sahen,um der tunlichst eingeredeten Hölle ein möglichst
schauri-
ges Gesicht zu geben.In Wirklichkeit aber,wie letzte Forschungen zeig-
ten,erkannte er als Medium des Welten-Geistes, die spätere Inkarnation
der Menschheit bereits als genialer Vorbote unserer EU- Genik,550
Jah-
re früher als jeder andere fade Prophet. Es ist ja nicht unbekannt
, daß
Künstler meistens schon sehr früh ahnen , was wichtig ist
und was die
Zukunft bringen wird.Die Gabe des "zweiten Gesichtes",war
Hyronimus
Bosch zweifelsfrei beonders heftig angeboren und vermittelte so den
er-
sten Vorgeschmack auf die kommenden Wahrheiten.Freilich fehlten ihm
noch unsere breiten,einschneidenden,wissenschaftlichen Erkenntnisse
und technischen Errungenschaften von heute.Was die Menschen damals
nur als abartig bizarre oder beängstigende Verstrickungen ihrer schuld-
haften Taten und Laster,scheinbar widerstandslos, als nur gerecht,em-
pfanden,waren aber stattdessen wohl gesetzte,erkenntnishafte Vorgriffe
einer restlos mobilisierten Welt in der Zukunft,wie wir sie bald haben
wer-den,in der kein Stein auf dem anderen bleibt,in der nichts bleibt,
was mal
war und alle Farben zusammenfließen zu einer, und alle gelungenen
Ge-
ne Eins geworden sind,ganz real verschmolzen,zu einer neuen,genialen
Kreatur.Die Bilder des Hyronimus mit ihren Kopffüßlern , Chimären
und
Plagegeistern stellten also nicht die verfluchten Schattenseiten und
die
Folterwerkzeuge Gottes,am Ende aller Tage,dar,sondern erhellten schon
das Mittelalter mit den Leuchtspuren der neuen Menschlichkeit, wie
sie
uns als dankbare Pflicht und normativer Wille zur Verantwortung aufge-
tragen wurde.Die auf den Bildern dargestellten Triebkräfte und Prozesse
künftiger Schulung und Reife zeigten welch lustvolle Kräfte,
noch unge-
schult , in den Körpern der alten Welt schlummerten . Gemessen
an der
jämmerlichen Realität dieser Leute damals, stellten die
Bilder von Hyro-
nimus Bosch auch ein wunderbares Arsenal an Möglichkeiten dar,
die
Zeit nicht nur mit alltäglichem Stumpfsinn zu verbringen,sondern
auf die
kreative Macht der "Springenden Gene" zu vertrauen,die damals
erst im
Unterbewußtsein verfügbar waren.Was vor etwa 40 Jahren
noch als wil-
de, verwilderte Phantasie des oberschlesischen Künstlers und Freigei-
stes Mich Badura betrachtet und amusiert zur Kenntnis genommen wur-
de , gemeint sind die botanischen Chimären und Züchtungserfolge
von
umweltreinigenden Gewächsen,fand ihre Fortsetzung schließlich
doch
in den sich langsam vernetzenden Natur - Wissenschaften, bis hinein
in
die außerordentlich fruchtbare Paranoia-Kultur sowohl österreichischer
Fachleute und deren Exerzitien mit asoziativ wirkenden Rauschmitteln,
der diversesten Herkünfte und Rezepturen , als auch das methodisch
-
systematische Modellieren und Fixieren ehemals nur als Trugbilder
un-
terschätzter und verteufelter Albträume . Mit anderen Worten
: Aus den
inspirierenden Geistes-Krankheiten,Ur-Bildern und vermeintlichen Aus-
nahme - Zuständen ethnisch universal bekannter Überlieferungen
und
Zeugenschaften, formte sich langsam bei den führenden Pionieren un-
serer Geistes-Größen die Ahnung,schließlich die Gewißheit und der
Wil-
le heraus,diese Phänomene nicht ins Reich der Unterwelten abzuschie-
ben,sondern sie als fruchbare Indikatoren und Zeichen einer neuen
Zeit
ernst zu nehmen und zu verstehen,wohin die Reise der unterentwickel-
ten Homo-Kultur zu gehen habe,um vom Untermenschen,dem Homo sa-
piens mit Mono-Hirn,zum kompakten,prioritäts-basierten Multi-Tasking-
Operator aufzusteigen.Die Entwicklung jedes einzelnen menschlichen
Wesens durchläuft viele Stufen, fließend oder in Brüchen,
vom Samen,
zum Säugling, zum Kind , zur Pubertät, schließlich
zum Erwachesenen
und Alter.Dem gleichen Prinzip, der schrittweisen Reifung war auch
die
gesamte Menschheit unterworfen: In einzelnen Etappen, von prähisto-
rischer Zeit bis zuletzt noch ins Vorgestern und konnte dort aber
den
Zustand ihrer pubertierenden Stagnation nicht überspringen,aus
Grün-
den, die wir bisher ausgeführt wurden.Der menschliche und naturhafte
Kultivierungsprozeß lief vor die Wand,trocknete aus und verlor
jede kul-
turelle Orientierung, der traurige Punkt, an dem wir, die EU-Genik,
noch
gestern standen und kraft unserer Innovationen jetzt leicht übersprin-
gen und in den konservierten Zustand eines dauerften Erwachsensein
überführen können . So hatte ja die Hirnforschung ganz
global und der
Schweizer Biologe Adolf Portmann schon im Detail darauf hingewiesen,
daß das menschliche Gehirn zum überwiegenden Teil,bis zu 80% ,nicht
aktiviert sei,sondern bis dato eine nervliche Brache darstellte.Wir
kön-
nen das nicht nur bestätigen,sondern auch rundherum verbessern.
Wir bringen den Homo zur Blüte
Zwar
ahnten es die Menschen immer schon,aber sie wußten es nicht
genau,oder wollten es nicht genau wissen: Zwischen den vielen und
aufwendigst überlieferten und gestalteten Chimären aller
Kultur-Perio-
den mußte ein Zusammenhang bestehen,der weit über die ursprüngli-
chen Bezüge und Metaphern in , Mythen, Zauber, Sagen und Märchen
hinausreichte,doch die Menschen sahen hier nur morphologische Miß-
bildungen und fabulierte Abweichungen, abseits von Norm und Sche-
ma, ohne die eigentlichen Botschaften zu verstehen, die diese Schein-
wesen transportierten. Wir wissen ja, die Menschen taten viel, was
sie
eigentlich nicht verstanden,aber sie taten es eben,weil irgendein
Impuls
sie dazu zu zwingen schien.Die nach vollzogener Tat dann einsetzende
und meistens zu spät oder falsch einsetzende Bewertung dieser
Einge-
bungen , führte dann zumeist noch mehr in die Irre , weil sich
nun mal
ganzheitliche Vorgänge,wie die aus dem angeborenen oder traumati-
schen Außer - Bewußtsein,nicht mit empirischer Logik erklären
ließen
und alsbald die Scharlatanerie der Psychologen und Psychiater be-
flissen auf den Plan rief,desgleichen die religiösen Ausleger
mit ihren
bekannten Ausflüchten und Ideenfluchten,nebst ihren Verwandten
der
Esotherik oder Hexen- und Teufelskulte in allen Ethnien,bis zum Marke-
ting des Ungeheuers von Loch Ness.Das begann schon in der Höhlen-
Malerei,in der sich seltsame Wesen zwischen naturbekannte mischten,
die niemand zuvor gesehen,gehört oder gerochen hätte. Aber
sie hiel-
ten sich hartnäckig und länger im Kopf als jedes wirkliche
Faktum. Die
hybride Welt,mit ihren erfundenen Mischwesen,Gottheiten, Idolen, Un-
holden,Belzebuben,Tiergestalten,Puppen,Monster,Pop-Ikonen und al-
lerlei Krabbelzeug,nebst mythischen Schablonen,erzeugte neben ihrer
magisch anziehenden Aura ,auch eine besonders wohlige und gerade-
zu heimatlich,freundschaftliche Vertrautheit bei allen Zeitgenossen.
Ei-
gentlich sollten sie ja oft nur Angst machen oder betören und
auf über-
natürliche Mächte verweisen, die uns angeblich mit ihnen schicksals-
hafte Zeichen sendeten oder beuteln sollten wie einst den armen Hiob
oder selig sprechen, aus himmlischer Höhe,hinab auf unsere alte
Erde.
Aber wir liebten sie stattdessen unbeirrbar, mehr und mehr,ohne viel
zu fragen und ohne uns wirklich schrecken zu lassen,sofort und nach-
haltig und wir boten ihnen unsere wertvollsten Plätze an,in und auf
den
Kirchen,Rathäusern,Marktplätzen,Museen,Betten,Kommoden und
Kin-
derzimmern ,denn wir wußten instinktiv, welche wirklich reale Rolle
sie
einmal in unserer Welt spielen sollten, auch wenn unserer schwacher
Verstand und unsere ungeschliffenen Sinne von ihnen zunächst noch
ratlos,infantil oder bloß ästhetisch angeregt wurden,wie die von Plas-
tik- und Plüsch- Kreaturen der kommerziellen Ramsch-Zeit. Dies
alles
konnte also richtiger Weise kein Zufall sein und es war auch keiner,wie
heute jeder weiß.Es waren die virtuellen Vorboten, die Musen, Helden
und Inspiratoren unserer kommenden Macht und Herrlichkeit, selbst
noch im verhunzten und gefälschten,massenhaft produzierten Nippes
der Unterhaltungsindustrie, des Jahrmarktes, des Karnevals, der Sex-
shops und der Fernseh-Shows.Trotz oder gerade wegen ihrer irrealen
Spukhaftigkeit entzündeten und stifteten diese scheinbaren Fürsten
der
Finsternis,des hemmungslosen Glaubens,diese Spielgefährten unserer
bildnerischen Phantastereien und Albträumen,einen seltsamen Zusam-
menhang , mit unseren eigentlichen, aber noch undeutlichen Zielen
in
den eugenischen Forschungs- Labors aller Fachbereiche, wo es gilt
die
bestehenden Gesetze und Grenzen der Natur aufzubrechen und das Be-
ste und Nützlichste davon uns direkt,nicht nur platt kaufmännisch,son-
dern körperlich und organisch funktionstüchtig einzuverleiben.
Medi-
zin,Gen-Wirtschaft und Robotik stehen stellvertretend für vieles
andere.
Nicht Irrlicht,nicht Blendwerk,sondern ohne jeden Zweifel die breit
ge-
fächerten Urbilder,bilden die profunde Matrix für unsere wissenschaft-
liche Moral und logischen Automatismus,unsere ureigene,noch schwa-
che "prima materia", endlich , wie der Stein der Weisen
, in die richtige,
würdige Bahn zu treiben,um uns immer besser und stolzer zu machen,
als wir es je nur mit Hilfe der archaischen und beschränkten
Natur ver-
mocht hätten. Dennoch wollen wir nicht unterschlagen, daß
es, neben
den sogenannten Mutationen,in der Natur,ohne hybride Elternschaften,
Verschwisterungen und zufälligen Miß - Geburten wie auch
immer, nie-
mals eine Evolution im Darwinschen Sinne gegeben hätte. Doch
die in-
spirierten Menschen begriffen schneller und vielseitiger und so kam
es,
daß wir endlich verstanden, daß da keine Anderwelten walten,sondern
hilfreiche Orakel und bildgewordene Wegweiser in die reale EU-Genik
unserer Tage . Diese eigentlich verrückt wirkenden und verwegen auf-
trumpfenden Kreaturen , diese anthropozoomorphen Chimären und
göttlichen Wechselbälge galt es ,durch uns, den lebenden Atem einge-
haucht zu bekommen, perfekt, bis zur letzten Zelle ,weil wir sie lieben
und weil sie Teil von uns sein werden . Wir erschaffen und machen
sie
uns verwandt,ganz anverwandt,zu unseren ebenbürtigen Organen.Sie
werden sein , Energie von unserer Energie, Fleisch von unserem Flei-
sche und wir das ihre. Wir haben die Mittel.So werden wir gemeinsam
unsere entfesselten Kräfte einbringen, mit dem Ziel, die reale Inkarnati-
on , die Verlebendigung dieser Novizen und Archetypen mit aller Kraft
zu betreiben, bis wir sie,so unterschiedlich sie sich uns auch in
ihrem
jeweiligen Habitus darbieten ,so unterschiedlich gut und böse sie
uns
auch anmuten,zutiefst ausgelotet, mit unserem Verstand aufgesaugt,
haben und sie fehlerlos nachzubilden fähig sind,als Vorübung
und E-
tappenziel unserer später einzulösenden Meisterschaft der
Realisie-
rung unserer Klon - Welt , der brüderlich Gleichen: Zelle für
Zelle, Teil
um Teil und Stück für Stück, Chimäre für Chimäre, bis
alles richtig ge-
fügt und zum einheitlichen Organismus zusammenfinden kann,dessen
geniale Gene uns beseelen werden, später. Wir werden uns in den
er-
weckten Hybriden und Konstrukten wieder erkennen und zärtlich
mit
ihnen umgehen,in allen Einzelheiten ,bevor wir uns mit ihnen vermäh-
len . Wir werden sie respektieren wie Unsereins mit ihren auch noch
so wundersammen Verfassungen,ohne Wenn und Aber,und alle Gren-
zen einreißen,zwischen ihnen und uns,zwischen ihren Gesetzen
und
unseren.Wir fiebern diesen Glücksmommenten entgegen,diesenTagen
der Einheit , wie der Bildhauer Pygmalion mit seiner metamorphotisch
erweckten Wunderfrau,wie Lysander im heiteren Sommernachtstraum
und wie Alice im "Wunderland" hinter der Banalität und Trug
der Spie-
gel.So ist es und soll es sein, weil die überwachen Projektionen
in un-
seren Wachträumen dies schon immer so von uns erwartet und vor-
ausgesehen haben. Mit sicherem Instinkt, erleuchtet, nicht nur ange-
strahlt und wenige Schritte von der letzten Stufe entfernt. Wir ahnten
es ja eigentlich von Anfang an , aber das sagten wir schon, trotz
und
neben der uns zumeist gewohnheitsmäßig, zynisch, zwanghaft, frech
und tückisch von allen Religionen und Kulten überformten Unwesen,
die uns in Chimären-Gestalt eigentlich zumeist drohen und als
Instru-
ment der Unterjochung mißbrauchen sollten und in Wahrheit aber im-
mer Geist von unserem und nicht fremden waren , zum Verdruß aller
kleingläubig-verkommenen Rituale.Dies bedeutet,wir spielen hier nicht
Alchemie,sondern,wir transformieren die vermeintlichen Wahnfiguren
in unser irdisches Leben . Wir vernichten bruchlos die Schwelle zwi-
schen Mensch und Tier, wie es Künstler in ihren toten Gebilden natür-
lich nicht besser umsetzen konnten . Und mühten sich unsere archai-
ischen Vorfahren noch mit innbrünstigen Bitten, Kräuterwurzeln, Gif-
ten,homöopathischen Exkursen,wahnerzeugenden Drogen,selbst auf-
erlegtem Drangsal und Sadismen, geheimen Elixieren, magischem Ge-
murmel , irrlichternden Gegaukel oder mit brutalen Orgien, diesen
lie-
benswerten Monstern, den angeblichen Stellvertretern magischer Ab-
götter, in Ehrfurcht und Gebet zu huldigen und auf blutigen Altären
den
eigenen Geist und beliebige Leiber zu opfern,so vermögen wir endlich
den Wahn zu brechen und das wirkliche Leben in diese hybriden Figu-
rationen zu bringen , ganz ohne verhextes Bilsenkraut und Weihrauch,
aber mit sehr viel Wissen, technischer Weisheit wie Weitsicht und
Mut
zur anderen Schöpfung.Vielen wird noch das erste gelungene,einfache
Exempel im Gedächtnis sein,das in der Neologischen Gesellschaft
vor
Jahren präsentiert wurde.Es waren die Grillen mit den Beinen
von Stie-
ren,die im Chor und mit irischem Akzent,Arien sangen,perfekter und
ein-
drucksvoller und auch lauter als Caruso . Doch wir sind keine naiven
Utopier,Naturbastler oder Poeten,uns interessiert nur das scheinbar
un-
sagbar Machbare aller Gen-Chirugie und Gestaltung. Hier erweist sich
der Aufbruch ins Morgen-Licht-Land.Und so lassen wir alles hinter
uns,
was überflüssig und so dem Untergang geweiht ist . Wir entlassen den
Gott der Priester und Scheinheiligen aus seiner Verantwortung, die
er
ja in Wirklichkeit niemals wahrnehmen konnte und nehmen uns selbst
endlich ernst,was zunächst nur wage und virtuell als" Wille und
Vorstel-
lung",als universelle Kraft, in unseren Köpfen ruhte,so wie einst
bei Jo-
seph,dem biblischenTräumer,der die Zukunft sah, bevor sie wahr wur-
de. In der Georg- August- Universität zu Göttingen sind die verwirklich-
ten,diversen Entwicklungslinien des neuen Homunkulus vitalis und hu-
munkulus hybridii in fragmentarischen Konglomeraten und methodisch
spitz durchgespielten Serien,in hunderten,stetig aufwärts verbesserten
Versionen, in Gläsern ,dauerhaft konserviert, zu bestaunen. Wir haben
keinen Versuch ausgelassen,rastlos immer neue Erkenntnisse zu gene-
rieren,auf dem Wege zum klonablen Optimum.Wie in einem Film können
hier alle Stadien und Zustände unseres methodischen Weges besichtigt
werden und wären wir nicht kühle Analytiker,dann würde
uns der Stolz
auf die vollbrachten Leistungen und ihre schöne Aussicht den
Atem rau-
ben . Da sind beispielsweise die Leit - Kulturen der u.a. : HOMÖOBLAS-
TEN,HOMÖOMEREN,HOMÖOMORPHEN,HOMÖOPLASTIKER,HOMÖOSEN,
HOMÖOTHERMEN;HOMÖOPHAGEN;HOMÖOPHONEN;HOMOPTEREN;HO-
MORRHIZIEN, HOMOSTYLEN,HOMOTAXIEN,HOMOTROPEN,HOMOTOK-
TER,HOMOZELLER,HOMOZYGOTEN,HOMOZYKLER,HOMOCHROMEN,
HOMODONTEN,,HOMOGAMETEN,HOMOGENE,usw.usw.Dies sind keine
künstlichen Reduktionen,kein Bioschrott oder Totgeburten,sondern es
sind funktionierende, materialisierte und perfekt animierte Wissenspro-
dukte,die ein tatsächliches Mehr und Mehr,nicht ein immer Weniger
und
Weniger an Resultaten hervorgebracht haben bis zu unserem kompakt
verdichteten Königsklon "EU-Gen",all inklusive. Wir haben
das Bio- Mo-
bile beseelt und dies gegen den geballten Glauben und den kümmerli-
chen Halt der Pharisäer.Noch der große Leonardo da Vinci hielt solche
Geschöpfe für undenkbar und nicht lebensfähig .Wir wollen uns
nicht
lustig machen über seine mangelnde Weitsicht und ihn jetzt nicht ver-
spotten, denn er konnte bei aller forschenden Tugend vieles nicht
ah-
nen, was für uns selbstverständlich ist. Und wir gehen weiter,
wesent-
lich.Das Scheitern der sterilen Alt-Welt intonierte unseren Aufstieg.
Wir sind kühn und wir werden immer besser.
Immer
vorauschauend haben sich,schon immer,einige wenige,geniale
Vordenker nicht von den Tücken und Fallen bescheidener Zurückhalt-
ung einfangen lassen,wenn es galt altes Wissen durch neues zu erset-
zen.So führten sie ihre Forschungen,wenn nötig ,in aller
Heimlichkeit
fort,auch wenn sie dadurch den Halt ihrer Familie und Freunde verlo-
ren.Liebe und Anerkennung suchten sie nicht unbedingt ,denn sie leb-
ten in einer anderen Welt,doch nicht in einer Anderwelt,sondern einer
noch umhangenen Morgen-Welt,von der sie aber genau wußten,daß
sie
zweifelsfrei kommen würde und von keiner Macht zu verhindern
wäre.
Materielle Erwägungen kamen für sie kaum in Betracht und
ungebete-
nen Zaungästen und Spitzeln,von Kirche und Staat,wie deren Kumpels:
Neid,Gewalt und Dummheit,konnten sie zwar nicht immer ausweichen,
doch meist waren sie schlauer und brachten ihre Fracht dann doch ins
Ziel . So verharmlosten sie häufig ihre Entdeckungen einem ungünsti-
gen Zeitgeist gegenüber und verlangten sich dafür klammheimlich,eine
nur noch unerbittlichere und radikalere Gangart ab, was oft erst sehr
viel später gewürdigt wurde. Heute sind wir diesen tapferen und
scharf-
sinnigen Heroen wegen ihrer Zähigkeit und wohl zunächst wunderlich
an mutenden Gedanken,Experimenten und messerscharfen Schlußfol-
gerungen dankbar,denn sie waren die eigentlichen Fährmänner
durch
die Klippen anerzogener Verzagtheit und die Gefängnisse alberner
Po-
tentaten. Wir wissen ,daß die fortgeschriebene Geschichte aller
Zeiten,
in ihren wichtigsten Wendemarken nie um die Ergebnisse dieser ver-
meintlichen Außenseiter und Spinner wie sie häufig belächelt
wurden,
herum kam, obwohl den meisten Menschen diese Athleten und Aben-
teurer des Geistes eher unheimlich oder geisteskrank erschienen und
sie nicht glauben wollten, daß die eigentlichen Abenteuer nur
im Kopf
solcher Leute stattfanden.Schaut man sich zum Beispiel den "Abenteu-
rer" von Arnold Böcklin,1882, in der Kunsthalle Bremen an,
dann wird
das ganze Mißverständnis evident: Da reitet ein glatzköpfiger
Gewalt-
mensch auf einer Wüstenerhebung an Land,über einen Haufen
ausge-
bleichter Knochen hinweg oder hinein und niemand weiß warum
und
der Reiter auf seinem taumelnden,ermatteten Roß,weiß
es wohl selbst
nicht. Es ist die zum Stand - Bild erstarrte Ikone ,herrisch irrer,
blinder
Blödheit,wie sie der Menschheit immer schon im Wege stand.
Ähnlich-
keit mit einem bekannten Düsseldorfer Akademie
- Maler sind zeitlich
zwar auszuschließen,doch in der auratischen Fürstlichkeit
nicht ganz
abwegig und optisch nahe liegend: Eine Arabeske aus 'Narragonien',
dem alten Raumschiff und Tollhaus Erde,das immer erst schlau wurde,
wenn die Probleme faul und ranzig wurden und zum irdischen Himmel
stanken, trotz seiner wenigen und leider immer zu wenigen, genialen
Spurenleser und Geisteshelden,die sich alle immer die allergrößte
Mü-
he gaben,den chronisch kranken Patienten kurz vor seinem Gehirntod
aufzurichten.Zusammenfassend haben wir gelernt,daß es so nicht
wei-
tergehen durfte und wir das Ruder beherzt und eugenisch in die Hand
nehmen mußten.Und trotz oder auch gemessen an Sokrates, Galileo
und Einstein, haben wir unsere globalen Ansprüche höher, viel
höher
schrauben können und müssen, denn was zuvor noch als höchstes
Gut aller Spitzenforschungen galt, erscheint nur noch als cooles Vor-
spiel unserer neuen EU-genischen Welt-Ordnung,die dem Universum
Ruhe,Frieden gesättigte Erkenntnis bringen wird.So verkünden
wir ge-
lassen und frei von hochmütiger Vermessenheit hier und jetzt
allen Na-
tur - Völkern und ihren alten, archaischen, prähistorischen
Zampanos,
das Ende ihrer Irrtümer und erbärmlichen Unwissenheit. Niemand
ver-
mag uns von unserem Weg abzubringen,der sicher nicht zu dem Punkt,
jenes apokalyptischen Aberglaubens führt, an dessen Ende alles wie-
der zu Staub und Asche zerfallen sollte,wie mancher wohl noch immer
glaubt,der die rustikale Vorstellung unserer Großväter teilt,die von
der
menschlichen Sterblichkeit als eines begrenzten Auftritts von A nach
B
besessen ist und weiter die kindliche Vorstellung einer gottbegnadeten,
aber begrenzten Schöpfung suggeriert,die da die fixe Idee von der
End-
lichkeit der Erschaffung der Erde in sieben Tagen, bis zum Jüngsten
Gericht nachbetet und,daraus folgernd,die fixe Idee eines beschlosse-
nen Anfangs und eines beschlossenen Endes unserer Menschen- Zeit
und des Universums insgesamt,durch den Allmächtigen als unwider-
ruflich und schicksalshaft vorgegeben glaubte. Die EU- Genik und die
kommende KLON-WELT hat längst diese falsch tickenden Kult-Uhren
angehalten,ja, wir können noch einen drauf setzen und sagen, wir ha-
ben diese Form der antiken Zeitrechnung besiegt. Denn freilich hat
es
nie einen Anfang gegeben,so wie es nie ein Ende unseres Universums
geben wird.Es liegt einzig an uns, diese Zwangs-Vorstellung zu wider-
legen und als blöden Schwindel zu entlarven. Für uns gilt nur unsere
Vernunft bei der alle frömmelnde Gottesbildnerei überflüssig wie ein
Kropf wird . Du sollst Dir kein Bild von Gott machen , hieß
es ja früher
schon und gar nicht so falsch,Aber was haben wir gemacht?:Ein Bild
nach dem anderen und eins lächerlicher als das andere,was ja
selbst
früher schon, nicht viel weniger bedeutete als eine schallende
Gotteslästerung nach der anderen.
Wir glauben gründlicher
Doch
wer glaubt, der Fortschritt käme ganz von selbst oder allein
durch die sinnstiftende Kraft der Wahrheit, der irrt natürlich.Nein,so
einfach lassen sich die Menschen nunmal nicht zu ihrem Glück
zwin-
gen:Es muß schon etwas nachgeholfen werden und das nicht zu
knapp und der Nachhilfe-Unterricht darf als solcher nicht erkennbar
werden.Jedenfalls so schnell nicht.Bis zu dem Punkt,wo dann die eu-
phorischen Endophine ihre Wirkung zeitigen und der Mensch im ge-
dröhnten Wachschlaf nicht mehr zwischen Wahn und Wirklichkeit,
zwischen wollen und müssen unterscheiden will.Der Beifall heute
gibt uns endlich die Genugtugung für die Richtigkeit unserer
weit
vorausschauenden Prozeduren,deren wichtigste Kennzeichen, die
verdeckten Mittel heimlicher Wohltaten,im Verein täglich praktizierter
Penetration und Ablenkung,ihrer zunächst noch strittigen Wirkun-
gen,waren.Motto:Schlafende Hunde soll man nicht wecken.Und der
Beifall für den Beifall gilt insbesonders unseren Gesundheitsdiens-
ten wie Geheimdiensten,die samt und sonders ihre Aufträge so
ge-
schickt ausgeübt haben, daß unsere Maßnahmen völlig
unbemerkt
und als scheinbar zufällige Vorkommnisse betrachtet wurden .
So
haben wir sozusagen in Eu - kratischen Geheimaktionen viele Nah-
rungsmittel langsam,aber zügig so hybrid verbessert und verfeinert,
daß schwache,minderbegabte,unsozial hochbegabte oder bloß über-
alterte Menschen bei ihrem täglichen Verzehr immer kränker und
lebensunfähiger wurden und schließlich zum Wohle des Volksgan-
zen schneller aus dem Verkehr gezogen werden konnten:Ein Akt der
Staats - Räson,der automatisch zur gesunden Gleichheit unter den
Unauffälligen führte und, last not least, unserem eugenischen
Fach-
per in der aufopfernden Pflege des geliebten Volkskörpers zu im-
mer schnelleren und eindeutigeren Fortschritten verhalf und da be-
sonders den Human- Wissenschaften einschlägige und wertvollste
Daten und Erkenntnisse zuführte.Vorbild hierfür war die geniale
Lo-
gistik der Saatgut - und Lebensmittel - Industrie mit ihren einschlei-
chenden und einflüsternden Verteilungs- und Herstellungs-Praktiken.
Hieß es zwar zunächst noch,entsprechend genetisch gewürzte Pro-
dukte würden die biologisch reinen und unbelassenen verschmutzen,
so herrscht heute eitel Freude über die genial verstrickten EU-Gene,
die das Abwaschen und keimfreie Kühlen vor dem Verzehr unnötig
machen,weil sie nahezu alterungsresistent wie Synthetik gegen alle
verderbenden Angriffe von Schadinsekten, Pilzen,ausgemergelten
Böden und Wetterkapriolen sind . Politik und TV-Medien lernen und
profitieren schon seit langem von diesen Methoden der indirekten
und scheinbar zufälligen Beeinflussung der Menschen und sie sind
stolz darauf z.B. in Programm-Pausen oder banaen Alltagsszenen.
durch gezielte,aber scheinbar nebensächliche Kamera-Schwenks,In-
formationen und Schmusepersonal scheinbar nicht inszeniert einzu-
streuseln,die der Ideologie unseres kommenden Glücks dienlich
sein
sollen und Ausweis für Staatskunst und Gestaltungskraft sind . Ein
profundes Mittel ist es daneben ja auch,kritische,strittige und unan-
genehme Diktate in zeitlich toten Winkeln, kurz vor dem Urlaub oder
während großer Sportveranstaltungen und Events zu bagatellisieren
oder ablenkend zu verstecken.Das hilft querulantischen Druck und
hysterischen Protest einzudämmen und emotional zu neutralisieren.
So kommen wir weiter und so sind wir immer weiter gekommen.
Wir machen aus Minderheiten Mehrheiten
Höchstes
Gut unserer Axiologie - wir drücken uns gewählt aus - ist
die
absolute Gleichheit überall dort,wo sie noch nicht existiert.
Unermüd-
lich sind unsere Axiologen im Einsatz um Ungleichheit fetzustellen
und
alsbald alle Schritte einzuleiten, sie in realgerechte Gleichheit
zu über-
führen.Dieser Grundsatz setzt zuallererst in all jenen Bereichen
ein,wo
Produktion unmittelbar produziert wird, welche auch immer. In einem
späteren Zeitpunkt werden alle natürlichen Abweichungen
schrittweise
beglichen und wenn das nicht möglich ist,ausgemerzt.Das geht
natür-
lich nicht schmerzfrei,aber wir wissen ja:"Eine gute Medizin
schmeckt
bitter".Trotz
aller sichtbaren Erfolge auf diesen Feldern denkt manch
Einer bei Vermehrungs- und Reproduktionsmethoden nur ans Kinder-
kriegen,ans Eierlegen,den Kartoffelanbau oder an die Autoproduktion.
Solch altmodische Einfalt zwingt uns aber nur ein laues Lächeln ab.
Denn der eigentliche Fortschritt beginnt ja da erst dort,wo wir Hühner-
eier völlig ohne Huhn und Hahn und Babys völlig ohne Sperma und an-
strengenden Geschlechtsakt nachzubilden imstande sind: Nicht nur
was die dreidimensionale Oberfläche der Produkte anbetrifft,sondern
ihren gesamten inneren Organismus,mit allen Säften,Drüsen,Muskeln,
Nerven und sonstigen funktionalen Voraussetzungen . Hier bedingt
Eins das Andere und das Äußere ist ohne das Innere nicht zu haben
und umgekehrt.Dagegen gerät das Gestalten und Klonen der komple-
xen Chimären und Multi-Organismen,nach den Vorbildern aus Mythos
und Kultus, beim konstruktiven Züchten der unterschiedlichsten Stoff-
wechselbedingungen,Knochen- und Gelenktechnologien, Atmungsak-
tivitäten,Kalt- und Warmblüteleien,usw. anbelangt.Das fordert
unserer
wissenschaftlichen Elite alles ab und jeder Mißerfolg wäre
eine unwür-
dige Blamage unserer EU-Genie und somit nicht relevant. Selbst ein
noch relativ einfaches Wesen,halb Mensch und halb Ochse, zu gene-
rieren bedarf es immenser Daten sowie einer gen- chirurgischen Mei-
sterschaft,weil diese Schöpfungen hier zum ersten Mal das Licht der
Welt erblickten.Es schrecktuns nicht,denn je größer die Widerstände,
um so eiserner stemmt sich unser Wille gegen jede,scheinbar unüber-
windliche Barriere und es winkt die Schaden - Freude als Belohnung
gegenüber den Kleinmütigen. Das wirdjeder gut verstehen,der die er-
sten Schritte dieses Weges reinen Herzens, mitverfolgt hat. Ein ande-
res großes Thema war die Integration und Sozialisation der Neo - Hy-
briden in unsere , sich mehr und mehr umbildende Transfer - Gesell-
schaft,doch auch diese Hürden wurden mit Bravour und der bekann-
ten,innenpolitischen Regierungskunst gemeistert.Die hier verantwort-
lich handelnden Bio-Monteure wissen sich ihrer Werte-Regierung und
gut funktionierende Volk im Rücken,während sie die Weichen
für un-
sere und ihre Zukunft stellen und gestalten . Rückschläge
, die durch
vermeintliche,aber nur chaotisierende Intellektuelle immer mal wieder
aufflammten , wurden hemmungslos verfolgt und erfolgreich ausge-
brannt. Im Berliner Bunker "Dem Deutschen Volke" sind Gehege
auf-
gestellt,in denen jeweils die letzten Neu-Schöpfungen bewundert wer-
den können.Der bekannte Hirnwandler und Volkshygieniker Professor
Pfeifler wird ihnen die Harmlosigkeit und den Wert der wissenschaftli-
chen Sensationen in der Public Viewing-Area vorführen.Einzelheiten
entnehmen Sie bitte den Presseerklärungen.Dennoch sahen manche kleinmütige
Nörgler bei unseren Bemühungennur eine profilneuroti-
sche Effekthascherei von vereinsamten Forschern in ihren Labors o-
der nur eine eitle Wissenschafts-Artistik,die in der nicht- öffentlichen
Rezeption der Ungläubigen, nur das Ergebnis von schlaumeiernden
Sprach-Bastlern und Wort-Designern sei,wie man es aus Medien und
Internet ja bis zum Überdruß gewöhnt sei.Unsere Geheimdienste und
verdeckten Ermittler sind längst auf dem Sprung,diesen Abenteurern
das Handwerk zu legen und dafür zu sorgen,daß solch Antipropagan-
da den Tag nicht überdauern wird.Das garantieren wir.Wir brauchen
diese unwissenschaftliche Ahnungslosigkeit hier nicht ausladend zu
kommentieren,denn jeder weitere Tadel würde diese Frechheiten
nur
unnötig adeln. Wir haben sie längst eines Besseren belehrt. Unsere
lebenstüchtigen Bio-Montagen,die auf dem ganzheitlichen Verständ-
nis der frisch verkuppelten Strukturen unterschiedlichster Tier- und
Menschentypen basieren,waren bahnbrechender als die erste Herz-
verpflanzung in Kapstadt,denn dabei mußten morphogene Gründe ge-
legt werden und keine neuen Abgründe,die mit unseren altgedienten
Wahrnehmungen weder sinnlich noch instrumentell zu kontrollieren
waren.Das waren die Highlights,auf die die Menschheit lange warten
mußte.Dabei brauchen wir die vielen Fehlversuche nicht verschwei-
gen,doch die Proteste unserer Gegner dabei haben wir schnell zum
Schweigen gebracht und sie für alle Zeiten als rechtsradikale
Staats-
feinde geächtet.Wer von uns konnte sich schon früher auch nur
annä-
hernd vorstellen,wie sich z.B. eine hybrid mit einer Libelle verschwis-
terte Gans verhalten würde,wenn sie hungrig sei.Das Erstaunen und
schließlich der Respekt über das koordinierte Verhalten
der Chimäre
war gewaltig und brachte den verdienten Nobelpreis. Denn noch nie
sah man solch unterschiedliche Talente sinnvoll vereint und solida-
risch wie im ersten Jungfernflug der Libellen-Gans,obwohl alle mo-
dellhaften Hypothesen auf Kongressen nur zu einem rhetorischen
Diskurs zu führen schienen ,doch bald schon flatterte das Wesen
el-
fenartig schimmernd,putzlebendig durch die Lüfte und signalisierte
den vielversprechenden, modernen Beginn der neuen Ära und das
Ende aller theoretischen Spekulationen über Macht und Ohnmacht
ü-
ber die natürlichen Natur-Ressourcen.Es zeigte sich unser fundamen-
tal analytisches Verständnis und die makellos erkenntnis - praktische
Durchdringung aller geistig-körperlichen Zusammenhänge und Pro-
bleme,auch bei unterschiedlichsten Bio-Systemen,in der aufgeklärten
Praxis unserer Schöpfungs-Idee.Diese Belege und Beweise demon-
strieren die erfolgreichen Vorarbeiten zuvor, als es zunächst
nur galt,
identische Repliken von Ur- Bildern, in unserem Falle von allen We-
sen in Fauna und Flora ,die von Platon Ideen genannt wurden.Unsere
EU-Genik ist also nichts anderes,als die Umsetzung eines Ideen-Staa-
tes,wie er von Platon bereits vor ca 2500 Jahren als wesentlich für
die
Mensch-Werdung erdacht wurde.Der Beweis ist also nichts anderes,
als die erneute,gelunge Wiederholung,Kopie eines Umstandes,der zu
beweisen war und der uns schließlich zu der Automation des saube-
ren Klonens und darüber hinaus,zum hybriden Optimum, führte.Eine
Erkenntnis,die es so schwer macht,Produkt-Piraten gerichtlich zu ü-
berführen,weil ihre Produkte eben immer noch so mies imitiert waren,
daß sie nicht ausreichend genug den Tatbestand der betrügerischen
Fälschung erfüllen konnten.Eine Schwäche also,die paradoxerweise
ihren übergroßen Reibach ausmachte und vor gerichtlichem
Schaden
schützte.Sind doch diese einfältigen Schwindler nicht mal fähig,mus-
tergültige Fälschungen von einfachen, modischen Accessoires oder
simplen Werkzeugen zu fabrizieren.Doch unsere Wissenschaftler sind
eben keine billigen Gauner,sondern ihre erprobten,lebensfähigen Chi-
mären sind Zelle für Zelle , Maß für Maß und Gen für Gen ein maßge-
schneiderter und nicht mehr vom Vorbild zu unterscheidender Klon.
Dies gelang unserern Forschern durch das präzise,penetrierte
Ein-
dringen in die spirituellen Zonen von Gehirn und Genom der unter-
terschiedlich verknüpften Organe und Organismen,die ihnen schließ-
lich die neuralgischen Punkte ihrer artgemäßen Eigen- und Unarten,
nach geduldigem Insistieren oszillographisch offenbarten.Den Rest
besorgten,verkürzt gesagt,die Selbstheilungsprozesse der Plasmen
und Bio-Designer.Hier erwiesen sich die eingeschleusten Stammzel-
len des Sommerflieders: "Buddleja davidii",sowie die Stammzellen
einiger Baumpilzarten, besonders des Brandkrustenpilz : "Ustulina
deusta" als unerwartete Helfer und Türöffner.An einer
mobilen Stelle
der zusammengeführten Genome der Multiplen-Chimären produzier-
ten sie Verzweigungen ,die dann die Immunitäts-Schwellen durchbra-
chen,indem sie an ihren Enden einfach zusammen wuchsen. Ein Vor-
gang,den unsere Bio-Techniker zunächst nicht glauben konnten,jetzt
aber nach allen Regeln akademischer Exerzitien überprüft,verifiziert
und lizensiert haben und so die Grundlage der optimierten, multiple-
xen Verbrüderung unterschiedlichster Arten und Individuen zu einem
einzigen,neuen Eiheits- Wesen geschaffen haben. Wir sehen also, wie
erfolgreich reine Grundlagenforschung auf die praktischen Methoden
durchschlagen können,vorausgesetzt,daß eine würdige
Politik auf Au-
genhöhe hier das nötige Management systemisch untermauert.Mittler-
weile hat auch die Pharme - Industrie dieses Verfahren adaptiert und
technisch zur Vollreife gebracht und der Forschung im Rückgriff
eine
Palette hochspezialisierter Zell-Stoffe für jede neue Kombi-Art zur
Ver-
fügung gestellt.Als Pioniere des beharrlichen,aber eben nur gefaketen
Nach- Machens und äffischen Imitierens von allerlei Naturen, fühlten
sich immer die Kunst - Maler, deren Ergebnisse inbezug zur Wirklich-
keit aber äußerst bescheiden und bloß äußerlich oder dekorativ wa-
ren,weil ihre handwerklichen "Weisheiten" und Fähigkeiten
bereits an
der grob simulierten 3D-Oberfläche aller Erscheinungen scheiterten
und so natürlich als dämliche illusionen und prothetische
Machwerke
konstituiert waren,bis in alle Ewigkeit.Wir aber haben alles,aber
auch
wirklich alles, identisch berücksichtigt,was das oberflächliche
Outfit
anbelangt,wie das,was alles unter der Haut zu einem tickenden Wesen
gehört.Predigten die Kirchen noch,wir müssen Gott oder den Göttern
dienen,so wird ihnen nicht entgangen sein,daß wir den Prozeß längst
umgekehrt und wir ihre Position ruhmreicher eingenommen haben
und praktizieren . Einen symbolischen Schub erfuhren wir durch die
Arbeits - Reihen des Malers Piet Mondrian von seinen Sequenzen zu
Baum, Wasser und Stilleben, indem wir seinen, eigentlich bild - philo-
sophischen Weg von der Natur zu Abstraktion chronologisch wieder
umkehrten und dabei zu ganz anderen , nicht nur invertierten und
nicht nur tradierten Ergebnissen kamen.Wir sind eben keine abstra-
hierenden oder reduzierenden Philosophen, sondern fundamentale
Entdecker dieser, unserer perfekten Hybrid-Welt.
Wir lassen uns nicht irre machen.
Gelegentlich
blitzt es auch mal genial in der so konservativen Natur,wenn
unerwartete und wundersame Phänomene offenkundig werden,die früher
als bösartige Mißbildungen mißachtet und als lebensunwerte Betriebsun-
fälle im Abort entsorgt oder bereits zuvor,wegen vermeintlicher Genschä-
digungen abgetrieben wurden:Bei Mensch und Haustier.Was da allen be-
troffenen Menschen als bittere Strafe ihres ungerechten Schicksals
er-
schien,war stattdessen die Höchstleistung einer an sich begrenzten,aber
wenigstens dann und wann mutierenden Natur,die so ihr Artenspektrum
mit neuen Prädikaten zu bereichern suchte.Ein Prozeß,der in der Evolut-
ion dann nach endlosen Zeiten neue Antworten,auf eine sich ständig
än-
dernde Welt fand.War dies nun der ohnmächtiger Hilfeschrei der mit
sich
selbst verstrikten Schöpfung oder eine aufrüttelnde Antwort gegen
eine
blindwütige Kreislauf - Mechanik im täglichen Natur- Einerlei.
Solcherlei
Fragen werden uns nicht mehr in beunruhigende Starre versetzen wie
der Blick in hypnotische Schlangenaugen,denn sie betreffen uns nicht
mehr und zielen in unserer optimierten Zivilisation ins Leere. Dennoch
lieferten sie unserer EU-genischen Hybrid-Forschung eine sprudelnde
Quelle allerfeinster,phantastischer Inspirationen und Lehrstücke,die
in
unserer Chimären - Zucht zu einer Vielzahl nützlicher und
bestaunens-
werter Ethnien anregte.Früher blieben solche falsch verstandenen Miß-
geburten und Anomalien folgenlos für die Forschung,weil sich kein
ho-
mo genetikus ihrer annahm und als bereichernde Perspektive begriff.
Was Wunder,denn die Geschichte lehrte uns schon,daß die Menschen
nichts dazu lernen wollten und selbst hochgebildete Archäologen
der
Meinung waren,sie seien noch die gleichen Dummköpfe wie in der
ur-
alten Bronze-Zeit. Dennoch wird das Volk manchmal durch das rastlo-
se Wirken wirklicher Genies beschenkt,ohne es zu ahnen.So ist hier
be-
sonders der Anatom Johann Friedrich Meckel der Jüngere zu nennen,
der um 1800 in Göttingen studierte und in Halle seine Dissertation
über
die "abweichend gestalteten Herzen" schrieb und dort später
die Privat-
Samm-lungen und Archive seines kongenialen Vaters an der 'Leopoldi-
na', systematisierte, die aus hunderten, teils seltensten Präparaten
von
Mißbildungen und Abnormitäten bestand und der als Begründer der Te-
ratologie,dann als erster die Fehlentwicklungen durch Umwelteinflüsse
und andere, unbekannte Ursachen bei Mensch und Tier ,auflistete und
zu beschreiben begann.Freilich war man damals noch nicht so weit,und
wohl auch nicht bereit, durch eigen-menschliches Zutun das ganze Füll-
horn dieser bio-technischen Effekte in ihrer ganzen Tragweite organisch
und anatomisch auszuloten.Dies sollte dann unseren unmittelbaren Vä-
tern vorbehalten bleiben:Umweltgifte,Chemikalien,Kontaktgifte,Strahlen
jeder gewünschten Dosierung und Wirkung sowie uranhaltiges Kriegs-
gerät ,"Agent Orange" und Gen-Spaltereien für jeglichen
Zweck,lieferten
die unschlagbaren Beweise,daß wir Menschen wesentlich schneller zur
Sache kommen können, als die langweilige Natur allein. Wir wollen
hier
nur wenige Beispiele aufzählen,die exemplarisch für die vielen Spielar-
ten,die für unser grenzenloses Bio-Tech stehen und die uns nach
dem
ersten Schrecken schließlich als unverhofft verdientes Glück unserer
visionären Schaffenskraft in den Schoß gefallen waren.Sozusagen:Ein
neuerlicher "Triumpf des Willens",ohne Leni, aber dennoch
olympisch.
Zwar sind die Vorbilder im Oevre der Natur, im Gegensatz zu unseren
"Leucht - Türmen", relativ begrenzt, aber dennoch fingerzeigend:Mehr-
köpfigkeit,sogenannte "Doppelköpfe",siamesische Spezialitäten,Schup-
penflechten, Schwimmhäute in Achseln und zwischen Zehen und Fin-
gern,Leder-, Leopardenhaut und Muster,extrem ungleiche,fehlende o-
der zusätzlich gefingerte Extremitäten, Drei-, Vier-, Fünfbeiner Zwerg-
und Riesenbodies,"Frankensteine",hirnlose,dünnhäutige, Schlangen-
menschen, Schlangenkatzen, Einäugige, doppelte Herzen, Blau-, Gelb-,
Grünblütigkeit,phantastische Verkrüppelungen,Verquetschungen,Lip-
pen-Kiefer-,Gaumenspaltungen,Organreduktionen,endlos langes Ge-
därm,Hohlbäuche,augenlose,blutleere,gehörnte Menschen:sogenann-
te "Russenhörner",Tigerhörnchen,usw.,neben den sicher tausenden
unentdeckten Mißbildungen und morphologischen Sonderfällen
in den
noch nicht ausreichend abgegrasten Inseln und Kontinenten,unter und
über Wasser.Freilich erreichen die bekannten Resultate noch nicht
die
Gestaltungsbreite unserer Wunschlisten, aber wir befinden uns ja erst
am Beginn der Chimären- und Basilisken-Kultur.Dennoch sind wir weit
genug gekommen und brauchen den kleinlichen Vergleich mit den qua-
si natürlichen Anomalien in der "göttlichen" Fauna
und Flora nicht zu
scheuen,auch nicht den mit den wunderlichen und bizarren Geschöp-
fen der "Historia monstrorum" und "De Monstris"
von Ulisse Aldovandi
und zuvor,den bösartigen Unholden von Demokrit oder den übel
stin-
kenkenden Ungeheuern aus den Fieberträumen der Hildegart von Bin-
gen. Wir haben diesen gefährlichen Bestien den giftigen Atem genom-
men und ihnen die Giftzähne gezogen,aber ihre hybriden Geistkörper
heilbringend ins Herz geschlossen und verehrt,als unverdient verteu-
felte Widersacher aus den Albträumen der Ahnungslosen.Denn in
un-
seren modernen Labors wird die gezielte Aufzucht solcher angeblicher
Fehlbildungen nicht nur bewußt initiiert,sondern auch in ihren biologi-
schen Verfassungen nach Belieben fragmentiert oder als Vollkopie re-
pliziert .Der Vorstoß in diese neu belebte,ehemals verstoßene
Welt, ge-
lingt nach Maß, ohne falsche Scheu und Scham und verblüfft
hier nur
noch debile gemüter.Früher wurden solche vermeintlichen Launen
der
Natur auf Jahrmärkten zur Schau gestellt oder in Raritäten- Kabinetten
eingemottet, in Gläsern konserviert, oder als wichtige Fetische diverser
Religionen angebetet. Heute garantieren Mißbildungen, egal mit welcher
Entstehungsgeschichte und Ausprägung,die Weiterentwicklung unserer
virtuos praktizierten EU-Genik und gehören zum forschenden Alltag
un-
serer Allwissens-Gesellschaft.Neuere Entdeckungen auf diesem frucht-
baren Areal werden bei Bekanntwerden unverzüglich der Wissenschaft
direkt,nicht nur orakelt zugeführt,damit sie unseren Weg vervollkomm-
nen oder mindestens unsere Intelligenz stimulieren.Wir lernen aus
den
Zufällen der Natur und wir provozieren geradezu mehr und mehr Fehler,
weil sie eine Quelle ständiger Innovation sind.Genetische Besonderhei-
ten und Krankheiten stellen segensreiche Fingerzeige dar und sollten
immer begrüßt und erwünscht sein und nicht wie früher als schicksals-
haftes Unglück diskriminiert werden.So fordern unsere Human-Medizi-
ner schon seit langem ein Umdenken zugunsten der Volks-Gesundheit
und den legalen Zugriff am einzelnen Krankenbett,kompromißlos,ohne
Heimlichkeit und juristische Winkeladvokaterei.Ähnlich wie es Juristen
bei speziellen Enteignungsfällen von Sachrechten geregelt haben,muß
der Einzelne notfalls zurückstecken, wenn die Wissenschaft weiterfüh-
ren de Ansprüche auf vielversprechende Körperteile und Organe an-
meldet oder beschlagnahmen muß.Expeditionen nach Afrika,Südame-
rika oder Asien stellten seit eh und jeh einen wunderbaren Schatz
für
alle experimentierfreudigen Heiler dar,wie einst die Reise zu den
Gala-
pagos - Inseln für Charles Darwin , denn da taten sich auch jetzt
noch
Welten auf für unsere fliegenden Multikulti-Forscher,Gensammler und
Drogisten,beim Anblick unberührtester Naturen und der dort exotisch-
interessanten Seuchen,Gendefekte,Abnormitäten und potenten Geister-
Phantasien. Immer öfter sahen wir glückliche Forscher jauchzend und
singend aus fernen Regenwäldern,Gebirgsklüften,Savannen und Wüsten
in die Labors zurückkehren, weil ihnen unerwartet,neu entdecktes und
patentwürdiges Gen- und Kult-Material in die Hände gefallen war: Eine
unverzichtbare Voraussetzung für Pharma und verantwortungsvolle EU-
Genik.Ähnlich die gedeckten Tische vor Ort,zuhause in den Krankenhäu-
sern und Altenheimen: Für Mediziner genauso aufregend, wie es für
su-
chende Künstler das bereichernde Flanieren durch Galerien , Messen
und nie gesehene,fremde Ateliers ist.Schließlich der Besuch
eines Hos-
pizes oder einer Nervenheilanstalt war selbstverständlich für innovative
und experimentell antizipierende Bio-Chirurgen und Neuro-Transplan-
teure das gleich tragende Erlebnis,wie für die Maler der Gang durch
den
heiligen Louvre oder das Modern- Art- Museum . Aber der erstklassige
Höhepunkt pharmazeutischer Entdeckungen waren sicherlich die krea-
tiv einzigartig konfigurierten Kunstgestalten ,die mit dem ursprünglich
gegen Lepra entwickelten Thalidomit - Mittel,dem später daraus herge-
stellten Beruhigungsmittel Contergan , gegen Schlafstörungen erzielt
wurden.Jedenfalls bis jüngst zu unseren transgen konstruierten Pflan-
zen- und Tierschöpfungen, die überall auf der Welt, durch ihre überle-
genen Eigenschaften auf dem Vormarsch sind und sich als universelle
"Knock-Out- Naturen" einen Namen gemacht haben. Alles in
Allem,ein
blühender Garten für jeden fortschrittlichen EU-Geist.In all diesen
anre-
genden Neuschöpfungen,zeigte sich wie variabel der menschliche Habi-
tus kreativ und universell zu formen und zu morphen ist.Und wie sehr,die
hier auch sehr nützlichen alten , kranken oder mißgebildeten Menschen
das wertvolle Rohmaterial zum Ruhme der laufenden Forschungen lie-
fern durften,als Vorlage findiger Bio-Operateure,die mit allen biologisch
verwertbaren Teilen ihren Traum einer optimierten und frisch organi-
sierten Welt von Morgen verwirklichen können , analog zu den
traditio-
nellen Künstlern,die ehemals mit Farben,Leinwand und Pinseln ihre
ge-
legentlich eigenwilligen Phantasien bannten.Wir malen aber keine Bil-
der,sondern wir generieren unsere Welt neu und nicht nur auf der
Oberfläche ,ohne zu zögern und ohne müde Illusionen von
gestern.
Wir machen gesund und bunt
Diogenes,dieser
närrische Asket mit der Tonne oder Franz von Assisi,
der alles weggab um arm und vogelfrei zu vegetieren,müssen hier als
zwei Prototypen eines animalischen Terrorismus genannt werden,die
mit ihren Philosophemen von Armut und Genügsamkeit und entspre-
chenden Aktionismus,lange genug die zivilisierten Völker genervt ha-
ben und dafür ihren verdienten Lohn des Spottes und Hohns geerntet
haben,leider nicht von allen und denen gehört unsere Sorge und
wach-
same Aufmerksamkeit.Wehret den Anfängen läßt sich
ja nicht mehr sa-
gen, denn das hatten schon die antiken Griechen versäumt, die
mit ih-
ren Philosophen a la carte und Beliebigkeit,bis auf wenige Ausnahmen,
die Menschen immer wieder,nicht nur zu ihrem Allerbesten,sondern zu
Anarchie und Aufmüpfigkeit verführt und regelrecht versaut
haben.Und
wir kennen nicht wenige Leser dieser Sprüche,die anschließend
nicht
mehr in der Lage waren,ihren Lebensunterhalt in normaler Art und Wei-
se zu verdienen,sondern alsbald mit einem irren Lächeln in die
tiefste
Assozialität abdrifteten.Wir kennen diesen Effekt der komplementären
Sinnestäuschung aus der Farben - Physiologie und der wird dort
mit
dem Begriff des "Negativen Nachbildes" gekennzeichnet und
wir ken-
nen solcherlei Phantomeindücke vom im angestrengten Auge erzeug-
ten, automatischen Simultan-Kontrast, der gegenteilige Farben illusio-
niert.Es ist heute eine sichere Erkenntnis,daß unsere zwei Beispiel-Fi-
guren : Diogenes und Franz von Assisi die Realitäten nur im Komple-
mentär - Kontrast wahr genommen haben, also nahe am Rande völlig
verwirrter Anomalien gehandelt und gedacht haben.Es ist fast ein Rät-
sel,aber vor allem eine Schande,daß diese Demagogen der Einfalt
und
Menschenverachtung noch nicht restlos vergessen wurden und in
unserer, auf Gleichheit und Automation, abzielenden Zivilisations-Ethik
soviel knirschenden Sand ins Getriebe abwerfen durften.So malte der
große und edle Meister Raffael bereits weitblickend den ungebügelten
Diogenes schon treffend als unflätig sich räkelnden Clochard in "der
Schule von Athen" auf die Stufen des philosophischen Olymp. Denn
welcher bekömmliche Staat und welche moderne,aufgeklärte Zivilisa-
tion kann sich schon so eine parasitäre und disziplinlose Lebensart
seiner Untertanen leisten.Vergleichbar dem Franz von Assisi in seiner
feigen und ärmlich-erbärmlichen Naturunterwerfung und seinem
ent-
sprechenden "Sonnengesang".Angesichts einer modernen Wertege-
meinschaft,die mit ihren verfeinerten Axiomen und Normen heute alle
Hürden menschlicher Existenz gesprengt hat, kann über solch kindi-
schen Klimbim nur ein verächtliches Gelächter erübrigen,wenn
dies
nicht gleichzeitig so traurig und absurd wäre. So ist von Franziskus
überliefert er habe es sich beim Sterben gewünscht,"nackt auf
die Er-
de gelegt zu werden, um so seine Treue zur Herrin Armut" zu bezeu-
gen .Demgegenüber erweist sich unsere aktive Lebensführung und
Schulung eigentlich immun und verbietet solch schräges Gedanken-
spiel tunlichst als Gefährdung unseres sozialen Zusammenhalts
mit
unseren zeitlosen Werten,die sich allem verweigern will,soll und muß,
was unsere verfügbaren Ressourcen nicht sofort in nützliche und
zählbare Masse umzuwandeln gedenkt.Wir verabscheuen jedes ge-
schäftsfeindliche Gehabe als infantile und asoziale Barbarei.
Wir sind so anders.
Unser
funktionierender Gemeinsinn und unsere höchste geistige Erre-
gung zeigt sich nunmal im immer heftiger kreisenden Konsum und sei-
nem unbedingten Lustgewinn.Doch Lust ist ohne Schmerz nicht immer
zu gewinnen.In welch kulturellen und gesellschaftlichen Treibsand
und
Wanderdünen,in welche Wüsteneien und Anarchie wären wir versunken,
in welch bodenlosen Schlick und dauernde Finsternis,in welch wissen-
schaftlich unbegründete Labyrinthe wären wir abgerutscht,wenn wir
alle
gleichermaßen das funktionierende,global ökonomische Gewissen etwa
nicht als automatische Pflicht und staatstragendes Ethos verinnerlicht
hätten?Vor allem mit der so kapitalistischen Prächtigkeit unserer
jüng-
sten Vergangenheit,die uns den Einstieg in den Ausstieg von allem
Übel
verschafft hat.Denn die fixe und gefixte Wissenschaft will bezahlt
sein.Ge-
bunden freilich an unseren Neid ausschließenden eisernen Grundsatz:
Gleicher Genuß und Bildungs-Rausch für alle Willigen und Unwilligen
in
unseren so demokratisch zugänglichen Warenhäusern,den Museen der
käuflichen Lust,Freude und multikulturellen Orgasmen ohne Ende.Denn
nur mit dem üppig fließenden Konsum und einem Schuß Glamour in die
ansonsten konservativen Hirne gelangen wir zum Zentrum der Zufrieden-
heit:Mit Speck fängt man Mäuse und das ist auch gut so.Von der schlich-
ten Idee zur Besitz ergreifenden Ideokratie.Und das ist selbstredend
nur
mit den willens- und leistungsstarken Überzeugungen unserer nun fast
vollendeten Hybrid-Kultur generierbar.Der menschliche Wandel vollzieht
sich in fein abgestuften Zügen, sodaß der Einzelne kaum spürt,daß
ihm
Alles abgenommen wird,was ihn zuvor belastet oder Angst gemacht hat.
Er fühlt sich leicht und erleichtert,denn er fühlt sich von unseren
sozial
perfekten Versorgungsämtern,also von uns allen,für immer sorgfältig,
gleich und besser,als je zuvor von Mutter und Vater,großzügig bedient.
Unser Reich ist von dieser Welt.
Keine Frage,wir sind edel
Schon
die antiken Sozialisten vermuteten das endlich wahre Glück der
Menschheit in der schönen Gleichheit seiner guten Individuen
. Zwar
dachten sie eigentlich nur an die Gleichheit vor dem Gesetz ,doch
das
war dann schon der entscheidende Fehler,der seither Unruhe,Revolu-
tionen und Kriege herauf beschwor,denn Gleichheit ist Gleichheit und
nicht irgendeine Relativität von Ausnahmetatbeständen oder
die Sache
von Winkeladwokaten und Richtern mit ihren unterschiedlichen Voraus-
setzungen in Geschichte,Bildung,augenblicklicher Verfassung,nicht
be-
wußten Emotionen und Hormonen, sowie abweichenden Polit- und
Re-
ligions-Kulturen oder in der "Repräsentativen Demokratie"
und der hier
gesetzlich , prinzipiellen Ungleichstellung zwischen Funktionären
und
Volk in den entsprechenden Entscheidungs- und Macht-Gremien. Also
das sollten wir alles schnell vergessen und dies ist uns auch keine
Fuß-
note mehr wert.Dennoch war es selbst den gutwilligsten Staatsmännern
immer ein Rätsel geblieben,wie es anzustellen sei,daß jeder gleicherma-
ßen gleich,von Geburt an,gerecht am materiellen Wohlstand wie am wis-
senschaftlichen Fortschritt und seinen Produkten zu beteiligen wäre,ge-
nau so wie an den gerechten Schulden im Falle eines wirtschaftlichen
Niedergangs und dies auch anteilmäßig gerecht durchgerechnet,relativ
zur tatsächlichen (Un-)Schuld jedes Einzelnen. Wir haben aber
erleben
müssen,daß trotz der Verankerung des Versursachungsprinzips,oft
ge-
rade die wirklich Unschuldigen am meisten zu tragen und zu zahlen
hat-
ten,während sich die eigentlichen Verursacher noch am Unglück
scha-
denfroh bereichern konnten und seitens von Politik und Medien - die
ja
für den meisten Unfug und Schaden verantwortlich waren - dann
immer
Solidarität gefordert und vom sozialen Zusammenstehen die Rede
war.
Sohaben wir tonnenweise Dokumente und Magnetbandaufzeichnungen
gefunden,die von solchen Chef-Strolchen und Narren in geheimen Gift-
schränken vor dem Volk versteckt wurden und nicht mehr rechtzeitig
vernichtet werden konnten. Uns, der EU-genischen Regierung sollte
es
endlich vorbehalten bleiben ,diese alten Rätsel,Fälschungen und
Unge-
rechtigkeiten,der jüngsten Weissagung nach,aufzudecken, aufzulösen
oder zu zertrümmern und die Herrschaft über die Völker,nicht
nur kurz-
fristig wie Alexander der Große, sondern für immer,zu übernehmen.Da-
für bedurfte es aber der allerradikalsten Erneuerungen auf allen Ebenen
der Verfassung , Lebensmaximen und Gleichheit stiftender Normen. Be-
reits Platon ahnte ja die Heil bringenden Wirkungen der methodischen
und kompromißlosen Theorie , die seither als Eugenik benannt , in
den
Fundus der fundamentalen Erkenntnisgeschichte eingegangen ist.Doch
noch bis vor kurzem wendete man entsprechend heilsame Praktiken nur
in tierischen und botanischen Versuchsanstalten an und verdeckt,in
Al-
tenheimen und speziellen Behindertenasylen.Es mangelte an einer inten-
siven und nachhaltigen Praxis.Zwar gab es erfolgversprechende Ansät-
ze im leider so kurzen 3. Groß-Deutschen-Reich,doch verkümmerten die
genialen Ideen alsbald in kleinlich und heimlich verzagten Operationen
und absurder Weise sogar in sentimentalen,masochistischen Schuldge-
fühlen - da und dort - .Und selbst der betont menscheitsfreundliche,
kli-
inisch herbeigeführte Darwinismus wurde noch als inhumane Euthana-
sie diskriminiert und öffentlich leichtsinnig verboten. Dieser Fehler
wäre
kaum wieder gut zumachen gewesen,wenn nicht listigerweise,sozusagen
im Dunkel der Nacht,die wissenschaftliche Wissensgier weiter am Ball
ge-
blieben wäre und die heute bahnbrechende Fakten mitgeschaffen hätte,
vereint in unserer Gen - Etic. Aber selbst die sanftere, weniger ergiebige
Methode des Sozialdarwinismus geriet bald genauso halbherzig ins poli-
tisch populistische Aus.Und man fragt sich heute vergebens,warum nicht
damals schon die so breit gefächerten Vorboten einer heilenden Zukunft
verstanden, und warum die Zweifler und unmodernen Kritiker nicht gna-
denlos und sofort für immer aus dem Verkehr gezogen wurden. Denn es
muß doch allen fortschrittlichen Bestrebungen auch die mögliche Chan-
ce eingeräumt werden,sich gegen ein verkrüppeltes Denken durchzuset-
zen.Wir tun es. Wir haben aus der Geschichte gelernt, Schritt für
Schritt.
Und wir werden es bald geschafft haben,aus allen Uniformen dieser
Welt
eine einheitlich gleiche und tragbare Uniform zu schneiden.Das ist
nicht
nur eine Frage des guten Geschmacks und der,sozusagen angeborenen
Identität oder brauchtümelnden Gefolgschaft, sondern die ganz selbst-
verständliche Quintessenz einer gleich - tickenden Genossenschaft
in
unserer weltoffenen und grenzenlosen Zukunft."Ooh happy day,ooh..."
In uns brennt das Licht der Wahrheit.
Ein
kleiner Blick durchs Schlüsselloch ins Gestern zeigt das wachsende
Meer einer natürlich ungerecht gewachsenen Ungleichheit. Es zeigt
die
zahllosen von der Natur benachteiligten,weniger mit Talent und Ehrgeiz
geborenen und mit einem langsamen und kurzen Verstand ausgestatte-
ten Menschen,Sippen,Völkern und Nationen,die durch Ideen Klau,Pirate-
rie, Diebstahl, Betrug, Hehlerei, Geiselnahmen, Gewalt in jeder Form
bis
zum Krieg, usw. ihr trauriges Leben bestreiten mußten. Und es
zeigt da-
neben andere,ganz andere,reiche, Erben, Superschlaue oder mit Talent
verwöhnte, die ohne Streß ihr faules Wohl und Dasein in vollen Zügen
reuelos genießen durften. Die ungerechten Launen dieser wetterwendi-
schen Natur spalteten die Gesellschaft in unzählige Klassen, Unterklas-
sen, Funktionsträger und gesuchte Spezialisten,in unfaire,durch
Reich-
tum priveligierte und dauerhaft durch Armut stigmatisierte , wie wir
alle
wissen und es schien kein Ausweg in Sicht.Das führte immer schon un-
weigerlich zur körperlichen und moralischen Verwahrlosung der
Star-
ken wie der Schwachen.Berechtigter Neid,Eifersucht,leere soziale Eifer-
ei, schüchtern versteckte Ohnmacht, schielender,habgieriger,aggressi-
ver Ekel vor dem Protz der besser gestellten einerseits und hilflose
Miß-
gunst andererseits waren die natürlich Folge.Die Forderungen nach
un-mißverständlicher und global - genetische Gleichheit
waren endlich für
alle zur Überwindung der psychischen Brüche und der asozialen Haltlo-
sigkeit in den enorm anwachsenden Populationen angesagt und unaus-
weichlich.Da war alles schief und krumm gewachsen,was doch eine har-monische
und demokratische Ordnung darstellen sollte . Viel zu lange
hatten wir die Lust am Suff und die Hingabe an Aberglauben und Spiel-
sucht geduldet und das zufällige Experimentieren mit Drogen aller
Art
goutiert.Hardcore-Sex bis zur völligen Impotenz und schmerzenden Pe-
nisbrüchen und Verkrümmungen wie abnorm erweiterte Vaginas
und
After füllten die Krankenhäuser und ebenso die hilflos dem
Glücksspiel
ausgelieferten Opfer die Irrenanstalten.Würdelos sahen wir dem
Zusam-
menrotten bereits hirntoter Schläger und den strauchdiebischen Klau-
orgien einer verblödeten Unterschicht zu,während genauso,die
Betrüge-
reien der Steuerschwindler und Geldhändler zunahmen wie die von
Min-
derwertigkeitskomplexen geplagten Hochstapler,mit gekauften Titeln,auf
ihren so ehrlos geschmückten Visitenkarten. Sie alle wurden als
asozia-
les Gesindel einer noch asozialeren Society gebrandmarkt , aber Elend
und das wirkliche Leid dieser Überflüssigen in der Überfluß-Gesellschaft
nicht bemerkt oder falsch und gefühllos gedeutet. Diese Unglücklichen
und bereits unglücklich geborenen fanden in ihrer wirklichen
Not zu we-
nig Achtung und Beachtung und wurden dann noch mit dem Schicksal,
einer täglichen, schweren und nichtssagen Arbeit bestraft, ohne
jemals
die cooolen,süßen Seiten des Lebens bedingungslos aukosten oder ah-
nen zu dürfen, mit nur einem billigen Urlaub auf den Malediven und
an-
sonsten abendlich nur ein Essen, Disco oder Fußball. Für
Bildung und
Kultur war halt dann kein Geld mehr übrig, ähnlich wie in
allen öffentli-
chen Haushalten.Eigentlich überflüssig zu sagen,daß
wir endlich alle a-
kademischen und fürstlichen Titel abgeschafft haben,worauf aber
gera-
de das niedere Volk, mit seiner kranken und voyeueristischen Neigung
zu Klatsch und Tratsch erst unter größten Schmerzen verzichten
wollte,
mit der wohl weinerlich versteiften Hoffnung des Kleinen Michel und
sei-
ner Micheline: "Warum soll es den anderen besser gehen als mir".Doch
nicht genug damit,so haben die ungeregelten Verhältnisse die
wahrhaft
Bedürftigen und Benachteiligten auch noch unsanft und intolerant mit
unhaltbaren Forderungen nach Leistung bestraft,die sie nicht erbringen
wollten, anstatt ihnen, durch gerechte Schmeicheleinheiten einen seeli-
schen Ausgleich und ein trendiges Zugehörigkeitsgefühl zu
bieten. Wo
war denn früher die Hand der solidarisch genormten Bürokratie,sie
war
nicht da und sie wurde auch nicht ausgestreckt,sondern die so traurig
Ausgegrenzten und im Suff meist allein gelassenen Brüder, Schwestern
und Hermaphroditen,bekamen nur die schmutzigen Fäuste der Glückli-
chen,Gesunden und Normalen zu spüren, die ja meist durch Listen und
Tücken die jeweiligen Lücken der natürlichen Ungleichheiten schamlos
zu nutzen wußten und zum Dank dafür auch noch mit Ehren und
Wohl-
stand übschüttet wurden,bis zum satten Überdruß. Wo war der Anstand
der Anständigen,wo die mitfühlende Wissenschaft,die auch den angeb-
lich Lernunwilligen leistungsfreie Freiräume und Ansprüche zuweisen
sollte?Sie waren abwesend,während das Elend und die Gier weiter sei-
nen Lauf nahm bis schließlich wir, die EU - Genik dieses ganze brutale
Gestrüpp von Tünche und Schmiere durch den Abort gejagd haben und
das ganze Unrechtsystem billiger und ungerechter Schuldzuweisungen
gegenüber angeblichen Versagern und asozialen Pennern wegen dis-
kriminierender Hetze unter Strafe gestellt hatten, bis zum jüngsten
Ge-
richt und der Wiedergeburt der Auserwählten in unserer neuen
Hybrid-
Welt. Wir werden gleich und frei sein von der dreisten Tollheit solch
un-
verdienter oder bloß zufällig glücklicher Lebensläufe
. Und wir werden
alle, diesen miesen,abartigen Sumpf gemeinsam trocken legen und die
Nekrose dieses ätzenden Aussatzes herbeiführen.Jetzt und für
immer.
Wir sind ehrlich und begehrlich.
Wir sind voll sozial
Kein
Wunder,daß in den Nischen dieser priveligierten und korrupten
Ge-
sellschaft viele menschliche Biotope ihr Unwesen trieben,deren Zicken
und Zacken voll von Widersprüchen waren,wie ein Wald voller Mäuse
und Mücken.Zum Beispiel gab es da Leute,die sich für Künstler
hielten,
bloß weil sie entweder nicht rechnen konnten oder weil sie für
eine an-
dere,schwere oder anspruchsvolle Arbeit ungeeignet waren.Sie hielten
sich für musisch,also von Musen begnadet genug ,sich selbst und
aller
Welt mit Erfolg ständig einzureden,sie seien Künstler und
natürlich im-
mer ganz besonders große und einzigartige.Als Beweis dieser
Behaup-
tung hielten sie der Welt selbstgemachte Bilder und ähnliches
entge-
gen,die nicht nur Spiegel,sondern gleichzeitig Orakel, Deutung und
Be-
stimmung des Selbst und Alles offenbaren sollten.Bilder,die angeblich
Bildung machen sollten,oft genug aber nur schräger Hokuspokus
und
seichter Zauber waren und den unverstandenen Mief erodierender Kul-
tur sinnlos weiter multiplizierten.Ein gelegentlich gerissener,einträgli-
cher Trick ,Traum oder doch Kunst, der ein Leben,frei, zwischen selbst
gesponnenen Spinnweben versprach und den Menschen irgendetwas
an die Wand malte,und sei es der Teufel höchst persönlich,von
dessen
Garn sich dann und wann auch gut leben ließ.Man schmückte
sein Heim
damit, besonders passend oder unpassend zum eigenen Life - Style,ei-
gentlich war es aber egal , Hauptsache es war auffällig oder
auffallend
unauffällig und es mußte brauchbar sein für eine wilde
oder schöne
Story,so rundherum.Denn irgendwie unterhaltsam oder irgendwie auf-
regend bizarr sollte schon ein Künstler sein mit seiner Kunst
,den Rest
besorgt die Phantasie des Sammlers oder Schreibers.Denn der Auftritt
des gewöhnlichen Künstlern ist einem Masochisten nicht unähnlich,der
sich gerne von anderen und fremden Personen bewerten lässt ,
auch
wenn es schmerzt oder wissend falsch ist.Dies macht ihn glücklich,bis
über den Tod hinaus. Doch was nun wirklich Kunst ist, bleibt
zumeist
ein unberechenbares Geheimnis.Die Frage,ob da und dort Kunst wich-
tig ist,oder nur interessant,oder nur schön und sympathisch,oder
völlig
überflüssig, oder tierisch, oder bloß kindisch und
infantil, oder götzen-
haft,das sieht man nicht sofort und das wird jedenfalls nicht an einem
Tag,von einer Person oder von einer Institution allein entschieden.Die
täglichen Bewertungen,die allerorten geschäftstüchtig
ausgegeben wer-
den sind wie die Kleiderstangen im Warenhaus, fast immer nur auf die
potentielle Klientel,den Käufer und Verehrer zugeschneidert.Der
eigent-
liche Wert aber kommt völlig unabhängig,von jedem wichtigtuerischen
Gewürge,plötzlich oder ganz langsam, von innen und wächst
jeden Tag
stetig an,völlig egal,was da geredet oder geschrieben wird und
egal wie
viel und oft davon öffentlich zu sehen war.Das heißt auch:was
bekannt
ist,ist noch lange nicht berühmt und schon garnicht wichtig genug,zum
Ärger der Medien und zum Ärger der Marketingsklaven.Viele
dieser Pro-
dukte werden noch nicht mal richtig verstanden oder angesehen,bevor
ihnen irgendein Wert angedichtet wird.Ob daneben solche Kunst-Stücke
auch noch authentisch sind oder bloß die Mach - Werke eifriger
Selbst-
Darsteller oder gerissener und bedauernswerte Ideen-Klauer sind,das
ist eine weitere Frage,die heutzutage nur anstrengend, zäh und
einfach
uncool ist, denn morgen scheint das längst vergessen und da werden
wieder ganz andere Brötchen gebacken . Sich im mühseligen Quellen-
studium schlau zu machen kostet Zeit.Besser scheint es da schon,sich
als schreibender oder ausstellender Verkäufer kundig,geschmeidig
und
einflußreich zu geben,das ist erfolgreicher und zeitgemäß
und beweist,
daß man seine Umgebung richtig einzuschätzen weiß.
Viele dieser Aus-
dembauch-Gelehrten übernehmen auch wohlweislich ungeprüft
die Be-
hauptungen ihrer Künstlergespielinnen oder Günstlinge,die ihnen
irgend
eine Story über die Entstehung und Besonderheit ihrer Kunst eingeredet
hatten oder andersherum,diese Kunstweisen beglückten ihre Künstler-
freunde großzügig mit persönlichen,sehr phantasievollen
Cocktails aus
der großen weiten Welt der Ästhetik und vermeintlichen
Moderne , was
dann bald den erfolgreichen Auftritt in den Medien zu Folge haben
sollte
und gelegentlich dann auch hat .Andererseits fragten wir- die EU-Genik
-
uns verwundert, warum Künstler denn kein Recht auf Ideen-Klau haben
sollen und sich da etwa anders verhalten müßten, wie 'gestandene'
Leu-
te aus Politik,Wissenschaft,Werbung und TV-Medien,wo der ganz offene
Diebstahl fremden,geistigen Eigentums bereits eine ausgeprägt
zu stu-
dierende und praktizierende eigene Kunst- und Lebensform geworden
ist und als besonders schlau und genial gilt,wie das berühmte Beispiel
des Mathematikers Johannes Kepler:Mord im Namen der Wissenschaft,
von Joshua und Anne-Lee Gilder eindrucksvoll recherchiert.Klau,Dieb-
stahl,Betrug bis zum Mord,ebnen die Unterschiede,in der Wirkung un-
gerecht und ungleich verteilter Talente ein und sind daher als Urprinzip
aller Sozial-Philosophen,für uns,die EU-Geniker,ein absolut unverzicht-
bares Vorbild und jederzeit zu fördern,vorausgesetzt man läßt
sich nicht
direkt wie ein dummer Schuljunge beim Abkupfern erwischen.So ist un-
sere Devise: "Gut geklaut ist beser als schlecht erfunden"
! Das weiß
doch jeder Geldfälscher.Bei den Klau-Profis und Hehlern im Kunst-
Be-
trieb geht es freilich nicht wie beim Geldfälschen um das simple,
primi-
tive und punktuelle Nachmachen , wie es früher auch ganz normal zur
Ausbildung in den Künstlergilden oder Akademien gehörte,sondern
um
das heimliche Aneignen fremder Ideen ,vor dem sich bereits Albrecht
Dürer schon heimlich mit versteckten Doppel-Signaturen,vor der Meute
italienischer Klauer zu schützen suchte.Später, im Zuge ganz anderer
Kunstpraktiken, im 20.Jahrhunderts,erfolgte der große und kleine Klau
nicht nur in einzelnen Details,sondern zumeist breitflächig, kontextmä-
ßig,durch rotzfreche Übernahme und Imitation von Stil,Methode, Argu-
mentation und Essenz,in allen wechselseitigen Beziehungen und Vermi-
schungen gewünschter und begehrter Ideen,was leicht fiel,weil viele
ori-
ginale Bild-Welten nicht mehr von einer individuellen Handschrift
getra-
gen waren und weil visuell und äußerlich scheinbar unterschiedliche
Bild- und Stilmerkmale nur etwas anders verpackt und nicht so schnell
von den Amateuren der einfältigen,bürgerlichen Gerichtsbarkeit
mit ih-
ren nicht fruchtenden Gesetzestexten als gestohlene Ur-Bilder,im plato-
nischen Sinne,erkannt wurden.Gleichwie ermöglichte der breite Medien-
Fächer daneben eine Fülle leichtester Wilddiebereien.Dies zu sehen
und
zu entlarven aber,gelingt zumeist nur gewieften Profis und Spezialisten
und manchmal nur dem Zufall,falls sie dies überhaupt für geboten oder
einträglich halten,schließlich will man sich ja alle Türen
offen halten,und
das geschieht so selten,daß kaum jemand es je bemerkt hätte.Aber,auch
Museumsleute und Kommentatoren beklauen Künstler und umgekehrt,
bei günstiger Gelegenheit schamlos und kurz entschlossen, um dienli-
che Ideen und Gedankengänge,aus vermeintlich,vom Publikum aus un-
verdächtiger Position, weil alle Welt sie für objektive oder ehrliche
Mak-
ler hält.So werden arglose Artisten nicht nur gelegentlich in
die dienst-
bare Ecke des Nur-Illustrators der 'genialen' Gedanken der Kunst-Mana-
ger abgestellt oder Künstler handeln ähnlich,anders herum.Das Klauen
als Massen - Phänomen gehört also zur probaten Praxis der postmo-
dernen Gesellschaft. So weist der Kunst - Markt den meisten Künstlern
den ruhmreichen Weg zu Gleichheit und Brüderlickeit im Geiste,nahezu
mühelos.Dem Publikum ist dies ohnehin restlos egal, wer dies
oder das
zuerst gemacht hatte oder hätte,sie wußten was wichtiger
war.Und wich-
tiger ist der reine Öffentlichkeits-Wert:Warum?Wieso,na ja,wegen
dem
Kult der Promi - Geilheit oder wenigstens der Teilhabe eines Zipfels
da-
von,egal,was es kostet. Besonders erfinderisch erwiesen sich die riesi-
gen Redaktionsstäbe des Fernsehens, die massiv unter Erfolgs-
Druck
stehen und daher einfach alles,was sie brauchen können ,als ihr
geisti-
ges Eigentum deklarieren und suggerieren , wer kann sie schon dabei
stören? Das heißt dann eben : "Service","Info","Kulturbericht",
"Kom-
mentar" oder "Comedy", wobei Zitate und Eigenbau bewußt
flüssig inei-
nanderflissen:Wer konnte und wollte das schon live am Monitor so un-
mittelbar schnell und leicht erkennen, bis auf den Beklauten selbst,
ist
die superschlaue Devise in Redaktionenen und Moderationen,die,welch
eine verdiente Gnade,in die Höhen unserer Hybrid-Kultur führen.Wir
sind
stolz auf diese hybride Qualität der "öffentlich-rechtlichen"
Medien" mit
ihrer hochgepokerten , aber singulär ausgeschmückten Demo-
Kratie
und Info-Kultur.Da leistet man sich fast widerwillig schon mal einen
Ha-
rald Schmidt als Alibi einer erfrischenden Anstalt.Woll?Ein riesiger
Ab-
lenkungs - Erfolg unserer gewieften Medienstrategen mit ihrem anson-
sten oft nur kompilierten Ramsch, Kitsch, Schrott und Promi- Quatsch.
Mit dem Schleppnetz durchs Internet:( Aber Hallo,HerrMatthias Richling,
mit "Ihrer" Gleichheitsnummer im SW3 gegen 24 Uhr am 8.9.2007
- oder
war es Zufall oder nur die sehr seltene Form der "Duplizität"
der Fälle?
Alle Welt hält Sie für eine nur verkleidete diebische Elster,aber
vielleicht
sind Sie wirklich eine..? und kein echter Stichling sondern ein falscher
Pfifferling? ). Qualitätsunterschiede im Klau sind natürlich
riesig , aber
häufig vom blöden Abziehern auf der Straße nicht zu unterscheiden
und auch nicht zu unterscheiden sind . Diese Füchse in Werbung und
Fernsehen gönnen sich halt nicht die notwendige Zeit für eine authen-
tische Arbeit oder es mangelt ihnen schlicht an eigenen Ideen.Wir
wol-
len uns aber nicht zu wichtig nehmen und können ganz entspannt fest-
stellen:Dieser ganze Unschlitt wird einmal nur gewesen sein, denn
un-
sere heile Klon-Welt schließt ja jeden Diebstahl ganz kategorisch
und
biologisch als überflüssigen Unsinn unter Gleichen aus.Und die Frage,
was Kunst ist, sein könnte oder nicht , können wir leicht
beantworten.
Kunst ist nicht eugenisch - das ist sicher - und sicher ist auch,daß
wir
sie nicht mögen,denn sie beleidigt unser Selbst-Verständnis,sie
ist un-
gerecht und unsolidarisch und verleitet die Menschen zu Unruhe und
Aufweichung gesicherter Werte in unserer gepolsterten Klon-Welt.
Wir sind sauber und standhaft
In
der Schule lernten wir alle,daß die einzelnen Atome und Moleküle
aus
gleichen Verhälnissen Massen und Gewichten bestehen,was aber
offen-
kundig falsch war, wie jüngst bewiesen wurde. Denn selbst diese
winzi-
gen,nicht mehr teilbaren,nicht mehr 'zerschneidbaren' Körper
haben ein
individuellles Eigenleben.Zwar wissenschaftlich kaum nachweisbar,aber
Gleiches kann letztlich nur Gleiches ergeben.das war zwar vielen Leuten
egal und es genügte ihnen der Augen-oder Anschein,uns aber nicht
und
wir sehen hier unseren ärgsten Feind.Was die Natur in Jahrmillionen
her-
vorgebracht hat,war immer etwas anderes und niemals das Gleiche und
sowieso nicht Dasselbe.In der primitiven Natur gibt es also keine
Gleich-
heit.Gleichheit wurde immer schon mit ihrem Schema verwechselt. Eine
alte menschliche Krankheit , Gewohnheit oder Denkschwäche, die
ihre
deutliche Beschränktheit in den verschiedensten Denkschulen u.a.
poli-
tischen Parteien, Ideologien, Gesetzen, Religionen, Moralien und Prädi-
kats-zuweisungen bei Gattungs- wie Naturkräften, Verwirrung und
einfäl-
tig und zwielichtige, bürokratische oder wissenschaftliche Herrschaften
und Begriffs - Architekturen ausgezeichnet hat. Die Natur selbst ist
gar
nicht in der Lage etwas Gleiches zu produzieren.Die Frage ist müßig,ob
sie es denn könnte,wenn sie wollte.Sie kann es nie und sie will es
nicht
und sie tut es nicht und daher konnten wir Menschen es natürlich
erst
recht nicht und daran konnte niemand etwas ändern und wir können
al-
le auch nicht darüber das Gleiche meinen und gemeint haben,wenn
wir
scheinbar über das Gleiche reden oder geredet haben.Zwei Häuser
sol-
len oder können gleich aussehen,sind es aber keineswegs und waren
es zu keiner Sekunde,selbst nicht im Traum.Kein Baum und keine Blu-
me besitzt zwei gleiche Blätter und kein Mensch hat zwei gleiche Haare
auf dem Kopf. Das ist ja der Grund unseres Ärgernisses und das unter-
scheidet unser gebildetes,eugenisch geschultes Menschenwesen von
der ordinären Natur und untergräbt bei immer noch leicht verwilderten
Individuen das klonable Gerechtigkeitsempfinden und Selbstverständ-
nis vor unserer EU - Genik.Es erklärt, warum wir die Natur verbessern
und das Willkürverbot mit all unserer Kraft selbstlos verteidigen
müs-
sen und es begründet, warum wir unseren human-genetischen Status
unbedingt maximieren und wir auf der ganzen Linie allen natürlichen
Wildwuchs bis zum diesbezüglichen Genozid bekämpfen und ausrotten
müssen,denn die 'göttliche' Ungleichheit auf allen Ebenen muß prinzipi-
ell wegen ihrer Ungerechtigkeit abgebaut werden und aufhören, gleich
und sofort,egal wie,wo und wann sie sich uns stellt wird und ihre
wüs-
ten Spuren in den Sand setzt. Es soll kein Traum bleiben, aber ein
Alb-
traum für alles kriminelle Ungleiche, dem es bewußt oder unbewußt
ist
und dem alle Rechte und Pflichten unseres Universums aberkannt wer-
den müssen,damit der Segen der Gleichheit uverdünnt bei allen
gleich
ankommen kann. Wir denken und handeln alle gleich, mit der gleichen
Geschwindigkeit,Präzision und Zielsetzung, wie wir alle die gleiche,gu-
te Luft ein- und ausatmen wollen und wir lernen alle das Gleiche,
ohne
Frust und Unterschied.Die Freude wird gewiß sein,in unserem dann so
entspannten Gehirn,das keine unverständlichen Subjekte mehr zu
er-
tragen hätte und in der Konsequenz wäre es dann in unserer
Vergan-
genheit modellhaft so gewesen als wenn:Der Papst predigte wie Moha-
med und die Mullahs eiferten wie die Kardinäle. Buddha sagte das glei-
che wie Luther.Die Raben wären sanftmütig wie die Heckenbraunellen.
Die Eiche wäre gleich Klette und die Hasen liefen alle die gleichen
Ha-
ken und Schleifen. Der Kleine wäre ein Großer. Der Donner gliche
dem
Blitz und Affen atmeten wie Asseln.Der Musiker hämmerte wie der Bild-
hauer und der Bildhauer hätte den gleichen Geschmack wie der
Häusle-
bauer. Die Diva sänge wie ein Dompfaff und der Hund bellte wie
die Ler-
che. Der Mensch arbeitete wie ein Tier und die Flöhe sprängen
wie die
Lachse.Witzig wäre physikalisch.Der Löwe brüllte wie ein Schwein
und
die Frau wäre wie der Mann. Und der Faulpelz wäre ein Philosoph
und
der Mörder wäre ein Heiliger. Der Schwätzer wäre ein Staatsmann
und
der Faschist ein Erzieher.Hellblau wäre schmutzig und grün grau
oder
ein pädophiler Mäuserich wäre eine Möhre.Der Schwule wäre
ein Wohl-
täter,ein Betrüger oder Verräter und der Räuber wäre eine Wanderratte
oder Heiler.Der Kriminelle wäre ein Lehrmeister und der Kinderschänder
ein Kinderfreund. Der Dieb wäre wäre kein Sozi und der das
Bürgergeld
verprassende Politiker wäre ein Menschenfreund.Die Wahrheit wäre
Lü-
ge.Bitter wäre süß oder sauer.Sauer wäre süß.Schön
wäre häßlich usw.
Bei diesen irrealen Träumen zur Verwirklichung totaler Gleichheit,hätten
wir unsere Gehirne umwandeln müssen und die gesamte Natur mit
au-
ßen herum und wir hätten uns die Köpfe blutig gerammt,an
den Mauern
der wuchernden Willkür - Welt,wenn wir unsere Methoden und uns nicht
selbst transformiert hätten. Z.B. mußten wir hinnehmen,daß bei
gleicher
Zuwendung in der Schule, die Leistungen der Schüler immer ungleicher
wurden ,aber auch umgekehrt, die Lernfähigkeit bei pädagogisch unge-
recht, ja ungleich dosierter Bemühung,am Ende keine einheitlichen
Miß-
erfolgsquoten erzielt hätten. Die ohnmächtige Wut über
die ungleichen
Bildungserfolge bei jahrzehntelang getesteten Probanden mit den ver-
schiedensten,sozial - psychologisch gehärteten Filterungen und
Lern-
programmen und den dabei gefrustet gelangweilten Schnelldenkern ei-
nerseits und den überanstrengten Minderbegabten andererseits,
liefer-
ten uns schließlich die Legitimation dafür, einen Schritt
weiter zu gehen,
denn es zeigte sich die nicht mehr zu leugnende Macht der unterschied-
lich qualifizierenden Gene.Die Würde der Gleichheit unter den
Menschen
blieb also eine sentimentale Erfindung,wenn sich nichts Entscheidendes
im Leben der Menschen ändern sollte.Also änderten wir es,das
heißt,wir
begannen es zu ändern. Unsere KLON-Welt begann Konturen zu bekom-
men und die Menschen verstanden, daß jetzt endlich mit der Gleichheit
ernst gemacht wird und wir die entsprechenden Prozeduren gefunden
hatten.Neben dem beispielhaften Rechenwerkzeug, der mathematischen
Gleichung , fanden wir die noch weiterbringende biologische Gleichung,
als ganzheitliche Lösung:Klon = Klon = Klon = Klon = Klon = Klon =
Klon!
Wir sind keine Links- und Rechtshänder, wir sind gleichhändig. Und
wir
sind kein hinkender Links- oder linkender Rechtsstaat,sondern ein
glo-
bales Sowohl - Als - Auch - Imperium.Wir geben Euch endlich die Würde,
und - wir geben Euch unser Ehrenwort, - denn,
wir wollen und ehren alle das Gleiche !
Wir
wollten es aber noch genauer wissen und testeten mit Undercover-
Dummies die wichtigsten Formen aller Gleichheit fordernder Sozialisten,
auch mit ihren Randformen und was wir da überall fanden, war
ein übler
Matsch aufgeblasener Funktionäre,die sich herrischer aufspielten
als alle
Fürsten,Kapitalisten und Sklavenhalter,der neuen und alten Zeiten.Um
es
gleich vorweg zu sagen,alle sozialistischen Spielarten hatten grundsätz-
lich den moralischen, Makel und nicht den Mut, den hybrid optimierten,
100%igen Klon,als idealen Genossen für die Zukunft zu generieren.Nicht
etwa,weil man sich das nicht zugetraut hätte,sondern aus reiner
Feigheit
vor dem wirren Feind. Es verwundert also nicht,daß wir, die
echte Avant-
garde der EU-Genier, es zunächst mit vielen Protestbewegungen
zu tun
hatten,die nur um den heißen Brei herumredeten,ohne Handlungsmuster
vorzugeben , bevor wir selbst zur stärksten Bürgerbewegung
anschwol-
len und das Fundament für eine materialisierbare Zukunft legten.Der
bloß
gedachte "Leviathan" sollte kein virtuelles "Utopia"
in unserem hybriden
"Sonnenstaat" der Gleichen bleiben oder werden,auch kein
literarisches
Spielzeug,nach dem Vorbild einer Insel von Wilden, in einem Ozean
von
Realos und Besserwissern,wie es die modischen und halbgebildeten In-
tellektullen und Politologen so gerne gönnerhaft einräumten,sondern
er
sollte weltweit operieren, soweit die GPS-Signale reichten,mit der
dauer-
haften Lizenz zur sozialen Erziehung und Erneuerung aller Wesen im
U-
niversum.Wir ahnten es nicht nur,sondern wir wissen, daß natürlich
der
perfekte, fröhliche Staat, wie wir ihn bauen werden, das größte
humane
Kunstwerk sein wird und kein Werk der blinden Natur,sondern ein sorg-
fältig und umfassend arbeitender Organismus, der mit seiner automati-
sierten Logik und Nützlichkeit funktionieren wird, - wie eine
eherne Ma-
schine.Und natürlich waren wir umsichtig genug,in der Geschichte nach
gleichgesinnten Gleichmachern zu forschen,um niemanden zu überse-
hen,selbst in der Heilsarmee, und der,in die Karriere-Bourgeoisie
abge-
drifteten,maßlos degenerierten und traditionell verstockten Sozialdemo-
kraten und braunen bis blutroten Grünen,zwischen denen sich wenigs-
tens einige,echte,ungewaschene Leninisten,Trotzkisten und Rätedemo-
kraten in Lauerstellung versteckt hielten, wenn auch in rasierter
Form
und modischer Frisur. Die Ergebisse unserer Forschungen waren aber
immer niederschmetternder : Dekadenz,Imponiergehabe,Hochstapelei
und korrupter Genossenfilz , Intrigantentum und brüllende Verstiegen-
heit auf allen Ebenen der Gesellschaft,aber kein ausführbarer
Plan, und
der immer behauptete Wille und die Sehnsucht nach Gleichheit und Brü-
derlichkeit war geronnen zum Willen nach Macht , mit gieriger Posten-
schacherei und heimlicher Selbstbedienung an allen Ecken und Enden.
So einfach war er eben nicht,der Weg in die ganzheitlich,gerechte
Welt.
Da mußte schon mehr Konsequenz,Ruck und Kick ins bloß selbstgefäl-
lige Getriebe und dreiste Attituden mit moraliner,purer Kriegshetze
und
Krieg gegen Schwächere, mit trauriger Verirrung in strategische Hufei-
sen-Pläne,Bombenterror und selbstherrliche Schießkommandos,nebst
vermeintlich nötiger Nötigung distanzierender Gruppen, mit
viel Gegak-
ker und feigem Mobbingterror ergab das miese Gemisch herrischer wie
spießiger Biedermänner und größenwahnsinniger
Kleinakademiker,wie
wir es zur Genüge kannten.Und die Musik spielte dazu,im Fernsehen,mit
gelinkter Information und Verrat hinter staatsmännischem Geflunker,oh-
Möglichkeit des unmittelbaren Widerspruchs während der Sendungen,
das zeigte unser Check überdeutlich:Viele fühlten sich zum Sozialismus
berufen, aber niemand war wirklich auserwählt und alles blieb vor
dem
eigentlichen Schritt der hinlangenden Vergesellschaftung im kleinbür-
gergerlich,sentimentalen Mief verpaßter Realitäten,in Paranoia
und tägli-
chen, schlechten Gewohnheiten stecken. Auf diese Gigolos und gepu-
derte Barbies der Ohnmacht konnten wir getrost verzichten und das
är-
gerliche Miß - Verhältnis von Vererbung und Erziehung in der
Lebens-
leistung der Proletarier konnte von denen keiner außer Kraft
setzen.Be-
reits zu den Apozeiten hatten die Facharbeiter diesen bolschewistisch
aufgetakelten Dünnbrettbohrern gezeigt,was eine Harke ist.Und 99 von
100 dieser selbsternannten Sozialisten konnte man nur mit der Kneif-
zange anfassen,weil sie entweder bei der geringsten Belastung in anti-
autoritäres und dekadentes Weinen verfielen oder sich in kindisches
Ge-
sabber und eitle Lebenslügen flüchteten. In summa und netto ergab
un-
ser Sozialisten - Check hier immer wieder nur die wechselnd dekorierte
und besetzte Theateraufführung von Orwells "Farm der Tiere",als
geöl-
tes Mantra:Gleichheit als dürres Gestammel ohne Nähr- Wert.Also weder
der christliche,der islamische oder karibische Sozialismus,weder der
wis-
senschaftliche Professoren- oder Arbeiter-Sozialismus, weder der völki-
sche,nationale,nationalistische oder National-Sozialismus, weder der
de-
mokratische,göttliche oder liberale Sozialismus,weder der sudanesische,
der asiatische,friesische,Reform-,Früh- oder Göttinger Sozialismus,weder
der bürgerliche oder bäuerliche Sozialismus der Genossenschaften,Kol-
chosen oder Kibuze,weder der Sozialismus von Marx&Engels,von Stalin,
Lenin,von Hitler,von Mussolini,von Ulbricht,von Mao,weder jeder tierisch-
verspießerte und verkalkte 68er oder digitale Sozialismus,weder der
gol-
dene,neo,post,progressive,dogmatische Sozialismus,weder der pink-Kra-
watten oder Deutschländer Sozialismus usw. konnten die Menschen je
vollständig fesseln und führten ins sektiererische Abseits oder in
riesige
Kathastrophen,denn bekanntlich will jeder Mensch im Grunde seines
am-
bivalent-klapprigen Wesens,wechselfibrig,heute dies und morgen ande-res,analog
seines individuellen Wesens und jeder möchte immer mehr
sein und über den anderen stehen,wenigstens ein klein wenig und da-
bei besser,schöner,schlauer sein,aber immer gepeinigt von der neuroti-
schen Furcht immer noch zu kurz zu kommen oder unfair behandelt zu
werden. Es leuchtet ein, daß diese Zerrissenheit, dieses friedlos,unent-
schlossene Hin und Her, diese positionslose Schattenleere, nicht gut
ist
für einen funktionierenden Sozialismus,der seinen Namen auch verdient.
Da muß viel markiger durchgegriffen und häufiger mal mit deftigen
Schlä-
gen,Karzer oder mit dem TV-Pranger wahr gemacht werden.Denn unso-
zialistischer Terror durch Verrat am Gleichheitsprinzip oder durch
Flucht
in die Anarchie der verantwortungslosen Meckerer kann nicht unbestraft
bleiben,weil jede Kritik am Sozialismus unsozial ist und daher mit
der so-
fortigen Aberkennung aller Staatlichen Vergünstigungen und Sozialleis-
tungen wie der Einweisung in die eugenischen Versuchs- Anstalten ein-
hergehen muß und iIm äußersten Notfall auch mal mit
dem Fangschuß
geahndet werden muß.Denn :"Du sollst nicht falsch Zeugnis
ablegen".
Die Evaluierung aller kulturellen Faktoren unter der so tatkräftigen
Hilfe
weitsichtiger Künstler und ihrer medienabhängigen Pop-Kultur,verbrei-
terten wegweisend unser heilsam,heilendes Heil-Land der Eu-Genik und
ihrer unzweideutigen Klonwelt.Unser Sozialismus der Klone ist einer
oh-
ne Eigenschaften, Eigenbrötelei, Eigentümlichkeit und Eigentum, in
dem
es kein mentales und bald auch kein körperliches Altern mehr
geben
wird.Er garantierte auch dem dümmsten,faulsten und kriminellsten Ge-
nossen jede Hilfe vor Ausbeutung und Ausgrenzung ,vorausgesetzt er
verpflichtet sich unseren Ritualen zu unterwerfen.Somit gibt es in
unse-
rem reifen Staat in absehbarer Zeit keine Dummen,Faulen, Behinderten,
Kriminellen und Ausgepowerten mehr . Das wird von unseren Sozial-
Fach - Streetworkern gründlichst garantiert ,bis auf wenige ungerecht
gestrandete oder nur zufällig benachteiligte Opfer,wie die aufgeräumten
Studien eines,unserer verdienten Vorarbeiter,Professor Dr. psychsoz-
krim. Pfeifler, haarklein nachgewiesen haben. Ebenso ist bei ihm nach-
zulesen,daß kriminelle Täterschaften nur in allerseltensten
Ausnahme-
fällen, zwar aus benachteiligten,linken Sippen kommen können,aber
im-
mer zuvor ausgelöst wurden durch primitive Provokationen unrechter
Rechter. Psychosomatische und individuelle Wahn- Effekte, wie eigen-
brödlerisches Schmollfinkentum und panische Amokläufer gehören
der
Vergangenheit an und werden schnellstens entsorgt oder erhalten eine
kostenlose Lachgas-Therapie. Angeborene Schwächen werden in unse-
ren klinischen Psycho-Werken ausgemendelt und verbürgen nach den
Gesichtpunkten unserer EU - Tic eine geistige Gesundheit und eine
ge-
sunde Staatsräson,die auch treffend als Nächstenliebe bezeichnet
wird,
mit zusätzlich heftig,solidarischer Leidensbereitschaft. Denn
das ist ja
das eigentliche Gütesiegel unseres Klon-Staates,der da zügig kommen
wird, zu richten alle Ungläubigen und die Gestrigen.
Wir regeln alles einstimmig und grundsätzlich.
Wir sind doch keine Barbaren
Wichtigstes
Werkzeug unserer EU-Genik ist die EUthanasie:Der gute o-
der schöne Tod . Erfunden bezeichnenderweise angeblich von einem
philosophierenden,hyppochondrischen Dichter aus dem antiken Grie-
chenland,der nur Schönes und Gutes wollte Ein Begriff mit großem
Tief-
gang und sozialer Flächenwirkung,der wenig später nach dem unglück-
lichen Dichter,von Sokrates und Platon als letztes Mittel für eine
grund-
auf gesunde, intelligente und psychisch überlegene Partnerschaft zwi-
schen Regierung und Volk vorgesehen wurde,fern aller sozialen Wider-
sprüche und als rettende Einsicht erkannt wurde,endlich die Ungereimt-
heiten in der ungleichen Verteilung mentaler,gesundheitlicher und
mo-
ralischer Fähigkeiten und Vorteile, ohne Hokuspokus,aber mit dem fei-
nen Sinn für einen sauberen Realismus,in den fanatisierten Zufalls-
und
Räubergesellschaften zu glätten: Lange wurde die EUtanasie als
radika-
les und sittlich pornographisches Randphänomen der politischen Pan-
dora verteufelt , weil die Regenten egal welcher Inhalte und Zeiten
eine
schlecht organisierte und wild verstrickte Gesellschaft erhalten wollten,
in der sie ihren Gestaltungswillen - ihren Willen zur Macht - ungestört
auskosten und zelebrieren durften,ohne überflüssig zu erscheinen.Da-
bei verpraßten sie in den Parlamenten und Gemeinden nicht nur
alles
Steuergeld , sondern sie häuften bald untilgbare Schulden auf,
bis wir
es dann durchsetzen , ein verzichtvolles Hungerjahr anzusetzen , das
dann endlich mit einem großen Schlag die Finanzen wieder in
die Plus-
Zone steuerte.Wir hatten nachgerechnet und herausbekommen,daß
es
reichte,wenn die gesamte Bevölkerung,samt und sonders,etwa ein
Jahr
lang auf die Hälfte ihres Lohns zur Schuldentilgung verzichten
würde,a-
ber dann wieder einen solventen, handlungsfähigen, starken Staat,
mit
allem Drum und Dran und ohne Zinsbelastung,vorfinden könnte.Vorbe-
dingung war allerdings, daß die ersten drei Reihen aller Politiker,
aller
Parteien,nebst Fernsehräten und parteilichen Nachrichtendendungen,
mit den Trompeten von Jericho, in Mamas Schoß zurück, in
die Wüste
geschickt werden. Das war vor zehn Jahren und das war nicht nur ein
schmerzhaftes Jahr , sondern auch ein spannendes Jahr der sozialen
Erfrischung.Ein solidarischer Rechts-Staat bedarf eben keiner Krücken
von machtbesoffenen und selbst - befriedigenden politischen 'Elite-Ge-
staltern'. Er funktioniert selbstständig, einheitlich und reagiert
auf den
kleinsten Wink wie ein Schwarm genialer Heringe auf jede Gefahr,ohne
Schubs aus der politischen Trickkiste.Da gibt es keine peinliche Diffe-
renz zwischen Herkunft oder Veranlagung,da bedarf es keiner Nachhil-
fe von Illusionisten aus den Zaren- und Zoren-Reichen. Erste zaghafte
und reinigende Schritte in eine freiwillige Unterwerfung und Tilgung
un-
hygienischer und gesellschafts - lastiger Gen - Ressourcen waren zu-
nächst noch verfassungsmäßig verstrikt in widersprüchlich,
nationali-
stische und amateurhaft imitierende Reflexe aus dem geschichtlichen
Fundus moralinischer Säulenheiliger, die schließlich zum vierten
und
fünften Weltkrieg geführt hätten, wenn wir, der große Rat der EU-Genik
nicht im letzten Augengenblick eingeschritten und unsere heilenden
Netze über all den blöden Dünkel und Irrationalismus geworfen
hätten.
So haben wir den bestechend präzisen Kriterienkatalog für Flora,Fau-
na wie für die verschiedensten Ethnien verabschiedet, der allem
über-
flüssigen und ungleichen Sein den endlichen Frieden und die wohlver-
diente Ruhe bringt.Vergleichbar der Feuerwehr wurde ein EU-Thanasie-
Korps gegründet, das mit allen Formen der endogenen Licht- und Alko-
hol-Therapie vertraut und unbedingt handlungsbefugt war, um an allen
Orten die reinigenden Oxid-Automaten zu installieren, die unsere enor-
men Altlasten an verseuchter Biomasse zu filtern und zu entsorgen
ha-
ben.Zwar arbeitete der Hygiene Service in den Badeanstalten und Klima-
anlagen ausgezeichnet, aber noch wurden dadurch nicht alle subjektiv
infizierten Individuen erfaßt,so daß wir uns nach etwas
Überlegung ent-
schlossen,auch dem Benzin weitere heilsam selektierende Dämpfe
bei-
zumischen.Vielen dauerten diese Prozesse zu lange,aber denen sei ge-
sagt,daß es nun auf ein paar Monate auch nicht mehr ankomme,bis
un-
ser Volkskörper sich von den übelsten Gen- Verschmutzungen
befreit
haben wird.Längst sind ja alle überzähligen und aussichtslos konditio-
nierten Völker und Sippen südlich des Äquators eingegangen, wie be-
reits im Groß-Elektronischen-Reich 1984 konzipiert wurde,und wir wer-
den den Rest der Menschheit , nebst aller wildwüchsigen Natur folge-
richtig weiter komprimieren, bis nur noch die optimale Matrix das
vor-
läufiges Bleiberecht erfährt. Wer hier auserwählt ist, genießt das
Vor-
recht dem Königs-Klon mit seinen genetischen und sonstigen Qualitä-
ten einverleibt zu werden oder wird geduldig warten müssen,bis sein
erhoffter Gang in die Klon-Häuser angeordnet wird. Unsere Wahrheit
ist unteilbar und wir nehmen uns jede Freiheit sie durchzusetzen.
Wir machen keine halben Wahrheiten.
In
einer ersten Studie haben wir wichtige Eckpunkte aufgelistet,um spä-
ter eine reibungslose Massen-Klonung zu gewähren. Richtungsweisen-
de Trainingsprogramme und Einschulungen zur Klonreife werden ab so-
fort vorbereitet und von unseren Managern in den Fußballstadien
vorge-
stellt.Prekäre und bildungsbedingte Zufälligkeiten und Rückfall-Quoten
in
die Subjekt-Welt und Halb-Welt sollen gemindert werden,ebenso eventu-
elle Phantomschmerzen und traumatische Anfälle,die gelegentlich
noch
apokryphe Erinneungen an alte Zeiten hervorrufen könnten.Verdächtig
gut situierte Bürger und merkwürdig erfolgreiche Betriebe
werden von
ihren belastenden Eigentums- und Erbrechten befreit und kommen in
den Genuß gleich bemittelter Vorsehung.Im Nachschlagewerk unseres
"Mein Kampf" für das "Gleiche" findet der gleichgebildete
und gleich ge-
lehrige Administrator alle Hebel für seine geistige Gesundheit,sofern
er
die Prinzipien der Gleichheit weiter verinnerlichen muß.Der
Staat über-
nimmt die gesamte Vor-, Für- und Nachsorge aller Belange für
alle Ge-
nossen und verwaltet treuhänderisch und genossenschaftlich den Be-
sitz und das noch vorhandene Vermögen seiner Arbeiter, Angestellten
und Soldaten in seinen herrlich zugerichteten Werkbanken und büroma-
nischen Werkbänken.Jeder Mensch im vorklonablen Erwartungsstand,
hat das selbstverständliche Recht auf einen gemäßen
Arbeitsplatz. Spe-
zialistentum und rollenspezifische Eigenschaften sterben langsam aus
und werden bald nicht mehr geduldet , damit alte Neidkomplexe nicht
wieder hoch gekocht werden.Leider wurde beobachtet,daß sich
häufig
die Gene zwischen Geburt und Alter normenwidrig verändert und
ver-
zweigt haben.Sowohl im guten wie im schlechten Sinne.Diesbezügliche
Abweichler müssen dauerhaft kontrolliert und justiert werden,denn
es
soll ja all unserern lieben Mitarbeitern gleich gut gehen.Der geschütz-
te IQ auf der Klonschule beträgt 83 + / - 0. Ein Wert,der aufhorchen
läßt,
denn wir wissen ja,daß es früher krankhaft begabte Individuen
gab,die
gut das doppelte erreichten und der Gesellschaft dann auf der Nase
he-
rumtanzten oder in den Bildungs-Terror abglitten. Die Psychologie
ist
hier verstärkt gefordert , die Gleichheit der Ungleichen zu fördern
und
auf dem bestimmten level einzufrieren.Die homöopathischen Gaben wie
die betreffenden Formeln aus dem "öffentlich - rechtlichen"
Fernsehen"
sind kommissarisch von der Regierung valuiert und absolut friedlich
zu
befolgen,andererseits drohen neuzeitliche Korrekturen,die nicht immer
schmerzlos ablaufen:' Was sein muß, muß sein'! Es ist
also Pflicht, sich
peinlichst genau an die Anweisungen unserer digitalen Meßstellen
auf
den Straßen in den Ruhephasen wie in der Arbeitszeit zu halten
und na-
türlich jederzeit online zu sein, was ja schon Jahrzehnte bestens
prak-
tiziert wird.Das Lesen und Sprechen unterliegt der neuzeitlichen Gram-
matik , die das Gedächtnis neu verlinkt und das Eigendenken sachge-
recht einebnet,sodaß sich niemand mehr seiner mentalen Fähigkeiten
schämen muß,was früher schnell zu den sozialen Todsünden:Krimina-
lität durch Neid,Wollust,Ellenbogelei,Raffgier und Gewalt geführt
hatte.
Die täglichen Richtungs - Werte aus den laufenden Angleichungs-
Akti-
werden beim Fußball in einstudierten Gesängen vor jedem Spiel
von
unseren vielen Fans intoniert und feierlich skandiert,sodaß jeder
sofort
weiß,was ihm gut tut. Pharma- und Psychodienste qualifizieren die
völ-
lig verwilderte und verkommene Bildungsarbeit neu und für jeden gut
verständlich.Schwere Inhalte werden in den algorithmischen Schleifen
und Kreisläufen immer geringer und unauffälliger.Kraftsport
und Body-
Styling wird Pflicht ,besonders in den sitzenden Brennpunkten,weil
sich
die Übung an den Geräten,Spritzen und das Einnehmen von
Chemikali-
en und Zäpfchen bestens für die Gewöhnung an unseren
regulierenden
Staat paßt. Allerdings sind Spitzenwerte oder körperliche
Passivität da-
bei tunlichst zu vermeiden.'Das Maß,ist der Vater aller Werte'.
Ein ande-
rer,hervorzuhebender Gesichtspunkt ist die hormonelle Ruhe. Wer etwa
wiederholt seine sozial nicht sozialisierten Liebschaften, Freundschaf-
ten und Bekanntschaften privat pflegt oder libidinös basierte Impulse
bei
sich oder anderen unnötig wachhält oder auslöst muß aus Gründen
der
Harmonie und lustvollen Abkehr aller sexuellen Neigungen , die aktive
Fürsorge des Staates zum Wohle der Allgemeinheit erfahren,weil nicht
sein kann, was nicht sein darf. Zu enge und dreiste Beziehungen verlet-
zen die Gleichheits-Sorge gegen Jederman. Ein Grund-Prinzip, das aber
heute kaum noch mißverstanden wird,wei wir ohnehin langsam heraus-
gefunden haben , daß es nichts Destruktiveres gibt, als personalisierte
Liebe.Das Verhältnis zu Tieren und Pflanzen ist in der1.Fibel zum
Schutz
der Nutz-Biologie sowie in der 2.Fibel zum Kampfgegen die Wild-Biologie
klar und überrsichtlich aufgelistet und auch strafrechtlich ausreichend
begründet. Haus- und Kuscheltiere werden großzügig geduldet, sofern
sie genehmigt und auf ihre gesundheitlichen und beliebigkeits - freien
Wirkungen ausreichend getestet wurden.Näheres regelt die Gesetzes-
Sammlung aus dem Jahre 1984 des Groß-Elektronischen Reiches.
For-
mulare dafür können im Internet downgeloadet werden. Bürgerrechtler
wachen darüber,daß die Regeln der Bewegungsfreiheit in Familie,Schu-
le und Produktionseinheiten strikt eingehalten werden und unsere Erzie-
her erziehen nach dem japanischen Prinzip:"Nägel, die zu weit
heraus-
stehen werden zurückgeschlagen".Wer aber hier nicht seine staatsnahe
Pflicht tut oder sich nicht den vorgesetzlich geschützten Werten unserer
Tugendwächter und unseres Normenkatechismus fügt, nun ja, der wird
ausgemustert. Null-Toleranz gegen jede Art von Freigeisterei ist selbst-
verständlich , denn wer will nicht die gesunde Lehren aus der kranken
Vergangenheit ziehen,bei jeder tun und lassen konnte,was er wollte
und
nach der Devise lebte:"Jedem das Seine".Das war zwar ein
goldrichtiger
Grundsatz von Platon , wurde aber in allen Zeiten nach Lust und Laune
verballhornt, wie so vieles andere Gedanken-Gut, was früher erst
huma-
nologisch begann,dann aber das Opfer gefräßiger,omnipotenter
Macht
und Herrschsucht rhetorisch eingenebelt wurde.Keine schnelle Antwort
wissen wir auf die völlig ungleiche Verteilung von Land, Wasser
und Kli-
ma, zunächt, aber wir sind dran und wir werden nicht ruhen ,
bis wir hier
ein System, mindestens ausgleichender Kräfte, gefunden haben
, das für
alle Individuen eine vergleichbare Belastung oder Befreiung körperlicher
Anstrengungen in den verschiedensten Regionen bewirken wird. Einge-
geleitet wurde dieses hochbrisante Projekt aber bereits durch die
Anhe-
bung der Täler und Einebnung der Berge und Hügel zu einer
gelungenen
nullprozentigen Steigungsabflachung aller Landschaftsteile.Und wir
sind
zuversichtlich, sodaß der Fortgang unserer Klon - Welt dann
die nötigen
Kräfte bereit stellt, die nötig sind, auch dieses große
Problem eugenisch
zu meistern . Unserer nunmehr hybrid veredelte Eu - Genik und KLON
-
WELT bestimmt nachhaltig und uneingeschränkt alle gedachten und ge-
machten Bewegungsprofile der Bürger. Dies erfolgt einheitlich,
solida-
risch, brüderlich und durchgerastert.Da bleibt keine Lücke,keine Nische
und kein undefiniertes Etwas. Wir dulden keine seichten Extras. Wir
ar-
beiten sorgfältig,stramm,aufrichtig und umsichtig nach unserer Verfas-
sung und ihrer Nomenklatur,Reglementur und Terminologie,um unserer
unübersichtlichen Existenz von gestern einen festen Halt und allen
ein
würdiges,titanisches Selbstbewußtsein zu schenken, wie es ja unsere
Ordnungs- Moral so wunderbar vorgibt, eingedenk der fundamentalen
Einsicht, daß die Prädikate vermeintlicher Klugheit und Weisheit
, alter
und mittelalterlicher Gesetze, nur Ausdruck einer verheimlichten Feig-
heit waren,uns unrühmlich und schwächlich vor den sogenannten,gott-
gewollten Schicksalsschlägen,die auf die Menschheiten niederprassel-
ten und ihren Verstand verbrannten, wenigstens mit langen, verbalen
Riemen zu schützen . Doch ,wir richten und richten auf und wir
werden
immer stärker , wie es schon in der Bibelim Buch der Weisheit 2/11
so
einfach und viel versprechend heißt: "Unsere Stärke sei Norm
der Ge-
rechtigkeit;/denn das Schwache erweist sich als wertlos",denn
es war
schon immer schwerer , Freiheit zu leben und also werden wir ES den
vielen haltlosen leichter machen,denn Freiheit wirkt kanibalischer
als
jede starke und genormte Knechtschaft.
Wir sind gerecht und wir denken an Alles
Aber
es wäre ein verhängnisvoller Irrtum anzunehmen,daß wir etwa mit
den Grundrechenarten und alten Weisheiten unsere Zukunft sicher er-
ringen könnten.Einerseits sind flache und glatte Harmonien in den
Köp-
fen gefragt, denn nur die garantieren den Weg in den reifen Klon-Staat,
aber gleichzeitig benötigen wir auch die,in den Tiefen gründelnden,ver-
schlungenen,mathematischen Instrumente,um die exponentiell anwach-
senden Widersprüche dieser innerlich zerbrochenen Welt damals, wie-
der in virile Bahnen zu lenken.Bereits 1971,also lange genug vor dem
Club of Rome,'Grenzen des Wachstums',sah der oberschlesische Frei-
geist und kunstphilosophische Mathematiker und Freigeist Michael Ba-
dura den y-Wert auf der x(t) - Achse der Parabel nahezu senkrecht
ste-
hen: Eine Entwicklungsstufe, die den verdienten Absturz der Mensch-
heit nicht nur abstrakt auf der exponentiellen Fieberkurve ankündigte,
sondern bereits als unumkehrbare Realität demonstrierte,dennoch ob-
lag es der selbst ernannten,politischen Elite, die Realität wie
ein politi-
sches Spielzeug hin und her zu schieben und je nach Marktlage und
Geschmack die Puppen mit Gift,Waffen und scheinheiliger Diplomatie,
aus allen Rohren und Schornsteinen tanzen zu lassen:Höhnische,zyni-
sche und kindliche Methoden waren es,die so hilfreich und klug waren,
wie das Beten und Planschenin einer kochenden und aufschäumenden
Flut,ungelöster Konflikte und Widersprüche. Und es zeigte sich,daß
die
sich so großspurig als Natur-Wissenschaftler bezeichnenden 'Größen',
besser,drei Nummern kleiner,als bastelnde Material-Wissenschaftler
ei-
ner bloß zerfuselten Informations-Welt ohne Zusammenhang hätten
gel-
ten dürfen. Ein Makel,der schließlich auch der Studie des Club
of Rome
von 1972 und ihren jeweils fälligen Reperaturen bis heute anhaftet
. Es
bedarf hier nicht der sehr anstrengenden Lektüre Hegels, festzustellen,
daß es den sogenannten Natur-Wissenschaften an jeglichem "Geistbe-
griff" so sehr mangelt,wie einer Maschine ein richtiges Gehirn
mit zwei
intakten,zusammen,nicht gegen einander arbeitenden Hälften.Aber es
gehörte eben zur Weisheit der Alten Welt,Material gegen Geist und
Fa-
brikation gegen Technik und Binsenweisheiten gegen Ideen auszuspie-
len und so immer reicher an Einfalt und nicht an Substanz zu werden.
Als Indikator dafür war leicht der damalige Bundespräsident Köhler
an-
zuführen,der neben seiner ökonomischen Beflissenheit,über eine
nur
geringe,kaum definierbare Kulturausstrahlung verfügte und wohl
sei-
ne globalistische und spießige Moralpädagogik mit wirklichen Inhalten
verwechselte,die scheinbar nur an stimmiger Orgelmusik und Geldge-
klimper geschult war .Unsere EU-Genik ist dagegen keine Fachideotie
verklemmter Vereinfacherer,sondern die Quintessenz eines extremen
und vollständig vermetzten Wissens . Heute erweist sich ihre
überra-
gende Kompetenz und ihre normativen Kraftfelder unserer klon-welt-
lichen,hybriden EU-Genik,als alleiniger Schutz-Wall,als einziges Rück-
rat und Friedens-Werk,gegen alle törichten Natur- und Menschen - Ge-
walten,die mit immer neuer Tücke und Einfalt die verlebte Geschichte
verunziert haben.Die feingstuften und feingewebten Treppen- und Stu-
fensysteme unserer digitalen Steuerungs- und Navigations-Module re-
geln im metronomischen Gleichtakt die Kreisläufe allüberall.
Mit den
schlichten Befehlen: u.a."load","run","save","return","return","ok",mit
ja und nein, mit eins und Null wird die eckenlose Verrundung auch
der
kompliziertesten,bizarrsten Lebenslinien und ihrer algorithmisch stark
verschachtelten,Kreisel-Bewegungen gewährleistet.Als Beispiel nennen
wir hier das "kristallgesteuerte Ei" aus dem Jahr 1984,
das seine immer
wieder identisch reproduzierbare Genese, im ewig endlos wiederholba-
ren,Kreislauf,ovoider Bahnen beweist.Das ist kein Wunder,sondern das
neue Resultat unserer kompromißlosen Forschung und ihrer Praxis.Sie
führt uns schließlich zu einem wichtigen Lehrsatz: Die natürliche
Loga-
rithmus-Funktion bricht das Chaos der üblen Expontial- Funktion in
der
Realität.Das bedeutet:Die höllisch wirkende Expontial-Funktion,die
allen
dynamischen Schandtaten auf unserem Planeten den Takt vorgibt, wird
in sanftem Bogen in die ebnende Reduktion der Logarithmus- Funktion
abgebogen,verkehrt,übersetzt und auf dem absoluten Wert: +,- Null
un-
endlich und nachhaltig eingelocht.Dies gelang der EU-Genik gerade
noch
rechtzeitig auf dem höchsten Scheitelpunkt des grauenhaften Wahnsinns
, kurz vor dem Absturz ins Nichts, dank der besonderen Hilfe der logisti-
schen Meister-Leistung unserer russischen Schach-Groß-Meister,die
ih-
re hochtrainierte,antizipatorische Logik in den Dienst der patriotischen
Sache stellten.Sie taten es,weil sie von dem kommmenden Glück unse-
res Weges restlos überzeugt waren.Ebenso befördert die logarithmische
Reduktion aller dynamisch wuchernden Prozesse,die Wende zum zeitli-
chen Kontinuum aller biologischen Bewegungsräume und ehemaligen
Un- Gleichungen,bis zur homo-genen Ruhe und endlich zum wirklichen
Frieden in der belebten Materie:"Wir haben den Bogen raus"
und das E-
liminieren aller ständig steigernden Triebkräfte ist ja die wichtigste
Vo-
raussetzung für unsere aufblühende KLON-Kultur,in der die Begriffe
Zeit,
Entwicklung und Vorstellung usw. ihre destruktive Wirkung und Bedeu-
tung nachhaltig verloren haben.Endlich erfahren wir,wie sich die echten
Kreisläufe reibungslos,taktgenau,immer und immer wieder,identisch
um
den selben Mittelpunkt drehen und die Dominanz der unberechenbaren
,scheinbar grenzenlosen Spiralverläufe in der ungezähmten Natur bre-
chen,die jahrtausendelang,immer und immer wieder, fälschlicherweise
als Kreisläufe bezeichnet wurden und wieder und immer wieder unsere
naiven Erwartungen hinterhältig enttäuscht hatten. Aber wir sind nicht
nur ziellos kreisende Spaziergänger oder Kreisläufer.Wir kreisen ein.
Wir wissen,wovon wir reden
Nein,es
ist kein Traum des Narziß,kein bloßer Spuk,keine lterarische Kün-
stelei nur aus Worten und es ist auch nicht das dramatische Endspiel,der
ausgebrochene Wahnsinn,des ehemals so armen,jetzt so reichen Narziß,
der sich nur selbst lieben konnte,der nur kurzfristig sein spiegelverkehr-
tes Andlitz unverzerrt sehen konnte,bevor die Wellen des Wassers es
in
wogende Fetzen zerrissen. Nein, es ist viel mehr:Die Wonne, sich selbst
bald ganz lebendig gegenüber stehen zu können, sicht nicht nur von
sei-
nem vergänglichen Bildnis, als Trugbild des Wasser narren zu lassen,als
virtuelles Spiegelwesen,spiegelverkehrt,ohne Gewicht,ohne Atem, weni-
ger als untot,sondern in voller Körperlichkeit,als identischer Klon.Wir,die
KLON-WELT schenken jedem,ohne Ausnahme,dieses Glück,bald,überall,
für immer,wie immer ersehnt und erträumt,hier, auf unserer banalen
Erde,
der wohl einzigen Heim- und Geburtsstatt der Klone. Der Klon, der
treue-
sete und beste Gefährte des Narziß, die einzige Ausnahme, die seines-
gleichen auch tatsächlich versteht,liebt,mit ihm aufwachen und einschla-
fen möchte,ihn immer überall gesucht und nun endlich gefunden hat,da
er ihn von uns geschenkt bekommt, von uns, die wir seinen Mythos ver-wandelt
haben in konkrete Realität,weil wir das Beste wollen und das Be-
ste auch bieten können für ihn und für uns alle,die wir alle zu Klonen
wer-
den werden, gleich dem Narziß, der unseren unbändigen Willen und die
leidenschaftliche Sehnsucht nach der Gleichheit aller Lebenden mehr
als
ideal nahe kommt und der ja immer nur seinesgleichen gewollt und end-
lich durch uns, mit uns verwirklicht sehen darf,nicht nur als blöde,äußer-
liche Kopie eines selbstbetrügerischen Malers,der Öl und Farbe für
Blut
und Haut hält,der seine fahrigen Bewegungen und Zuckungen für den
A-
tem des Lebens hält. Es ist der reinste , größte, hellste Wahnsinn,
dieses
phantastische Gefühl der heftigsten Glückseligkeit des Narziß,sich
selbst
leibhaftig zu begegnen,anfassen zu können,seine warme Haut spüren
zu
können,die aus dem gleichen Fleisch und Blut ist wie seine eigene.Wir
ha-
ben es ermöglicht,wir die wirklich größten Menschenfreunde dieses
Pla-
neten. Näher als jeder Verwandter,näher als jeder zufällig etwas ähnliche
Doppelgänger,ja ähnlicher selbst,als ein eineiiger Zwilling wäre,wenn
es
ihn überhaupt gäbe,das ist die Aufhebung jeglicher Grenze und jeglichen
Unterschiedes zwischen Klon und Narziß. Immer und immer wieder sich
selber zu begegnen, sich selbst aus Distanz oder größter Nähe zu beo-
bachten und zu wissen,was er tut,denkt,fühlt und egal mit welcher
Geste
und Stimme zu sehen und zu hören und bei allen noch so unterschiedli-
chen Gelegenheiten,dennoch als rundum eigenständiges Wesen,mit ihm
zu sprechen und dabei gleichzeitig immer alles gleich zu sehen,mit
glei-
chen Augen,mit gleichen Sinnen zu denken, zu verstehen, zu fühlen
und
zu wollen,das ist es doch, wonach wir alle immer schon strebten,wie
Nar-
ziß, mit aller Kraft,und die Gewißheit,daß,egal in welcher Rolle und
Funk-
tion wir schalten und walten in dieser so glücklich gewandelten Welt
der
Gleichen,der gleichen Klone,wo es nur noch meinesgleichen oder unse-
resgleichen gibt, wo Mein und Dein das Gleiche ist und in immer größe-
rer Zahl erscheinend,wachsend, hundertfach,tausendfach vermehrt und
immer immer mehr vermehrt,das ist das Glück,das unbeschreibliche,von
dem wir immer nur geträumt haben, das dauerhafte Glück ohne jegliche
Verstimmung, ohne Streit, Streß oder Eintrübung, nicht mal in Gedanken,
noch in der täglichen Wirklichkeit,wie es ja selbst bei frisch Liebenden
im-
mer mal wieder vorgekommen war. Dieses wunderbare Gefühl sein eige-
nes Erleben vielfach potenziert schauend wahrzunehmen,ohne es medial
irgendwie beschreiben,erzählen oder bebildern zu müssen,weil es über-flüssig
geworden ist in dieser unbeschreiblichen,vielfachen Einheit und
Einigkeit, in dieser kaleidoskopischen Endlosigkeit der Freude, die
uns
den Frieden gibt, für immer,schrankenlos, und Harmonie ist hier ein
arm-
seliges Wort in dieser Seligkeit,die doch das tatsächliche Paradies
ist,das
uns immer so fern und abwegig erschien.Wir haben es ja so oft beschwo-
ren,aber natürlich nie konkret vorstellen können,auch wenn es uns
so oft
offenbart , aber nie offenbar geworden ist wie jetzt. Doch jetzt stehen
wir
leibhaftig davor und in nur wenigen Schritten haben wir die schmerzhaf-
ten Prüfungen durchlaufen,die nötig waren,uns auf diesen Momment vor-
zubereiten und uns fähig und rein zu machen, diese Exstase zu empfan-
gen. Es ist der phantastische Momment der wunderbaren Verwandlung
zu unserem tausendfachen Selbst,zur Vermählung mit uns allen,wie es
uns die Vorsehung in die Wiege gelegt hat,weil wir es nicht nur geglaubt,
sondern jeden Tag deutlicher gewußt und erarbeitet haben.Wir haben
sie
verdient,die erlösende Spritze ins Rückenmark,mit dem Serum
in unsere
Neo - Platine, weil,wir es so sehr gewollt haben.
Wir wissen,wie sehr wir uns lieben
Die
Philosophen bedienten sich der Sprache,als Instrument moralischen
Handelns und zur Klärung des Seins und Ist,was sollten sie auch
ande-
res tun? Zwar ein naives und am Ende unbefriedigendes Tun, das seine
gewollte Bedeutung und ihr Ziel immer verfehlen mußte, aber dennoch,
im Vergleich zu anderen menschlichen Verrichtungen,eine Tugend ,die
sich zunächst durch den Willen zum Verstehen und dann erst durch
den
Willen zur Bewertung irgendwelcher Artefakte auszeichnete und nicht
umgekehrt,wie so oft, bei vielen Zeitungsschreibern und TV- Kommen-
tatoren, die ihre autistischen Meinungen, mit kürzester Verfallszeit,
wie
Brausetabletten, in den Äther diktierten. Solches Geweih und
Geschrei
wäre noch ärger, sollte jemand versuchen die verschiedensten
Fach-
sprachen,Volkssprachen und Mundarten kundig und widerspruchsfrei
an einem runden Tisch zusammenzubringen, ganz zu schweigen von
Doppel-Worthochzeiten wie z.B. 'Körper-Sprache' usw. usw.,die
in anal-
phabetische Transzendenz führten, wo Begriffe und Wirklichkeiten
mit
Hilfe der Sprache zusammen gelötet,verschweißt,geklöppelt,verschmol-
zen und endlos begrifflich gepaart wurden und so eine Schein-Welt
vor
oder jenseits unserer Real-Welt produzierten,wie hinter Glas besehen,in
Fragmenten gespiegelt,zerkleinert,zerstückelt oder schleierhaft
in bun-
ten Schlieren,Spuren und Reflexen verschwimmend:real und mental, in
Psyche und Verstand , wo es wieder erfahrener Dolmetscher bedurfte,
dieses ödipose Sprach - Geweih vorsichtig und sorgfälig
zurück in die
Wirklichkeit zu übersetzen ,damit das Spiel wieder aufs neue
beginnen
könnte: Der alte Widerstreit des Menschen mit der "Natur
der Dinge"
kam so nie zu Ruhe und Sissiphos auch nicht."Was tun",sprach
Zeus,
so hörten die alten Griechen ihren Obergott in solchen aussichtslosen
Fällen ausrufen,bevor er sich ohnmächtig aus dem Staube machte
und
die Menschen mit ihrer ewig eitlen Streitkultur alleine ließ.Der
Wortklau-
ber und Zettelreißer M.Badura schrieb 1976 zu seiner Arbeit
:"Kunstge-
schichte in einer Stunde" :Die abstrakte Sprache scheint um so
mehr
Feindin der Wirklichkeit zu sein,je mehr sie behauptet,sich konkret
auf
diese berufen zu können und gar darüberhinaus vorgibt, den
Gang der
Dinge festschreiben oder zurück- und vorausschauend fixieren
zu kön-
nen: In der Politik, Wissenschaft, Rechtsssprechung bis hin zur zeitlich-
inhaltlichen Sortierung künstlerischer Zeugnisse.So gerät
die flüchtige,
vielschichtige und jeweils nur fragmentarisch und hypothetisch greif-
bare 'Gestalt' der Wirklichkeit leicht in die Zucht-Häuser singuläre
Hack-
Ordnung einseitiger Interessen oder in die Hände zufälliger
Umstände.
Die mit der Wirklichkeit rivalisierende Sprach-Welt:Verklammert in
ihren
einmal gewählten Texturen,versteinert und verholzt in sauber
gedruck-
ten Büchern,gespeichert in endlosen Bibliotheken,suggeriert dauerhaf-
te Erkenntnisse,wo doch schon eine winzige neue Tatsache,ein kleines
Denkbeben ausreicht,die kunstvoll zusammengestückelte Konstruktion,
die künstlich zusammengeleimte oder verlogene Geschichte - mindes-
tens streckenweise - zum Einsturz zu bringen...Wir haben den
ernsthaf-
ten Willen bekundet, diesem Relativismus und Hypothetismus der hilflo-
sen Nach- und Hinterher - Denker einen Riegel vorzuschieben und wer-
den eine klare und direkte Ansprache herbeiführen - worüber
später,an
dieser Stelle noch die Rede sein wird - und darüberhinaus jegliche
aka-
demische Windigkeit philosophischer Themen ihr Ende finden wird.Na-
türlich hatten wir mit Freude festgestellt,daß sich endlich ca seit
2000
nach Chr. zwei Philosophen der Alt-Zeit mit den Herausforderungen
der
aktuellen Eugenik befaßt haben:Jürgen Habermas und Peter Sloterdijk.
Doch was nutzt uns alle ihre phantasievolle Beredsamkeit,wenn sie
zu
spät kommt oder Forderungen aufwirft , die unser kommendes Glück
nicht sehen will oder unmögliche Hindernisse verbalisiert. Man
stelle
sich den Nonsense vor,jemand würde von der Autoindustrie verlangen,
Autos zu produzieren, die bei jedem nur denkbaren Unfall,keine Blech-
schäden und Verletzte mehr verursachten, Zwar wäre dies
natürlich be-
grüßenswert, aber nicht mal ein guter Witz, was ihre konkrete
Realisie-
rung anbeträfe. Wir sind zuversichtlich und hoffen,daß in Zukunft
unse-
re Maßnahmen immer härter greifen werden und die vergebliche
Hoff-
nung einer Schar unentwegter Neurotiker , die das Rad zurück
drehen möchten und die sich in unserem Fortschritt unglücklich
verbissen hat-
ten,bald von uns überzeugt sein werden um nicht wie die vielen
Nach-
zügler und Blindgänger in den Debattier- Clubs, bei der
Umwelt- Proble-
matik vor 100 Jahren, dann wieder peinlich selbsttäuschend vorgeben
müssen:" Das haben wir ja immer schon und früher gewußt".Na,na!
Wir
EUgeniker werden diesen spekulativen Miesepetern und Schwindel -
Propheten keine Lücken und Scharmützel mehr bieten.Sie sollten
sich
freuen und tanzen und im übrigen die Schnautze halten.
Wir machen kein Theater,sondern Realität
Bald
brauchen wir uns von dem kleinen und immer kleiner werdende
handvoll philosophierender Quäler nicht mehr zu fürchten und ihre
Alt-
Sprache,ihr dürrer Strohhalm, an den sie sich so stolz klammerten,ist
sowieso hurenhaft vieldeutig verkommen und verhinderte dabei nur
hochmütig all jene Prim - Fragen, die der Verbesserung des Menschen
gedient hätten.Ja,das ist vorbei und vorbei sowieso solch eine
elitäre
Ausdrucksform,die nur Uneinigkeit unter allen anderen Wisenschaften
genährt hatte und die vom Volk,wegen ihrer abstrakten Verklumpungen
ohnehin als verrenkt und verdrechselt abgelehnt wurde. Wir haben ja
ohnehin leidvoll in den Bürgerkriegen erfahren müssen, welch
Irrsinn
und tötlichen Aberwitz die verschmutzten Altlasten der Wörter
im Alltag
des Regierens und ihren Bürokratien nach sich zogen,wo sich sowohl
der ganz einfache als auch der artistisch differenzierte Sprachgebrauch
wie ein schwarzer,verhängnisvoller Mond vor unsere wärmende
Sonne
schob und als schwarze Neben-Welt die Erkenntnis verfinsterte und
alle
illusionistischen Einbildungen zum Kochen brachte,von Anfang an. Wir
haben hier alle schlafenden Hunde geweckt und dann aber gründlich
für
immer dem Vergessen geschenkt.Die Welt ist kein philosophisches und
sprachliches Spiel - Zeug,genau so wenig wie ein politisches oder
kultu-
relles. Wir sagten es schon. Da verbieten sich Einzelinteressen für
den
individuellen Wahn, Schrebergärten fürs Gemüt, Fürstentümer
für den
Adel,Weltmächte für kindische Machtgelüste und Religionen
für rituali-
sierte Rauschorgien,denn alles hängt mit allem zusammen und in
allem
schlägt der fein geschliffene Puls, der alles zusammenhält.
Wir spüren
ihn und wir folgen ihm und er folgt uns,ohne Rhythmusstörungen
und
Angst,denn er ist das wirkliche Leben,das immer wacht, auch wenn es
die Hominiden früher nicht besser verstanden , nutzbringend zu
pro-
grammieren .Hier erwächst die Zukunft und hier finden wir uns ein
mit
unseren hybriden Sentenzen in allen Instanzen, bis ganz tief in die
mo-
bilen Ketten der Genome hinein, in die Nomenklatur des Gehirns und
Organe und kreisenden Säfte,bis in die Untiefen unseres entschlosse-
nen Denkens und Handelns hinein,mit allen Sehnen und Sehnen,wo die
phantasiearmen Grübler mit ihrem vergeblichen Trotz und ihren über-
hitzten Gefühlen niemals reinleuchten konnten. Eigentlich ein Segen
,
denn sie hätten mit ihrer unwissenden und primitiven Moral alles
zer-
stört,bevor es richtig begonnen hätte und so für immer
aus der Höllen-
fiktion eine tatsächlich auf der Erde gemacht. Gefährliche
und kranke
Gewohnheiten hatten sich durch irrlichternde Bedeutungen der Spra-
che ausgebildet und es galt hier erste Signale durch gezielte Eingriffe
zu setzen um den hoffnungsvollen Wandel einzuleiten.Die vermeintli-
che Wichtigkeit einzelner Wörter und Begriffe war in ihrer tobsuchtsar-
tigen Fülle,der überflüssigen Fülle und ihrem Unwesen nach,dem
Cha-
os der Natur sehr verwandt mit ähnlich verwilderten Folgen der
Verwe-
sung des Seins,der raffenden Gewalt und der Perversion bis zum An-
schlag und Auschlag.Analog einer Stadt,nahmen manche Begriffe pri-
veligierte Stellungen ein, wie etwa Kirchen, Rathäuser, Bahnhöfe oder
Opernhäuser. Andere Begriffe führten ein bescheidenes, ungerechtes
Schattendasein wie Heckenbraunellen,Hundehütten, kleine Rentner- o-
der Reihenhäuschen.Und andere Wörter dienten eigentlich nur als nutz-
loser Schmuck und Politur wie Pavillons und Denkmäler in profilneuro-
tischen Gegenden. In unseren Lexikas der EU - Genik haben wir einige,
angeblich besonders mächtige Wort - Begriffe aus dem Verkehr gezo-
gen, weil sie nur noch Übelkeit,Verbrechen und Rückständigkeit provo-
ziert hatten,wiez.B.: Freiheit, Liebe, Demokratie, Würde, Ehre und
Geist.
Denn in Realität und Wirklichkeit zeigte es sich,daß diese zumeist
spe-
kulativ und beliebig mehrdeutig benutzten Wörter aus dem schillernden
Arsenal der Sprache,immer dann aus dem Köcher geholt wurden,wenn,
mit einer Wirrnis von Bedeutungs - Verzweigungen, die fesselnde Spur
einer mehr oder weniger sichtbare und betrügerische Manipulation
ge-
legt werden sollte oder wieder mal nur der Selbstdarstellung irgendwel-
cher Möchtegernherren oder scheinheiliger Massenbeweger gehuldigt
werden sollte . Zum Beispiel geriet aus dem ursprünglich nur auf eine
Person bezogenen Begriff der Freiheit , der Zwang dieser Person aber
nur die Freiheit irgendwelcher anderer zu respektieren,gnadenlos,
oh-
ne Rücksicht auf ihre grundsätzliche Vereinbarkeit.Das ganze
ein öder
Schwindel , mit viel Reibach für Winkeladvokaten und Schaden
für die
homogenen Autonomie der Gesellschaft . Also die Verkehrung eines
ganzheitlichen Begriffs zu einem beliebigen Refugium und Mauseloch,
schmarotzender Abenteurer und Outlaws.Und der Begriff der himmli-
schen oder irdischen Liebe geriet ebenso unter den Hammer,verführt
durch Medien- Kitsch, Boulelevard und bunte Blätter, sehr nahe an
ei-
nen schizophrenen Wahn, zur dämlichen Sentimentalität zur esotheri-
schen Droge , zum pornografischen Schweinekram , zum phobischen
Zwang und bloßen voyeuristischen Unterhaltung oder Aufhänger
be-
liebiger, plakativer Werbebotschaften. Schließlich Begriffe und Wörter
wie Würde und Ehre, brachten Glanz und Moral in das Selbstverständ-
nis der Bandenkriminalität, Gangs, Strauchdieben und moralisierender
Mörder, jedweder erbärmlichen Ausprägung. Genau wie auf
Putz und
Lametta geilen,politischen und politologischen Schwatzparketten bau-
ernschlauer Wichtigtuer und Mehrheitsbeschaffer,besonders unmittel-
bar vor allen Wahlen:"Ich geben Ihnen mein Ehrenwort",basta.Und
das
so flüssig und willig benutzte alt- griechische Ehren - Wort Demokratie,
seine Hülle,nicht etwa seine tatsächliche Substanz,sondern sein poli-
tisch heilpraktischer Schimmer,wurde zum Renner primitiv-indoktrinie-
render Gehirn-Wäscher und Macht-Betrüger in den kanalisierten Mas-
senmedien und Parteizentralen,die sich ihre seltsame Bedeutung des
würdigen Begriffs Demokratie zu Recht gezimmert oder ganz einfach
zum Gerechtigkeits - Design kleingelutscht hatten.So ist das allerletzte
Groß - EUropa - Reich, samt EU-Währung mit einer unverfälschten
Lü-
gen- und Täuschungsorgie feige zusammengewichst worden und die
Journalisten haben dabei aus reinem Eigennutz eine besonders pein-
liche Nummer abgezogen und sich einseitig andoggen lassen. Ein ei-
gentlich imponierender Prozess,wie die Menschen hier mitgenommen
mitgenommen wurden, in eine Welt, die sie gar nicht wollten,mittels
ö-
lig getürkter Meinungsumfragen und Gehirnwäsche auf allen
Ebenen
der Macht und des Geldes und mit leicht und locker dahingeredeten
Zeug,das dann später schnell einkassiert wurde.Wir,die EU-Genik
ha-
ben hier kostbare Lehren an Staatskunst bezogen und fröhlich
mit an-
sehen dürfen,wie schön und banal das Volk zur Sau gemacht
wurde.
Wir wollen unsere Anerkennung zu diesem hybriden Erfolg nicht ver-
schweigen,ja,auch unsere Vorgänger hatten was zu bieten.Schließlich
das Wort Geist,das eigentlich bei uns nur noch ein Synonym für Anar-
chie,Wahn und manisch-depressives Irresein darstellt.Wir können
das
natürlich nicht wollen,und wollen es auch nicht können.Es verursacht
tickende Phantomschmerzen bei schwächlichen Personen aus unse-
rer drolligen Vorzeit. Das geht vorüber. Wir tilgen diese Wort-
Begriffe
und die mit ihnen fabrizierten Kalender-Sprüche und ersetzen sie mit
dem eindeutigen Begriff der: Gleichheit für Alles und Jeden.Wir
haben
die Wirklichkeit nie als Wirklichkeit anerkannt,denn das bedeutet
Stagnation und endlose Wirrnis.
Wir machen alles gleich gleich
Wir
lieben alle die Marathonläufer,weil sie alle in der gleichen Richtung
laufen. Dieses etwas verblüffende Ergebnis ergab ein großangelegtes
Psycho-Screening,anläßlich der letzten Olympiade. Alle
Welt nahm an,
daß diese sporlichen Wettkämpfe hauptsächlich wegen der Erringung
von Höchstleistungen und Rekorden so beliebt seien.Doch es ist ganz
anders und Sportler und Publikum treiben geradezu gegensätzliche Ge-
lüste zu den Veranstaltungen.Der Sportlermöchte zwar unbedingt und
vor allem der beste und erste sein und möglichst den aktuellen Weltre-
kord brechen,doch dem Publikum ist das weniger wichtig es freut sich
mehr an dem Anblick,daß alle immer wieder das Gleiche tun,immer
und
immer wieder,Runde für Runde, im Kreise und in der gleichen Richtung
rennen,alle den gleichen Hammer, mit dem gleichen Gewicht,in die glei-
che Richtung schleudern oder alle,mit dem Stab über die gleiche
Stange
hüpfen oder in die gleiche Sandgrube springen, oder beim Synchron-
Schwimmen alle die gleichen Figuren aufführen und beim Slalom
durch
die gleichen Tore huschen müssen,usf. Die gemessene Geschwindig-
keit,die Schwere des Hammers oder der Kugel und die Höhe der Latte
oder der perfekte Stil sind dabei nur relative Kriterien für das Ausschüt-
ten von Adrenalin und Glückshormonen beim Zuschauen der vollbrach-
ten Leistungen,mit Ausnahme natürlich der Familien der jeweiligen
Pro-
tagonisten,denn da winken Prestige und lukrative Werbeeinnahmen.A-
ber die Freude beim Zusehen wird mehr von der Einigkeit des gleichen
Tuns beeinflußt,einem wohl stammesgeschichtliches Relikt aus evoluti-
onärer Vorzeit,sagt Professor Gysbi von der Universität Leipzig,der
so-
gar annimmt, daß der Sport sonst ohne Zuschauer erfolgen würde,
weil
das Publikum, gemessen und im Vergleich zu den Hochleistungen der
Sportler , dann eher von Minderwertigkeitskomplexen wegen der eige-
nen Durchschnittlichkeit geplagt würde. Ein wichtiger Punkt und
ein
wichtiger Imperativ, der sich hier für die Reifung unsere EU-Genik
auf-
tut,der den noch ungezügelten Makel der noch unterschiedlichen Leis-
tungsstärken der einzelner Individuen überzeugend relativiert und
den
wir weiter beharrlich in unserem sportlichen Training kultivieren
müs-
sen und dabei alle Exzesse, die einen psychotischen Neuromatismus
der Ungleichheit bei unseren Sportlern provozieren, den Kampf ansa-
gen müssen,bis endlich die genetischen Voraussetzungen in den
ent-
sprechenden Genabschnitten reguliert worden sind und alle nicht nur
in den einzelnen Disziplinen das Gleiche tun,sondern auch das Gleiche
leisten. Welcher Gewinn sollte heutzutage schon darin stecken, wenn
nicht eine pervers tierische Wildheit und Besessenheit,krankhafter
Neu-
rotiker,ein paar Zehntel schneller im Kreis zu rasen,als ein anderer.Wie
befriedigend ist doch dagegen der Anblick eines Getreidefeldes , das
seine Ähren gleichermaßen und gemeinsam im Winde biegt
oder der
Zug fliegender Wildgänse und Kraniche in die gleiche Richtung
oder
auch nur das ruhig fließende Wasser der Oder oder der Fluß
anderer
Flüsse.Wir sehen natürlich mit einem lachenden und einem
weinenden
Auge die klein-rassistischen und klein-nationalistischen Reflexe bei
ei-
nem Mannschaftsport wie dem Fußball,der ja geradezu das Paradebei-
spiel und der Auslöser ist , für die unrühmlich ungleichen Talente
und
Voraussetzungen u.a. der Körperkraft,Willensstärke, Spielwitz und
der
Ausdauer, andererseits erfreut uns freilich die Uniformierung der
ein-
zelnen Mannschaften. Es läßt uns doch hoffen, daß
baldigst auch hier
das ausspielende Gegeneinander der Sportkrieger der Vergangenheit
angehören wird. Unsere eugenisch gleich-gestählte Einheitsrasse
auf
den Sportplätzen und Arenen der unmodernen Sieger-Kulturen verträgt
und duldet keine wie auch immer geartete, unhybride,elitäre Fremdras-
sigkeit. Besonders wenn sie rekordsüchtig unterwandert ist und so
zu
neidischen Ängsten und Komplexen bei den Unterlegenen führt.
Der
Dünkel dieser gelegentlich noch primitiven und unfertigen Fremdkör-
perkulturen wird solidarisch geächtet und auf Null gebracht oder in
un-
seren Zuchtanstalten zwangsveredelt werden müssen,denn wir brau-
chen eine flache und demütige Gesellschaft der Gleichen.
Wir stiften Frieden.
Erst
die Unwucht vermeintlich demographischen Zwänge brachten den
Durchbruch in unsere bastardisierte neue hybride Klon-Welt.Unsere
Re-
produktions-Mediziner wunderten sich über die Angst der Menschen,
im-
mer weniger zahlende Arbeiter zu gebären,denn längst war man so weit
beliebig große Heere zusätzlicher Menschen in der Laborzucht aus dem
Boden stampfen zu können und tat dies auch,anfänglich noch wegen der
Probleme in der Landesverteidigung und der langfristigen Finanzierung
der Zehn-Schichten Bürokratie.Ein Blick in die Brutanstalten fegte
alle an-
fänglichen Besorgnisse über die stabile Gesundheit dieser Repro-Babies
vom Tisch, denn die Zuckerforschung und Glykochemie hatten gründlich
die ehemaligen Gefahren aller Ansteckungskrankheiten,auch die Verpil-
zung und Verkeimung der Zellkulturen,biotechnisch beseitigt und für
eine
einwandfreie wie hoch qualifizierte Genom-Ware gesorgt.Endlich konnten
wieder saftigere Diäten für Politik wie Pflegekassen erwartet werden
und
die Menschen begriffen,welch hohen Wert Bildung und Forschung besaß
und die alten , eingesessenen Vorurteile gegen Technik und High Tech-
Medizin zerstoben in Windeseile. Die Freude war grenzenlos, obwohl
die
Bevölkerungslücke zunächst in EUropa größer schien als eingeredet
und
demagogisch hoch gerechnet ,denn durch die Fliehgesetze und Unwucht
des demografischen Prozesses trudelten die Zahlen am Ende fast wieder
ins Gegenteil: In zuviel Bevölkerung für wenig Arbeitsplätze.Dennoch
ha-
ben wir erfolgreich allen Menschen das beängstigende Gefühl vermittelt,
sie seien bald zu wenige,in Zahl und Qualität.Warum? Nun weil mehr
im-
mer die bessere Wahl ist als wenig,egal von was.Es wird niemanden
ver-
wundern,daß nach der wilden,vogelfreien Duldung des Geschlechtstrie-
bes,nun die Bevölkerungsdichte zunächst auf + , - Null Bab
pro ckm ein-
gefroren wird und der Kindersegen durch Exzesse reiner Geilheit,durch
Langeweile besonders bildungsferner Sexualpraktiker,durch Macht,Sex
und Penis oder religiöse Omnipotenz - Phantasien,in vielen Gebieten
der
Erde,nun nicht mehr länger hingenommen werden kann. Die körperliche
Zeugung ist ab jetzt nur noch reguliert erlaubt und sie wird peinlich
ge-
nau von den demographisch regulierten Gen- Büros in den Repro-
Labs
überwacht und nach den Kategorien unserer Normcontrol abgerechnet.
Es gehört schließlich zum staatlichen Selbstverständnis,daß
schon der
Versuch des heimlichen Umgehens der Hybrid- Filterung vor jedem alt-
hergebrachten Geschlechtsakt obligatorisch ist.Ungezügelte und
spon-
tane Samenergüsse sind strengstens untersagt.Wenn es dennoch
pas-
sieren sollte,sind alle Resultate,egal in welchem fortgeschrittenen
Stadi-
um, sofort zu entsorgen. Der Gesetzgeber splittet die Verantwortung
in
diesen Ausnahmefällen zu gleichen Teilen auf das Paar. Und die
Versi-
cherungen sind zum Zahlen eventueller Schäden befreit,es sei
denn,es
liegt nach flagranter Beweislage und Video ein sexueller Gewaltakt
vor.
Onanieren ist selbstverständlich erlaubt und sogar erwünscht
und em-
pfehlenswert, so oft es geht, denn es nimmt den Druck aus dem noch
nicht restlos stillgelegten,hormonellen Output und Getriebe.
Wir lieben die Liebe cool und schwul
Mit
einem Schlag haben wir die Löcher in den Geburtenraten gestopft
und mit der massenhaften Reproduktion perfekter Klonlinge eine neue
Aera bester und billigster Nachkommen eingesegnet , die uns jetzt
die
Stellenbesetzungen, auch der prekärsten Arbeiten, kinderleicht
macht,
die wir bis zur entgültigen Klonreife unseres optimieren König
- Klons
dringend benötigt hatten. Wie in einer Baumschule oder Gewächshaus
werden, in jeweiligen Rastern von je 100 mal 100 Einheiten ,die nächste
Generation Meta-Hom
herangezogen. Es ließ doch jedem das Herz auf-
gehen,als im "öffentlich-rechtlichen" EU-Net die ersten
Videos zu sehen
waren,in denen die neuen Erdenkinder bereits nach kürzester Zeit
ihre
Schnuller halten konnten und wenig später bereits selbstständig
aus
den künstlichen Eutern ihre Nährstoffe saugten. Wunderbar,daß
diese
Videos immer wieder neu aufgelegt wurden,bis auch der hartnäckigste
Anti-Kloner und konservative Nesthocker seinen Widerstand gegen die-
se,unsere liebsten "Marien-Babies" - wie sie im Volksmund
bereits nek-
kisch genannt wurden,aufgab. Der Anblick war einfach zu süß
und das
frühere laute Schreien und anfallartige Brüllen der noch
archaisch ge-
zeugten Babies,war jetzt einem lustigen und unermüdlich summenden
und lallenden Singsang gewichen , der jedem ein herziges Lächeln
ab-
verlangen sollte . Dafür hatten sich die bis noch jüngst im Unwesentli-
chen verzettelten Wissenschaftler , mit all ihren besonderen Fähigkei-
ten und Methoden, zu einemeiserm verschworenen Bündnis, ohne die
üblichen Eitelkeiten und Neidkampgnen , vernetzt - unter dem
gemein-
sam erkannten,obersten Ziel, eben der Rettung unserer EU- Art. Sie
be-
gannen die für den Fortschritt entscheidenden Arbeitsbereiche harmo-
nisch zu verknüpfen und entwickelten,ein auf der Erde erstmaliges,stim-
miges,wirklich einzigartiges Konzept der maximierten Hybrid-Art,für
das
unsere Regierung sofort,ohne zu zögern,freien Lauf signalisierte und
die
unbürokratische Freigabe aller denkbaren Mittel dafür direkt in die
Wege
leitete,weil sie hier,neben dem zielführenden Ruck,auch den hohen
Wert
der gesellschaftlichen Erlösung von früheren,scheinbar unausrottbaren
sozialen Krankheiten erkannte.Endlich rückte die völlige Gleichheit
unter
den Menschen in greifbare Nähe , nicht nur theoretisch vor dem Gesetz,
sondern auch in der gleichen, zerebralen und körperlichen Verfassung
und Leistungsfähigkeit aller Individuen,selbst bis zur figurativen
Gestal-
tung des Körpers und bis in die letzte Pore hinein . Denn die ungerech-
ten Urbilder einer ungerechten Politik,wurden lange, fälschlicher
Weise
als Rechts oder Links ettiketiert und nicht der,noch unerzogenen wilden
Natur und dem ungestalteten Wilwuchs der Hominiden, zugeordnet, die
alle Vorzüge und Nachteile der Verteilung ihrer Talente als Schicksal
und
das Ergebnis eines freien Willens und nicht als das blindwütige
Ergebnis
einer politischen Ungerechtigkeit einschätzten,mit den entsprechenden
Folgen für das individuelle Glück des Einzelnen,wie auch
immer.Und so
ist nicht verwunderlich,daß in jeder Staatsform,so,soo oder
sooo,immer
wieder nur die Dummen und Schwachen von den Schlauen und Star -
ken,genötigt und ausgebeutet wurden,egal nach welchem Schema oder
Dogma das System funktionierte. Doch das hört jetzt auf, denn es wird
künftig keine Sieger und keine Verlierer mehr geben,keine gewählten
o-
der ungewählte Minderheiten oder Mehrheiten mehr,für Dieses und
Je-
nes. Nur Gleiche und keine Dummen,Schlaueren oder Schwindler mehr,
keine Herrschaft und Sklaverei und natürlich keine selbst verstümmeln-
den Lemminge mehr,denn die Gerechtigkeit wird automatisch generiert,
nach bestem wissenschaftlichen Wissen und Gewissen,zugunsten einer
endlich auch mal heiteren,frustfreien Gesellschaft.Wir werden alle
gleich
sein und glücklich und zufrieden und jede Erinnerung an andere
Zustände zuvor,kann uns nicht mehr schrecken.
Wir sind erleuchtet.
Nicht nur die auf unserem Kontinent erfaßten und vereinigten
Groß- EU-
ropäer,sondern überhaupt die ganze Menschheit zitterten sich
vom Kli-
makterium immer weiter bis in die unmittelbare Nähe der Klimax
der Kli-
ma-Kathasthrophe . Das Fernsehen raubte auf allen Kanälen die
letzte
Zuversicht und biblische Zeiten würden kommen und alles übertreffen,
was je unsere Erde getroffen hätte.Die Erregung stieg so sehr,daß
sich
wildfremde Menschen auf der Straße an den Händen faßten,umarmten
und sich tief in die Augen sahen,um wortlos zu sagen:"Bald ist
es aus",
laßt uns also noch ein paar Stunden gemeinsam dem Untergang
entge-
gen gehen,bis uns der Feuertaumel mit Haut und Haaren verbrennt.Die
Menschen liefen verkniffen umher und die Angst breitete sich unerbitt-
lich weiter aus. Amseln sangen vielleicht ein letztes Mal und die
Hunde
jaulten und kläfften heiser verstimmt vor sich hin,weil sie die
Ohnmacht
ihrer Herrchen und Frauchen spürten . An vielen Häusern
wurden ver-
bissen meterdicke Styroporplatten an die Fassaden geklebt,große
Fen-
ster durch winzige Luken ersetzt und die Gärten verluderten,
weil jetzt
ohneghin alles egal war und weil man sich ja die letzten Wassertropfen
selbst gönnen wollte und nicht den Pflanzen.Die Menschen waren
fertig
und bereit Keller und nahe Höhlen wie Archen vor dem kommenden
Un-
heil aufzusuchen und da und dort war Gedränge und Geschubse zu
be-
obachten und da und dort keilten und schlugen sich Männer um
die ver-
meintlich besten Plätze. Die Kinder weinten und die Väter
taten so , als
wenn sie sich jeden Augenblick schützend über ihre Lieben
werfen müß-
ten und andere lagen bereits ohnmächtig vor Angst auf dem Boden,un-
beachtet von hektisch eilenden Leuten,die Pakete, Flaschen und pralle
Plastikbeuteln mit sich schleppten.Zertrümmerte Autos umrandeten
die
Straßen mit einem verklüfteten Ornament der Verwüstung,denn
es kur-
sierte die einhellige Meinung, besonders die Autos wären die
Killer der
Nation. Jugendbanden, bewaffnet mit Prügeln und Eisenstangen,schlu-
gen krachend auf die Objekte ihres Hasses ein und niemand wagte mehr
ein Auto zu fahren. Manche liefen nackt herum, weil sie glaubten so
die
kommende Hitze besser aushalten zu können und andere vermummten
sich mit Aluniniumfolie,die sie eigentlich zum Kuchenbacken erworben
hatten und nun hofften,dem Grauen ein Paar Stunden abtrotzen zu kön-
nen.Alte Leute,die nicht mehr laufen mochten, warfen Geldscheine aus
dem Fenster,für die sich keiner mehr interessierte.Die Maschinen
wur-
den angehalten und in den Kirchen erklangen die Choräle immer
lauter
und eindringlicher:"Näher mein Gott zu mir" und auf
den kitschigen Mi-
naretten brüllten sich die Gotteskrieger heiser:Oh,'Allah akbar'.Doch
ei-
gentlich war nichts besonderes zu vermerken,was das Wetter anbetraf,
Temperatur und Luftfeuchtigkeit waren relativ normal für die
Jahreszeit
und es wehte ein leichter Wind, aber das war ja wohl erst recht, die
Ruhe
vor dem Sturm und die hinterfotzige Tücke des chaotisierten Klimas,das
dann unerwartet umso heftiger,ganz plötzlich und für immer
zuschlagen
würde und so schaute man gebannt in die Luft und beobachtete
am Ge-
kräusel der Blätter in den Bäumen den Wind und die
vorbeiziehenden
Wolken am Horizont und flüsterte sich stockend seine speziell
beo-
bachteten Erkenntnisse und schlimmen Befürchtungen ins Ohr.
Wir sitzen alle in einem Boot
Die
ollen Parteien,die gewöhnlich wie der Blinddarm längst bekannte
In-
formationen wiederkäuen,schienen auf einmal tatsächlich
getroffen und
bewegt von der in der Realität vermuteten Vermutungen.Und - sollten
sie
etwa wie aus heiterem Himmel , nach etwa 30 jährigen Klima - Tiefschlaf
nun, wie vom Blitz getroffen ,auf einmal aufgewacht und zu verwegenen,
blitzgescheiten und antizipatorischen Rechenkünstlern avanciert sein?
Oder sollten sie wie Lämmer ein paar blökenden Hammeln hinterher
ge-
laufen und dem eitlen Geschwätz einer profilneurotisch orakelnden
Aka-
demiker-Gang aufgesessen sein, auf der ihrer hektischen Suche nach
e-
ventuellen politischen Schnäppchen,- was die Regierenden sich
zumeist
als Staatskunst zugute hielten?Was heizte,wenn überhaupt,unser Klima
auf? War es das selbst verursachtes CO2 mit der Schmutzglocke in der
Luft und der leichtsinnige und verschwenderische Umgang mit fossilen
Brennstoffen ? Waren es die furzenden Kühe oder doch nur die Kaprio-
len der in unterschiedlichen Intervallen sengenden Sonne?Oder kam
al-
les zusammen,mit ungewissen und falsch berechneten Anteilen?War al-
les nur eine Medienkampagne um Quote und Stimmung gegen den,von
den Linken,ungeliebten Präsidenten Busch zu machen?Oder war es
ein
schwindelhaft in die undurchsichtigen Modellrechnungen und Progno-
sen eingeschleuster Algorihtmus,der für politische Aufregung
oder Gel-
der für die Klimatologen sorgen sollte?Oder eventuell von allen
absolut
nichts,sondern etwas noch völlig Unbekanntes,Unmeßbares,das
angeb-
lich das Klima statistisch überhitzte und aus der Balance brachte?
Oder
war alles stinknormal und nur ein politischer Bluff und Trick der
UNO um
hinterherhinkenden Völkern ein paar Almosen zukommen zu lassen?Die
Fragen blieben unbeantwortet und es wurden erhebliche Fälschungen
bei den Klima-Propheten aufgedeckt,was alles in allem dazu führte,daß
das Klima schließlich wegen anderer,neuer politischer Instrumentalisie-
rungen vergessen wurde und siehe da,das Klima beruhigte sich schein-
bar von selbst und es drohte stattdessen eine neue Eiszeit,wie manche
Vermuter jetzt wieder vermuteten,während sie die Sonne auslachte.
Wir sind nicht kurzatmig
Die,
bei unseren klimaempfindlichen Genossen und grünen Geschäfts-
freunden,zunächst etwas grob anmutende Regulierung unserer Tempe-
ratur anfälligen,hypersensitiven Speichel- und Schwitzdrüsen,brachten
einen ersten,vorzeigbaren Erfolg unserer Haut- Experten in den berühm-
ten Klima-Labs,wo die vorausschauenden, interdisziplinären Forschun-
gen vehement auf die Abhärtung der körpereigenen Haut , gegen
Hitze
und Frost, ausgerichtet sind. Die
hier endlich erreichte dickhäutige und
immunologische Stählung, bei gleichzeitig elastischer Dehnbarkeit
der
Körperhaut, steht für den rasanten Erfolg
in der Hybrid-Forschung. Das
Ende z.B. der Überproduktion von Schleim, trocken-, offenporiger Haut,
Kehl - Starre, Schwitznässe und Gänsehaut
bei der gleichzeitig rapiden Abnahme neurotischer Ekzeme, Kreislaufattacken
wie entzündlichen Er-
krankungen überhaupt, von Lungen und Bronchien ist gekommen.
Wir
gehen jetzt gelassen und zuversichtlich mit der erreichten,hitze-
und käl-
tebeständigen wie schlag- und verletzungsresistenten Stabilität unserer
gesamten Epidermis, Corium und Subcutis, einschließlich aller ehemals
hier bösartig zu erwartenden Ausschläge,Tumore und diverser Nessel-
sucht- Anfälle, in die Zukunft. Ein übergreifender Erfolg
für unsere über-
greifende noch-multi-ethnische Weltbevölkerung,die ja demnächst
dank
unserer hybriden Planung später zu einer vollkommen homogenen
Me-
taeasse (Meta-Hom) verschmolzen wird.Die Argumente aber,bedauerlich
rückständiger und ängstlicher Querulanten , die hier von einer
ekelerre-
gend gezüchteten Nacktschneckenhaut,häßlichen Pilz-Krusten oder Rin-
denablagerungen,im Verbund mit heimlichen,permanenten Gen-Doping,
bei unseren Versuchs-Modellen sprachen,sind unverständlich und
sol-
len wohl mißgünstig unsere schöne Zukunftserwartung
eintrüben.Diese
Konservativen sollten langsam lernen, ihre kindlichen Phobien in Zaum
zu halten und das einfältige Hetzen gegen alles zu lassen , was
modern
und nützlich für uns ist und sich stattdessen besser schweigend
schä-
men,angesichts der nun bekannt werdenden,wunderbaren,Klima resis-
tenten Ergebnisse,bei unseren,sich freiwillig im Knast dafür
gemeldeten
Probanden.Wenige Änderungen
des Erbgutes lösten dieses lästige Pro-
blem und werden nur noch ein Fall für die Archive im Deutschen
Muse-
um sein, wo alle geschichtlichen Stolzmacher der Nation, in klimafesten
Bunkerzellen gehütet werden.Fortan braucht man in talk-shows
niemals
mehr rinnende und perlende Schwitztropfen,der dort emsig unter Druck
gesetzten Angeklagten,im Focus der heißen Scheinwerfer sehen.Ein
si-
cher nicht geringer Verlust,für unsere so smarten Moderatoren
mit ihren
türkischen Kameraleuten,für ihre ausdrucksstarke Dramatik
und integra-
tive Hintergrund - Panoramen, aber ein großer Erfolg sicher
der Hybrid -
Forschung auf dem steilen Weg nach oben und phantastische Aussich-
ten für die Einsparung von Geld und Arbeit, bei der überflüssig
werden-
den Kleider- und Bettzeug -Industrie und dem dann möglichen Verzicht
auf teure Isolierungsmaßnahmen und Brennstoffe in den Häusern.Hier-
bei kann man sehen ,daß schon kleine nützliche Ideen Sinn
machen.Oh-
ne unseren hohen Anspruch, der nötigen, klimatischen Unverwüstlich
-
keit unserer Haut und ohne die maßgeblichen Führung durch
das euge-
nische Management,wären solche attraktiven und zielführenden
Anwen-
dungen nicht denkbar gewesen.
So können wir uns endlich demnächst
völlig nackt und frei wie im biblischen Paradies mit den Sonnenanbetern
bewegen, unempfindlich und ungezwungen, zu jeder beliebigen Jahres-
zeit und beliebigen
Längengraden auf
dem Globus , wo es früher reine
ne Glücksache war,auf den unterschiedlichsten Badestränden
auch das
richtige Bade- Wetter zu treffen. Die Angst vor Krankheit oder irgendwel-
chen Ansteckungen ist ein müßiger Spaß für übersensible
Hypochonder
geworden.Und Infektionen prallen wirkungslos vom Körper ab. Ein Trip
etwa, ins Sonnenfeuer oder in die kältesten Regionen der Hochgebirge
und Arktis oder wahlweise in die Fiebernester der Grünen Hölle oder
in
das Zentrum unserer Atommeiler und chemischen Brutstätten,das
alles
ist jetzt harmlos und ein rein touristisches Vergnügen , ohne lebensbe-
drohende Folgen . Wir sind gerüstet .
Wie wir gehört haben, ist auch der
Leiter des Institutes für Angewandte Klimaforschung,der geniale
Profes-
sor Dr.Graut bereits mit der "Goldenen Sonne",vom Klima-Fond,
für sei-
ne Forschungen der pigmentierten Harthaut ausgezeichnet worden.Und
dies bestätigt auch den Leitsatz:"Aus Schaden wird man klug",denn
oh-
ne den Druck des nahen Weltuntergangs,ausgelöst durch die Wetterlage
zweier heißer Sonnen-Tage und drei Wochen Südwind im April 2007,so-
wie den schrecklichen Wetter - Orgien,der Bild-Welten des gescheiterten
amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Gore,hätten wir diese feine
Erfindung niemals feiern können.Auch nicht ohne die aufopfernde
Team-
Arbeit der Weltenretter aller Fernsehkanäle,die,nahezu nachhaltig,immer
wieder den selben Eisberg krachend und belehrend ins Polarmeer stür-
zen ließen . Jede Windstille oder Sturm , jedes Ausscheren aus
dem sta-
tistischen Mittel der täglichen Jahrhundert - Rekorde dieses
teuflischen
Klimas, führten ja bereits zu panischen Schüttelfrösten zum Schluckko-
ma und zu einem spastischen Hochdruck in den gelähmten Hirnen aller
sensiblen Menschen und selbst die Apokalyptischen Reiter waren wei-
che Krieger im Vergleich zu den Panik - Attacken der Realität
. Nie zuvor
seien so viele Tierarten und Pflanzen ausgestorben,durch CO2,hieß
es,
wie in den letzten 20 Jahren, den Boom- Zeiten von Mercedes, Porsche
und Audi also.Selbst die so geistreichen Witzbolde im Fernsehen bissen
sich auf die Zunge und jeder halbwegs lustige Gag geriet ihnen sichtbar
zum dramatischen Gewürge im Hals , wegen dieser schrecklichen
Aus-
sichten,die da kommen würden,von ganz hoch oben. Der Fluch des
hier
tückisch verdichteten CO2 erzwang die seismographische Flucht
exoti-
scher Spinnen über die Pyrinäen nach Norden und,wie in der, so völlig
unabhängigen, kritischen und überparteilichen WZ ,jüngst
zu lesen war,
auch das so verdächtig frühe Blühen der japanischen
Kirschbäume,wie
sie es immer schon seit tausenden von Jahren zu dieser Jahreszeit
so
tun , im Verein mit manchen Schneeball- Arten. Wir sind eben schon
im-
die Vorreiter fortschrittlichen Handelns gewesen und wir lassen uns
da
nicht die Zügel aus dem Klima - Schmutz nehmen. Auch von der
Sonne
nicht.Sorgen und versorgen,nehmen und geben,spinnen und spannen,
darin sind wir Weltmeister und nicht nur da.
Wir machen Fakten
Wer
noch gestern mit offen Augen durch die Welt ging,kam an den tau-
senden der verschiedensten Welt- Untergängen in Worten,Bildern und
Filmen nicht mehr vorbei.Für jeden jeden Geschmack und für
jeden IQ
war eine Variation dabei.Da gab es die ganz komplizierten,erst nach
lan-
gem wissenschaftlichen Gerede und viel Zahlen-Statistik das daraus
lo-
gisch zu folgernde Welten- Ende, aber genau so auch die ganz primitive
Katastrophe,die sich jeder ganz einfach an seinen fünf Fingern
abzählen
konnte und sollte.Zyniker meinten der kommende Kataklysmus befreite
die Menschen am Ende von jeder Unsicherheit,denn er ließe ja
nur noch
die eine , schreckliche Wahrscheinlichkeit offen. Wer nicht ans Jüngste
Gericht glaubte,der behalf sich mit der Floskel,daß alles Leben
einmal zu
Ende gehen müsse.Fast schien es,als hätten diese Aussichten
sogar die
Herzen geöffnet, denn alle träfe ja das gleiche Schicksal
und dieses Ge-
meinschaftserlebnis läuterte die verkrampften Seelen und führte
die ar-
men Menschen wieder zusammen.Man stellte sich vor,wie das ist, wenn
unmittelbar vor dem Tod,das Leben noch einmal,in einem rasanten has-
tigen Durchlauf,als Film in den wichtigsten Etappen wie im im Traum
vo-
rüberzieht,aber noch lebte man ja,wenn auch nur im untröstlichen
War-
testand.Da sah,hörte,wußte man das Ungeheuerliche in menschlich
ver-
ständliche Vorstellungen zu kleiden und da war, vor dem Auge
Gottes,
nichts unmöglich.Was mit einem Urknall angefangen haben sollte,sollte
sich mit einem mindest doppelt so unheimlichen Knall wieder auflösen
und zurückverwandeln in ein schwarzes Loch im Universum, mit
einer
kleinen Spur von Antimaterie ohne Leben.Keine grünen Marsmenschen
oder Außerirdische würden zur Hilfe eilen oder den Erdlingen
zu einer
gelungenen Emigration auf einem gesunden, menschentauglichen Pla-
neten,irgendwo im Kosmos,einladen und sie bereuten ,so viel Geld für
Raumforschung ausgegeben zu haben, ohne dankbares Echo und so
völlig nutzlos dafür nur ein wenig Mondstaub durch die Hände
haben
rieseln können. Das schien gewiß und unvermeidlich, aber
nicht mehr
zu ändern.Und die Hoffnung wird zum Niemandsland aus Schutt und
A-
sche und die Erlösung wird ein Buch mit sieben offenen Siegeln
und die
Wieder- Auferstehung der Vernunft wird zur Blasphemie und die Weis-
heit wird zu dem Schiff,das Victor Hugo als 'Ma Destinee'gemalt und
ver-
dichtet hatte,unheimlicher vielleicht noch,als Leonardo da Vincis
"Welt-
Katastrophe" bereits befürchten ließ, wo die Welt
in vielen Strudeln und
Dauerwellen geborsten ist.Unvergeßlich die phantastische Art-Show
im
Museum Ludwig in Köln im Mai 2007 dazu,wo alle Welt- Untergänge,aus
der Sicht von Kunst und Kultur, aller Völker und Zivilisationen
versam-
melt wurden.Eine phantatische Ausstellung,wo es einmal nicht um Stil,
künstlerische Substanz, Innovation oder die Kunst von Profis
oder A-
Amateure ging, sondern einzig und allein um die verschiedensten Dar-
stellungen und Inszenierungen der letzten Wirklichkeiten in Wort,Bild,
Film und digitaler Animation.Der Schwarzmaler MBadura schrieb dafür
die eigentlich völlig überflüssige Einleitung im Katalog.Überflüssig,weil
ja schon längst aus den Worten und Gedanken der Urheber dieser
Ar-
beiten, den Künstlern, Geisteskranken, Wissenschaftlern, Journalisten
und Theologen,Fleisch geworden sei,wie die Kritik in den Medien resu-
mierte.In der Ausstellung erschalten in unendlichen Schleifen "the
ends
of the world" der rosaroten Pop-Kultur: schrill,schwül und innerlich
zer-
rissen aus allen Mikrophonen und die aus dem Internet eingeladenen
Beispiele aus aller Welt vollführten ihren fürchterlichen
Reigen auf den
Monitoren.Eingespielt aus Funk und Fernsehen,in allen nur denkbaren
Vernichtungen irdischen Lebens,bis zum letzten, großen, elektrischen
Knall, dem Ende unserer Zeit. Unerschöpflich und einfallsreich die
un-
terschiedlichsten Methoden und Medien,wie die Erde in Schmutz, Feu-
er,Stürmen und Sturmfluten,in Gift, Qualm, Geröll und undefinierbaren
Schleim untergeht oder ganz avantgardistisch als bloß fäkal abstrakte
Metapher enden sollte.Kommentiert von den versierten und erfahrenen
Kunstpädagogen, die mit all ihrer soveräner Eloquenz durch die mehr
als tausend Exponate in den Räumen der Ausstellung führten.Das Pub-
likum war begeistert,selbst von den völlig abstrakten Beispielen,in
de-
nen nichts genaues mehr zu erahnen war und deshalb noch mehr auf
das Gemüt drückte.Am Ende durfte sich jeder Besucher seine
Lieblings-
Katastrophe aussuchen und es gab eine Tombola zu Gunsten der gefäl-
ligsten Kunst-Stücke.Auch jene Menschen,die normalerweise mißtrau-
isch und ablehnend der Kunst gegenüber standen,strömten
in großen
Massen in die Ausstellung und waren sperrangelweit weltoffen für die
ersehnte Aufklärung und Unterweisung in Bild,Ton und Schrift.Der
hier
gepflegte Horror und Terror des kosmischen Aufruhrs an den Wänden
und flimmernden Leinwänden, bestätigte das wissende Volk
erst recht
vom endgültigen Kataklysmus des überkochenden Klimas und
dem Ver-
schwinden unseres blauen Planeten im finsteren Universum.Waren es
früher nur die bösen, symbolischen oder metaphyisch erlittenen
Intri-
gen,Possen und Strafen,unserer vertrauten Teufel und bösen
Kreatu-
ren aus den Höllen und alchemistischen Labs der Giftmischer,Magier
und Wesire, die uns da und dort für unsere vereinzelten Sünden
unse-
rer sogenannt fortschrittlichen Entwicklung quälten,so waren
es später
die wesentlich härter und unberechenbarer zuschlagenden Kettenreak-
tionen einer sich wehrenden Natur, gegen die reichlich unbedarft wer-
kelnden Chemiker, Atomspalter diverser Industrien und Waffenprodu-
zenten, im Auftrag irrer Bank- und Kriegsherren mit ihren gefährlichen
Süchten und Werten,so war es jetzt das entfesselte Inferno einer
restlos
aus den Fugen geratenen Welt,der nur noch das Ex und Aus bleibt.Wel-
ten- Retter waren jetzt gefragt und sie kamen gleich scharenweise,
mit
immer abenteuerlicheren Rezepten und machten alles nur noch ärger,
weil sich ein jeder für den Erlöser hielt. Der weitestgehend
an der Ober-
fläche agierende Journalismus dieser Jahre blamierte sich wieder
ein-
mal besonders heftig mit schlecht recherchierten und blind emotionali-
sierten Berichten aus der Lamäng und wie sich rausstellte aus
blanker,
reißerischer Profilierungssucht und Quote.Es schien, als wenn
der Ent-
zauberung der Zeugen Jehovas,mit ihren öfter angesagten,aber
nie ein-
getretenen Weltuntergängen, eine schmerzliche Lücke in unser autori-
täres Gottesmuster gerissen hätte,an deren Stelle nun,gleichberechtigt,
die Klima - Kathastrophe, als Fluch und Strafe treten sollte und die
ver-meintlichen Protagonisten in den Beichtstuhl zwang.Ohne den beuteln-
den Büttel und die automatische Vergebung wollten die ruchlosen Ho-
miniden früher nicht leben , doch jetzt sollte es keine Vergebung
mehr
geben und schon gar keine Straffreiheit. Die Flasche war voll. Zu
jener
Zeit waren es nicht mehr die vertrauten Propheten Abraham,Kassandra
oder Ellen G.White usw. sondern der geschäftstüchtige,wissenschaftli-
che und unwissenschaftliche Anhang der hochstaplerischen Klimahell-
seher und Durchblicker mit ihren herrischen Attituden aus Politik,
Wer-
bung und schrillen Medien-Wirtschaft - .Eine neue "Göttliche
Komödie"
wurde geschrieben, mit scientologischen Mantel bewehrt, geweissagt,
von den Leuchttürmen der erlauchten Propheten, die aus der,der Wah-
rheit verpflichteten Wissenschaft wieder eine trickreiche , spekulative,
Polit-Religion mit mittelalterlicher Bestrafungs- Kultur zu machen
such-
ten.Von außen nicht überprüfbare, mathematische Modelle wurden
da
schwindlich gerechnet bis zum Kreislaufkollaps auf der Erde.Lichtjahre
nach der bereits früher schon errechneten,tödlichen Vereinigung unse-
res gesamten Sonnensystems zu einem kochenden, glühenden Feuer-
Klumpen für uns auf der Erde.Die Exkremente des Bösen in Gestalt
des
vergasenden CO2 , einer Substanz , die in Maßen "genossen"
äußerst
natürlich und wünschenswert wirkt , aber technisch vielfach
künstlich
und technisch massenhaft produziert , in der Athmosphäre den
Rück-
lauf unserer Abwärme plus Sonne unangenehm behindern kann. Und
hier schlug sie wieder durch und zu,die Vorstellung von Sünde und
Bu-
ße durch Ablaßhandel und die käufliche Reinigung und Seligsprechung
nach korrupter Verdunkelung des Gehirns,durch windige Politiker und
Wissenschaftler,mit ihrem Tross der willigen Helfer und Nutznießer
die-
ser windigen und windig bewiesenen Umstände,wiesen den Weg zu
Hy-
sterie,Geschäft und politischen Trittbrettfahrern.Noch nach dem
dritten
Welt-Krieg,also vor etwa 60 Jahren orakelte die Wissenschaft noch
eine
neue Eiszeit an die Wand.Wir,dieEU- Genik mußten diesen Tröpfen jetzt
erst mal ihre heiß und kalt gelaufenen Köpfe wieder nüchtern waschen
und echt cool klimatisieren, mit unserer neuen und eigentlich erstmalig
wirklich humanen Philosophie der hybriden Gleichheit durch geklonte
Optimierung.Schluß und Aus, Punkt. Der Rest ist Schweigen. Seltsamer-
weise haben die Menschen ja immer das,was sie nicht wissen konnten
oder nie gesehen hatten oder hätten sehen können, in Bildern
gebannt
und da in, oft penetrant pedantisch genauen Darstellungen,in Szene
ge-
setzt.Siehe z.B.die vielen vielen Gottes- oder Teufelsdarstellungen
in al-
ler Welt,in allen Kulturen und in allen Zeiten.Dieser Widerspruch
blieb ein
Widerspruch.Und die Menschen,die ihre Fähigkeiten der Imagination
ei-
ner nur virtuellen Welt verschrieben hatten,nannte man absurder Weise
Seher und weniger respektvoll Visionäre,aber genau genommen,waren
es zumeist Einfalts-Pinsel und wie der Begriff treffend ausweist,sind
da-
runter die Leute zu verstehen,die ihren Seh - Horizont zum Ende des
ge-
samten Universums erklären, wie der naive Maler,der rechts und
links,o-
ben und unten, vorne und hinten, gerade, schräg und gekrümmt
an der
Realität vorbei malt,kleckst, kantet, punktet, strukturiert und
sprüht,weil
er nicht sehen will ,was sein Idyll, Inneres und Äußeres,sein
Alles stören
könnte und sein Werkzeug , der Pinsel , zum Werkzeug der Beliebigkeit
für Jedermann wird.Der Herr Jedermann,der das Pseudonym des Herrn
Niemand ist und niemand sonst.Und je weiter die Zivilisationen glaubten
voran zu kommen, um so mehr vermehrte sich die Zahl dieser Seher auf
allen Gebieten des Wissens,des Glaubens und der Kultur,bis sie schließ-
lich ihren eigenen Untergang nicht nur selbst kommen sahen , sondern
selbst,blind,mit ihren Anfällen unbegrenzter Weitsicht,bewirkt
hatten.Da
wurde der Christ zum Antichrist und der Wissenschaftler zum Hysteriker
und der Weise zum Irren und der Heilige zum Pädophilen und die
Heim-
statt zur Brache und aus Allem wurde Nichts und aus dem Nichts wur-
den WIR,die EUgeniker.Und WIR waren es,die die Erde wieder bewohn-
bar machten und den traurigen Rest der Menschheit wieder aufrichte-
ten und ihm zeigen mußten,wo es lang geht.
Wir sind so hilfreich
Aber,
so fragten sich die Alt - Menschen, was nutzen alle wunderbaren
Maschinen,bio-chemisch-physikalischen Werkzeuge und Transportmit-
tel,wenn uns die Energie fehlt sie anzutreiben, oder wenn uns die
Ener-
gie wenig später umbringt,nachdem wir sie gebraucht oder mißbraucht
hatten?Das war der springende Punkt,als wir 1975 in Wyhl im Rundzelt
erfolgreich zusammenkamen und Strategien überlegten,wie wir das
ge-
plante Atomkraftwerk dort nicht nur verhindern könnten,sondern
woher
grundsätzlich der Treibstoff für die verschiedensten Bedarfe
kommen
sollten,wenn die fossilen Brennstoffe ausgehen und ihnen die begleiten-
den Schadstoffe nicht an der Quelle ausgetrieben werden können.
Der
Konflikt trieb viele als Protestler auf die Straßen , andere
militarisierten
sich zum Sponti-Terror,andere begründeten kleine Bauern-Kommunen,
andere besoffen und bekifften sich in Biergärten,andere kleideten
sich
serös für den Marsch durch die Institutionen,andere suchten
einen kri-
sensicheren Job als Polit - Funktionär und Wichtigtuer, aber
es gab da
auch Leute, die begannen einfach zu arbeiten,auf Gebieten, von denen
sie wirklich etwas verstanden oder noch mehr verstehen wollten.Auch
für uns,die angehenden EU- Geniker, war vieles offen, aber es
brachte
uns nicht in Verlegenheit , denn längst hatten sich klevere Köpfe
mehr-
stöckig damit beschäftigt,wie und woher die ausreichende
Energie,gut
und technisch machbar gewonnen werden könnte, nachdem sich auch
die Kernfusion , die Energie der Sonne , im überschaubar produktiven
Rahmen für die Haushalte und Industrie als unpraktikabel und
zu teuer
erwiesen hatte,obwohl sie theoretisch in Grenzen brauchbar wäre,doch
ohne eine gewisse Reststrahlung auch nicht zu gewinnen wäre.
Die seit
dem Altertum genutzte Windenergie schien eine langfristige Option
zu
bieten, aber ihre Tücken lagen im Detail. Verunstaltung der Landschaft,
Vibration und fliehende Schatten beeinträchtigten die Lebensqualität
sensibler Menschen in der Nachbarschaft und führte zur ungenügend
erforschten ökologischen und Verdrängung und Nötigung
von Mensch
und Tier,ähnlich dem Straßenverkehr.Lange wurde hier aber
verheim-
licht,daß in den Windparks,die dort dicht gerastert aufgestellten
Wind-
turbinen und Windgeneratoren,viele Vögel wie in Guillotinen hingerich-
tet und zerfetzt hatten und Fische womöglich das Weite suchten
. Das
hätte uns,die Eugeniker zwar nicht gestört, spaltete aber
damals wirkli-
che Naturfreunde von grünen Funktionären, die wirtschaftliche
Erfolge
gegen die Nutzung der Atomspaltung , auch politisch , für ganz
andere
Ziele anpeilten und im übrigen die 'Verspargelung'des Landes
erzwin-
gen wollten. Keine schönen,grünen Aussichten also insgesamt,
wie im
übrigen auch die Sonnenenergie - Platten , die da platt auf die
Dächer
von Häusern gekachelt und ohne strukturellen Bezug zu Dachform
und
Dachpfannen aufgepflastert wurden und da häufig ein Bild technischer
Verwahllosung und verwüsteter Anti-Architektur ergaben und weiter
in
den Fabriken nicht wenig umweltbelastende Rückstände erzeugten,mit
einem erheblichen Verbrauch von Umwelt belastenden Aluminium und
teuren Kupfer erforderlich machten . Und das alles bei einer Lebenser-
wartung dieser Photovoltaikanlagen von nur ca 20 Jahren und kürzer.
Jedenfalls,was hier von der biogrünen Industrie und Politik so
ölig und einseitig vorgetragen wurde, glich im Prinzip den Sprüchen
der Atom-
Lobby früherer Zeiten,aber in der sozialen Auswirkung nur einige
Num-
mern kleiner in den ohnehin nicht genügend erforschten Folgeschäden.
Die Begriffe 'klimafreundliche Atompolitik' und 'erneuerbare Energien'
waren da gleichermaßen scheinheilig unvollständig und ökologisch
am
Arsch vorbei ,was ihre Ursachen,Wirkungen und Schwächen anbetrifft,
und deswegen mit dummen,penetranten und penetrierenden Marketing-
Geschleime vertuscht werden mußte.Dabei wurde vor allem zeitlich
ge-
hetzt und Druck gemacht um nicht vom Nachdenken und den für sie
e-
ventuell unfreundlichen Realitäten überrollt zu werden.Die
Leute hatten,
da wie dort versäumt, sich nüchtern zu machen, was freilich
durch den
gesellschaftlichen Schädling Nummer 1,"das Fernsehen",ständig
unter-
drückt wurde.Noch nicht mal nur durch dümmliche Politisierung
aufklä-
rerischer Prozesse,das auch,aber besonders durch die Selbsterhaltung
der weit überpreisten Medien , die durch fatale Emotionalisierung
ihrer
Gaffer in der sozialen Szene,ihren faulen Quoten-Status zu zementieren
suchten und sich ihren Internet - Werbe - Schmalz zusätzlich
noch vom
GEZ - Fiskus finanzieren ließen. Aber wir wollten die kostbare
Zeit nicht
mit diesem alten Halb- Wert- Kram vertun , sondern uns auf die Zukunft
konzentrieren.Und da erreichten uns die wissenschaftlichen Erfolge
un-
serer EU-Propheten noch im letzten Augenblick,bevor Hiob von uns Be-
sitz ergreifen und nachdem die Ölreserven zu immer größeren
Wucher-
preisen verhökert werden sollten und bevor die Gas-Pipelines
nur noch
im unbezahlbaren Doppelpack , mit unverblümt politischen Erpressun-
gen,zu haben waren.Das ist mit uns natürlich nicht zu machen.Wir
sind
doch nicht blöd und jeder Kompromiß hier,wäre ein
Beschiß mehr.
Wir wissen,was wir tun müssen.Wir machen Zukunft .
Wir werden keine Geiseln sein
Die
Einführung der neuen Regeln der Energie-Wirtschaft in der EU-Ge
nik gründen sich auf der Harmonie und der integrativen Vernetzung
von Mensch,Influenzmaschinen und Bio - Kraft.Die früheren Jahrhun-
derte waren geprägt durch das Finden naturwissenschaftlicher
Prinzi-
pien in der Grundlagen-Forschung durch Reduktion und Selektion.Da-
bei wurden wertvolle Querbezüge nicht gesehen, gewollt oder genutzt.
Eine Entwicklung , die wir weder als richtig, noch als falsch ansehen,
sondern schlicht den jeweiligen Erkenntnismöglichkeiten der Zeit
zu-
schreiben müssen . Unsere Leitidee folgt demgegenüber aber
einer
wechselseitigen Vernetzung energetischer Prinzipien,die sich nach
ei-
ner erneuten Durchforstung früherer Einzelergebnisse herauskristal-
lisiert haben. Die eugenischen Innovations - Manager fanden ein enor-
mes Potential ursprünglich nicht gesehener Energie - Ressourcen
in
Patentämtern und scheinbar toter Grundlagenforschung. Verknüpft
mit neuen Erkenntnissen offenbarten sich hier unerwartete Perspekti-
ven für den Energie-Plan unserer EU-Genik. Wichtige Leitlinien
dabei
sind u.a. Unabhängigkeit von teuren Mächten,bedingungslose
Dezen-
tralisation und fundamentaler Abbau von Monopolen.Insgesamt sind
das globale Konsequenzen,die sich aus simpen Kosten-Nutzen-Rech-
nungen ergaben, die vollautomatisch von unserem unfehlbaren Kern-
Hybrid-Rechner errechnet wurden.Die Energie-Effizienz ist früher
sehr
halbherzig verstanden worden und hat sich häufig an unpassenden
Objekten verrannt und stümperhaft ausgetobt umden Leuten viel
Geld
aus der Tasche zu ziehen . Durch dummen Aktivismus ist hier ein ge-
waltiger Volks-Schaden entstanden.Korrupte Beamte und ganze Fach-
abteilungen mußten freigesetzt werden um noch Schlimmeres zu
ver-
hindern und die gesamte Infrastruktur des E - Gebrauchs und der E
-
Gewinnung in einen symmetrischen Ausgleich zu bringen. Das heißt,
ab jetzt darf nur noch soviel Energie verbraucht werden,wie zeitgleich
verfügbar ist,plus 20% Reserve aus den Energie-Servern.Das wird
uns
auch ganz locker gelingen , denn das jetzt hergestellte Gleichgewicht
von Reibungsgewinnung und Reibungsverlusten haben die Mathema-
tiker des Wuppertaler Technologie-Zentrums auf 10% des ehemaligen
Verbrauchs an Treibstoffen und Energie in Haushalt, Kommunikation,
Verkehr,und Industrie usw. drosseln können.Reibung und Bewegung
erzeugen ebenfalls wertvolle Energieresourcen.Die näheren Daten
da-
für sind im Widerstands - Gesetze unter 'Plus-Reibung' und 'Minus-
Reibung' umfassend von unseren Staatsrechtlern unmißverständlich
geregelt und reguliert worden.Allen Menschen sei nebenbei an dieser
Stelle gesagt,daß wegen der Vermeidung prekärer Mißverständnisse,
der Begriff 'Widerstand" an allen Stammtischen des Polit - Talk
unter
Strafe gestellt worden ist. Mit dem neuen Effizienz- Gesetz im Energie-
Plan unseres Grundsatz-Gesetzes gehen wir komfortablen Zeiten ent-
gegen, die uns die Pflicht eines automatischen Energie - Abgleichs
ge-
nießen lassen werden.Schon jetzt, am Beginn, wird unser gigantischer
Erfolg,mit den erfreulichsten schwarzen Zahlen untermauert ,gerade
jetzt,nach den erbitterten Öl- und Gas-Kriegen mit den Macho-Imperi-
en.Allerdings wird es in Zukunft eines erhöhten persönlichen
Körper-
ein-satzes bedürfen um unser Bedürfnis nach autonomer Verfügbar-
keit von Energie zu stillen.Das heißt,wir werden persönlich
mehr tun müssen , als Hähne auf oder zu zudrehen wie in
alten Zeiten . Die ei-
gentlichen Formen unserer autarken Energiegewinnung können wir
hier nur andeuten. Einmal haben Bauern erkannt, daß es es sinnvoll
ist die Kühe multifunktional,neben der Milchgewinnung auch als
klei-
ne Methan - Kraftwerke zu melken. Zum anderen gereicht die Reife in
der Bio-Kraft-Sport-Technologie und Tret - Maschinen zur höchsten
Effizienz in der Human-Bio-Energie.Und weiter werden wir mit den ge-
waltigen , in der Athmosphäre frei schwebenden , solarthermischen
Kraftwerken : Den Energoskopen , ausgehend von der geschliffenen
Prismen-Architektur von platonischen Körpern,riesige Mengen Ener-
gie generieren, die per Funk und GPS zu den Verbrauchern gelangen
werden.Zuletzt gewinnen wir bekanntlich schon seit geraumer Zeit,oh-
ne großen Aufwand,phantastische Kapazitäten,mit unseren
Blitz-Span-
nungs-Fanggeräten.Wenige Beispiele perfekter Innovationen aus
den
Labors unserer unermüdlichen Energie-Hunter,die mit Hilfe unsere
In-
fluenzmaschinen und der Verkabelung mit der Gelatine Kabel - Flach-
band -Technologie,jede frei verfügbare Energie-Kinese der Elemente,
zu den verschiedensten Energienestern und Verteilern im Zwei-Drei-
Weg-Takt-Verfahren bringen,wo sie automatisch und auf dem kürzes-
ten Weg,verlustfrei,zu den verschiedensten Verbrauchern der jeweili-
gen Regionen transferiert werden :Genau portioniert von A > X nach
Verbrauch und gleichzeitig zurück von X > A, mit der nicht
benötigten
Rest-Menge . Der Transfer an den eingerichteten Zapfstellen und Nes-
tern überall,liefert wandelbare und spezifische Energie-Downloads
für
jeden Zweck frei Haus, in der genau errechneten Menge und Qualitäts-
Dichte,wie sie für Jeden vom Staat in exakten Tages-Parabeln
zugeteilt
wurde.Analog etwa dem mehrspurigen Autobahnverkehr.Daneben ist
der Weg frei für die dezentrale Selbstversorgung durch zweistündliche
Eigenaktivität an den häuslichen Mini-Bio-Kraftwerken in den
einzelnen
Haushalten.Mittels unserer sehr verfeinerten elektronischen Up-Down-
Pneumatik, wie sie früher in der primitiven Gebrauchsform für
das Be-
treiben von Orgeln, durch kontinuierliches Treten der Blasebälge,
auf
der Stelle, erzeugt wurden.Und als Variante das Joggen in den sportli-
chen Laufrad-Generatoren,wie wir sie als Modell vom Hamsterzubehör
bekannt sind . Beide Bio- Generatoren müssen nach bauamtlicher
Vor-
schrift in allen Haushalten gebrauchsfertig installiert sein,damit
der Be-
darf an Energie persönlich erarbeitet , gesteuert und gespeichert
wer-
den kann.Bei Notfällen gibt es Nachschläge und Zuschüsse
aus den E-
nergie-Nestern. Anfallende Überschüsse werden automatisch in die re-
gionalen Server von Industrie , Handel und diversen Dienstleistern
zu-
rückgespeist.Freilich muß in den Produktionsstätten mit
großem Ener-
gieverbrauch eventuell von der Belegschaft individuell nachgetreten
werden , was als vergnüglicher Ausgleich gegen Ermüdungserschei-
nungen und einseitige Körperbelastungen während der üblichen
Pro-
duktionszeit angesehen werden kann.Kein Volt geht verloren und Ver-
schwendung ist ein Wort aus dem Horror-Katalog der Geschichte.Vor-
bild für diese smarte Form der verzweigten Stromversorgung war die
Netzknotenstruktur des Internets.Das System erkennt problemlos und
automatisch in welche Richtung die Ströme zu fließen haben,auch oh-
ne Navigationshilfen,damit auf allen Zapfstellen die Spannung laufend
gesättigt bleibt . In der Regel genügt das täglich ein- bis zweistündige
Pensum auf dem pneumatischen Tret - Wandler,der im übrigen leicht
und locker von der menschlichen Muskulatur zu bewegen ist und na-
türlich automatisch dafür sorgt ,daß die gefährlichen Turbulenzen
un-
seres Sonnen - Klimas auf Null - Einfluß im umbauten Raum gepegelt
wurden.Hier beweist unsere ausgereifte Ergometrie, im Verbund mit
unserer Bio - Leit - Technik, die einzigartig entfesselte Leistungskraft
der modernen Hybrid - Kraftwerke und Bio - Kraft-Systeme,die Schluß
machen mit den mafiösen Strukturen und hochgefährlichen Zustän-
den der ehemals kapitalistisch orientierten, brutalst - möglichen
Ener-
gie-Wirtschaft. Heute können wir sagen: Es geht keine Energie mehr
sinnlos verloren und es wird keine Energie mehr sinnlos in die Luft
verpuff t, sondern sie bleibt in den geschlossenen Kreisläufen gefan-
gen und dort für immer wieder abrufbar. Das ist keine Zauberei, son-
dern das Ergebnis unseres peinlich genau geregelten Energie - Pro-
zesses insgesamt.Mit größter Genugtugung können wir ja feststellen,
daß es noch nie mit so wenig Aufwand an gezähmter Energie gelun-
gen ist , die Städte nachts zum Leuchten , die Maschinen nahezu mit
Schallgeschwindigkeit zum Arbeiten zu bringen und alle Computer-
Kommunikation in ihrer ganzen sozialen Bandbreite zum leicht erwirt-
schaftbaren Genuß zu fühen.Das System kann nun für immer konser-
viert werden,weil es nach den Gleichheitsregeln die Lastenverteilung
metagerecht feinregelt.Niemand muß mehr für andere ungerecht be-
zahlen.Wir beneiden uns selbst.Wir haben das Gleichgewicht.
Wir haben viel Energie
Wir sind extra grün
Im
Gustav-Lübcke-Museum, Hamm und dem Westfälischen Museums-
amt gab es jetzt,2004.eine überfällige Ausstellung zur sehr vernachläs-
sigten Geschichte der Prothese:'Von Kopf bis Fuß',mit einer Kopie
der
"Eisernen Hand" von Götz von Berlichingen .Eine Schau,die
sicherlich
wichtiger war als viele Kunst-Ausstellungen,aber nicht so unterhaltsam
und sinnlos.Sicher scheint es,daß es schon im Altertum Prothesen gab,
die nach u.a. Kriegen,Unfällen oder Verletzungen,Erfrierungen,Infektio-
nen,Gangrän durch Mutterkorn zwangsläufig erfunden wurden,aber
de-
ren große Kunst schon deshalb übersehen wurde,weil sie
wirklich nütz-
lich war und dies von der hehren altbekannten Kunst niemals zu erwar-
ten war.Tatsächlich kommt das Wort Prothese aus dem Altgriechischen
und mindestens seit dieser Zeit behalf man sich ersatzweise mit künst-
lich fabrizierten Extremitäten,wie auch immer,bei unwiderruflich
zerstör-
ten und dann amputierten Gliedmaßen.Wir brauchen unsere Phantasie-
en daher nicht besonders anzustrengen um uns vorzustellen,daß wahr-
scheinlich auch schon in der Altsteinzeit die Menschen begannen sich
mit handgeschnitzten Prothesen fortzubewegen oder leichte Arbeiten
mit ihnen zu verrichten, als Folge von Tierverbissen, menschlichen
Do-
minanz-Gefechten oder Sippen-Kriegen.Immerhin wurde eine 3500 Jah-
re alte Prothese an einer ägyptischen Mumie gefunden. Und vor nicht
allzu langer Zeit war der 'Sauerbruch-Arm' und die 'Fischer- Hand'
der
legendäre Ersatz nach einer Amputation , aber beide nur für wenige
er-
schwinglich.Wahrscheinlich würden wir über die Erfindungsgabe unse-
rer Vorfahren immer noch staunen und stolz auf ihr Genie sein,falls
wir
die ehemals hölzernen Konstrukte studieren könnten.Der Lebenswillen
nach einem Handikap war ehemals bestimmt nicht kleiner,aber die Ma-
terialien und Werkzeuge ließen wenig Spielraum für funktionale Perfek-
tion wie sie heute eigentlich Standard ist. Long John Silver, der
Koch
aus der Piraten-Crew von Robert Louis Stevensons "Schatzinsel",
war
ein gefürchteter Prothesen -Träger,ebenso wie Captain Flint,
die beide
wahrscheinlich gerade wegen ihrer Krücken über einen eisenharten
Willen verfügten.Auch der jugendliche Nahkämpfer M.J.K. Badura
stu-
dierte in den Duisburg Ruhrorter Spelunken , nach dem Krieg , einige
Matrosen,die mit einem eisernen Haken am Armstumpf ganz selbstver-
ständlich ihr Bier tranken und sich jederzeit damit zu verteidigen
wuß-
ten.Stolz berichteten sie von ihren Heldentaten in den Häfen
aller Welt,
wo sie sich mit ihren Prothesen großen Respekt erkämpften,
nachden
sie von ahnungslosen Angebern als vermeintlich wehrlose Krüppel
ver-
spottet worden waren.Blitzschnell wußte Tom seinen Haken in
den Hals
eines Gegners zu krallen oder einem anderen damit das Bein zu bre-
chen. So hilflos, wie sie von Peter Breughel als krabbelnde Stelzenträ-
ger erscheinen waren sie nicht und haben sich längst auf ihre
Prothe-
sen oft besser eingestellt als manche unbehinderten Menschen auf ih-
re gesunden, aber zumeist schlecht genutzten Glieder. Harmlos dage-
gen das Bild Heinrich Hoerles:"Denkmal der unbekannten Prothesen",
1930 , im Von Der Heydt- Museum Wuppertal, das mehr ausdrucksarm
und modisch auf die Nähe zu Schlemmer und Leger und deren irgend-
welche schematisierte Maschinewesen verweisen,als auf das hybride,
aber nur mechanische Zusammenspiel von Kunst,Technik, Natur und
Schmerzen,ganz zu schweigen von den bei Wind und Wetter häufig
un-
ter heftigsten Phantomattacken leidenden Invaliden . Heinz Backhaus,
ein Nachbar , verlor im Krieg ein Bein und soff sich seitdem durch
die
Kneipen von Wichlinghausen,wegen seiner großen Schmerzen, nicht
wegen seiner Behinderung,systematisch zu Tode,was den Leuten un-
angebracht erschien,weil sie nicht wußten,daß sein Holzbein,
nicht ge-
nau angepaßt , eine der billigsten Versionen war. Freilich Paralympics
ließen sich mit solchen oder gar historischen Ersatzteilen heute nicht
bestreiten. Bei Veranstalungen,wo man sich ohnehin vergeblich fragt,
ob es sich hier um sportlichen Wettkämpfe handelt oder um die
Schau-
fenstern der Prothesen-Wirtschaft . Der sportliche Leistungsvergleich
bleibt hier wegen der wohl unvergleichbaren Behinderungen und der
unterschiedlich teuren Mechanik der Prothesenen eine bloß wohlmei-
nende Fiktion.Obwohl sich die breit gefächerten Prothesen und oft
äu-
ßerlich naturgetreuen Ersatzteile,bis hin zu den "denkenden",compu-
tergesteuerten Prothesen heute von Otto Bock,beispiellos immer wei-
ter verbessert haben und als absolute Spitzenerfindungen der prothe-
tischen Bionik darstellen, rechnen wir sie nicht zu unserer Leit-Kultur,
weil sie überwiegend tote Fremd-Körper und Konstrukte mit
nur kyber-
netisch - mechanischer Kommunikation und Steuerung sind und also
keine Vorbilder, wie auch immer, für unsere modernen multi-hybriden
Organismen sein können, die, in aller eugenischen Regel,mit ihren
ge-
netisch generierten Einzelmodulen,dennoch lebendige Wesen bleiben
und nicht zu technischen Konstrukten erstarren,wie sie z.B.ehemals
ei-
ne Unmenge von Filmen bevölkert haben. Das gilt es besonders
zu be-
tonen und von ungenauen Vorstellungen abzugrenzen,weil es eine Un-
menge Halbwissen gibt, über bloß hybride Funktionen - und
nicht wirk-
lich hybride Lebewesen - ,die immer nur gut gemeinte,wenn auch noch
so genial konstruierte,Krücken und Brücken zur lebenden Materie dar-
stellen,aber nur organische Körperleistungen und Körperteile vortäu-
schen und nachbilden und so nur applizierte Werkzeuge oder Accesoi-
res sind wie etwa Brille,Kunstbein oder Hörgerät.Bei EU-genischen
We-
sen gibt es keine Nahtstellen und Frakturen, wo organische Zellen
von Muskeln,Sehnen und Nervenbahnen,an ,Chips, Platinen oder Photozel-
len andoggen , enden oder starten. Unsere Geschöpfe sind aus
Fleisch
und Blut , durch und durch, und werden durch genetische Botenstoffe
gesteuert, die, im Gegensatz zu kybernetischen Mischwesen zwischen
Maschine und Tier, als multi - hybride, homo-gene Superrasse, den
Alt-
Menschen ersetzen werden und natürlich keine künstlichen
Prothesen
brauchen.Das immer kunstvoller gewirkte Arsenal der Prothetik ist
heu-
te kaum überschaubar und paßt sich allen erlittenen und angeborenen
Mängeln an:Herzschrittmacher,Hybrid Prothesen,Orthopädische Hand-
schuhe, Beinprothesen in Rohrskelettbauweise, Rumpfprothesen,pneu-
matische und hydraulische Kniegelenke,unilaterale Gelenksysteme, mo-
dulare Oberschenkelprothesen in Gießharztechnik,Silikon- Vorfuß- Pro-
these, kosmetische Greif- und Schmuck- und Designer- Prothesen, die
Fluidhand,Stapes - Clip- Prothese,High -Tech - Prothesen: "Innerhalb
ei-
ner Minute lassen sich die Beine austauschen", "besser als
echte Bei-
ne", "Cheetahs" = Geparden ,Dildos zum Masturbieren,Tier-
Prothesen.
Doch so sehr auch die sehr beeindruckenden Funktionshilfen und re-
alistisch geformten Nachbildungen der Herzklappen, Zähne, Hüften,Na-
sen, Brüste,Hände, Knochen, Penisse, Organe, Designer-Prothesen,die
amputierte , extrahierte und ausgetauschte Original -Teile ersatzweise
kunstvoll ersetzen und auch mit elektrischen Impulsen immer besser
ersetzen werden, enden diese Techniken dennoch in Sackgassen und
werden einer sterbenden Aera angehören,weil sie niemals eine
gleich-
wertig lebensfähige Alternative,zu unseren biologisch integrierten
und
ganzheitlich ausgerichteten Hybrid-Wesen darstellen werden,wie sie
in
unseren Labors und Ateliers jetzt zu leben beginnen, bevor wir aus
ih-
nen unsere multi-gene und klonable Superrasse formen werden.
Wir brauchen keine Prothesen
Auch
unsere Revolution mußte sich auf Wahlveranstaltungen erweisen
und präsentieren und benötigten ein Symbol,bei dem sofort
jeder weiß,
wer da über was in der Öffentlichkeit redet.So wie das kranke
Alt-Euro-
pa mit seiner der goldenen Sternen-Krone auf nachtblauem Grund,oder
der Arschwackel - Knochen - Tanz der Hulas,oder die schrillen,nackten
Bunnies der atlantischen Obas, oder die Rocklümmel und Schreihälse
aus Trukkasien,oder die süßen Pop-Sirenen aus Germanistan.Wir
aller-
dings hatten es nicht nötig die Leute platt zu schunkeln oder
mit Bauch-
tanz einzulullen,um die windigen Versprechungen kitschbunt zu über-
tönen. Nein, wir waren die einzige, schnell wachsende Vereinigung,die
mit wirklichen Ideen, statt dummdreisten Parolen, die Menschen über-
zeugen wollten. Wir präsentierten unser erstes EU - genisches
Modell,
den KLEINEN PRINZEN ,der zwar noch fehler- und lückenhaft gezogen
war,aber das Prinzip unserer wunderbaren, hybriden EU-Genik bereits
rudimentär veranschaulichte: "aus einer Wurzel zart",
von Platon kam
die Art und als Beute aus dem Krieg gegen Serbien mit den dort gezün-
deten Methoden einer listig und moralisch verfeinerten Kriegsführung
und dem mörderischen 'Hufeisen-Plan'.Die teuflischen
Serben zu beer-
ben und ins Elend,in die Steinzeit zurück zu bomben und aus ihrem
an-
gestammten Heimatland zu vertreiben, edel- mutig, mit 100- facher,mili-
tärischer Überlegenheit.Der Sieg war ein Triumph des anständigen Wil-
lens , nach all den deutschen Demütigungen im 3. Reich, ein Hilfswerk
der besseren,grünen Menschenart gegen Faschisten und Rechtsradi-
kalisten,die einfach keine Cola saufen mochten, keine goldenen Sterne
mochten und ihre Heimat über alles liebten, und dafür kämpften,
mit al-
len, wirklich allen und letzten Mitteln - heldenhaft, mörderisch,
aber na-
türlich vergeblich.Wir waren aber nicht auf der Seite der Schwachen,wir
waren doch nicht blöd. Wir lieben die Macht und die Stärke,
die aus der
wirklichen Überlegenheit, der Über- Macht kommt. Basta.
Hier reifte der
Plan von uns,ein wirksames Zeichen zu setzen, für unsere gelobte EU-
Genik,für die Zukunft,gegen Mono-Rassismus für Multi-Rassismus
und
eine dann schnell verschmolzene Hyper-Multi-Einheits-Rasse,gegen all
die gewachsene Kern -Kultur, für die montierte Multi- Gen-Kultur,
ganz
konkret,zum anschauen und genießen.Ein lebendes Human-Modell,ein
familienloses Kind mußte her, das niemand vermissen würde und
das
unsere wissenschaftliche Kunst und Erziehung nicht nur gesundheit-
lich überstehen,sondern auch aus erster Hand beweisen sollte.In einer
noch qualmenden Kate fanden schließlich unsere Agenten das ange-
brannte, etwa 8-jähriges,lebendes,männliches Kind, ohne Gedächtnis,
zwischen den verkohlten Leichen seiner Familie und brachten es auf-
tragsgemäß sofort in unsere Labors um es in verschiedensten Expe-
rimenten für die kommende Menschheit hybrid zu optimieren und ga-
ben ihm den Namen OB-JEK.Wir hätten ihn auch Prinz Eugen oder ein-
deutiger EU-GEN taufen können,doch im Volksmund hieß er von Anbe-
ginn an der 'KLEINE PRINZ' , weil er für die anspruchsvollsten Aufga
-
ben vorgesehen war. OB-JEK war ein gutes Kind, es jammerte wenig,
fragte nicht viel,weil es nichts mehr wußte und die beneidenswerte
Ei-
genschaft besaß, vergessen zu können . Der KLEINE PRINZ
gewöhnte
sich rasch an die vielen unterschiedlichsten Operationen und Proze-
duren,die unseren Ruhm und sein Auserwähltsein mehren sollten
und
er kannte fortan nur noch seine Ärzte und Krankenpfleger,die er liebte
und die ihn liebten und verwöhnten , weil er willig und anspruchslos
war.Seine Mission begann mit der Amputation seines rechten,halb ver-
brannten Beines, für das ihm die Forscher zunächst das Hinterbein
ei-
nes arabischen Windhundes transplantierten , mit Hilfe einer vegetabi-
len Salbe aus Stammzellen eines Pinseläffchen und einem Mix u.a.
von
einer wilden Malvenart mit einem Extrakt von Egeln und Asseln,der
mü-
helos alle immunologischen Schranken überbrückte und durchbrach
und geradezu omnipotent an den ursprünglich schon reich vorhande-
nen Sommersprossen des ganzen Körpers winzige Knospen hervor-
brachte,die bei guter Laune zu blühen begannen.Das sah aus,als
wenn
alles mit Glühwürmchen übersät wäre.Den erfolgreichen
Operateuren
dankte der KLEINE PRINZ mit einem zarten Lächeln , nachdem er
aus
dem Morphium - Rausch erwacht war und die Operateure stellten spä-
ter befriedigend fest , daß das glatte Hundefell des Win